Beiträge von Bergfloh

    Guten Morgen

    Seit etwa vier Nächten kann ich durchschlafen und bin ebenfalls ganz früh wach.

    Das mit den alten Alkoholgeschichten, die wieder hochkommen. Ev können unsere Mentoren mit ihren langjährigen Erfahrungen etwas dazu sagen?

    Meinen Filmriss am Fest vor 16 Tagen kann ich mir nur erklären: ich hatte nicht sooooo viel getrunken, aber ev sagte mein Hirn, jetzt ist genug? Oder es hat mir doch jemand etwas ins Glas getan?

    Ich habe mir einige Bücher gestern aus der Bibliothek ausgeliehen, ev verstehe ich dann mehr.

    Auch dir einen schönen Sonntag!

    Ja, Danke, ich bin voll glücklich und voller Elan. Ich hoffe, der Schwung hält lange an.

    Notfallkoffer ist gepackt und mein Mann, meine Familie unterstützen mich.

    Und du hattest recht, nach meinem Hüttengaudierlebnis bekam ich gestern Lust auf Wein. Verdammte Sch.....

    So kam es dann zum Abendspaziergang :)

    Ich habe erst zwei Wochen, aaaaber es ist ein Anfang. Heure sagte mir mein Sohn, dass ich richtig gut aussehe. Ha! Wie ist das nach einem Monat?

    Die Augensäcke sind weg, die Haut sieht besser aus. Wahnsinn.

    Also beim Kochen musste schon immer ein Glas Wein dabei sein, ist doch eine Art Belohnung, oder? Auf nüchternem Magen ist die Wirkung toll.

    Überhaupt die Belohnungen. Nach einem strengen Arbeitstag, aber hallo! Da zischt man ein Bierchen auf dem Balkon, man hat das verdient. Womöglich auf nüchternem Magen, dann hat man keinen Hunger mehr und lässt das Nachtessen aus. Bier ist auch eine Mahlzeit. Oder zwei, drei. Vier.

    Am nächsten Morgen geht man beduselt zur Arbeit. Und wundert sich über Sodbrennen.

    Bei dem Fest vor zwei Wochen musste ich mich peinlich benommen haben - und ich weiss es nicht mehr. Am Tag danach habe ich mich beim Gastgeber entschuldigt und bei den Gästen, die mich so erlebt haben. Das bin ich doch nicht, echt. Sooooo peinlich.

    Nie mehr!

    Wir müssen vorwärts gucken, aber niemals vergessen, dass solch peinliche Momente mit Alk passieren. Ich bin so sauer auf mein Alksuchtproblem.

    Geschirr, Gläser, es ging viel zu Bruch. Manchmal kam noch ein Sturz dazu. Aber immer so, dass es nicht allzu schlimm war. Da ich auswärts selten getrunken hatte, fiel es nicht auf.

    Zwischendurch hatte ich auch Trinkpausen, manchmal tagelang, wochenlang. Sobald ich aber ein Glas in die Finger bekam, war der Zapfen ab und ich konnte nicht mehr aufhören.

    Den Vogel schoss ich aber vor zwei Wochen an einem Fest auswärts ab. Daher: nie mehr, echt.

    Gell, krass war, dass früher ein Glas genügt hatte, um einen wohligen Schwips zu haben. Bei mir wurde es über die Jahre immer mehr Alkohol. Irgendwann spürte ich mich nicht mehr und soff bis zum Filmriss.

    Das mit dem Sodbrennen kenne ich. Was ist das für ein Leben? Man richtet sich wissentlich mit einem Gift zugrunde.

    Ich bin ganz am Anfang von meinem Weg, weiss aber, dass ich nie mehr ein Glas trinken werde.

    Dir weiterhin viel Kraft :thumbup:

    Eine Nacht mit erholsamem Schlaf durch. Herrlich! Juhuuu, es kommt! Meine Haut sieht auch viel besser aus.

    Vor über sechs Wochen hatte ich aufgehört zu Rauchen. Es waren etwa sechs Zigaretten am Tag. Ich habe gelesen, man soll nicht gleich alle Süchte bekämpfen, aber als es mit dem Nikotinstopp geklappt hatte, das gab mir halt grosses Selbstbewusstsein.

    Selbstbewusstsein - fällt mir gerade auf, was für ein tolles Wort!

    Gestern Abend langer Spaziergang mit meinem Mann unternommen, das hatten wir schon lange nicht mehr gemacht. Heute Training (habe vor drei Wochen damit begonnen) und morgen gehe ich ins Zumba. Die Energie ist wieder da und es geht mir so gut, wie schon lange nicht mehr.

    Danke an die Unterstützer in diesem Forum, mir hilft es sehr, auch die Beiträge still mitzulesen.

    Heute gehe ich noch in die Bibliothek und suche nach euren Literaturempfehlungen. Ich muss das Thema verstehen, mein Hirn muss es kapieren. Heute zwei Wochen :lol:

    Ich war das erste Mal an diesem Anlass, da ich die Stelle noch nicht lange habe. Aber ich war sehr blauäugig, dachte, dass es gesitteter abgeht, da ich in einer "ruhigen" Branche arbeite.

