Beiträge von Abstinenzler

    Ich mache nun regelmäßig Sport und bin richtig zufrieden, wenn mein innerer Schweinehund sich meldet und ich dennoch zum Sport gegangen bin. Ich merke dann, dass der Sport mir einfach gut tut.

    Der Schweinehund sagt immer gar kein Bock aber es macht IMMER Spaß. Sehr unlogisch ^^.

    Immer wieder toll zu lesen das sich ALLES komplett verändert!!!

    Was ein tolles trockenes Pfingsten!!!

    Freibad, Sauna, Fitness, Sonne.

    Und wir haben einen Ausflug gemacht mit Abenteuerlabyrinth und einem Haus das auf dem Kopf steht. Dann waren wir noch bei Battle Kart. Das ist Mario Kart in echt mit Items, Raketen, Ölfässern etc.

    Das ist der Oberhammer, gewesen. Gibt es überall in DE. Unbedingt ausprobieren. Bin 2 mal erster geworden obwohl ich zum ersten Mal da war.

    Wir hatten unseren 8ten Jahrestag bei der Liebe. Längste Beziehung, echt krass.

    Nass war Pfingsten 2 Tage Saufen mit Chaos, Stress etc. und der Rest flachliegen auf dem Sofa mit übelkeit, Kater etc.

    Einfach nur sinnloses vergiften für etwas Spaß und Dopamin.

    Die Saufstimme ist sehr, sehr ruhig geworden verglichen mit den ersten 2 Monaten.

    Der Stieftochter gehe ich jetzt aus dem Weg, wir hatten minimalen kurzen Kontakt am WE, das tut mir SEHR gut.

    Ich möchte diesen Weg NIE WIEDER verlassen!!! Es fühlt sich einfach nur mega an trocken zu sein nach all den Jahren der Quälerei.

    Euch eine schöne Woche!!

    Mein Kaffeekonsum hat sich auf 7 bis 8 Tassen täglich gesteigert. Ich vermute dass auch das nicht unbedingt für die Stimmungsschwankungen förderlich ist. Wie ist/ war das bei euch? Hattet ihr auch das Gefühl, dass sich die Psyche eher geschwächt fühlt durch zu viel Koffein?

    Ja, auf jeden Fall. Schon alleine das der Schlaf schlechter wird

    Kaffee deutlich reduzieren! Putscht zu sehr auf.

    Und danach das Kaffeeloch, genau das Gegenteil, erschöpft, lustlos und am nächsten Morgen schlechte Laune ohne Kaffee

    Ich hab auf ein bis zwei Tassen reduziert und nicht nach 18 Uhr.

    Ich nicht mal mehr Mittags da ich Abends schlecht einschlief

    Und wie wäre es ganz ohne Kater?

    Hätte, wäre ist nix für mich ;) Es ist wie es ist und ich bleibe auf meinem Weg

    Was ich bei dir gut finde. Du bist offen, ehrlich und schreibst alles rein , Suchtdruck, Gedanken, alles. Weiter so.

    Danke. Lügen, schönreden, verschweigen hat nicht funktioniert^^

    Es geht nicht um Schwäche, sondern darum, das Suchtsystem im Zaum zu halten.

    Genau, warum unnötig schwer machen wenn es leichter geht. Habe ich alles durch euch gelernt. Danke!!

    Wenn es dir z. B. schwer fällt sich mit angetrunkenen zu unterhalten, bist du schon lange fehl am Platz.

    Ich habe beschlossen das niemals zu machen. Auch nicht nach Jahren. Unnötiges Triggern und gar keinen Bock drauf. Das passt auch gar nicht, wie ich festgestellt habe.

    Auf der Drogentherapie habe ich gelernt JEGLICHEN Kontakt zu Junkies zu vermeiden.

    Da Alkohol eine Droge ist, ist es das selbe

    P.S. Mir geht es super und ich genieße meine Trockenheit. Ich vermisse den Alk nicht mal ein kleines bisschen!!

    Zuhause ist seit Tagen wieder richtig Ruhe eingekehrt seitdem hier jeder sein Ding macht und ich mich von der Tochter abgrenze. Sie war die letzten Monate DAS negativste in meinem Leben. Immer Stress, Streit, Beleidigungen, respektlos, provozieren, abwerten, benutzen.

    Manchmal ändern sich Menschen so sehr das man sie gar nicht mehr wieder erkennt und es einfach nicht mehr passt obwohl man es will. War nicht leicht das zu akzeptieren. Vieleicht habe ich es immer noch nicht ganz. Wir sind mittlerweile vieleicht zu verschieden. Ich 39, sie 22. Ich denke manchmal dran das ich früher genau wie sie war, mit 22.

    Und Suchtdruck hat zumindest oft damit zu tun, dass sich da irgendwo noch eine positive Erwartungshaltung ans Trinken verbirgt.

    Es werden große Mengen Dopamin etc. ausgeschüttet und das wird im Gedächtnis gespeichert. Da die negative Folgen mittlerweile 1000x überwiegen bin ich froh wenn ich nicht Saufen muss. Abstinent keine einzige negative Folge

    Vielleicht brauchst Du noch was mehr für die Seele.

    Vielen Dank nochmal. Habe ja noch Sauna, Fitness, Hund plus Natur, Radfahren,heiße Badewanne, Ausflüge und meine Frau, schlafen, Kaffee, reicht das? ^^

    Wärst du auch froh, wenn du wieder "normal" trinken könntest?

