Beiträge von Abstinenzler

    Einen Sch... muss sie. :) Hartmut hat meine Antwort schon vorweggenommen.

    Ich finde bei Eltern und enger Familie könnte man das machen

    Heute war logistisch echt ein schwerer Tag, erst der Beinahe-Zwischenfall im Supermarkt, später musste ich auch noch tanken und in der unmittelbaren Nachbarschaft ist ein Bierfest...

    Das hatte ich auch die ersten Monate und sehr oft. Tag für Tag wurde ich immer stabiler und stärker, jetzt bei Monat 5 bin ich schon ein kleiner großer Abstinenzler mit ganz kleinem Saufhirn, zum Glück:)

    Wenn man will kann man fast 100 Prozent max. Abstand halten. Meine Tante und Onkel feiern jedes Jahr Riesengeburtstage. Ich bin und war noch nie da!! Weil dort von bestimmt 99 Prozent der Leute getrunken wird. Meinst du ich finde das toll? Aber ich mache es für meine Abstinenz, denn sie ist das wichtigste geworden!! Da ich trockener Alkoholiker bin, bin ich froh das ich nicht dort bin. Es gibt noch unzählige Beispiele wie ich den Abstand einhalte

    Ich bin mittlerweile über 3 Monate alkoholfrei und ich bin so froh.

    Ich auch

    Im Alltag denke ich überhaupt nicht mehr am Alkohol, aber wenn irgendwelche Events und Zusammenkünfte sind, fühlt es sich manchmal noch etwas seltsam an, als würde man nicht dazugehören

    Geht bei mir gar nicht, die Nähe zum Alk. Will ich auch nicht

    Bald kommt der Urlaub, und mit dem Urlaub die Entspannung und mit dem Urlaub auch der "Wunsch" bzw. der Gedanke an Genuss...

    Ein kurzer `Genuss`` um dann wieder in der Sucht zu landen um ev. Monate, Jahre oder gar nicht mehr rauszukommen? So sehe ich das

    Ich bin allein mit mir selber unterwegs

    Du bist doch hier

    Das Ergebnis der Magenspiegelung ist da. Habe einen Helicobakter im Magen. Das sind Milliarden die Ammonikak produzieren und den Magen langsam zerstören. Nehme jetzt knapp 140 Tabletten in 10 Tagen um es loszuwerden.. Gliederschmerzen, kraftlos, übelkeit.

    Im Februar war ich ja im Krankenhaus mit Gastritis. Der extrem heftige Alkohol Rückfall plus Helicobakter haben mich komplett ausgeknockt.

    Zuhause ist es immer noch Stress und Streit frei.

    So lange trocken wie jetzt war ich noch nie, bitte keine Glückwünsche, sonst sagt das Saufhirn wieder es reicht 1 Mal kannst du doch!! Es geht mir ja um heute: heute trinke ich nichts.

    Ich bin einfach froh das ich trocken bin, so gut wie keine Saufgedanken- aber auch nur weil ich maximalen Abstand halte!! Wenn ich doch mal plötzlich getriggert werde arbeitet es immer noch ganz schön.

    Euch allen eine schöne Zeit und schön das es euch gibt!!

    Heute waren meine Eltern zu Besuch und haben anscheinend doch noch nicht verstanden, was "trocken" bedeutet...

    Du musst es ihnen immer wieder erklären bis sie es alle verstanden haben. Mein Vater hat neben mir immer so lustig übers trinken rumgealbert. Ich musste bestimmt 7 male sagen ,das stört mich, triggert mich, macht mich unruhig. usw. Die nichtsüchtigen verstehen es kaum.

    Aber bald hat meine Oma Geburtstag und da würden sie ja so gerne ins Brauhaus gehen.

    Was bei mir gut geklappt hat: Meine Selbsthilfegruppe sagt ich darf dort nicht hin^^ Da ich es diesmal schaffen will geht es nicht!! Oder Therapeut etc.

