Ich weiß nicht so recht was ich denken darf.
Was heißt darf? Gedanken kommen und gehen. Das ist nicht das Problem, sondern wie gehe ich mit Suchtgedanken um . Hast du eigentlich eine alkoholfreie Bude /Umfeld?
Ich weiß nicht so recht was ich denken darf.
Was heißt darf? Gedanken kommen und gehen. Das ist nicht das Problem, sondern wie gehe ich mit Suchtgedanken um . Hast du eigentlich eine alkoholfreie Bude /Umfeld?
ich möchte lesen, dass es sehr wohl beim ersten Anlauf möglich ist!!!
Suchst du ein Schlupfloch oder ist die Frage ernst gemeint? Der eine schafft es, der andere schafft es nicht. Was hat das direkt mit dir zu tun?
Irgendwie hat das den Touch, im Vorfeld schon eine Bestätigung /Entschuldigung bereitzulegen, wenn rückfällig geworden wird.
Hallo Savia
Ich lese hier sehr viel, gehe dreimal in der Woche zu den AA, traue mich aber weder hier noch dort wirklich zu reden.
In einer realen SHG kann ich es nachvollziehen. Hier bist du anonym und da solltest du dich schon trauen. Auch, wenn es mal ruppig wird, ist es keine Kritik, sondern das Aufzeigen eventueller Stolpersteinen.
Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken: "So schlimm war es doch nicht"
und
Mich frustriert es zu sehen wie viele einen Rückfall haben, und dadurch halte ich mich selber für vermessen, wenn ich denke es beim ersten richtigen Anlauf zu schaffen.
Alarmstufe Rot. Ein bestes Beispiel dafür, dass Rückfälle im Kopf anfangen. Ich sehe dich schon mitten drin. Wenn ich es mal für mich zusammen fasse.
"Schlimm war es nicht und wenn es nicht beim ersten Mal klappt, dann ist ja kein Beinbruch. Ist anderen auch schon passiert. Kann ja wieder aufhören."
Nun meine Frage. Wie steuerst du dagegen? Was hast du im Vorfeld alles für deine Sicherheit getan? Wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus?
Kannst ja mal mit den Grundbausteinen vergleichen.
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Was meinst du mit frage, ob’s nur schwarz und weiß gibt?
Als ich die Frage gelesen habe, dachte ich mir… eigentlich empfinde ich grau, bekomme hier aber in den Antworten nur schwarz oder weiß… mein Empfinden !
Ich komme mal hier rüber, da es mit Suchtdruck ja nichts zu tun hat. Ich habe auch bis dahin deinen eigentlichen Thread hier auch noch nicht gelesen. Jetzt etwas Überflogen. Die Frage hast du mit "grau" beantwortet. Also offen für Erfahrungen, auch wenn sie dich hin und wieder wütend machen ![]()
Nun habe ich mich hier kurz mal durchgelesen und bin erstmal erschrocken, inwieweit du dir Gedanken über seine Sucht machst.
Wenn es "nur" hin zum Verständnis geht, ist, das in Ordnung. Wenn du jedoch seine Sucht zu deiner machst, sehe ich es kritisch. Dann steckst du in der CO Abhängigkeit oder bist auf den besten Weg dahin.
Er ist ja schon in Therapie und wurde auch nicht dahin geprügelt, deswegen ist auch ein einvernehmliches, gegenseitiges Unterstützen voll in Ordnung. Solange ein Unterstützen nicht zum Überstülpen oder einseitig wird. Ein Alkoholiker ist suchtkrank, aber nicht handlungsunfähig. Zumindest, wenn er nicht ganz sein Hirn versoffen hat.
Meine Geschichte wäre es jedoch nicht gewesen. Ich bin mein Weg, trotz Partnerschaft, alleine gegangen und habe nur Hilfe angenommen, wenn ich sie selbst angefordert hatte.
Mich machen die Aussagen aber wütend, sowas wie, mein Mann soll ich alleine kümmern, es ist sein Ding, nur seins.
Gibt es bei dir nur Schwarz und Weiß ?
