du kannst aber auch Hartmut zu mir sagen 
Das "Aufarbeiten" der eigenen Vergangenheit, seiner psychischen Belastungen, Familie, sein Verhalten ist eine andere Schiene für mich.
Für mich selbst gibt es da zwar auch kein Aufarbeiten, eventuell mal hinschauen, mal ergründen, wie was war, aber sicherlich nicht mit der Motivation es verstehen zu können, zu müssen oder dass es mir hilft. Je öfter ich mir was hervorhole, betrachte ich es anders und es bleibt somit frisch. Meist sind ja auch äußere Faktoren wie Familien, Freunde oder andere Personen, die es beeinflussten, dass es mir nicht so gut ging.
Und bevor wieder eine Welle der therapeutischen Entrüstung durch das Forum auf mich herüberschwappt. Es ist meins und ich weiß wie sehr viele es anders sehen und handhaben. Das ist dann auch gut so. Zum Schluss ist ja jeder allein.
Zurück zur Sucht.
Ich habe zu allen Emotionen, zu allen Anlässen oder Begebenheit gesoffen. Es gab immer und das in allen Lebenslagen Begründungen und für mich Ursachen dazu. Das verstand ich auch erst später bei meinem Weg.
Nicht die Ursachen haben mich zum Saufen gebracht, es war die Sucht, die die Ursachen als Anlass nahmen. Also erstmal abgegrenzt. Was mir wichtig war, wo sind meine Stolpersteine, wo bin ich gefährdet, wo hatte ich am meisten gesoffen.
Und da ging ich dann sehr pragmatisch vor und schaffte mir mein persönliches alkoholfreies Umfeld. Und hier im Forum fand ich sogar schon eine Gebrauchsanweisung, wie ich das am risikoärmsten umsetzen kann.
Ich habe deine Signatur umgewandelt zu meinem Weg.
Manchmal ist der richtige Weg der einfachste Weg.