    Und mein Mann!!! "darf" entscheiden, ob ich mir nicht doch zu besonderen Anlässen mal eine Ausnahme machen darf. Weil er ja nicht der Alkoholiker ist von uns beiden.

    Immer wieder erklären bis sie es alle verstehen. Wenn dich das mit der Familie alles so nervt, kann ich voll verstehen mit triggern, nicht hingehen und trigger vermieden. Meine Familie trifft sich immer im Restaurant mit uns. Wäre das triggernd wäre ich zu 100 Prozent nicht dabei

    Wie geht ihr mit starken Gefühlen auf gesunde Weise um? (Bei gleichzeitig empathiefreiem Partner)

    Rauslassen, zeigen, auch mal weinen, zur Not alleine^^

    Was meinst Du, wie lange hältst Du diesem wiederkehrenden Druck aus, Abstinenzler?

    Für immer. Klingt blöd, aber jetzt habe ich soviel überstanden das mich nichts mehr schockt.

    Sie kam gestern zu mir. Wir haben uns alle vertragen gestern. Tochter findet es ganz toll das ich trocken bin, hätte sie nie gedacht. Hatte ja auch dutzende Rückfälle und sie sagte das schafft er nie. Sie nimmt ja auch Rücksicht, redet nicht über Alk und trinkt hier nicht!! Sie sagte wenn sie schlechte Laune hat ist sie so. Ist ja auch noch unreif mit 20 behaupte ich mal^^ Sie gibt sich jetzt Mühe und ich auch. Schauen ob es jetzt klappt

    Ideal ist die gesamte Situation für Dich noch immer nicht.

    Will bei Frauchen bleiben, ist zu 50 Prozent meine Wohnung

    Die PTBS hat er allerdings nie "akzeptiert". Da behauptet er immer noch, ich hätte mich in was hineingesteigert

    Vieleicht mal den online Test vor ihm machen. Wenn es sowas gibt

    Mein Vater weiß jetzt auch bescheid. Seine Reaktion: Du bist keine Alkoholikerin, das passt nicht. Da gibt's ganz andere Extreme... Und der Klassiker: Trink einfach weniger.

    Vieleicht auch den online Test vor ihm machen. Bei mir z.b. musste ich 9 von 10 Punkte anklicken mit dem Ergebnis zu sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit süchtig. Und zum trink einfach weniger: Ein Alkoholiker kann doch nicht weniger trinken, sonst wäre er kein Alkoholiker. Da gibts doch nur trocken oder nass

    Hallo, Verleugnung 🤐

    Er will halt nicht das sein Kind Alkoholiker ist? Dann lieber du bist gesund und fertig. Dann braucht er auch keine Schuldgefühle haben?

    Und dann macht er es genauso. Und dann gibt er es an mich, seine Tochter, weiter.

    Und jetzt steh ich hier und hab selbst ein Kind...

    Bin gerade entsetzt und hab große Angst, die Muster weiter zu tragen

    Tust du ja nicht, du änderst etwas und wenn du trocken bist ist doch alles gut. Ich und meine Frau haben auch nicht weitergegeben wie sich unsere Eltern verhalten haben

    Heute bin ich von einem Alptraum aufgewacht.

    Gestern Nacht geträumt ich war auf einer tollen Party, habe Drogen genommen und gesoffen. Zum Schluß gekotzt und einen Zaun eingerissen- aufgewacht und gedacht: Alter, so einen Traum hattest du lange nicht mehr. Gut das das nur ein Traum war^^

    In der letzten Woche kam auch schonmal ein Gefühl von Unruhe und jede Kleinigkeit hat mich gestresst. Habe es aber immer rechtzeitig bemerkt und mich beruhigen können.

    Durchs Forum und selbst weiß ich es wird immer leichter, von Woche zu Woche

    Du machst gerade nichts Besonderes.

    Ich finde es besonders^^

    Die Hoffnung ist einfach bei mir noch da, er würde erkennen, dass die Sauferei scheisse ist und in unserem Leben keinen Platz mehr hat!

