Hallo und willkommen hier.
Du befindest dich im Vorstellungsbereich, es ist kein Chat, Antworten können etwas dauern, aber du kannst hier antworten /weiterschreiben .
Also erzähle erst einmal, was dich zu uns führt.
Hallo und willkommen hier.
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Hallo Bibi, ja sowas aber auch ![]()
Kaum angekommen, und schon steht da etwas von 6 Monaten. Bleib einfach weiterhin offen, hinterfrage viel und mach das Einzige, was wirklich eine Chance hat. Bleibe trocken!
Gratulation!
Meine eigenen Erfahrungen damit – und der Austausch mit anderen, auch wenn ich selbst davon weitgehend verschont geblieben bin, bis auf ein einziges Mal – zeigen mir. Suchtdruck kommt und geht. Er verschwindet eventuell nicht sofort und kann wieder auftauchen, verliert aber Macht, wenn ich ihn einordne statt ihn zu bekämpfen.
Nicht dramatisieren, nicht diskutieren, nur registrieren. „Ah, da bist du wieder.“ Mehr nicht. Er ist temporär, kein Notfall und ganz sicher kein Chef mehr!
Denken ja, aber handeln ist wichtiger. Grübeln füttert die Sucht, Handlung nimmt ihr den Sauerstoff.
Ob Notfallkoffer oder eigene Strategien ist egal . Hauptsache tun.
Wie seht ihr das, wie habt ihr das erlebt?
So schnell kann es gehen. ![]()
Du bist freigeschaltet, an die richtige Stelle verschoben und kannst dich nun überall austauschen.
Bitte vermeide jedoch in den ersten 4 Wochen den Vorstellungsbereich.
Einen hilfreichen Austausch wünsche ich.
Hast du das schon mit deinem Arzt besprochen, oder weiß er von deiner Sucht? Oder hast du selbst aufgehört und den Alkohol einfach abgesetzt? Ich lasse dir hier mal einen Link da, dort kannst du kurz um Freischaltung bitten, und der nächstmögliche Moderator schaltet dich frei und verschiebt dich an die richtige Stelle im Forum.
Ich weiß ja nicht, was du mit Glaubenssatz meinst, aber das ist erstmal nebensächlich.![]()
Wir machen das mal strukturiert, damit der Start gut gelingt. Du hast geschrieben, dass du noch trinkst? Oder wann hast du das letzte Mal getrunken?
Hallo melodyx,
willkommen bei uns im forum,
Die Erkenntnis, Alkoholiker zu sein, ist hier sehr wichtig, und ich finde es gut, dass du das Kind beim Namen nennst.
Was sind deine Ziele ? Eine lebenslange Abstinenz, ein Versuch oder eine Pause?
Das Herzbild hat sich reingeschlichen…
Habe es rausgenommen.
aber ich habe den Eindruck, wir reden aneinander vorbei.
Hab ich auch. Lass es mal laufen, vielleicht klärt sich das von selbst.
Meinst du damit auch eine Klarstellung über die unterschiedlichen Werte und Interessen,
Ich verbinde diese Werte vor allem mit dem Selbstwert, und in diesem Thread geht es mir ausschließlich um die Perspektive der Co‑Betroffenen. Natürlich nicht aus Selbstlosigkeit
, sondern weil es ja oft heißt, dass nur Co wirklich Co verstehen können .
Gerade in einer Beziehung mit einem nassen Alkoholiker ist der eigene Selbstwert häufig nicht besonders hoch. Viele Co‑Betroffene übernehmen anfangs die Vorstellung, sie seien schuld daran, dass der Alkoholiker säuft .Wenn einem das immer wieder vermittelt wird, übernimmt man diese Sicht irgendwann möglicherweise und verstärkt die eigenen Bemühungen, ihn trocken zu bekommen. Das habe ich hier im Forum auch schon öfter gelesen.
Langfristig zehrt genau dieses auch am Selbstwert. Oder nicht? Und wenn der Alkoholiker dann trocken ist, liegt es nahe, ihn weiter zu kontrollieren was wiederum Auswirkungen auf den eigenen Selbstwert hat.
Zu kompliziert, mein Denken?
Mir ging es um eine Erklärung, aus der ich erkenne, dass er die Tragweite verstanden hat – dass die Abstinenz so wichtig ist, dass er sie nicht leichtfertig riskiert.
Ich frage mich oft, ob wirklich bewusst ist, was in solchen Situationen eigentlich verlangt wird.
Manchmal wirkt es so, als würde der Alkoholiker wie eine Art „Schutzbefohlener“ gesehen – als jemand, für den man Verantwortung mitträgt und von dem man Zugeständnisse erwartet, um seine Abstinenz zu bestätigen.
Wenn das der Fall ist, klingt es für mich nach Co‑Abhängigkeit nach dem Trockenwerden, zumindest so, wie ich es verstehe. Am Ende bleiben es ohnehin nur hypothetische Zugeständnisse, weil Sucht und Verantwortung selten wirklich zusammenpassen und langfristige Abstinenz nur bei etwa fünf Prozent stabil gelingt.
In diesem Zusammenhang frage ich mal in die Runde, ob es für Co‑Betroffene wirklich hilfreich wäre/ist , wenn er die „Erklärung“ bekommt, die Kontrolle loszulassen und keine weiteren Fragen mehr zur Abstinenz zu stellen.
Fremdgehen ist ein anderes Thema – hier geht es ausschließlich um Co‑Verhalten.
Ergänzung: Bei mir steht hier das Datum, damit sich Neue besser orientieren können.
Wer kommt ganz frisch vom Stammtisch, und wer hat schon Erfahrung. Macht einen riesigen Unterschied.
