Beiträge von Hartmut

    Und schon bist du freigeschaltet und an die richtige Stelle verschoben.

    Du kannst dich jetzt überall austauschen, aber vermeide es in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich.

    Hier schon mal etwas zum Stöbern.


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Mein letzter Alkoholkonsum und somit auch mein letzter Vollrausch war am 14.06.2025.

    Ok, dann passt alles und für den Austausch steht hier nichts mehr im Wege, nur noch eine kleine Formalität.

    Kurz auf den unteren Link drücken, um die Freischaltung zu bitten, und der nächst mögliche Moderator wird dich an die richtige Stelle des Austauschs verschieben.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Natürlich bezeichne ich mich als Alkoholiker. Ich denke, dass nicht jeder Alkoholiker hierzu eine ärztliche Diagnose o.ä. vorliegen hat, ebenso wie es halt Unterschiede zwischen Spiegeltrinkern, Wochenendtrinkern und noch ein paar anderen gibt?

    Nun ist das der Vorstellungsbereich, und wir haben unsere klaren Richtlinien. Du würdest nicht glauben, wie oft es Diskussionen um das Wort Alkoholiker gibt. Deshalb ist es auch die Eingangsfrage oder besser gesagt die Eintrittsvoraussetzung bei uns.

    Wann hast du das letzte Mal Alkohol getrunken?

    Willkommen bei uns im Alkoholiker-Forum,

    Sein Trinkverhalten zu hinterfragen und zu erkennen, dass man es nicht mehr unter Kontrolle hat, ist bereits ein wichtiger Schritt.

    Vorweg: Hier tauschen sich ausschließlich trockene oder trocken werdende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Du schreibst, dass du exzessiv trinkst und zu eine r shg gehst aber ich lese nicht heraus, dass du Alkoholiker bist.

    Wie sieht es bei dir aus, und hast du auch den Wunsch, eine lebenslange Abstinenz anzustreben?

    Hallo Kazik, ich möchte darüber noch mehr schreiben, dazu muss ich aber einen zweiten Faden aufmachen,

    Nein, das ist im offenen Bereich nicht erwünscht.

    Ein Thema, das primär die Alkoholsucht betrifft, kann man machen, aber bitte keinen zweiten Faden.


    Ach so, ich habe bei deiner obigen Post Absätze gemacht, damit es besser zu lesen ist.

    Hartmut Warum musst Du mir immer wieder den Spiegel vor die Nase halten?

    Sei mal nicht so egoistisch, du bist schließlich nicht allein hier . :whistling:;) Zum Glück war’s bei dir nicht ganz so schlimm – aber pssssssst, das bleibt unter uns. Muss ja nicht gleich jeder wissen.

    Mal ehrlich – ich habe auch nicht immer recht. „Alkoholismus ist zu komplex." Die Rückfallquote liegt bei etwa 95 %. Das macht hier auch keinen Unterschied.

    Von 100 Leuten, die Hilfe suchen, verschwinden dadurch 95 wieder. Die meisten tragen ihr "nasses Denken" einfach weiter mit sich. Und der Rest...? Der Rest kämpft darum, trocken und zufrieden zu bleiben.

    Umso absurder ist es, sich über Begriffe wie Alkoholiker aufzuregen, statt über die Sucht selbst.

    Wieder aufgetaucht ist aber nicht ein Bewerber.

    Es sind zwar immer einige dabei, doch meist verschwinden sie wieder denn sagen wir ehrlich: Hier herrscht nicht immer eine Atmosphäre, in der man sich wohlfühlen oder zwanglos plaudern kann.

    Sich als Alkoholiker zu erkennen zu geben, ist erst der Anfang, der erste Schritt. Danach zeigt sich oft ein wiederkehrendes Muster: Zuerst wird diskutiert, ob das Label überhaupt zutrifft. Niemand möchte sein Denken als irrational ansehen oder die Kontrolle über das eigene Handeln infrage stellen.

    Aber genau das passiert bei einer Sucht: Sie übernimmt schleichend die Kontrolle.

    Das lässt sich oft auch in Beiträgen erkennen — in den Formulierungen, zwischen den Zeilen. Ein "nasses Denken " ist schwer selbst zu erkennen, meist nur von außen sichtbar.

    Doch wer lässt sich schon gern sagen, wie es um ihn steht?

    ch frage mich: Wie kommt jemand auf die Idee, sich nach ein paar Tagen Abstinenz als "alkoholUNabhängig" zu bezeichnen?

    Nun, jeder kann selbst entscheiden, wie er sich sieht und was ihm wichtig ist, und wie er sich bezeichnen will. Darüber zu diskutieren ist eh überflüssig, vor allem, wenn der User nicht freigeschaltet ist und was er damit aussagen wollte.

    Mir war es völlig wurscht, wie ich genannt wurde oder nennen sollte – Umschreibungen , Begriffe sind nur leere Hüllen, wenn der Inhalt verwässert.