Nun hast du dich doch hier angemeldet und um Hilfe gebeten. Oder? Dass dann gewisse Hilfe, nicht dem entspricht, was die eigenen Gedanken sind, müsste ja mit ein Grund deines Anmeldens im Suchtforum sein. Jedenfalls war es bei mir so.
Du hast dich doch um deinen Mann gekümmert. Hast sein Suchtproblem mit zu deinem gemacht und versuchst auch eine gemeinsame Lösung zu finden.
Du hast dich erkundigt, hast dich sicherlich mit ihm ausgetauscht. Alles Indizien, dass du dich für ihn aufopferst-Ein Indiz für CO-Verhalten
Hilfe durch Nichthilfe ist der Weg für ihn. Da wo es weh tut, da geht es lang, kann ein Weg für dich sein. Fange am besten mit deiner Wut an.
gibt es hier dann einen Onlinechat? Also so mit direkt antworten? Habe bisher noch keine Chatfunktion entdeckt.
Ja, die Chatfunktion wird zu dem Termin zugeschaltet.
Ob meine Liebe zu ihm nach den vielen Kämpfen in den vergangen Jahren schon "verschlissen" ist, versuche ich gerade für mich herauszufinden.
Ich werde Frauen wohl nie verstehen,
Und das ist auch gut so. Ich weiß, ob ich liebe oder nicht.
Ich denke (Spekulation an) du weißt jedoch auch schon(Spekulation aus) Wenn ich mir Gedanken darüber mache, wie ich ohne Partner finanziell und wirtschaftlich dastehen werde, dann wäre bei mir die Entscheidung, in Richtung eigenes Leben schon gefallen. Aber ich bin auch ein Pragmatiker.
Wenn die schlechten Stunden miteinander, die schönen Stunden überwiegen, dann wird es Zeit zu gehen.
Seit ein paar Tagen fühlt er sich dort unwohl, weil er nie seine Ruhe hat, immer von den anderen belagert wird usw. da wurde er heute von anderen gefragt, ob er vielleicht Suchtdruck verspürt und deswegen so gelaunt ist… das stimmte ihn selber nachdenklich, weil er kein Verlangen hat! Aber eben genervt ist oder ihn manche Sachen stressen…
Überstülpen von Therapien ist nicht immer die Lösung. Und nicht jede menschliche Reaktion ist mit dem Alkohol in Verbindung zu bringen . Ich hätte auch kein Bock mich ständig beobachtet zu fühlen oder den inneren Drang zu haben, mich zu erklären.
Suchtdruck ist ein verstärktes Verlangen nach Alkohol. Mehr ist das nicht.
Hallo Marie
im Nachhinein habe ich dann festgestellt selbst wenn mein Mann trocken geworden wäre hätte ich mich getrennt, meine Liebe zu ihm war verschlisse
Danke für diesen Satz.
Hallo Christrose
nun lese ich nur Erwartungen an deinen Mann, wie er sich aus deiner Sicht entwickeln müsste. Du möchtest ihn im Langzeittherapie sehen, weil es aus deiner Sicht das richtige wäre. Jetzt macht er nicht das, was du denkst, tun zu müssen.
Er scheint nur getrieben zu sein vom Wunsch, die Ehe/Partnerschaft zu retten, aber nicht wegen seiner Sucht.
Vielleicht will er weiter saufen, vielleicht will er es auf eine andere Weise versuchen. Er ist doch kein kleines Kind und kann dich selbst entscheiden . Und wenn das schon Jahre dahin geht, weiß er auch Bescheid. Oder hast du seine Vormundschaft übernommen?
Was mir dann immer wieder im Co Bereich auffällt, dass sich andere CO in Geschichten erkennen und sich wieder alles, um den Alkoholiker dreht. Es wird gelästert, es wird berichtet und Bestätigung für den eigenen Weg, den man gegangen ist, gerechtfertigt.
Der Plan, jemand trocken zu legen, funktioniert nicht. Fertig!
Seit längerer Zeit schau ich auch nur noch auf MICH, sorge für MICH, dass es MIR gut geht!
