Beiträge von Hartmut

    Hallo Nordlicht,

    erstmal Hut ab das du es bisher durchgezogen hast und vor allem die im Vorfeld schon Gedanken machst, dass es an Weihnachten zu Probleme kommen könnte.

    Ich würde es offen ansprechen, das du dich noch zu unsicher fühlst, wenn bei deinem Beisein getrunken wird. Solltest du nicht hingehen, was ich empfehle, da nicht nur das Trinken, sondern auch mit einem beklemmenden Gefühl dort aufschlagen würdest, dann solltest du eine Ersatzbeschäftigung für dich finden, damit auch zu Hause kein Verzicht aufkommt.

    Es ist jedes Jahr Weihnachten und es wird sich auch eine gewisse gefühlte Stabilität einstellen. Auf Verständnis anderer für deine Situation würde ich nicht hoffen. Nicht nur an Weihnachten, sondern auch bei andere Festivitäten.

    Hilft es, wenn Familie den Kontakt abbricht zum "wach rütteln" oder überwiegt das Gefühl von allen im Stich gelassen zu werden?

    Es kann da und da einen temporären Impuls geben, aber mehr nicht. Es ist auch nicht eins zu übertragen. Der Alkoholiker muss von sich aus zu der Erkenntnis kommen, dass sein Alkoholismus ihn selbst zugrunde richtet. Auch ein Überstülpen einer Therapie oder irgendwelche gutgemeinte "Zwangsmaßnahmen" helfen da nicht. Siehe deine Schwester. Immer wieder rückfällig

    Aber es belastet sie ja nicht, es belastet dich ja dich. Warum sollte sie aufhören? Dass es dir besser geht? Ist doch nicht ihr Problem. Da bist du doch verantwortlich dafür das es dir gut geht. Oder?

    Bin im 17. Jahr trocken und weiß, wovon ich schreibe.

    ch habe es geschafft, nüchtern an einer Veranstaltung teilzunehmen, wi ich sonst mit Sicherheit gesoffen hätte.

    Warum nimmst du an einer Veranstaltung teil, wo gesoffen wird? Konfrontationstherapie? Nun kann ich dem Alkohol nicht immer aus dem Weg gehen, aber muss ich bewusst darauf zu laufen?

    Die Gefahr durch die Bestätigung dort nichts gesoffen zu haben, birgt das Risiko höhere Risiken einzugehen.

    Hallo Paul,

    erstmal Hut ab, dass du es trotz deiner Bedenken es durchgezogen und deine Nüchternheit auf Priorität 1 gesetzt hast. Nun stehst du am Anfang und mit den Jahren wirst du auch sicherer, mit solchen Situationen um zu gehen.

    Es werden Lösungen aufgehen, die im noch "nassen Denken" gar nicht wahrgenommen werden. Das Denken wird sich verändern, was alles anders bewerten lässt.

    Weiter so!

    Die kommen dann wohl auch nicht selbst in die Pötte?

    Was hat das mit dir zu tun, wenn andere nicht in die Pötte kommen? Ist das ein Bonus für dich dir Zeit zu lassen um nichts unternehmen zu müssen?

    Aussitzen ist auch eine Möglichkeit, aber dann sollte ich bei der Selbsthilfe die Finger still halten, und nicht irgendwelche Ratschläge zu geben. Das macht dich unglaubhaft. Heißt ja Erfahrungsaustausch.

    Hallo Holdy

    damit wir uns richtig verstehen. Es ist ein Selbsthilfeforum.

    Wenn du das Forum "nur" als Weiterbildung siehst, dann bist du hier verkehrt. Nutzt du es für deine Selbsthilfe, dann bist du richtig.

    Es macht keinen Sinn User hier, als Forschung oder Schul- Objekte zu betrachten, aber selbst nicht in die Pötte zu kommen.

    Ihr könnt mir also immer wieder schreiben, das ich solche Gedanken hier nicht äußern darf. Hilft mir aber wenig.

    Wer sagt das? Ist wichtig. Alles richtig gemacht. Nur so funktioniert der Austausch.

    Nicht die Geschichten "Hallo, mir geht es gut und ich bin weiterhin trocken" zu lesen. Das braucht es nicht. Hilft kein Meter weiter.

