Beiträge von Elly

    Hallo Dagmar,

    bald sind 3 Wochen Abstinenz geschafft! Wunderbar!

    Es ist gut, dass Du einen Gesprächstermin bekommen hast. Du hast von einer schlimmen Kindheit geschrieben.

    Da ist es Dir bestimmt schwergefallen Selbstbewusstsein aufzubauen. In gewisser Weise

    hemmt Dich das. Und Du neigst deswegen zu Perfektionismus. Fasse ich das so

    richtig zusammen?

    Du kannst Dir den Rückfall nicht verzeihen, weil Du an Dich hohe Ansprüche hast. Aber

    siehe es so, dieser Rückfall hat Dir ganz deutlich gezeigt, dass Du nicht mit Alkohol umgehen

    kannst und der Alkohol Dich dann im Griff hat. Ich bin zuversichtlich, dass Dir das nicht

    wieder passieren wird.

    Insgesamt habe ich im Laufe des Lebens festgestellt, dass andere eine ganz andere Sicht

    auf einen selbst haben. Und Du wärst erstaunt, wie wenig sie sich darüber Gedanken machen,

    ob Du nun etwas perfekt oder vielleicht "nur" gut erledigst.

    Wenn Du darüber nachdenkst und überlegst, wie Du andere siehst, erleichtert es Dir auch zu

    Dir selbst ein wenig nachsichtiger zu sein. Denn von anderen erwartest Du ja auch keinen Perfektionismus.

    Niemand kann perfekt sein. Und das macht uns doch aus!

    Wenn wir alles etwas empathischer und entspannter sehen, wird unser Leben einfacher.

    Vor allem, wenn Du etwas liebevoller mit Dir selbst umgehst, wird vieles leichter für Dich.

    Wie ich es herauslese, bist Du in allen Richtungen auf einem guten Weg. Du erkennst

    Deine Schwächen, aber auch Deine Stärken.

    Außerdem hast Du noch einen Partner an Deiner Seite, der zu Dir steht.

    Wieso muss ich gerade daran denken, dass vielleicht sogar das Einräumen des Geschirrspülers

    z.B. ein Problem war oder ist? ;) Kann das sein?

    Natürlich ist die Wiedererlangung meines FS ein großer Motivator, aber momentan fühle ich keinen Suchtdruck...

    Vergangenes WE war ich mit Kumpels unterwegs...alle haben Bier getrunken...hat mir nix ausgemacht. Wir haben sogar Witze darüber (meine Sucht) gemacht.

    Ich hoffe das bleibt so.

    Wir raten in der ersten Zeit solchen Situationen aus dem Weg zu gehen.

    Witze über die Sucht. Sehr erwachsen. Das ist nicht witzig, wenn jemand krank ist.

    Nämlich suchtkrank. Aber Du scheinst das nicht ganz so ernst zu nehmen. Oder?

    Hast Du Dir schon unsere Grundbausteine angesehen?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Und von abkapseln hat niemand etwas gesagt. Aber man kann diesen Situationen, in denen

    andere Alkohol trinken, in der Anfangszeit aus dem Weg gehen!

    Hallo und willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Juni!

    Gut, dass Du zu uns gefunden hast. Hier kannst Du Dich mit anderen,

    trockenen Alkoholikern austauschen und Du findest viele Ansprechpartner.

    Wenn Du Dich im offenen Bereich austauschen möchtest, fülle den nachfolgenden

    Link an und schreibe ganz kurz etwas.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema aus dem Vorstellungsbereich zu den

    trockenen Alkoholikern verschoben.

    Guten Morgen!

    Deine Zeilen bei brightside haben mich erschüttert!

    Dort in der Wohnung bist Du eindeutig nicht mehr gut aufgehoben. Bösartige Worte, Heizung sowie Warmwasser aus

    und Lärmbelästigung.

