Beiträge von Hartmut

    ieber Hartmut, ich mag dich. Du bringst es auf den Punkt. Es sind Suchtgedanken.

    Wer mich nicht mag, schätzt mich einfach falsch ein.:saint::whistling: Kleiner Ausflug in meinen Humor.

    Saufgedanken entstehen nicht durch Weihnachten, sondern durch fest verankerte Muster, ständiger Stress, ständige Bereitschaft, das Gefühl, es allen recht machen zu müssen, und ständige Erwartungen . Besonders im ersten Jahr treten sie verstärkt auf – es ist ja alles neu, nicht mehr etwas wegsaufen zu können. Später verschwinden sie wieder. Das zeigt. Sie sind nur vorübergehend.

    Am besten ist es, bei ihrem Auftreten etwas anderes zu tun nicht darauf zu hoffen, dass sie sofort verschwinden, sondern sie laufen zu lassen.Ich habe sie nie zu Ende gedacht.. Diese Gedanken sind keine echten Wünsche, sondern Nebenwirkungen der Sucht.

    Mit der Zeit werden sie schwächer und leichter zu handhaben. Ein alkoholfreies Umfeld zu Hause und außerhalb zu schaffen, um sich zunächst zu schützen, sollte selbstverständlich sein.

    Schließlich ist jedes Jahr Weihnachten, und man kann so darauf reagieren, wie es der eigenen Stabilität entspricht.

    Kennst du den Notfallkoffer schon?

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Der Abschied des Kollegen war weniger stressig, als ich befürchtet hatte. Mir wurde kein Sekt angeboten, ich sah zwar Flaschen, das berührte mich aber nicht. Erst, als ich das Gebäude verließ und die Tränen wenigstens bis zum Auto zurück halten wollte, klopfte die Sucht an: "

    Natürlich macht es etwas aus, wenn jemand Alkoholiker ist und erst ein paar Tage nüchtern, noch instabil in der Abstinenz. Steht dann eine Sektflasche vor ihm, passiert etwas. Die Gedanken kommen vielleicht nicht sofort, aber sie kommen. Das Suchtgehirn hat sich über Jahre feste Muster antrainiert.

    Jahrelanges Saufen verschwindet nicht einfach aus dem Kopf , nur weil der Ablauf plötzlich ein anderer ist. Wird ein "gewohntes Muster" unterbrochen, reagiert das System. Das Suchtgehirn fragt sich dann schon mal. Wo bleibt der Stoff?

    Nicht umsonst heißt es, dass man solche Situationen am Anfang des Weges vermeiden sollte.

    Fazit des Tages: 1. Manche Situationen sind weniger schlimm, als man vorher befürchtet und 2. Meine Sucht meldet sich nicht zwangsläufig bei Alkoholpräsenz, sondern auch bei großen Gefühlen

    Da hast du recht , Sucht reagiert auf alle Reize und Emotionen. Aber wer Situationen beschönigt oder abwertet, erhöht das Risiko, bei andern alkoholhaltigen Veranstaltungen wieder einzusteigen. Dass sich die Sucht nicht zwangsläufig meldet, sehe ich anders. Natürlich reagiert sie bei Alkoholpräsenz vielleicht nicht immer laut oder sofort, aber sie ist ständig im Hintergrund aktiv. Genau das macht sie so tückisch.

    Also mir ist egal wer Schuld an meiner Sucht hat

    Die Frage nach der Schuld, warum ich alkoholabhängig geworden bin, hat mich auch nicht weitergebracht.

    Als ich sie mir immer wieder stellte, landete ich automatisch in der Opferrolle: Was ist mir passiert? Wer hat mich kaputtgemacht? Warum ich? Alkoholabhängigkeit ist eine Erkrankung , keine moralische Schwäche und kein persönliches Versagen. Sobald ich mich nur über Schuld definierte, gab ich Verantwortung ab , blieb feststecken.

    Der Wendepunkt kam nicht durch die perfekte Erklärung der Vergangenheit, sondern durch die Akzeptanz der Gegenwart.

    Genau so, wie du es gerade siehst.;) .

    Mal schaun was davon hängen geblieben ist! Hat das von euch schon wer gemacht?

    Hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus. Du möchtest es offenbar nicht klarstellen oder verstehst es nicht.