    Welche negativen Folgen hat er zurzeit vom Saufen? Vieleicht geht es ihm noch zu gut? Als es mir mit dem Saufen noch relativ gut ging, Magenprobleme z.b. hatte ich schon aber nicht schlimm genug, ging es mir noch nicht schlecht genug um aufzuhören.

    Ich will mich / und auf Dauer KANN ich mich dem täglichen Risiko NICHT aussetzten!

    Schön wäre wenn ihr gemeinsam aufhört. Aber leicht gesagt, in der Praxis bestimmt sehr kompliziert.

    Heftigsten Stress gehabt, die Trennung und Auszug standen im Raum. Habe 2 Tage überlegt, will ich die Beziehung noch und die WG? Bin dann für 2 Tage zu meinen Eltern gefahren. Musste über den Bahnhof und Innenstadt. Trigger ohne Ende und das in sonem labilen Zustand. Sehr schlecht geschlafen und mir ging es richtig schlecht.Ich schaffe es extrem negative Gefühle auszuhalten. Ich habe mir gesagt, ich bleibe trocken, ich verlasse diesen Weg nicht mehr!! Auf gar keinen Fall!!

    Früher bei der kleinsten Sache losgefahren und dem Saufhirn gefolgt. Und hinterher bereut.

    Jetzt wieder alles gut. Wir bleiben zusammen^^ Manchmal ist irgendwie der Streitwurm drin. Ich werde an mir arbeiten, die Gegenseite auch.

    Ihr hattet Recht, desto länger abstinent, desto stärker und stabiler wird man.:) Selbst meine Frau wusste schon, der bleibt trocken- echt krass 8)^^ Und meine Mutter hat auch gesagt vom feinsten.:) Ein tolles Gefühl. Weiter gehts...

    Waren bis jetzt die schlimmsten 2 Tage seit 5 Monaten abstinenz- und ich bin trocken, hammer

    Danke für diese Perspektive. Irgendwie ist es trotzdem heftig, die eigenen Eltern als "Saufkumpanen" zu sehen. Aber je mehr ich darüber nachdenke, stimmt es leider. Das kann mir wenigstens helfen, mich besser von ihnen zu distanzieren

    Wenn du ihnen sagst du bist trockener Alkoholiker, wenn du weitersäufst stirbst du. Ich darf eigentlich nur noch nüchterne Alk freie Menschen haben. Ja das ist heftig. Mein Vater hat regelmässig getrunken,seit ich denken kann. Aber heimlich und für sich. Habe es trotzdem gemerkt

    Zum Input: zuerst wollte ich innerlich lospoltern.

    "Was bilden die Besserwisser sich eigentlich ein?" Doch dann habe ich mich gefragt, warum hast du dich hier angemeldet - was willst hier im Forum wenn du eh alles besser weißt?

    War bei mir auch so^^

    Kurzum, ich habe eure Ratschläge befolgt und meiner Frau meine Alkoholsucht gebeichtet. Sie war mehr als überrascht und hat nur ungläubig reagiert: Du Alkoholiker - im Leben nicht.

    Mega!!

    Sie dann hat schließlich akzeptiert, dass ich jetzt abstinent lebe und will mich dabei auch unterstützen.

    Kannst ihr ja sagen sie profitiert auch davon wenn du trocken bist. Klarer, fitter, schlauer u.vm.

    Ich hatte leider auch 2 Rückfälle seit ich hier bin. Danach ging es mir saudreckig. Und ja, ich war auch sauer auf mich, Schuldgefühle, traurig, zerstört vom Gift.

    Es gab nur 2 Wege für mich. Weitersaufen, was für mich alles noch schlimmer macht oder wieder neu starten und die Grundbausteine, HALT und Notfallkoffer konsequent nutzen. Dank dem Forum wurde mir bewusst woran es scheiterte.

    Maximaler Abstand zum Alk und Abstand zu toxischen Situationen aber auch zu großer Euphorie.