    Sieh zu, dass Du so schnell wie möglich dort rauskommst. Hast Du ein Auto? Dann suche Dir eine Wohnung,

    die ländlicher liegt. Dort gibt es mehr und auch günstigere Wohnungen, und dort sind meist die Vermieter auch

    Hundefreundlicher.

    Handle zügig, da musst Du so schnell wie möglich raus. Setze alle Hebel in Bewegung, frage eventuell auch

    in einem Frauenhaus nach, ob sie Dir dort Tipps für eine schnelle Wohnungsfindung geben können.

    Ich lasse Dir noch einen Artikel da, falls Du ihn nicht gefunden hast:

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19

    Nimm Dir auch notfalls frei, damit Du Dich verstärkt um die Wohnungssuche kümmern kannst. Es geht

    um Dich und Deine Sicherheit! Pass auf Dich auf!

    PS: Stelle abends die Heizung an, das bekommt er doch bestimmt nicht mehr mit, damit Du zu wenigstens

    morgens warm duschen kannst!

    Hallo Lotti,

    das Leben ist nie perfekt. Aber man kann aus allem das Beste machen.

    Du kannst vielleicht irgendwie damit umgehen, dass Dein Partner trinkt. Aber für

    ein Kind ist ein unberechenbarer Vater, und das ist er, wenn er trinkt eine große

    Belastung.

    Ich selbst kann mich daran erinnern, dass wenn mein Vater getrunken hatte, er aggressiver

    wurde und es Situationen gab, die für mich gefährlich wurden.

    So im Nachhinein habe ich es verstanden, was damals geschehen ist. Aber als Kind ist man dem ausgeliefert.

    Du solltest für Euch Zwei überlegen, welches der nicht so perfekte, aber dafür ruhigere und sichere

    Weg ist.

    Solange er nicht einsieht, dass er ins Handeln kommen muss in Bezug auf seinen Alkoholkonsum,

    kannst nur Du etwas tun.

    Und als ich selbst, damals selbst noch trinkend, bemerkte, dass ich meinen Alkoholkonsum nicht

    mehr im Griff hatte, wusste ich, dass es so nicht weitergehen kann und habe gehandelt.

    Ups, Du bist ja in Fahrt, Pamela!

    Ich wollte nur nachfragen, weil mir etwas unklar war.

    Aber wenn es Dir gut geht, dann ist doch alles hübsch!

    Liebe Pamela,

    gestern habe ich auch gestutzt, als Du geschrieben hast, Du bist seit 2 Jahren getrennt.

    So hast Du es nicht geschildert. Ich muss da Panama zustimmen.

    Deine Geschichte ist nicht stimmig.

    Natürlich bekommen wir immer nur den Teil zu lesen, den man uns mitteilt. Aber so kam

    es nicht rüber und es erstaunt mich, dass Du nun schreibst, dass Ihr getrennt seid.

    Sieht es denn Dein Mann ebenso, oder ist er genau wie wir auch überrascht, wenn man

    ihn fragen würde, ob ihr noch ein Paar seid?

    Es ist für einen selbst bestimmt ein eindeutiges Zeichen.

    Sobald ich angefangen hatte, Alkohol zu trinken, konnte ich kaum aufhören. Zum Schluss war es ganz schlimm,

    ich trank bis fast zum Umfallen. -Kontrollverlust-

    Wie die anderen das Handhaben siehst Du ja nicht. Du siehst, wie sie beim gesellschaftlichen Zusammensein trinken.

    Und ob sie daheim weitertrinken, das siehst Du ja nicht. Das kann man nur für sich selbst beantworten, ob man

    Alkoholiker ist, oder nicht.

    Witzig wird es nur für die sein, die sich selbst im Klaren sind, dass sie bereits ein

    Alkoholproblem haben, Becko.

    Wenn ein richtiger Freund so etwas von einem erfährt, nämlich dass man Alkoholkrank ist,

    dann wird er alles tun, um einen zu unterstützen.