    Dann ist es eben so. Du ignorierst die Frage und weichst ihr aus, eine klare Antwort kommt nicht. Deshalb schließe ich den Thread.
    Melde dich per PN beim Team, wenn du weißt, was Sache ist.

    Die Freischaltung wird zurückgenommen.

    Bleib doch erstmal hier, du siehst die Sache im Moment nicht richtig klar, ging mir auch schon ähnlich

    Natürlich kann hier jeder bleiben, der Alkoholiker ist. Andere eben nicht.

    Wer Alkoholiker ist, steht unter permanentem Druck zu. Kontrollverlust, nichts mehr im Griff, das Suchtgehirn übernimmt. Da gibt es kein „Ich müsste nicht“, da gibt es ein inneres Muss.

    Wer Alkohol missbraucht, ist etwas anderes. Der kann aufhören. Der versteht dann oft nicht, warum gewisse Einschränkungen nötig sind, zum Beispiel fernbleiben von Feiern, Festen und allem, wo gesoffen wird. Er muss ja nicht trinken.

    Genau deshalb passt jemand mit "Missbrauchs" Problem hier nicht rein. Dieses Forum ist für Alkoholiker. Für anderes gibt es andere Stellen.

    NikiSixx Das richtet sich nicht gegen dich. Und wenn du den Unterschied zwischen Missbrauch und Abhängigkeit noch nicht klar siehst, dann ist das so. Sind die Regeln hier an.

    Ich würde dir sogar von Herzen wünschen, dass du „nur“ Missbrauch betreibst. Dann bist du hier zwar falsch, hast aber die Chance, es wieder halbwegs unter Kontrolle zu bringen – auch wenn der Übergang zur Abhängigkeit der nächste Schritt sein kann.

    @all . Und solange wir keine klare Antwort von NikiSixx haben, lassen wir den Thread bitte so stehen, wie er ist. Niemand wird hier in die Sucht geredet und niemand daraus heraus.

    Und die Frage ob ich alkoholiker bin muss man mir trotzdem nicht 10x am Tag stellen, auch wenn wir in einem alkoholiker Forum sind.

    Ich habe dich auch noch mal gefragt, habe aber keine Antwort bekommen. Oder habe ich das überlesen?

    Natürlich stellen wir die Frage auch öfters, wenn aus deinem Text herauskristallisiert, dass du dir noch gar nicht sicher bist.

    Und das lese ich einfach raus.

    Also nochmals die Frage: Siehst du dich jetzt als Alkoholiker oder nicht?

    Denn in diesem Forum tauschen sich eben nur bekennende Alkoholiker aus und nicht jene die noch nicht genau wissen, ob sie sind oder nicht.

    Wenn jemand "nur" Missbrauch betreibt, ist das etwas anderes als Alkoholismus.

    Also mach doch mal Klartext und dann ist gut.

    Dabei geht es wie gesagt nicht um ein Hintertürchen sondern diese Standort Bestimmung.
    Und damit meine ich wiederum, ob ich dadurch (durch die Standort Bestimmung) irgendwie ausloten kann in welchem Stadium ich gerade stecke und in der Folge auf welche Strapazen ich mich vl einstellen kann.

    Sucht ausloten? Das geht nicht. Sucht kennt keine Grenzen – man ist süchtig oder eben nicht. Wenn nichts mehr zu trinken da ist, sorgt die Sucht dafür, dass man etwas auftreibt. Wer mit der Sucht spielt, geht in ihr unter.

    Auf Events war ich nicht. Aber ich war bei „Meetings“, ganz am Anfang – einer meiner vergeblich versuchten Wege. Ich kam hin, und alles kreiste sofort ums Saufen . Ich wollte nicht saufen, wich aus, druckste herum. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht als „Alkoholiker“ erkannt werden wollte. Und irgendwann kippte es. Gruppendynamik, Emotionen und der Wunsch dazuzugehören hebelten den eigenen Willen aus und dann Prost!

    Event, bei dem gesoffen und getrunken wird, fern bleiben . Als Süchtiger, der gerade am Anfang steht, ist das keine Frage des Willens, denn die Sucht hat den Willen ausgehebelt. Keine Meinung, es ist Erfahrungen.

