Beiträge von Hartmut

    Und geradegerückt wirds dann von euch.

    Wir sind hier alle im Austausch und alle Moderatoren sind selbst Betroffenen. Wenn schon gerade rücken, dann bitte auf beiden Seiten ;)

    Ob ich nun hier oder außerhalb des Forums bin. Ich werde immer mit Alkohol konfrontiert. Deswegen ist es auch keine Belastung für mich, sich ständig damit auseinanderzusetzen.

    Das Tolle für mich an der Online Shg ist, sie ist an keine festen Zeiten gebunden. Also, wenn es mir mal nicht so ist, bleibe ich weg. Bei einer realen Gruppe würde ich mich immer genötigt fühle hinzugehen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich keinen sozialen Kontakt brauche, was für viele ja sehr wichtig ist.

    Servus Bolle

    8 Jahre sind ja nicht gerade eine Kurzstrecke. Gratulation. Ich hatte das gar nicht mehr auf dem Schirm. Ist das Forum nun deine einzigste Gruppe oder haben sich aus den Therapien oder realen Gruppen auch Freundschaften gebildet?

    ich merke, dass ich zweifle, ob ich das richtig einschätze... es mangelt bei uns an all den Auslösern, die man hier so liest, Agressivität, Unpünktlichkeit, körperliche Symptome, Schapsflasche auf dem Tisch, eindeutiges Betrunkensein, Fahhne, Unzuverlässigkeit...

    Hättest du mich früher gekannt, wärst du der perfekte CO für mich gewesen. ;) Schaue dir mal Spiegeltrinker an. Sie halten Ihren Pegel immer auf ein gewisses Level ,Dein Bild, wie ein Alkoholiker auszusehen hat, stimmt nicht.

    Hallo Kaffetante

    wenn jemand detailliert sein Trinkverhalten erklärt, hat er schon mal ein Problem, sonst ginge es ihm am Arsch vorbei. ;)

    Natürlich sind sie auch angepisst, wäre ich auch gewesen, wenn mir im nassen Zustand Vorhaltungen wegen meines Trinkverhaltens gemacht worden wäre. Das da jedoch etwas im Argen liegt, sieht man doch, mit dem erstmal ausgesprochenen Kontaktabbruch, erhalten des Familienfriedens. Das nenne ich emotionale Erpressung, um sein Sauf Revier nicht in Gefahr zu bringen oder schön alles unter dem Teppich zu halten.

    Es ist aber auch wurscht, ob er sie sich als Alkoholiker sehen und sich jeden Tag die Kante geben oder nicht. Es ging um das Fahren der Kinder. Nicht mehr, und nicht weniger. Alles andere ist doch erstmal zweitrangig.

    Hallo MaBee,

    es ist eigentlich alles dazu geschrieben. Findest du nicht?

    Du kannst ihm nicht absagen, aber willst es ihm ins Gesicht sagen? Da setze ich mal ein großes Fragezeichen dahinter. ;)

    Weiß er denn nicht, warum du zurzeit angepisst bist, was dich bewegt? Hältst du ihn für so bescheuert? Gibts ihm bewusst wieder ein Zuckerstückchen und hältst ihn für dich auf seine Kosten warm? Warum quälst du ihn denn so? Und warum du dich selbst?

    Sind rhetorische Fragen.

    Bin ja auch noch neu hier.

    Macht nichts.

    Ob jetzt kurz oder lang. Eins ist das Gleiche, wir tauschen uns aus. Mal härter, mal netter, aber alle mit dem Ziel trocken zu werden oder die Co Abhängigkeit zu stoppen.

    Es gibt individuelle Wege, jedoch keine individuelle Sucht. Die läuft immer nach demselben Schema ab. Sie will mit aller Macht bedient werden. Ob nun Co oder Alkoholiker. Also muss der Alkoholiker /CO nicht die Sucht an seinen Weg anpassen, sondern den Weg an die Sucht.

    Vielleicht an andere Stelle mal mehr dazu. Wenn ich jetzt CO und Alkoholiker auf eine Ebene stelle, würdest du einem Alkoholiker sagen, dass er auf dem richtigen Weg wäre, wenn er versucht kontrolliert zu trinken? Deswegen meinen Einwurf bei MaBee. In meinen Augen versucht sie das gerade.

    Nun bin ich selbst nach 15 Jahren sehr vorsichtig was Prognosen betrifft.

    Entschuldige MaBee , dass ich nun deinen Thread dazu verwendet habe

    Nö war gestern wirklich nicht mehr wie die beiden Weinschorle, Schnaps haben wir beide keinen angerührt da wir außer beim Griechen vielleicht mal einen Ouzo nach dem Essen, sonst keinen anrühren. Zu Hause haben nicht mal einen.

    Dann ist ja die Welt wieder in Ordnung. Oder wie kann ich das verstehen? Es geht hier nicht um begleitetes Trinken. Mein Tipp, lese dich mal etwas tiefer bei den CO Abhängige ein.

    Übrigens, was ich in meiner nassen Zeit am besten beherrscht hatte, war Menschen um den Finger zu wickeln.

    Du bist erst 3 Wochen hier im Forum,wenn ich das richtig sehe.