Aber ich kann mich noch erinnern, dass die Frau meines damaligen „Sauffreunds“ mich in den ersten Jahren immer angerufen hatte wie toll sie es fand und es sogar im Kalender vermerkte.
(Theorie – These – sie ist CO , denn er säuft heute noch. Für ihn eventuell ein Wink mit dem Zaunpfahl, aufzuhören, oder Kontrolle, ob es ob mir noch Bestand hat )
Vielleicht möchte jemand darauf antworten
Natürlich und empathisch, so einfühlsam und so ausführlich wie immer.![]()
Bekommt ihr von euren Freunder und/oder Angehörige Glückwünsche/kleine Aufmerksamkeiten oder generell etwas besonderes, wenn sich ein Jahrestag nähert?
Nein ![]()
Im Gegensatz dazu würde ich aber niemanden mehr davon überzeugen wollen, seinen Alkoholkonsum zu überdenken bzw ihn "trockenlegen" zu wollen
Wie kommt der „Co“ eigentlich zu so einer Erkenntnis?
Bei mir war es simpel: „Da spricht die Sucht aus mir .“ Falls innerlich das Suchthirn aufschrie, weil es nichts mehr zu trinken bekam.
Ich habe es lange als Rumgeeiere empfunden, nicht so richtig in die Gänge zu kommen. Was will der Co eigentlich? Er kommt doch hierher, also soll er auch etwas tun. Jetzt sehe ich es etwas differenzierter, denn die Frage ist ja wann beginnt eigentlich der Prozess, sich von seiner "Sucht" seinem Leid zu lösen
Der Alkoholiker schlägt hier ein mit dem Ziel der Veränderung, aber die meisten Angehörigen sind noch nicht so weit.
Bei Alkoholikern gibt es ja oft Verzichtsgedanken . Gibt es so etwas auch bei Co-Abhängigen? Nicht unbedingt wegen des Partners , der ist irgendwann austauschbar, grob gesagt.
Aber bleibt nach dem Ausstieg noch ein Drang, anderen helfen oder sie trockenlegen zu wollen?
Bitte zurück zum Sinn des Thread.
Hier geht es ausschließlich um Fragen an die Angehörigen und nicht um einen Austausch darüber, was der Alkoholiker macht, warum oder wieso.
Dafür gibt es seinen eigenen Thread oder der Thread Fragen an einen Alkoholiker.
Diese Aufteilung wurde bewusst so gewählt.
ch war ja bereits getrennt und Liebe war auch keine mehr da. Das erleichtert es ungemein.
Da sprichst du etwas an, das dann nichts mehr mit CO zu tun hat.
Habe ich das richtig verstanden?
Wenn die Liebe nicht mehr da ist, dann ist es einfacher, und wenn das Materielle abgesichert ist und der Lebensstandard bleibt, dann ist Handeln weniger ein Problem?
Aber um sich noch einmal abzusichern, kommen auch diese entweder hierher oder gehen woanders hin, wo sie Hilfe bekommen, um zu erkennen, wo sie stehen. Ob Co oder nicht ?
Damit wäre schon mal eine Frage beantwortet, die ich noch stellen wollte![]()
Erstmal, das ist der Alkoholiker-Bereich.
Dieser Faden hat die Überschrift: Fragen an die Angehörigen.
Nicht: Fangfragen an die Angehörigen. Oder: Rhetorische Fragen an die Angehörigen.
Ich kann Fragen auch dazu benutzen, um meine Meinung auszudrücken. Dann interessiert mich die Antwort weniger, ich will auf etwas bestimmtes hinaus.
Wir machen hier keine Analysen für die Fragesteller, du kannst dich beteiligen oder auch nicht. Dieser Thread hat keine Einschränkungen, es können alle Fragen gestellt werden. Wenn etwas nicht passt, kümmert sich das Team darum. Keiner wird hier gezwungen, sich zu beteiligen.
Ich bin dann hier raus. Und wünsche einen konstruktiven Austausch.
Danke.
Marie04 , Danke erstmal, du hast es ja auch geschafft, andere sind noch mitten dabei.
Ob CO-Abhängigkeit als Sucht bezeichnet wird oder als „nur Angehörige“, ändert nichts daran: Eine dauerhaft schädliche Verhaltensstruktur wird dadurch kein Stück harmloser. Und wenn es keine Abhängigkeit ist, dann steht realistischem Denken und Handeln erst recht nichts im Weg , im Gegenteil. Dann wäre es sogar nach meinem Verständnis leichter, Verantwortung zu übernehmen und konsequent zu handeln. Oder etwa nicht?
Deshalb richte ich das bewusst an die Gruppe, die noch „mittendrin“ ist.
Es gibt unterschiedliche Erfahrungen in der CO-Abteilung, die sich befreit haben, und andere, die jahrelang in einer Beziehung festhalten und sich einfach „arrangieren“. Unabhängig davon, ob Kinder im Spiel sind oder nicht, wird etwas künstlich am Leben erhalten. Materielle Dinge lassen sich regeln, aber die emotionalen Schäden bleiben und betreffen am Ende alle.
Alkoholiker suchen nach dem Wegstellen des Glases, nach dem leichtesten Weg, weil das Saufhirn sie dorthin treibt, wo etwas zu saufen griffbereit ist. Das macht die Sucht aus. Deshalb wird Risikominimierung empfohlen.
Woran orientiert sich der Co denn, wenn er hier ankommt? An diejenigen, die sich arrangiert haben, oder an jene, die einen kompletten Neuanfang gestartet haben?
Ob er dadurch in der Sucht festgehalten wird bezweifle ich, ich war nicht schuld daß er trinkt, seine Sucht pflegte er schon selber
Das war ja auch keine Schuldfrage, sondern eine Erklärung, wie Sucht funktioniert.