    Meiner Meinung nach habe ich ganz harmlose, neutrale Fragen gestellt!

    Welche Frage hast du gestellt, oder um welche geht es dir gerade? Alles wirkt so verworren. Viele Erklärungen vermischen sich ständig.

    Handelt es sich um diese Frage?

    Bei mir geht es von Event zu Event, das nächste bei mir wäre etwa Silvester, wo ich mich schon jetzt drauf einstelle, nichts zu trinken.

    Event, bei dem gesoffen und getrunken wird, fern bleiben . Als Süchtiger, der gerade am Anfang steht, ist das keine Frage des Willens, denn die Sucht hat den Willen ausgehebelt. Keine Meinung, es ist Erfahrungen.

    Würdet ihr meinen, dass es sich hierbei tatsächlich um alkoholismus handelt oder ist das doch noch das Stadium des Missbrauchs?

    Du weißt nicht, ob du süchtig bist oder ein Missbräucher? Wie kann ich das einordnen? Jedoch wenn du glaubst, noch in einem Missbrauchsverhalten zu stecken, bist du hier falsch, denn hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus.

    Oder wie ist diese Frage gemeint?

    Hallo Niki,

    Mal etwas Grundsätzliches hier. Dass man am Anfang eines Weges sensibler reagiert, ist völlig normal. Wenn es dir hier nicht gefällt und du nicht mehr sein willst ist das OK. Dann schreib bitte einen Moderator an, und wir regeln das. Mit Androhungen kann ich persönlich wenig anfangen. Dieses hat den Beigeschmack „macht es so, wie es mir passt, sonst gehe ich“ Das ist kein Vorwurf, sondern schlicht Erfahrung.

    Du kommst hierher, bittest um Hilfe, andere nehmen sich Zeit und kümmern sich um dein Anliegen – und dann beschwerst du dich über die Art oder den Ton oder interpretierst ihn falsch. Die User investieren hier Zeit für dich, bringen ihre Erfahrungen ein, damit Selbsthilfe möglich wird.

    Das hier ist nicht nur eine Diskussionsforum, sondern eine Selbsthilfeplattform. Der Unterschied liegt darin, ob Erfahrungen geteilt oder Meinungen diskutiert werden sollen. Erfahrungen kann man nicht wegdiskutieren, Meinungen schon.

    Jeder, der mit Sucht zu tun hat, ist hier willkommen. Aber niemand hat einen Anspruch darauf, dass der Austausch genau so läuft, wie er oder sie es sich wünscht. Das gehört zur Selbsthilfe dazu.

    Am Ende geht es hier um die Sucht. Und am Ende der Sucht steht der Tod. Alles andere ist Beiwerk. Fidnest du nicht?

    Nein, aber ich bin da etwas unvorsichtig, wie ich gerade wieder merke.

    Denk bitte vorher nach, es ist ja nicht das erste Mal. Einfach mal die Emotionen runterfahren, bevor du schreibst, und zweimal überlegen, erspart dir und uns unnötige Arbeit.

    Weißt du wieviel das mit der Sucht zutun hat? Ich denk da heute noch dran...aber danke f

    Ja weiß ich , das hat rein gar nichts mit der Sucht zu tun.

    Nicht jedes Erlebnis ist verantwortlich dafür, dass ich süchtig geworden bin. Das waren Begleitumstände, Lebenssituationen, Druck – vieles zusammen. Aber solange ich das heute als Auslöser sehe, habe ich die Sucht nicht verstanden. Dann fange ich an, sie zu erklären, zu rechtfertigen oder zu begründen. Und genau daraus werden irgendwann Rückfallgründe.

    Für mich war entscheidend, mich davon zu lösen und die Sucht als das zu betrachten, was sie ist. Nicht als Folge einzelner Ereignisse, nicht als Schuldzuweisung an Umstände, sondern als Krankheit.

    Die Sucht braucht keinen speziellen Auslöser, um wieder saufen zu können. Sie greift jeden Anlass auf und macht ihn zum Grund. Wenn man das nicht erkennt, dreht man sich ständig im Kreis und ist dem Rückfall näher als der Abstinenz.

    Außerdem ist es glaube ich nicht unpassend jemanden wie theel zu zeigen was passieren könnte,

    Hier sind alles erwachsene Menschen, die sicher nicht auf irgendetwas hingewiesen werden müssen, was nichts mit der Sucht zu tun hat – das ist immer nur subjektiv.