    Du bist auf dem richtigen Weg, aber manchmal geht's 2 Schritte vor und einen zurück. Hab Geduld und gehe weiter. Übernimm die Verantwortung nur für dich allein.

    Kannst ja zurückrudern und nicht mehr

    den Helfer spielen.dabei kommst du eh nicht auf einen grünen Zweig.

    Rückfälle passieren, auch bei co-abhängigen.kein Grund aufzugeben!


    Nun sehe ich, die Anmeldung war im Februar. Ist aber auch wurscht. Ich frage mich gerade, woher du der Annahme bist das MaBee auf dem richtigen Weg ist? Inwieweit hast du dich mit der Co-Abhängigkeit schon befasst? Würde mich interessieren .

    Natürlich passieren Rückfälle, aber ich plane sie doch nicht ein, um an eine Erkenntnis zu erlangen, dass Rückfälle passieren. Das wäre ein gewollter Rückfall und schmeißt mich in das Hamsterrad zurück und alles beginnt von vorne. Bei Alkoholiker endet es tödlich und der Co kann sich weiter in der Opferrolle wohlfühlen.

    Ich verstehe, dass einfühlsame und aufbauende Worte sehr wichtig sind. Aber bei User die Hilfe wollen jedoch ihr Ding durchziehen, wie sie es für sich denken, finde ich es kontraproduktiv. Ist aber nur mal wieder meine ungeschönte Ansicht/ Erfahrung dazu.

    Hallo Kaffetante,

    es ist shit egal wie du es ansprichst. Wenn er Alkoholiker ist, gibt es nicht den richtigen Zeitpunkt oder die richtige Wortwahl. Da ist auch der Überbringer diese Nachricht egal. Er wird so oder so angepisst sein. Du sagst ihm aber nichts Neues, er weiß es doch. Ist ja nicht bescheuert.

    Mir selbst wäre die Sicherheit der Kinder wichtiger als jegliches Geschwätz, was auf mich zukommen könnte.

    Aber was bedeutet denn hier konkret ‚Den Austausch darüber wird nur noch oberflächlich.‘?

    Nicht mehr so akkurat, penibel, mit selbiger Ernsthaftigkeit als am Anfang des Weges. Die Abstände des Austausches werden länger.

    Aber hier ging es wegen Saufdruck. Ich hatte zuvor etwas über Rückfall in einem anderen Thread nachgelesen und habe es hier reininterpretiert. Ich werde alt :mrgreen:

    Auch nach jahrelanger Trockenheit fliegt manchmal die Tür,hinter der wir es eingesperrt haben wieder auf.

    Urplötzlich ,ohne erkennbaren Grund.

    Nein, dem ist es nicht so. Zumindest nicht, was nach den Erfahrungen mir berichtet wurde.

    Für einen Rückfall gibt es immer ein Grund. Es kommt meist zuvor, zu einem (schleichenden) Verhaltensrückfall. Sprich, es werden wieder alte Gewohnheiten angenommen, höhere Risiken eingegangen, weil man sich durch die langen Jahre sich stabil fühlt. Die eigene Nachsorge wird vernachlässigt. Den Austausch darüber wird nur noch oberflächlich.

    Hallo MaBee,

    vielleicht kannst du das Zitat aus vorherigen Post nun besser verstehen.

    Jedoch, das ist mein Eindruck von dir MaBee , du bist noch nicht soweit.

    . Dann reden wir über XXX den er gerne mal kennenlernen würde. Ich könne gerne nochmal mit XXX kommen.

    zu viel Hilfe ist auch nicht gut. ;) Was verspricht sich denn der Suchtberater davon?

    Hallo Jean

    nun mal Tacheles. Verarschen lassen müssen wir uns hier nicht. Du hast doch von Linde Fragen bekommen, um dich daran zu erinnern, warum du da bist.

    Du bist auch erst ein paar Tage nüchtern, hast dich hier angemeldet, um für dich Hilfe zu bekommen und tanzt durch das Forum, gibst überall Tipps, Ratschläge, was nichts mit deiner Selbsthilfe als Alkoholiker zu tun hat. Warum tust du das?

    Du bist sogar mehrmals von den Moderatoren darauf hingewiesen worden, erstmal bei dir zu bleiben und hier nicht als Berater oder Therapeut zu fungieren.

    Wo liegt jetzt dein Problem? Alkoholismus kann es aus meinem Verständnis nicht sein. Oder siehst du dich schon trocken?

    „Der Alkoholiker muss den Alkohol stehen lassen, der Co-Abhängige einen Menschen! Einen kranken Menschen, den er liebt bzw. geliebt hat.

    Wer sagt denn, dass der Alkoholiker den Co nicht liebt, ihn aber stehen lassen muss, weil er in der Sucht gefangen ist?

    Muss nicht jeder mit seinem Krankheitsbild fertig werden? Wie lange hängt davon ab, wie lange er sich in der Opferrolle sieht/ verweilt.

    Was ich nicht der Sucht zuschreiben kann, ist die Tiefe, wie der einzelne Partner den anderen liebt. Es gibt einige Partnerschaften, wo die Liebe einseitig ist.

    Man sollte nur mal den Mut haben, genauer hinzuschauen.