    Vielleicht ist es auch einigen gar nicht bewusst, wie schwer diese Krankheit ist. Denn es gibt

    Menschen, die können mit Alkohol umgehen. Die trinken mal 1-2 Drinks und können dann

    aufhören.

    Wir Alkoholiker können das nicht. Und vielleicht kannst Du ihnen das so auch erklären. Ich würde

    außerdem mit jedem erstmal einzeln sprechen. In der Gruppe wird so etwas immer schnell abgetan

    und ins Lächerliche gezogen, vor allem wenn schon etwas Alkohol getrunken wurde.

    Es ist gut, dass Du beim Arzt warst.

    Bis Donnerstag ist es ja nicht mehr weit. Bestimmt hilft Dir der Termin bei Deinem Psychiater

    um einiges zu "sortieren".

    Solange kannst Du Dich ein wenig bei uns im Forum einlesen, vielleicht erfährst Du ja

    noch so einiges Neues!

    Nun bist Du so weit, mit den 9 Tagen und Du hast jetzt die Chance auf ein trockenes Leben, Dagmar!

    Mir ging es ähnlich. Ich konnte kaum aufhören zu trinken, sobald ich angefangen hatte.

    Schlafprobleme kenne ich auch und es hat lange gedauert, bis ich wieder normal schlafen konnte.

    Hast Du denn überlegt, ob Du Dich mal bei einem Arzt durchchecken lässt? Manchmal bekommt

    man auch hilfreiche Tipps von den Ärzten.

    Möchtest Du Dich mit den anderen im offenen Bereich austauschen?

    Anklicken und kurz etwas schreiben. Dann wirst Du für den offenen Bereich freigeschaltet und

    Dein Thema hier wird verschoben zu den "Erste Schritte für Alkoholiker".

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo und willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Dagmar!

    Dein kalter Entzug war sehr gefährlich. Da hätte tatsächlich einiges passieren können. Nun nach 9 Tagen

    ist das Schlimmste durchgestanden.

    Aber trotz allem solltest Du Dich bei Deinem Hausarz/ärztin durchchecken lassen.

    Am Anfang braucht die Seele und der Körper seine Zeit, um wieder auf den Normallevel zu kommen.

    Wie siehst Du das, willst Du eine lebenslange Abstinenz oder ist es derzeit eine Trinkpause?

    Ich habe das Gefühl immer alles falsch zu machen. Ich kenne die Bausteine und dort steht: "Der Erfahrungsaustausch in einer Selbsthilfegruppe trägt enorm zur Festigung der Abstinenz bei."

    Wenn ich aber meine Erfahrungen teile, dann heißt es ich sende falsche Signale. Ich bin irritiert. Ich rate jedem hier zu einem Arzt zu gehen, aber für mich ist das nicht relevant aufgrund meiner Lebenssituation - näheres dazu kann ich im Vertrauen per PM erläutern, falls es wichtig ist.

    LG

    Du bist ganz am Anfang Deiner Abstinenz. Da ist es tatsächlich ratsam, wenn Du auf Hinweise

    und Tipps von den Langzeitrockenen eingehst.

    Bis Du Deine Erfahrungen teilen kannst, d.h. länger trocken bist, bleibe bitte bei Dir.

    Du bist im Moment derjenige, der die Selbsthilfegruppe am meisten braucht. Nämlich

    für Deine eigene Selbsthilfe!

    Hallo und willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, Vanessa!

    Es ist gut, dass Du zu uns gefunden hast.

    Wenn Du Dich umschaust und bei uns im Forum bei den Angehörigen liest,

    wirst Du feststellen, dass Du nicht allein mit Deinen Sorgen und Nöten bist.

    Dein Mann betrügt Dich, säuft und verhält sich völlig mies. Und die Trinkmenge

    steigert sich im Laufe der Zeit. So ist das leider.

    Nur Du kannst das für Dich stoppen.

    Möchtest Du Dich mit den anderen Angehörigen im offenen Bereich austauschen?