    Dass das hier ein Alkoholikerforum ist, dürfte eigentlich jedem klar sein. Entscheidend ist doch die Frage: Was mache ich gegen meine Sucht? Nicht: Welche Leiden quälen mich sonst noch, was läuft überall schief, wer hat mir wann wehgetan. Das mag alles existieren, aber es bleibt nur ein begleitendes Thema.

    Wichtig ist: Was tust du konkret, um dich zu schützen? Wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus? Welche Strukturen hast du geschaffen, damit die Sucht keinen Platz mehr bekommt? Selbstdarstellung, ausführliche Leidensgeschichten oder das Ausbreiten des eigenen Dramas bringen hier niemanden weiter. Und jemanden per PN die komplette Lebensgeschichte aufzudrücken, heißt für mich nichts anderes als: Schau mal, wie schlimm ich es hatte.

    Mach das doch mal mit deinem Psychologen. Hier sind die Eckpunkte, die ausreichen.

    Wenn es dir darum geht, nüchtern zu bleiben und Wege aus der Sucht zu finden, bist du hier richtig. Dafür ist dieser Raum da. Für normalen Austausch gibt es auch Platz ,aber bitte mit Fokus auf die Sucht.

    Nicht auf Geldanlagen, Lebensdramen oder alles Mögliche, nur nicht das eigentliche Thema.

    ch wollte ja keine Aufarbeitung, sondern nur sagen was bei mir passiert ist, um zu verdeutlichen warum es mir schwer fällt, mir nach all dem was passiert ist, zu verzeihen an diesem Punkt versagt zu haben.

    Wo genau sollst du denn versagt haben? Glaubst du das wirklich, nur weil du süchtig geworden bist? Sucht ist kein persönliches Versagen, sondern eine Krankheit. Sie schleicht sich ein – und irgendwann ist sie da. Oder hattest du das Gefühl, das bewusst unter Kontrolle gehabt zu haben, um rechtzeitig Stopp zu sagen?

    Sucht ist kein moralisches Scheitern.

    Alles andere – Liebeskummer, Beziehungschaos, das ganze private Drama , ist sicher belastend, begleitet einen und tut weh. Aber das ist ein anderes Thema. Und es ist auch keine Kritik an deiner Vorgehensweise, sondern ein Hinweis, aufzupassen, dass nicht das ganze Internet mitbekommt, wer da welche Rolle mitgespielt hat.

    Und ja, wir im Team entscheiden, was grenzwertig ist und was nicht. Deshalb ist auch eine Diskussion darüber unnötig.

    Aber der Text war schon recht "heilsam" für mich,

    Das denke ich mir. Hast du den noch? Wenn nicht, schau mal in deine PN, die zwei Sprechblasen oben in der Leiste.

    Versteh jetzt auch nicht ganz, warum die Aufarbeitung der Vergangenheit kein Mittel sein soll, um abstinent zu bleiben.

    Wer behauptet, dass dies kein geeignetes Mittel sei? Hier werden Erfahrungen ausgetauscht, wobei nicht jeder mit den Erfahrungen anderer übereinstimmen muss. Es ist nicht erforderlich Details so umfassend darzulegen, dass Dritte Rückschlüsse auf die Identität der gemeinten Person ziehen können.

    Sucht manifestiert sich irgendwann, wenn der Absprung nicht gelingt. Und ab der sucht werden immer wieder ähnliche Situationen auftreten, die sich nicht alle vermeiden lassen.

    Selbstverständlich gab es emotionale Ausnahmesituationen, in denen man zum Alkohol gegriffen hat. Jedoch waren wir in all den Jahren nicht süchtig.

    Daher ist es von größerer Bedeutung, zunächst eine stabile Basis zu schaffen, anstatt eine Selbstabrechnung vorzunehmen. Oder nicht?

    Für so ein detaillierte Aufarbeitung ist ein Selbsthilfeforum sicherlich auch ungeeignet, eine Therapie wäre in diesem Fall die passendere Option.

    Denn nicht alle Aspekte des bisherigen Lebens stehen zwangsläufig im Zusammenhang mit der Sucht.

