Beiträge von Tabsi

    Niemand will dich hier haben! Zieh aus! Obwohl ich im Mietvertrag stehe und sie nicht. Du bringst die Familie auseinander! Du kommst aus einer zerütteten Familie! Du braucht Therapie! Ich könnte Strafanzeige stellen! Du bist hier der alleinige Fehler!

    Die Vorwürfe sind ja schon echt arg.
    Würde mich auf die Palme bringen ( heute mit nüchternen Verstand) und ihr zeigen, wo der Maurer das Loch in der Wand gelassen hat.

    Such Dir Hilfe Kicky !

    Caritas, Jugendamt, Anwalt, Familie, Freunde.
    Rette Dich und Deine Kinder!

    Lass Dich nicht von seinen Drohungen einschüchtern. Ich weiß, es ist schwer, aber es wird nichts besser werden, wenn Du nicht ins Handeln kommst.

    Die Sucht steht bei ihm an erster Stelle und daran wird sich nichts ändern, solange er für sich daran nichts ändern möchte. Du hast keinen Einfluss darauf.

    Ihm geht es noch zu gut…er hat Haus, Hausfrau, Kinder und findet in Dir eine „ Schuldige“ bzw. einen Grund zum Saufen ( Säufer finden immer Gründe, auch wenn’s die Fliege an der Wand ist )

    Kein Jugendamt würde die Kinder bei einem Säufer lassen, denn es geht um den Schutz der Kinder! Aktenlage liegt doch vor ( RTWeinsatz- Krankenkasse, Polizeieinsatz) , da musst Du nichts mehr beweisen.

    Mir tut es weh, insbesondere für die Kinder - sie leiden unter der jetzigen Situation, auch wenn sie nichts sagen. Sie können sich nicht aus der Situation befreien, aber DU trägst die Verantwortung für sie!!!

    Wenn dich der Begriff irritiert, dann werde ich es so nicht mehr erwähnen und es tut mir leid.

    Das muss Dir nicht leid tun und Du kannst damit umgehen, wie Du möchtest.
    Entscheidend ist dabei, dass Du abstinent bleibst.
    Solange ich mir nicht zugestehe, dass ich Alkoholikerin bin, lasse ich mir auch ein Hintertürchen offen.
    So ungefähr „naja, vielleicht klappt es ja mal wieder“ mit einem Glas.
    Deshalb werden hier im Forum nur Leute aufgenommen, die dazu stehen und nicht rumeiern von wegen „kontrolliertes Trinken“ funktioniert eventuell…

    Wenn ich zum Bsp. zu einem Arzt/ Zahnarzt gehe und eine OP steht an, dann ist das deutlicher zu sagen, ich bin trockene Alkoholikerin anstatt: ich habe ein dysfunktionales Verhalten gegenüber Alkohol.

    Ich habe ja auch kein dysfunktionales Verhalten zu Zigaretten. Ich bin Raucher.

    Hallo Jenny, willkommen im Forum.
    Mir ist aufgefallen, dass Du Dich bei Deiner Vorstellung schwer getan hast, Dich als Alkoholikerin zu bezeichnen.

    Ich komme mit der Bezeichnung dysfunktionales Verhalten zum Alkohol nicht klar. Das bedeutet ja ein gestörtes oder nicht funktionierendes Verhalten zum Alkohol. Was ist denn ein funktionierendes Verhalten?

    Für mich hört es sich nach „ Schöngerede“ an. Ich habe eine tödliche Krankheit namens Alkoholsucht und deshalb bin ich auch Alkoholikerin.

    Dabei spielt es keine Rolle, wieviel und wie oft ich getrunken habe. Ich konnte es nicht kontrollieren, ich brauchte den Rausch.

    Mittlerweile sehe ich den Alkohol als eine Flüssigkeit, die das Nervengift Ethanol enthält und da brauche ich auch kein funktionierendes Verhältnis zum Alkohol.
    Ein Alkoholiker wird auch nie ein funktionierendes Verhalten zum Alkohol haben.

    Also liegt es nicht an mir, sondern vermutlich wirklich am Alkohol und der Sucht.

    Nicht vermutlich Elara, es liegt an der Sucht.

    Diese Mitleidstory kenne ich auch von meinem Ex. „ Wer pflegt mich, wenn ich mal krank bin im Alter?“ . Puh, ich hab dann kurz überlegt, ob ich Krankenschwester bin. Nööö, hab nen ganz artfremden Beruf gelernt.

    Denke daran, er ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich, niemand sonst.
    Bleib konsequent 💪🏼

    DU bist es Dir wert, DICH und die Kinder aus Eurem Leid zu befreien.