    Jetzt bin ich seit 5 Monaten trocken, viele Situationen gemeistert, angestrengt, umgesetzt. Es lohnt sich!!

    Gerade die letzten Tage: Streit, wieder alles gut, Streit, wieder alles gut, Streit…

    Same. Immer ist man nie gut genug. Man säuft nicht mehr aber trotzdem immer am meckern und nörgeln. Und selber voller Fehler. Irgendwie komisch, wir haben auch gerade eine Phase mit viel Streit wegen nichts. Ich verstehe es auch nicht

    (Andere sagen, dass es ihn vielleicht ‚aufweckt‘, wenn er ein Kind hätte. ) Aber ich finde das eher unverantwortlich und unwahrscheinlich!

    Die Sucht bleibt egal ob ein Kind kommt oder 10

    Ich habe wieder mitgesoffen und die Laune war wiederhergestellt.

    Das werde ich nicht tun! Das kann ich mir selbst nicht antun!
    Und das ist bestimmt keine gesunde Beziehung: zu saufen um den angeblichen Frieden zu wahren und dann doch wieder zu streiten weil man besoffen ist.

    Eine trockene Alkoholikerin wohnt bei einem nassen Alkoholiker. Also für mich wo es mir jedes Jahr immer schlechter ging eine absolute Katastrophe!!

    Es ist so schon sehr schwer öfters, aber ich weiß das ich das nicht könnte. Dafür bin ich zu süchtig.

    Meine Frau war immer nüchtern und ich besoffen. Sie hatte so kein Bock mehr auf mein gelaber und verhalten das sie mir dann einfach aus dem Weg ging. Verständlich

    Es ärgert mich, nein es macht mich total wütend und macht mich so traurig, dass der Alkohol/die Sucht soweit ging/geht und alles in die Brüche geht!

    Ich kann das komplett verstehen. Bei mir sind viele Beziehungen wegen der Sucht gescheitert, Jobs, Gesundheit, Freundschaften. Alles!!!

    Ich behaupte mal: Als nasser Alkoholiker geht es immer weiter bergab, nicht immer schnell aber in eine Richtung.

    Als trockener Alkoholiker steil bergauf.

    Meine Lebensqualität und mein Leben sind von 0,00000 auf 10 gestiegen. Von Krankenhaus und Zelle zu Freiheit und ich habe alles

    Habe die 2 Alkoholiker Kumpanen gesehen mit denen ich manchmal gammelte und gesoffen habe. Sie sitzen immer noch vor dem Supermarkt auf dem Boden und haben gesoffen. Meine Frau sagte: Weiter als dieses Dorf kommen sie nicht, sie sehen nichts von der Welt. Wie vor 5 Jahren immer noch saufen vor dem Supermarkt, mehr nicht. Dazu lästern sie gegenseitig über sich wenn der andere nicht da ist, wie scheiße der ist. Aber wenn man niemand anderes hat, nimmt man wohl das. Über mich bestimmt genauso. Bin froh das ich mit denen nicht mehr bin.

    Und ich trocken : So viele Ausflüge, tolle Orte,am Wasser, Erfahrungen, weiterentwickeln. Ich miete demnächst ein Boot mit 15 PS das wird geil ^^ was man alles machen kann. Achso im Heringssalat war ein Gutschein^^ Wir fahren in den Heidepark mit 25 Prozent Rabatt^^

    Jaja, ist schon ein geiles Leben als Alkoholiker- wenn man abstinent lebt :)

    Es ging mir von Jahr zu Jahr immer schlimmer. Längere und schlimmere Entzüge und Kater. Mehr Polizei und Krankenhaus. Immer weniger Kraft. Nur noch alleine Saufen weil niemand mehr mich dabei haben wollte. Es war nur noch das Saufhirn was nach Alk schrie und ich gab es ihm. Ein Häufchen Elend war ich das verzweifelt versuchte dort raus zu kommen