Hier wird so getan, als wäre der Rückfall oder das Nichtdurchhalten der Abstinenz bereits in Stein gemeißelt durch seine Selbständigkeit.
ch weiß nicht, wie du darauf kommst und was dich da persönlich gerade triggert. Das ist aber dein Thema.
In Stein gemeißelt sind die Risiken – die lassen sich nicht wegdiskutieren. In Stein gemeißelt ist auch, dass Sucht bei einem Rückfall tödlich enden kann. Und genauso in Stein gemeißelt ist, Rund 95 % werden rückfällig, inklusive all der „Individualisten“, die glauben, sie seien die Ausnahme.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was diese Diskussion jetzt soll. Wenn es dich betrifft, können wir beide uns gerne bei dir austauschen. Aber das hier ist der Thread vom Boss. Wir sprechen hier nicht übereinander, sondern miteinander.
Also das ist halt meine Meinung, aber ich kann leider auch nur aus der Sicht eines Frischlings sprechen
Das ist auch gut so, weiter so. Das meine ich ernst. Nur so entsteht ein Austausch, der jedem das eine oder andere bringt.
An der Armlänge ändert sich nichts. Ob ich am Bierkönig sitze und ein Glas vor mir steht oder zuhause in einem Lokal oder bei irgendeinem anderen Event , die Nähe zum Alkohol bleibt dieselbe.
Und wenn meine Emotionen verrücktspielen, Suchtdruck kommt oder eine Gruppendynamik entsteht, dann greife ich eben zu. Genau deshalb geht es zuerst darum, stabil zu werden.
Und das schaffte ich auch nicht allein mit Denken , dafür brauchte es Abstand. Zumindest, wenn sich all die Langzeit‑Trockenen, die diese Grundbausteine ins Leben gerufen haben, nicht irren.
Und ich weiß selbst, wie es ist, an Meetings oder Events teilzunehmen und in der Gruppe zu sitzen. Das ist kein theoretisches Gerede, das ist gelebte Erfahrung.