Ich bin schon morgens damit beschaeftigt zu schauen, ob er vielleicht nicht schlafen konnte und somit was getrunken hat. Ich achte auf die kleinsten Details. Wie gesagt, er wird nicht laut oder aehnliches, sondern geht dann eben meistens ins Bett.
Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!
Ich antworte Dir hier als trockene Alkoholikerin und bin seit über 12 Jahren abstinent.
Was nützt es Dir, wenn Du einen circa Alkohollevel von ihm weißt? Du wirst nie den genauen Überblick bekommen.
Mit anderen Worten, das Kontrollieren kannst Du Dir schenken, NIota.
Ich hätte mich niemals von meinem Mann kontrollieren lassen, meinen Alk hatte ich versteckt und habe fast immer heimlich gesoffen.
Alkohol hat bei mir im Laufe der Zeit Panikattacken und Ängste ausgelöst, ebenso depressive Verstimmungen. Es wurde immer schlimmer. Also eindeutig ist das vom Alkohol ausgelöst worden, denn das meiste davon ist wieder entschwunden im Laufe meiner Abstinenz.
Und Medikamente können nichts nützen, wenn sie mit Alkohol genommen werden.
Wie meinst Du das mit dem Auflaufen? Du kannst ihn nicht kontrollieren und nicht helfen, wenn er nicht selbst mit dem Saufen aufhören will. (Ich schreibe bewusst saufen, weil es mit normalen trinken nichts mehr zu tun hat.)
Es wird alles im Laufe der Zeit noch extremer, die Sucht kennt nur einen Weg, den bergab.
Für die Angehörigen ist es wirklich hart, aber nur der Alkoholiker kann seine Sucht zum Stillstand bringen, wenn er es denn wirklich will. Da helfen keine guten Worte und Taten. Nichts! Du kannst nichts tun, so bitter es ist.
Und dann kommt es darauf an, wie lange Du Dir diesen Selbstmord auf Raten ansehen willst. Alkohol ist ein Nervengift und wirkt auf Körper und Seele.