Davon lese ich ganz wenig. Warum ist das so?
Sich mit der Sucht eines anderen auseinanderzusetzen hilft mir selbst jedoch nicht, wenn ich mein eigenes Co Verhalten außen vor lasse.
Hallo Maike
willkommen bei uns. Ich habe dich freigeschaltet und in den zuständigen Bereich verschoben. Ist das soweit Ok für dich?
Hallo Christrose
mein Mann rief mich heute aus der Klinik an, seine Psychologin möchte ein gemeinsames Paargespräch vorschlagen, weil unsere problematische Partnerschaft auch ein Grund für seine Alkoholsucht sei. Termine wurden mir gleich mitgeteilt...so sein Wortlaut.
Entschuldige mal meine Wortwahl. Das ist absoluter Bullshit. Ich denke, er ist im "Rückholmodus "und möchte dich wieder an Bord ziehen.
Die Sucht sei immer ein Teil des Familiensystems, was natürlich stimmt.
Stimmt. Ein Süchtiger zerstört den Familienfrieden. Die Verantwortung liegt jedoch nicht in der Familie, sondern beim Süchtigen. Ergo. Nur er kann was tun.
Hallo Erik,
ich habe deinen Thread wieder eröffnet. Dieser öffnet sich nicht nach automatische nach einer Sperre. Oder möchtest du trotzdem gelöscht werden.?
Warum ..muss.. ein Alkoholiker trinken ?
Sucht ist eine psychische und physische Erkrankung. Um keine Entzugserscheinungen zu bekommen, muss er trinken. Das mal in Kurzform.
Ja, auch ich habe den Eindruck, daß sich hier viele einfinden, um ihr Leid zu klagen, zwar verstanden haben, daß sie in erster Linie etwas tun müssen, aber außerstande sind etwas zu tun.
Das sehe ich auch so. Aber das Anmelden und sein Leid zu klagen ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Da beginnt der Weg. Was draus gemacht wird, liegt in der Tiefe seines Leidens.
Die Sucht läuft immer nach ihren Regeln ab. Das ist nun mal Fakt. Wer da nicht rauskommt, kommt in der Sucht um. Bei Alkoholiker wörtlich gemeint, bei CO Abhängigen der psychische Tod.
Nur verbindet ja zu dem Süchtigen jedoch nicht nur die Sucht. Es verbindet auch vieles, was vorher war. Es verbindet der Mensch, der in der Sucht steckt.
Ich musste auch einige Hürden nehmen, bis ich aus der Sucht kam, so ist es bei den CO auch. Deswegen ist für mich ein Pauschalieren des Suchtkranken ein Tabu.
Werden die Verfehlungen entschuldbar, wenn der Mensch berauscht war? … sonst ist er ja so ein ganz lieber …
Der Alkoholiker trinkt vorsätzlich, nimmt es billigend in Kauf.
Ob entschuldbar oder nicht. Jedenfalls trinkt ein Alkoholiker nicht vorsätzlich. Er muss trinken.
Hallo simi,
hier geht es für dich weiter. Ich denke das du hier die Unterstützung bekommst, dass du weiterhin stabil trocknen bleiben kannst.
Servus simi,
begrüßt haben wir uns schon ![]()
Ich verschiebe nun deinen Vorstellung-Thread in den zuständigen offenen Bereich. Ist ja alles neu hier. Ist das Ok für dich?
Hallo Helena,
ich habe dich freigeschaltet und in den zuständigen Bereich verschoben. Hier geht es für dich weiter.Du kannst dich jedoch auch überall im offenen Bereich des Forums austauschen.
Hallo SunnySue,
ich habe dich für den weiteren Austausch frei geschaltet und in den zuständigen Bereich verschoben . Ich denke, dass das Ok für dich ist.
Hilfreichen Austausch noch ,
Hallo Sunbaer,
willkommen hier im Forum. Mach es nicht kleiner als es jetzt schon ist. Es sind immerhin schon über 4 Monate. Wie lange warst du nach der ersten Entgiftung trocken? Oder war da der Wunsch abstinent zu leben noch nicht vorhanden?