    Wichtig ist doch zu schreiben, wo die Knackpunkte sind, um trocken zu bleiben. Bei den User ziehe ich den Hut. Sie stellen sich. Danke dir dafür.

    Wann gehen denn diese Gedanken weg?

    Wenn ich jedes Mal Sauf Gedanken fertig denken würde, würde ich Hof und Tor für weitere neue Gedanken öffnen. Es wird eventuell weniger oder auch nicht. Deswegen halte ich nichts davon, sie fertig zu denken. Warum sollte ich das tun? Es konnte mir bisher auch keiner nur ansatzweise eine vernünftige Erklärung dazu geben. Außer dieses weit verbreitete Therapeuten-Denken "Abarbeiten".

    Nö, das ist für mich Mumpitz. Ich muss doch nichts zu Ende denken, um mir dann etwas klarzumachen, was durch die Erkenntnis Alkoholiker zu sein schon klar ist.

    Wenn ich mir ein Bein gebrochen habe, weiß ich das es schmerzt und es eine Zeit dauert bis es heilt. Da kommt am Anfang zur Unterstützung ein Gips drum, um zu verhindern, dass ich nicht jeden Tag joggen gehe. Mit der Zeit kommt der Gips ab und ich werde im Laufe meines Lebens immer daran erinnert, dass es mal gebrochen war. Da breche ich mir doch auch nicht nochmal bewusst das Bein, um zu erfahren, wie es schmerzt.

    Wenn Saufgedanken kamen, hatte ich Sie nicht viel weiter oder fertig gedacht. Ich hatte dafür gesorgt, dass der Notfallkoffer greift und nicht durch eigene Nachlässigkeit aufgeweicht wurde. Zumindest hat es mich jahrelang davon abgehalten, ständig unzufrieden zu sein.

    Hallo Stromer,

    es ist traurig, jedoch stellen wir hier im offenen Bereich keine Bilder rein. Deswegen wurde es entfernt. Wir hatten nur eine einmalige Ausnahme in vorheriger Post "geduldet" .

    Ich bin weiterhin stabil trocken. Ich habe auch in dieser für mich furchtbaren Zeit keinerlei Saufdruck.

    Das ist gut.

    Dies ist natürlich keine Antwort eines Co, sondern eines ehemaligen Betroffenen?

    Ich denke, beidseitig verwendbar.

    Ich hatte nichts verstecken müssen, da ich einen CO hatte, der mir selbst in der schlimmsten Phase noch das Saufen mit heim brachte. Musste nur da und da paar Zugeständnisse machen, dann ging es wieder. Solange zumindest bis ich den Partner ausgetauscht hatte.

    Liest sich zwar aus heutiger Sicht sehr hart an, aber war aus damaliger Sicht das normale richtige.

    Ich hatte zwar mitbekommen, dass es den Partner störte, aber das beeindruckte mich nicht, da es aus der Sucht Sicht heraus kein Beeindrucken war.

    Der Lerneffekt kann bei CO’s schnell, langsam oder gar nicht eintreten

    Genau, so ist es. Sei es bei CO oder beim Alkoholiker. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das dein Anspruch ist. Oder hast du dich hier angemeldet, um zu schauen, wer es noch schlechter getroffen hat, um sich dahinter zu verstecken? Heldenhaft sterben in der Opferrolle?

    Analog eines Alkoholikers, der am Stammtisch sich immer welche heraussucht, die noch mehr saufen. Dann kann es ja noch nicht so schlimm sein. Bis er sich ins Grab gesoffen hat?

    Und einer meiner Grundsätze. Es werden auch die besten Diskussionen zu einem Geschwätz, wenn kein Handeln für sich dahinter steckt.

    Ok, und man ist dann in Deutschland exakt ab der Vollendung des 18. Lebensjahres erwachsen, da gibt es dann keinen individuellen Spielraum nach hinten mehr, nach eurer Definition?

    Keiner hat es so definiert. Aber schön zu sehen, wie du noch denkst.

    Wann ist man eigentlich erwachsen genug zu wissen, dass höchstens ein Begleiten aus der Sucht möglich ist, aber kein Trockenlegen oder Beeinflussen. Wann tritt bei einem CO der Lerneffekt ein?

