Beiträge von Hartmut

    Jetzt bin ich strenger dabei, die Ursachen für die Rückfälle zu ergründen.

    Ich frag mich gerade ,wenn du die Ursachen ergründet hast – was dann? Hilft dir das wirklich, Rückfälle zu vermeiden? Oder ist es nicht ehrlicher zu sagen. Die Sucht bietet in jeder Lage dieselbe „Lösung“ an – Saufen

    Ob ich emotional oben oder unten bin, das gehört zum Alltag, wie die normale Begleitmusik. Den Takt, wann die Sucht etwas auslöst, gibt allein die Sucht vor. Deshalb hab ich angefangen, anders draufzuschauen.

    Trigger hatte ich in all den Jahren auch, die verschwinden ja nicht einfach. Und du warst zehn Jahre trocken, da gab es sicher welche.. Die Frage ist doch eher, wie ich damit umgehe.

    Vielleicht lohnt sich ein anderer Blick darauf. Trigger verschwinden nicht einfach, die sind da. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Rückfälle kommen selten aus dem Nichts. Die schleichen sich ein,. Meist wenn die eigene Trockenarbeit nachlässt,
    wenn alte Muster wieder durchrutschen, wenn kleine Kompromisse gemacht werden und man es laufen lässt.

    Und ja, bei einigen Alkoholikern gibt es auch dieses „Ich will wieder trinken“. Mit den üblichen Begründungen: „Ich war noch nicht so weit“, „nach den Jahren kann ich’s ja mal probieren“, „vielleicht diesmal kontrolliert“.

    Fühlt sich an wie ein eigener Wille. Ist aber oft nichts anderes als das Suchthirn, das wieder anklopft.

    Nur mal meine ersten Gedankengänge bei dir.

    Da habe ich eine sehr klare Antwort drauf: Keinen Tropfen Alkohol mehr in meinem Leben.

    So mag ich es;)

    Klare Ansage, klares Ziel und die Grundlagen dafür schaffen , genau so bin ich meinen Weg gegangen.

    Hier ist zunächst der Vorstellungsbereich, aber für den weiteren Austausch im zuständigen Bereich musst du erst noch freigeschaltet werden. Einfach unten auf den blauen Link drücken und in die Bewerbung kurz schreiben: "Ich bitte um Freischaltung."

    Den Rest erledigt dann der nächste Moderator.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Berry,

    es ist mir nicht fremd, wie lange man mit sich ringt, bis man zu dieser Erkenntnis kommt. Bei mir war es damals eine Mischung aus Erleichterung und Frust.

    Jetzt noch kurz das Formelle, dann kann es bei dir weitergehen:

    Geh bitte in die Bewerbung (blauer Schriftzug, einfach draufklicken) und schreib dort kurz: „Um Freischaltung bitten.“ Mehr braucht es nicht.

    Dann wirst du an die richtige Stelle im Forum verschoben und der Austausch kann beginnen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du wirkst im Moment etwas einsilbig.

    Ich weiß nicht, ob du dich als Alkoholiker siehst, ob du lebenslange Abstinenz willst – und auch nicht, wann du zuletzt getrunken hast.

    Ein kurzes „passt so“ oder ein „ja“ irgendwo reicht hier nicht, das macht es eher unübersichtlich. Wir müssen schon erkennen können, wie ernst jemand das meint.

    Deshalb beantworte die Fragen bitte klar und vollständig. Das ist hier die Grundlage, bevor es weitergeht. Das ist keine Boshaftigkeit und auch kein Test, das sind einfach die Basics hier

    Hallo Berry,

    was heißt das nun jetzt konkret? Passt das hier für dich oder eher nicht?

    Du hast ja selbst die Frage gestellt, ob das Forum das Richtige für dich ist.

    Deshalb nochmal kurz und direkt. Du bist aktuell noch im Vorstellungsbereich.
    Hier findet noch kein Austausch im eigentlichen Sinne statt, sondern es geht erstmal darum, die nächsten Schritte zu klären. Erst nach der Freischaltung beginnt der eigentliche Austausch.

    Für uns gehören dazu drei Dinge. Die Einsicht Alkohliker zu sein und dies auch so zu benennen, der Wunsch nach lebenslanger Abstinenz sowie eine körperliche Entgiftung.

    Das bildet hier die Grundlage, auf der alles Weitere aufbaut.

    Bitte einfach nur direkt darauf antworten, damit wir sehen, wie es weitergeht.

    Den Kampf gegen den Alkohol habe ich jetzt zu "meiner Sache" gemacht

    Den Kampf hast du doch immer verloren – warum sollte Kampf jetzt plötzlich die Lösung sein? Hast du dir nicht schon oft vorgenommen, weniger zu saufen oder mal eine Pause zu machen, und bist am Ende trotzdem ratzevoll heimgekommen?

    Genau deshalb: Kampf bringt nichts. Am Ende gewinnt immer die Sucht.

    Die einzigen Wörter, die funktionieren, heißen Kapitulation und Akzeptanz.

    Dazu werden dir sicher noch andere etwas schreiben.

    Das war eigentlich mehr auf meine anderen Themen bezogen,

    Mag sein. Aber mal ehrlich: Waren diese Themen in der Vergangenheit nicht auch immer irgendwie begleitet, als du noch getrunken hast?

    Dem Saufhirn ist das nämlich herzlich egal, woher der Stress kommt. Es kennt nur: „Da wurde früher gesoffen, also biete ich das mal an.“ So funktioniert dieses antrainierte Hirn nun mal. Lass dich aber von meiner direkten Art nicht demotivieren :mrgreen: – das sind nur ein paar Basics, die jeder von uns irgendwann durchhat.

    Ich vermute die nächsten Wochen werden sicherlich nicht leichter werden.

