Ja, das Aufschreiben, alleine hier im Forum, hat mir schon geholfen.
Danke für eure Begrüssung und netten Worte 😊
Für mich ist wichtig, herauszufinden, wie ich meinen Frust regeln kann. Immer herunterschlucken hat oft abends dazu geführt, zur Flasche zu greifen. Ist doch gemütlich, die ungelösten Dinge verschwinden.
Gestern musste ich an einen geschäftlichen Anlass. Es ging zu Fuss in eine Hütte. Ich habe mich als Fahrerin zur Vergügung gestellt, man musste noch ein ganzes Stück zuerst hinfahren. Wenn ich Autofahre trank ich auch frühner nie!
Es wurde feucht fröhlich gesoffen, bis auf ein paar handvoll Leute. Es war für mich kein Problem die Flaschen und Gläser zu sehen. Ich genoss es, Gespräche nüchtern zu führen und fuhr auch noch ein hohes Tier anschliessend heim. Ging alles gut.
Was mich nachdenklich macht: Alkohol gehört geschäftlich dazu. Alternativen beim Apero sind halt Wasser mit oder ohne Sprudel.
Ich wurde dennoch gefragt: du drinkst keinen Alkohol? Grosse Augen, fast Entsetzen 🤭 ich gestehe, habe mich hinter dem Autofahren versteckt, das mache ich immer, auch früher, damit ich bei Geschätsanlässen nichts trinken durfte/musste.
Wenn ich nämlich damals ein Glas hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.
Übrigens: heute habe ich zwei Wochen und es geht mir so gut. 