JEB - Vorstellung

  • Ein Alkoholiker ist suchtkrank und kann nie wieder kontrolliert trinken.

    Das, was Du meinst, sind Trinkpausen und die sind nie von Dauer.

    Erst, wenn der Alkoholiker sich Hilfe sucht, um aus der Sucht auszusteigen, kann ein abstinentes Leben beginnen.

    Und das ist auch erst der Anfang, nur nicht trinken reicht nicht aus. Man muss einiges im Leben verändern und das ist am Anfang nicht leicht.

    Du hast keinerlei Einfluss auf einen nassen Alkoholiker. Du kannst nichts bewirken als Angehörige!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Mir stellt sich die Frage aber tatsächlich auch, wieso kann sich ein alkohomiker mit problembewusstsein nicht als nächsten Schritt drauf einstellen weniger zu trinken, wieso funktioniert das nicht dauerhaft?

    Wenn ich die Alt Eingesessenen richtig verstanden hab, weil es eine Krankheit und Sucht ist. Man kann ja auch nicht sagen : Oh, ich habe eine chronische Erkrankung diagnostiziert bekommen, dann höre ich besser damit auf

  • Ja, so ist es, JEB.

    Siehe meine Zeilen über Deinen, die sich überschnitten haben.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Ein Alkoholiker ist suchtkrank und kann nie wieder kontrolliert trinken.

    Das, was Du meinst, sind Trinkpausen und die sind nie von Dauer.

    Erst, wenn der Alkoholiker sich Hilfe sucht, um aus der Sucht auszusteigen, kann ein abstinentes Leben beginnen.

    Und das ist auch erst der Anfang, nur nicht trinken reicht nicht aus. Man muss einiges im Leben verändern und das ist am Anfang nicht leicht.

    Du hast keinerlei Einfluss auf einen nassen Alkoholiker. Du kannst nichts bewirken als Angehörige!

    So sieht es aus!

  • Die PTBS hat er allerdings nie "akzeptiert". Da behauptet er immer noch, ich hätte mich in was hineingesteigert

    Vieleicht mal den online Test vor ihm machen. Wenn es sowas gibt

    Mein Vater weiß jetzt auch bescheid. Seine Reaktion: Du bist keine Alkoholikerin, das passt nicht. Da gibt's ganz andere Extreme... Und der Klassiker: Trink einfach weniger.

    Vieleicht auch den online Test vor ihm machen. Bei mir z.b. musste ich 9 von 10 Punkte anklicken mit dem Ergebnis zu sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit süchtig. Und zum trink einfach weniger: Ein Alkoholiker kann doch nicht weniger trinken, sonst wäre er kein Alkoholiker. Da gibts doch nur trocken oder nass

    Hallo, Verleugnung 🤐

    Er will halt nicht das sein Kind Alkoholiker ist? Dann lieber du bist gesund und fertig. Dann braucht er auch keine Schuldgefühle haben?

    Und dann macht er es genauso. Und dann gibt er es an mich, seine Tochter, weiter.

    Und jetzt steh ich hier und hab selbst ein Kind...

    Bin gerade entsetzt und hab große Angst, die Muster weiter zu tragen

    Tust du ja nicht, du änderst etwas und wenn du trocken bist ist doch alles gut. Ich und meine Frau haben auch nicht weitergegeben wie sich unsere Eltern verhalten haben

    Heute trinke ich nicht

  • Gestern war mein erster Alkoholfreier Tag seit dem Rückfall. Mein Mann ist nach wie vor skeptisch. Ich hoffe, verlorenes Vertrauen wieder herstellen zu können. Ansonsten war alles Recht ruhig und entspannt. Keine Anfangseuphorie, die ja manchmal auch gar nicht so gut ist, weil man zu viel auf einmal will. Nur entspannt die Joggingschuhe rausgeholt. Hab noch wenig Kondition, aber die baue ich jetzt langsam auf.

  • Mir stellt sich die Frage aber tatsächlich auch, wieso kann sich ein alkohomiker mit problembewusstsein nicht als nächsten Schritt drauf einstellen weniger zu trinken, wieso funktioniert das nicht dauerhaft?

    Weniger bringt nicht die gewünschte Wirkung. Und mit ein bisschen Alkohol im Blut sind Vorsätze dann auch egal. Dann wollte ich jedenfalls dann schon richtig.
    Halb besoffen ist rausgeschmissenes Geld, ein verbreiteter Spruch.

    So sind wir halt, wir Alkokomiker.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Was stimmt nicht mit den Leuten?

    Heute waren meine Eltern zu Besuch und haben anscheinend doch noch nicht verstanden, was "trocken" bedeutet... Sie haben Wasser mit mir getrunken und gesagt, sie unterstützen mich. Aber bald hat meine Oma Geburtstag und da würden sie ja so gerne ins Brauhaus gehen.

    Ich hab gesagt, dass mich das triggern könnte. Ich "darf" also entscheiden, ob es das Brauhaus wird.