    Es stellt sich für mich die Frage, ab wann eine Person sich nicht mehr ändern kann/will!?

    Die Antwort lautet Sucht.

    Ist mit nichts mit "Normales" zu vergleichen. Da der Ablauf nichts mit Erziehung, Starrsinn oder Lernfähigkeit zu tun hat.

    Nun kann ich auch ein CO fragen, warum er es nicht versteht, nicht verstehen will oder nicht einsieht, dass es so ist? Ist ja auch nicht normal, oder? Ist nicht der mögliche Verlust der Familie, der Kinder, sein Lebenstraum und das materielle zu groß ist, um es überhaupt verstehen zu wollen?

    Das eigentlich blöde daran ist das Gefühl danach, schlechtes Gewissen zuerst, wie ein Schlag in den Magen. Saufdrucklevel checken, wo stehe ich?

    Das mit dem Schütteln danach habe ich jetzt schon öfter gelesen.

    Schlechtes Gewissen, wo stehe ich und nochmals darüber nachdenken? Das würde mich mehr beunruhigen als der Traum selbst. Gerade da es schon Jahre her sind als ich mit dem Saufen abgeschlossen habe.

    Krank sein und sich krank fühlen, ist ein merklicher Unterschied. Gerade bei Alkoholiker sehr schwierig einzuordnen . Liegt da etwa der Auslöser von den nassen Träumen. Doch noch der Gedanke einer kann doch noch gehen?

    Alle Antworten auf deine Fragen sind dir wochenlang hier gegeben worden. User haben wirklich viel Geduld aufgebracht und sich die Zeit für dich genommen.

    Ich finde es unverantwortlich anderen Co gegenüber, die sich von Ihrer Krankheit lösen wollen, aufzufordern irgendwelche Tipps abzuverlangen, die nur darauf aus sind, an der Krankheit festzuhalten.

    Das hattest du schon mal im Vorstellungsbereich gemacht und es wurde editiert und du wurdest ermahnt. Das passt hier nicht. Unterlasse das. Zudem denke ich mittlerweile das du hier verkehrt bist oder eben noch nicht so weit.

    Ich empfehle dir professionelle Hilfe, da dieses Forum auch seine Grenzen hat.

    Darfst nur du oder Moderatoren/innen neue Teilnehmer/innen begrüßen?

    Nein, du darfst auch begrüßen. Grundsatz jedoch ist, der Austausch erst nach der Freischaltung.

    Hier mal der Link

    Willkommen hier in unserer online-SHG! - hier vorstellen! - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Das Problem war, das du noch tief in der CO Abhängigkeit festhängst und deine Fragen im Vorstellungsbereich gezielt darauf ausgerichtet waren. Grenzüberschreitend war das nicht, aber für uns im Team grenzwertig, dass uns auch veranlasst hat es zu editieren.

    Und die Frage für den geschlossenen Bereich hast du dir selbst gegeben. Der ist nichts für dich, da dort Anonymität das höchste Gut ist und passt nicht zu deiner offensive Art. Jedenfalls würde im jetzigen Stand eine Bewerbung dafür abgelehnt werden.

    Aber es gibt ja noch andere Gruppen, die das eventuell toleranter sehen.

    Ich bin allerdings sehr offensiv veranlagt.

    Ist das nicht eher ein Konfrontationskurs mit der Sucht? Mal unter uns :mrgreen: Denkst du wirklich, wenn du deine Frau öffentlich an den Pranger stellst, dass es besser wird? Zudem ich auch wegen eines gemeinsamen Austausches abraten würde, da Ihr beide offensichtlich unterschiedliche Ziele habt.

    Hallo Paul

    erstmal klasse das du dich hier meldest bevor eventuell was passiert. Super

    Was spricht dagegen, wenn du dich nach dem Abendessen auf das Zimmer verziehst oder dir einen schönen Abend woanders machst? Musst ja nichts begründen.

    Wenn du Leiter bist, dann bist du auch Chef an diesem Tag. Oder ist es abends auch eine Pflichtveranstaltung? Je mehr Personen am Seminar teilnehmen, umso einfacher ist es auch wegzubleiben.

    Dann kam es mir darauf an, (ich kannte solche Situationen) in welches Verhältnis ich zu dem Seminarteilnehmer stand.