    Ich habe damals auf Anraten meiner Therapeutin als erstes alle Ordner mit wichtigen Papieren incognito in einer Reisetasche zu meiner Freundin geschafft.

    Wenn er merkt, es wird ernst, dann kann sich sein Verhalten in eine ganz andere Richtung drehen. Pass auf Dich auf.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und nimm jede Hilfe an.

    Hallo Kicky,

    erstmal noch willkommen hier. Ich bin beides, Co und Alkoholikerin.
    Da sind 2 erwachsene Eltern, die die Aufgabe haben, die Kinder zu schützen.
    Der eine kann es nicht, weil er alkoholkrank ist.

    Jetzt liegt es an Dir, Dich und Deine Kinder zu schützen. Übernimm die Verantwortung für Dich und die Kinder, nicht für ihn- er ist erwachsen!!! Nimm ihn nicht in Schutz!

    Kinder haben sehr feine Antennen, egal in welchem Alter und merken seine Wesensveränderung genau wie Du. Sie spüren auch Deine Angst ( lässt sie mittlerweile auch nicht allein, Polizei, Sturz…) was soll noch alles passieren?

    Wach auf, schütze Dich und Deine Kinder!

    Du kannst ihm nicht helfen! Er muss selbst den Entschluss fassen!

    Ich hatte auch eine Riesenscham und Angst zur Caritas- Suchtberatung zu gehen. Hinterher war ich erleichtert, mir Hilfe genommen zu haben. Ohne hätte ich es nicht geschafft.

    Die Suchtmechanik ist auf beiden Seiten ähnlich, denn ich war Co-abhängig und bin trockene Alkoholikerin.

    Ich freue mich für Elara, dass sie einen Entschluss gefasst hat, den sie hoffentlich umsetzt.
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das nicht leicht ist, aber von einfach war nicht die Rede. Da wo die Angst ist, ist auch der Weg. Nur so kann sie heilen.

    Mein Umfeld wird sich nur verändern, wenn ICH mich bewege.

    Ich habe da immer so ein Mobile im Kopf.
    Wenn ich 1 Figur ( mich) bewege, fangen sich auch alle anderen Figuren an sich zu bewegen.

    Ich habe noch mal kurz Deinen Faden rückwärts überflogen. Im Dezember 25 hast Du Dich hier angemeldet. Hast im letzten Jahr 2 Wohnungen verstreichen lassen, jetzt die 3.

    Worauf wartest Du noch?
    Du hängst genauso an dem Säufer, wie er an der Flasche.
    Du machst Androhungen, Dich zu trennen, setzt es aber nicht um.
    Genau wie er schwafelt, sich Hilfe zu holen oder trocken zu werden und alles bleibt beim Alten.
    Das macht unglaubwürdig, wenn ich Konsequenzen androhe und sie nicht umsetze. Deine Kinder stehen hinter Dir, aber irgendwann glauben sie Dir vielleicht auch nicht mehr.
    Und mein Güte, soviele Entgiftungen und Therapieangebote, Chancen die er bekommen hat…er will nicht. warum auch, solange Du es ihm bequem machst. Und glaub mir, ich kenne das Manipulationsgesusel- da platzt mir echt die Hutschnur.

    Guten Morgen Elara, danke erstmal dass Du Dich rausgeschrieben hast. Ich konnte förmlich Deinen inneren Druck, Deine Anspannung und Verzweiflung lesen.
    Ich war in einer ähnlichen Beziehung mit Schuldzuweisungen und Eifersuchtsdramen.
    Die Trennung war das Beste was mir passieren konnte. Es war eine aufwühlende Zeit, aber es hat sich gelohnt. Ich konnte heilen und wieder zu mir finden.
    Heute ärgere ich mich fast darüber, dass ich nicht eher den Schlussstrich gezogen habe, da ich selbst mit alkoholabhängig und depressiv wurde. Lass Dich nicht weiter zum Opfer machen, weil DU bist es Dir wert, ein anderes besseres Leben zu führen. Deine Entscheidung Dich zu trennen hast Du in Deinem Herzen doch schon getroffen, der Rest sind Taten.
    Gut, dass Deine Kinder hinter stehen.
    Alles Gute auf Deinem Weg.

    Ich weiß nicht, ob ich es Dir schon mal geschrieben habe:

    Edit, bitte keine Zitate einstellen

    Dein Faden zieht sich durch wie ein Jammertal.
    Du schreibst immer von „man“. Wer ist „ man“?

    ICH, ICH, ICH….versuche mal das „man“ damit zu ersetzen.
    Das musste ich auch erst lernen.
    Erst als ICH erkannte, dass ich mich ständig als Opfer fühlte, konnte ich da raus wachsen. Mit der Vergangenheit habe ich abgeschlossen. Für mich zählt nur das Heute.