    Und mein Mann!!! "darf" entscheiden, ob ich mir nicht doch zu besonderen Anlässen mal eine Ausnahme machen darf. Weil er ja nicht der Alkoholiker ist von uns beiden.

    Meine Fresse 😬

  • Was stimmt nicht mit den Leuten?

    Es gibt einen schönen Spruch:

    Der Mensch ist zur Vernunft fähig, aber oft nicht zu Vernunft willig.

    Wenn Du das mal begriffen hast, spart das viel Frust.

    Meine Eltern waren beide dagegen, dass ich aufhöre. Na und? Ich bin selber groß.
    Wenn ich drauf warte, dass mir das von außen jemand richtet, hab ich sowieso ein Problem.

    Ich nehm die Leute, wie sie sind, und mache, was ich will.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Den letzten Absatz vetstehe ich nicht. Wer sagt das? Und was bedeutet das?

    Deine Familie würde doch an jedem Ort ordentlich bechern, oder?

    Dann können sue auch ins Brauhaus gehen. Aber lieber nicht mitgehen und Deine Oma mal allein zum Kaffee besuchen, s. Grundbausteine.

  • Lebenskuenstler

    Das stimmt natürlich, danke für das Zitat! Was mich eigentlich gestört hat, war der misogyne Unterton. Was soll mein Mann den noch bestimmen? Ob ich wählen oder Autofahren darf? Das mit dem Bestimmen kam auch tatsächlich von meiner Mutter, die vollständige abhängig von meinem Vater ist.

  • Gefühle in der Partnerschaft:

    Mein Partner ist leider eher zurückhaltend, schiebt starke Gefühle bei sich selbst weg und redet nicht darüber. Ich bin das genaue Gegenteil, das war schon so vor der Sucht. Mein Partner fordert mich auch manchmal wirklich auf, mich doch mal einzukriegen... Und an der Stelle bin ich für Alk total anfällig, weil dann bin ich ja nach außen und innen gedämpft... Das will ich aber nicht mehr und meine Gefühle, z.B. mal weinen, haben ihre Berechtigung. Ich rede nicht von Ausbrüchen wegen Kleinigkeiten, sondern weinen, wenn sich z.B. die Gesundheit einer nahestehenden Person verschlechtert hat.

    Wie geht ihr mit starken Gefühlen auf gesunde Weise um? (Bei gleichzeitig empathiefreiem Partner)

  • Frauenfeindlich? Ist mir hier zu allgemein.

    Auf jeden Fall übetschreitet sie massiv Deine Grenzen - und die Deines Mannes gleich mit, denn damit versucht sie ihn in die Co- Rolle zu drängen. Ist sie selbst Co?

    Und wie hat Dein Mann reagiert?

    Und wie gehst Du nun mit dem Oma-Geburtstag um?

  • Ih kenne nur die ungesunde Variante: solche Gefühle solange als "gerade nicht passend" wegdrücken, bis ich irgendwann gar nicht mehr heulen konnte, selbst, wenn ich es mir zwecks Erleichterung dringend wünsche.

    Nicht nachahmenswert, aber so bin ich aufgewachsen und empathiefreie Partner hatte ich auch ...

  • Frauenfeindlich? Ist mir hier zu allgemein.

    Auf jeden Fall übetschreitet sie massiv Deine Grenzen - und die Deines Mannes gleich mit, denn damit versucht sie ihn in die Co- Rolle zu drängen. Ist sie selbst Co?

    Und wie hat Dein Mann reagiert?

    Und wie gehst Du nun mit dem Oma-Geburtstag um?

    Ne, sie ist Drauf. Mein Vater bringt das Gift immer und Haus. Benzos nimmt sie auch. Das mit der Co-Rolle könnte stimmen, obwohl sie wirklich noch sehr auf Unterordnung etc. bedacht ist.

    Mein Mann hat sie ignoriert, kann er ja gut. Ob aus Gleichgültigkeit oder Verständnis weiß ich nicht.

    Wir treffen uns gesondert mit der Oma:)

  • Ih kenne nur die ungesunde Variante: solche Gefühle solange als "gerade nicht passend" wegdrücken, bis ich irgendwann gar nicht mehr heulen konnte, selbst, wenn ich es mir zwecks Erleichterung dringend wünsche.

    Nicht nachahmenswert, aber so bin ich aufgewachsen und empathiefreie Partner hatte ich auch ...

    Du sagst "hatte" und sprichst damit den Kern an. Ich erwarte keine Heilung oder Lösung meiner Probleme. Aber dass jemand so damit überfordert ist, dass er sie mir abspricht, kann nicht die Lösung sein. Vor mittlerweile 8 Jahren, als die Sucht sich noch gar nicht gezeigt hat, war auch alles gut. Beide studiert, relativ flexibel, nicht viel Schlimmes erlebt. Wir waren auch in einer Paarberatung. Aber selbst erlernte Sätze wie "Was wünschst du dir gerade" bringt er nicht mehr und schiebt alles beiseite

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