    Interessiert euch selbst nicht wie es dazu gekommen ist? I

    Mich jedenfalls nicht, weil es für mich damals nicht den einen „Grund“ gab, sondern nur Begleitumstände.

    Und warum hätte ich mich rückwirkend mit Hypothesen befassen sollen. Jahre zurückdenken und Fehlinterpretationen Tür und Tor öffnen? Ich habe keine Therapie gemacht und deshalb auch nichts im therapeutischen Sinn „aufgearbeitet“.

    Für mich zählten Handeln, Wege finden und herausfinden, wie ich trocken bleiben kann, statt zurückzublicken und zu fragen, warum ich damals hineingerutscht bin. Beim Nüchternwerden kam ohnehin immer wieder etwas hoch. Das habe ich mir angesehen und bewertet, ob ich es rückwirkend korrigieren konnte oder nicht. Wenn nicht, musste ich es akzeptieren.

    Also nichts im klassischen Sinn „aufgearbeitet“, sondern es einfach nur abgearbeitet.

    Und das ist zumindest bei mir sehr essentiell fürs weiter machen.

    woher weißt du das?

    Das Problem ist der Alkohol ist NIRGENDS zu sehen und trotzdem habe ich oft Saufgedanken. Ich glaube auch jeder Mensch ist anders stark abhängig

    Wie andere abhängig sind, ist mir egal. Wenn ich ans Saufen denke, dann ist das eben so. Da helfen keine Vergleiche.

    Das Suchthirn hat keine Augen, es „sieht“ keinen Alkohol. Es reagiert auf Muster, auf Auslöser, auf Situationen, die es kennt, und mischt das mit emotionalen Zuständen. Vor ein paar Tagen hast du selbst geschrieben, dass Stress mit der Frau früher immer ein Trinkauslöser war. Genau das greift das Suchthirn jetzt wieder auf. Da war Stress , wo bleibt der Stoff.?

    Es greift auf gespeicherte Reize wie Emotionen, Situationen und Rituale zurück. Wenn ich jeden Tag um 18:00 mein Feierabendbier getrunken habe, reagiert es genau darauf und wenn das fehlt, meldet es sich.

    Da hilft nur dagegenhalten, andere Beschäftigungen finden, griffbereite Flaschen meiden und standhaft bleiben.

    Oder eben wieder saufen!

    Mehr Möglichkeiten gibt es nicht.

    Suchst du noch nach Antworten, die dir bestätigen, dass du nicht süchtig bist? Ein letztes Hintertürchen?

    Fragen zu Trinkverhalten oder Folgen daraus wären doch nur dann „wichtig“, wenn du die Erkenntnis, Alkoholiker zu sein, eigentlich noch nicht wirklich akzeptieren willst.

    Oder was willst du damit erfahren?

    Erstmal willkommen bei uns.

    Ich war kein Quartalssäufer gewesen, aber vieles ist eben gleich – auch wenn zwischendurch Pausen dazwischen waren.

    Sucht zeigt sich nicht nur an der Menge, sondern am Denken, am Verhalten und daran, wie sehr sich alles um den Stoff dreht. Dazu gehören das ständige Kreisen um Alkohol, der Kontrollverlust, wiederholte Rückfälle trotz Vorsätzen, Verharmlosung und Ausreden, heimliches Trinken, Entzugssymptome, die klare Priorität des Alkohols vor allem anderen, der Verlust von Interessen und Kontakten sowie eine steigende Toleranz und einiges mehr.

    Mal grob umschrieben. ":saint:

    Bei mir hatte es auch Begleitumstände gegeben, die mich in die Sucht geführt hatten. Aber am Ende ließ sich gar nicht mehr genau sagen, wann der Übergang wirklich gewesen war. Kurz gesagt: Ich hatte den Absprung nicht geschafft.

    Und was hatten mir all diese Erkenntnisse im Rückblick gebracht. Nicht viel. Wichtig war für mich nicht, wie es früher gewesen sein könnte, sondern wie ich damals auf meinem Weg in die Abstinenz verhindern konnte, wieder hineinzurutschen.

    Dafür gab es Maßnahmen, die ich umgesetzt habe, um mich erstmal abzusichern. Nicht nur analysieren, sondern handeln.

    Schau dir mal den Artikel an

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40