    Nein, schon alleine wegen dem wiederlichen Kater. Die Frage stellt sich mir auch nicht- Ich bin süchtig, ich bleibe es. Es gibt nur einen Weg für mich- Die Abstinenz. Der Rest ist mir egal

    Genau da zeigte sich bei mir, ob die Akzeptanz saß oder ob noch ein Rest Hoffnung auf "vielleicht irgendwann" drinsteckte

    Es wir niemals funktionieren. Viel zu oft versucht- NIE geklappt. Vermisse es 0 Prozent. Ich bleibe dabei

    Mein Kopf war einfach nur leer und die Probleme natürlich nicht besser.

    Ich zocke als Hobby nicht wegen Problemen

    Zocken lenkt ab, keine Frage, aber es ist das unproduktivste was es auf der Welt gibt, es sei denn man ist Profizocker oder will es werden.

    Seit wann müssen Hobbys produktiv sein^^ Ich spiele meisens 1-2 Stunden dann wirds langsam langweilig und ich mache aus.

    aber du hast glaube ich noch den gleichen Tages/Wochenablauf, Arbeiten, Hund, Sonne, Zocken.

    Ich mache was mir gut tut. Diese ganze Produktiv, Produktiv sein macht mich unglücklich und es stresst mich und beides füttert meine Sucht. Ich habe eine gesunde Mischung aus Produktiv sein und was für mich tun. Jeden Tag Produktiv aber auch jeden Tag was für mich machen

    Und ich meine, z. B. Zocken, was Du mal geschrieben hast, geht eher in Richtung Suchtverlagerung als in Richtung Wohlbefinden.

    Ich zocke immer höchstens 1-2 Stunden. Das reicht mir dann auch und wird ab da dann langweilig. Mir hilft es die gewonnene Freizeit mit etwas zu füllen was mir Freude macht.

    Am Anfang war alles gut aber umso später es wurde und umso mehr der Pegel stieg umso schwieriger war es sich normal mit den Leuten zu unterhalten. Bin dann früh ins Bett gegangen, das sind die Situationen in denen ich immer noch denke, dass ich was verpassen könnte.

    Für mich undenkbar. Warum als trockener Alkoholiker bei Trinkenden aufhalten?

    Was ist mit Grundbausteinen? Ja du könntest was verpassen: Getriggert werden und das Saufhirn füttern. Wie lustig etc. die Leute werden, Spaß haben und dein Saufhirn oder sogar du das auch möchtest.

    Sowas frustriert mich immer, deswegen Abstand, Abstand, Abstand!!

    Die Trigger an sich lassen nach

    Also ich lese oben Mitten im Triggerbombardemont. Wie kann man noch mehr getriggert werden als Mitten in einen Trinkgelage?

    Habe ausversehen einen Schluck richtigen Sekt getrunken, war auf einer großen Feier wo alkoholfreier Sekt ausgeschenkt wurde zum Anstoßen, habe das Glas mit dem meiner Frau verwechselt.

    Man soll doch alkoholfreies Bier, Sekt etc. meiden weil es triggert und das Saufhirn füttert

    Ich meide sogar die Gläser und würde nicht mal mit O-Saft in einem Sektglas anstoßen.

    Stimmt, selbst die leeren Gläser lösen bei mir schon etwas aus. MAche ich genauso!!

    Meiner Meinung nach widerspricht sich das. Du hast den "ganzen Tag" ans Saufen gedacht und doch war es dir egal?

    Ja, ich halte größtmöglichen Abstand und möchte zu 1000 Prozent abstinent bleiben.

    Was kann ich dafür wenn in meinem Kopf an Vatertag mehrmals aufploppt heute ist der Sauftag des Jahres mit Bollerwagen etc.? War ja 25 Jahre mit dabei gewesen.

    Bis jetzt kann ich mir nur schwer vorstellen, wie Saufdruck zu Stande kommen kann, wenn der Entschluss mal wirklich feststeht. Das lese ich zwar schon bei Anderen, aber das bleibt mir ein Rätsel.

    Indem das Saufhirn sich meldet und Alkohol als Lösung vorschlägt. Ist doch nicht ungewöhnlich Craving bei Suchtkranken.

    Hast Du wirklich bedingungslos aufgehört oder lässt Du Dir doch noch Hintertüren offen und wartest halb unbewusst drauf, dass es mal schwer genug ist, dass Du es Dir erlauben kannst?

    Keine offene Hintertür, Nein. Bin froh wenn ich nie wieder trinke, nie wieder Rückfall. Nie wieder Kater,Entzug, Entgiftung etc.

    Ich warte nicht das es schwer genug ist um es mir zu erlauben.

    Ganz im Gegenteil. Ich versuche das es gar nicht erst schwer wird. Trotzdem war es schon mehrmals schwer und ich bin trocken geblieben. 1 Mal habe ich sogar geweint, so schlecht ging es mir. Ich habe trotzdem nicht gesoffen und war sehr sehr froh darüber!!

    Und noch was. Deine Ehrlichkeit ist zwar gut, aber mit dem ausführlichen Beschreiben gibst Du Deinem Saufdruck auch sehr viel Raum und Aufmerksamkeit.

    Ich glaube mir hilft das analysieren der Sucht, das Sie teilweise noch sehr present ist. Habe ja nur geschrieben hatte mehrmals Saufgedanken an Vatertag, ausführlich beschreiben sieht anders aus