    Warum nimmst du das an? Ist das nicht genau der Punkt, an dem der Kopf Geister ruft, die noch gar nicht da sind? ;)

    Trocken werden und trocken bleiben ist am Anfang einfach nur ein Tagesgeschäft, nicht mehr. Man richtet sich sein Leben mit ein paar klaren Maßnahmen neu aus, anderes Umfeld, alkoholfreie Unternehmungen, neue Gewohnheiten.

    Erstmal unspektakulär, aber wirksam. So entzieht man dem Ganzen Schritt für Schritt den Raum , und wie ich lese, bist du da ja schon mittendrin. :thumbup:

    Ein alkoholfreies Umfeld, egal ob unterwegs oder zu Hause, hat einen sehr pragmatischen Sinn. Der Griff zum Glas wird automatisch schwerer.

    Schritt für Schritt. Und wenn etwas unsicher ist, einfach hier schreiben.

    Auch von mir ein Willkommen hier.

    Hallo Berry,

    Vorab schon einmal, was für den weiteren Austausch wichtig ist: Wir befinden uns noch im Vorstellungsbereich und es geht erst um die ersten Schritte.Der weiterere Austausch erfolgt erst nach oder während der körperlichen Entgiftung.

    Solange noch getrunken wird, bieten wir keinen Austausch an.

    Ich weiß, es ist nervig und man will sofort, aber es gehören eben die notwendigen Schritte dazu.

    Wann hast du das letzte Mal getrunken?

    Berry ,

    Da hat sich ein anderer User in deinen Thread verirrt. ;)Wir löschen die anderen Meldungen wieder, sobald der User verstanden hat, wo und wie man hier einen eigenen Thread eröffnet.

    Jetzt zu dir.

    Hallo Hartmut, aktuell schrecke ich vor lebenslanger Abstinenz zurück

    Nun, wie gesagt, wenn du Alkoholiker bist, ist das der einzige Weg, die Sucht zu stoppen.

    Dass dieser Gedanke nicht schön ist und Angst macht, ist völlig normal, aber so ist es nun einmal.

    Bist du Alkoholiker?

    Mir geht es in dieser Hinsicht sehr gut. Also ab und zu werde ich nich hier reinschnuppern, wenn das fpr Euch in Ordnung ist.

    schön, wieder von dir zu hören und noch besser, dass es dir gut geht.:thumbup: Du musst hier nicht fragen, ob du reinschauen darfst. Du bist Teil des Forums, fertig.;)

    Man merkt, dass die letzten Monate viel sortiert haben. Mehr muss man dazu gar nicht sagen. Gut, dass du deinen Weg gefunden hast.

    Gruß Hartmut

    Erstmal willkommen bei uns.

    . Ich erhoffe mir Menschen zu finden denen es ähnlich geht und ich mich austauschen kann

    Ich weiß nicht genau, wie ich das verstehen soll, deshalb vorweg

    Du befindest dich in einem Alkoholiker-Forum, in dem sich nur bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Das ist erst einmal die Grundlage.

    Wie sieht es bei dir aus?

    Bist du Alkoholiker, ist dein Wunsch eine lebenslange Abstinenz oder möchtest du dich nur über dein Trinkverhalten austauschen?

    Ich kann halt nur nicht immer spositiv denken.

    Ich brech es mal runter, auch wenn’s hier Früchtetees Thread ist.

    Es geht nicht um positiv oder negativ. Bei mir ging es damals nur darum, was die Sucht zulässt und was nicht. Dass Sauffreunde, „Kumpels“ und Festivitäten wegfallen, macht etwas mit einem, sehe ich auch so, aber so ist das eben. Ich habe ja weiterhin die Wahl. Es verbietet mir ja keiner, wieder zu saufen, an der Flasche zu hängen und das wieder mitzumachen, was eben auch wieder dahin führt wie früher, wenn ich unterwegs nicht verrecke, wieder aufhören muss.

    Und ja – da trennt sich eben auch die Spreu vom Weizen. Plötzlich war ich die Spaßbremse, die nicht mehr mittrinken wollte. Oder der, der den Säufern den Spiegel vorhält und deshalb nicht mehr eingeladen wird.

    Aber das war nur der Übergang, bis ich das Leben entdeckt habe, das mir vorher gar nicht bewusst war. Es gibt ein alkoholfreies Leben und zwar ein gutes. Kein perfektes, denn es ist ein freies Leben, nicht an der Flasche orientiertes Leben

    Ich hab ja nicht ohne Grund aufgehört. Und es gibt auch einen Grund, warum 95 % rückfällig werden. Ich muss den Spagat zu den 5 % schaffen. Denn nur nüchtern bin ich lebensfähig und nicht mehr Spielball der Sucht

    Nüchtern lebe ich. Mehr gibt es dazu nicht.

    Ich beneide auch Menschen, die nur ab und zu rauchen... ich finde es gut wenn man nicht süchtig ist ! Ist dass denn so verwerflich ? Natürlich wäre ich lieber so ein Mensch als ein süchtig geworden zu sein .Natürlich wäre ich lieber so ein Mensch als ein süchtig geworden zu sein . Darf man denn so Äußerungen nicht auch machen ?

    Natürlich darfst du das sagen. Aber solche Sätze füttern das Suchtgehirn. Es hört nicht „ich wäre gern frei“, sondern „andere können trinken" – vielleicht ich irgendwann auch wieder“.

    Der Gedanke ist menschlich, aber er ist auch ein klassischer Trigger. Wir Alkoholiker beneiden niemanden, der trinken kann , weil genau das uns kaputt gemacht hat.

    Abstinenz heißt. Ich vergleiche mich nicht mehr mit Trinkern, sondern mit mir selbst.