    Ich will meine Entscheidung nicht rechtfertigen, sonder verstehen. Verstehen, was mit mir passiert, einen Tag später, wie geht es mir? Kann ich damit umgehen? Was sind eure Erfahrungen? Ist es noch zu früh? Was tut mir gut (Hüttenausflüge so bestimmt nicht) jetzt weiss ich, es tut mir nicht gut.

    Ja, das Aufschreiben, alleine hier im Forum, hat mir schon geholfen.

    Danke für eure Begrüssung und netten Worte 😊

    Für mich ist wichtig, herauszufinden, wie ich meinen Frust regeln kann. Immer herunterschlucken hat oft abends dazu geführt, zur Flasche zu greifen. Ist doch gemütlich, die ungelösten Dinge verschwinden.

    Gestern musste ich an einen geschäftlichen Anlass. Es ging zu Fuss in eine Hütte. Ich habe mich als Fahrerin zur Vergügung gestellt, man musste noch ein ganzes Stück zuerst hinfahren. Wenn ich Autofahre trank ich auch frühner nie!

    Es wurde feucht fröhlich gesoffen, bis auf ein paar handvoll Leute. Es war für mich kein Problem die Flaschen und Gläser zu sehen. Ich genoss es, Gespräche nüchtern zu führen und fuhr auch noch ein hohes Tier anschliessend heim. Ging alles gut.

    Was mich nachdenklich macht: Alkohol gehört geschäftlich dazu. Alternativen beim Apero sind halt Wasser mit oder ohne Sprudel.

    Ich wurde dennoch gefragt: du drinkst keinen Alkohol? Grosse Augen, fast Entsetzen 🤭 ich gestehe, habe mich hinter dem Autofahren versteckt, das mache ich immer, auch früher, damit ich bei Geschätsanlässen nichts trinken durfte/musste.

    Wenn ich nämlich damals ein Glas hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.

    Übrigens: heute habe ich zwei Wochen und es geht mir so gut. :lol:

    Die HALT-Regel hatte ich schon vorher hier im Forum zum ersten Mal gelesen gehabt. Ich danke dir für den nochmaligen Hinweis! Sehr wichtig für mich.

    Es stimmt, Ärger, oder sich ärgern sind starke Gefühle, die man zulassen kann oder mit Alkohol dämpfen.

    Mit Alkohol ist natürlich das Problem nicht gelöst, im Gegenteil

    Bin jetzt zu Hause, hatte nach der Arbeit bei einem genialen Therapeuten einen Termin. Er macht Akkupressur und kann verhärtete Muskeln fantastisch wieder geschmeidig machen.

    Ich muss gut zu mir schauen. Training steht am Freitag an. Es macht Freude, Sport zu treiben und sich Sorge zu geben.

    Den Ärger von heute Nachmittag muss ich in Ruhe verarbeiten. Eine alte langjährige Geschichte, die nie gelöst wurde. Aber alles auf einmal anpacken geht nicht. Danke euch für eure Unterstützung :lol:

    Habe eine Whatsapp erhalten, die mich dermassen nervt. Normalerweise schlucke ich den Ärger runter, bin freundlich und am Abend rede ich mir den Frust bei meinem Mann auf dem Balkon von der Seele. Am liebsten mit einem Glas Wein. Immer dermassen angepasst, liebenswert und brav.

    Das beruhigt so und dämpft den Ärger.

    Heute nicht. Nie mehr. Klar ärgere ich mich, dann muss ich an Feierabend eine Runde im Wald joggen oder die Diskussion mit Tee auf dem Balkon beginnen. Die Whatsapp kam nicht von meinem Mann, sondern von meiner schwierigen, erwachsenen Tochter.

    Mein Muster ist klar: immer wenn ich mich nerve, schlucke ich es runter und greife zur Flasche. Das grenzt an Selbstverstümmelung. Wieso muss ich meinen Ärger unterdrücken?

    Liebe Hera

    Bei mir ist es genau so, gegen drei Uhr werde ich wach und das Gedankenkarussell dreht sich. Nach einer Stunde kommt der Schlaf und dann mit den seltsamen Träumen.

    Dennoch fühle ich mich am Morgen erholt und habe keine Watte im Kopf. Wann wurde bei dir der Schlaf besser?

    Tag 10, nicht so gut geschlafen, da die Ferien rum sind und bei der Arbeit viel los ist. Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

    Ich zähle Tag 10, klar, keine grosse Zahl, aber für mich der Beginn von etwas Wichtigem. Nie mehr mit einem Gefühl aufzuwachen, was der Vorabend mit meinem besoffenen Gehirn gemacht hat. Oder umgekehrt.

    Die Träume sind jede Nacht intensiv. Das Durchschlafen gelingt leider nicht immer. Kommt aber, ich hatte jeden Januar einen Monat ganz gut ohne Alk durchgehalten gehabt. Wieso nicht gleich ganz darauf verzichtet? Man weiss es nicht. Ich fühlte mich doch ohne so gut 😁