Nun, dass liegt ganz bei ihm. Auf der anderen Seite kann ein Lob auch eine Bestärkung und Hilfe sein..Wie Du wissen solltest ist es gerade beim Beginn der Abstinenz nicht immer ganz einfach.
Was ich alles wissen sollte.
Natürlich war es am Anfang für mich nicht einfach jedoch einfacher als immer wieder saufen oder langsam daran verrecken zu müssen. Ich war kein „Queraussteiger“. Ziemlich unten hatte ich meinen Weg in die Trockenheit begonnen.
Ich freute mich auch am Anfang, wenn ich etwas über meinen Weg berichtete und dafür Lob oder Anerkennung bekam. Sogar manch schwer verdauliche Kritik, ist ja irgendwie eine Form der Anerkennung, Da war ich hin und wieder auch angepisst, weil aus meinen Augen, ja alles richtig war. Aber lernte dabei das „Nüchtern sein“ alleine auch nicht ausreicht.
Am Anfang hatte ich auch „Fishing vor Praise" betrieben (Neu erfunden Copyright Hartmut ) Ich stellte, wie viele andere auch, meine trockene Tage, Monate und Jahre hier rein. Schließlich wollte ich der Welt da draußen zeigen, dass ich noch in der Spur bin. Da wollte ich auch den gerechten Applaus dafür haben.
Was mir jedoch immer wichtig war akribisch darauf zu achten. Es ist Meins und wenn die Welt um mich zusammenbricht, ist es meins trocken zu bleiben.