Servus
- neue Sachen ausprobieren, um zu prüfen, ob einem doch etwas Spaß macht, was man nicht kennt,
- wieder gemeinsam einkaufen, kochen, bewusste Ernährung,
- wir reden ja schon immer oft und viel; früher gerne auch in der Kneipe. Plätze außerhalb eines Triggerepizentrums suchen, wo das auch geht,
- mich mehr in die Gartenarbeit (haben einen KGV) einbringen (habe zwar auch schon immer mitgearbeitet, aber mehr so als Projektarbeit),
- versuchen, an mehr gemeinsamen Interessen zu arbeiten,
- die Tage abwechselungsreicher gestalten,
- sich nicht mehr mit Leuten umgeben, die auch gut trinken, z.B. bei Gartenfesten (versteht sich zwar von selbst, haben das sonst aber gemacht, wobei ich die letzten Male auch immer nüchtern war),
- den aus beruflichen Gründen erforderlichen Aufenthalt in meiner Zweitwohnung auf ein Mindestmaß reduzieren (ich trinke exessiv ohnehin nur ganz alleine und dort ist es dann natürlich besonders einfach)
und noch ein paar andere Kleinigkeiten.
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das war deine Motivation und dann ging es auf das Konzert
. Die Vorhaben sind schon noch da? Oder mal etwas wieder in die Ferne gerückt?
Zudem lese ich bei dir im groben nur ein Analysieren, was der Alkohol macht, was er bewirkt, wie es bei dir einschlägt. Was bringt dir das?
Als ich trocken werden musste, konnte oder wollte, wusste ich ja genau, was der Alkohol mit mir machte. . Das ganze Analysieren brachte mir nichts, denn je länger ich mich damit befasste, schlich sich in den nassen Jahren immer wieder etwas Gutes mit ein. Dann hoch die Tassen, damit das alte Lied Saufen wurde wieder angestimmt.
Nun gehöre ich nicht zu den trockenen Alkoholikern, die ihr ganzes Dasein oder die Saufzeiten aufgearbeitet haben oder sich immer wieder tiefenpsychologisch selbst analysierte. Mit warum, wieso, weshalb, wer ist schuld und was machte es mit mir konnte ich nichts anfangen.
Ich war an dem Punkt angelangt, dass ich eben nicht mehr saufen kann. Dürfen ja, aber ich kann damit eben nicht mehr umgehen. Fertig! Kapitulieren und Akzeptieren. Egal welche Beweggründe da noch aufzuarbeiten wären.
Ich hatte den Strich darunter gesetzt und mit pragmatisch an die Umsetzung solcher Sachen gemacht, wie du sie oben beschrieben hast ., Und zwar konsequent ohne Wenn und Aber, auch wenn ich da und da wie ein Bär im Käfig herumgestochert bin.
Natürlich hat nicht alles Spaß gemacht, natürlich war da und da die Frage "bin ich bescheuert". Aber was war denn immer die Alternative? Nur das Saufen.
Tun muss man Tun. Mein damaliger Spruch.