    Ich wollte einfach nur nüchtern werden, aus meinem Tief herauskommen und hatte weder Zeit noch Lust, mir über "fancy Bezeichnungen" Gedanken zu machen. Dieses ganze Work-Life-Balance-Thema scheint manchmal auch in Richtung Sucht abzudriften, und es wirkt, als wollten sich Alkoholiker dabei irgendwie besonders fühlen. Ich war auch kein Queraussteiger, der sich nur als Alkoholiker fühlte, weil er ein Glas Wein am Tag trank.

    Alles gut – am Ende zählt doch nur, dass man auf sich selbst achtet und herausfindet, was wirklich wichtig ist.

    Nur ist das eben hier nicht die Grundlage des Austauschs und muss akzeptiert werden. Es entspricht eben nicht unserem Anspruch.

    Und nein, ich bin nicht päpstlicher als der Papst, höchstens ab und zu.:whistling::saint:

    Bis ich verstanden habe, dass ich etwas ändern muss, habe ich auch alles abgetan. Und wir sollten den Neuen hier zugestehen, dass sie nicht wie trockene Langzeitalkoholiker denken. Sie kommen pitschnass und frisch an, und im Kopf hat der Übergang zum Alkoholiker eben noch nicht so richtig "klick" gemacht.

    Was mich nervt? Wenn Leute irgendwo was aufschnappen – ein Schlagwort hier, ein Sucht Ratgeber da – und meinen, sie müssten es unbedingt hier unterbringen. Man merkt sofort: Ihnen geht's nicht um die Sucht. Es geht ihnen darum, der Welt zu zeigen, wie es angeblich richtig läuft.

    Und das Beste? Null eigene Erfahrung. Kein Hintergrund, kein echtes Durchleben. Statt einfach mal einen Schritt für sich selbst zu gehen, vergleichen sie „Wege aus der Sucht“, als wär es ein Fitnessprogramm. Dabei haben sie selbst noch nicht mal angefangen.

    Und damit ganz klar: Hier wird niemand abgewiesen, nur weil er sich mit bestimmten Begriffen nicht sofort identifiziert oder noch nicht bereit ist, sich auszutauschen. Wer später zurückkommt, ist genauso willkommen.

    Denn worum geht’s hier wirklich? Um Sucht – nicht um persönliche Empfindlichkeiten.

    Echtes Verständnis beginnt bekanntlich dort, wo man aufhört zu bewerten und anfängt zuzuhören.

    Ich habe den letzten Satz aus dem anderen Thread genommen, und es reicht.

    Provozieren lassen wir uns nur bis zu einem gewissen Maß. Ich gebe dir jetzt eine Woche Zeit, um darüber nachzudenken, ob du hier richtig bist, sonst sperre ich deinen Austausch

    Nach der Woche kannst du dir dann überlegen, ob du weiterhin innerhalb unserer Regeln schreiben möchtest oder nicht. Sag Bescheid, und wir werden entsprechend handeln.

    Jede weitere Diskussion über die Regeln wird sofort unterbunden.

    Aber hier im Forum geben zu anfangs viele ihr offenes Alkoholproblem zu, sind verunsichert und dürfen nicht rein

    Natürlich dürfen sie nicht rein, das ist hier nicht vorgesehen.. Sie müssen sich als Alkoholiker bekennen, sonst bleiben sie draußen. Punkt. Wenn es hier nicht passt, sollen sie sich woanders Hilfe suchen.

    Das sind die Forenrichtlinien, und die sind zu akzeptieren.

    Die Diskussion geht darum, warum sie sich nicht als Alkoholiker bekennen, und dient nicht dazu, die Regeln hier zu ändern. Das scheint bei dir noch nicht ganz angekommen zu sein.

    Für diese Menschen plädiere ich, weil man sie nicht einfach so abtun sollte.

    Kannst du machen, aber suche bitte dafür ein anderes Forum, eine andere Selbsthilfegruppe oder andere Austauschpartner.

    Hier kommen nur bekennende Alkoholiker rein.

    Trotz aller Hinweise habe ich bisher kein Machtwort gesprochen – dies hier ist eins. Das war nun das letzte Mal, dass ich dieses Thema angesprochen habe. Ich bitte darum, den Standpunkt des Forums und die Regeln dieses Raumes zu respektieren.

    Der Rat meines Arztes war allerdings das ich meine Trinkmenge zurück fahren soll.

    Und das ist genau der entscheidende Unterschied zwischen Absetzen und Ausschleichen, denn das plötzliche Absetzen kann zu unvorhersehbaren Entzugserscheinungen führen. Deshalb ist es wichtig, nochmal Rückfragen zu stellen.

    Was soll ich tun

    Tun muss man tun, das ist mein Spruch.;)

    Ich bin strukturiert vorgegangen: Arzt - Entgiftung - hier Austausch und Handeln, Eigen.Schutzmaßnahmen treffen. Alkoholfreie Umfeld schaffen, zu Hause und auswärts alles entfernen, was mit Alkohol zu tun hat, und "Sauf-Freunde" aussortieren. Orte, Feste und Feiern meiden, wo Alkohol konsumiert wird. Neue Hobbys suchen und die Zeiten neu gestalten, in denen ich früher getrunken habe.

    Hier am Anfang jeden Tag präsent sein, aufschreiben, was bewegt, und vom Schwarm wissen profitieren, das ungemein hilft.

    Mir ist klar, dass meine paar Zeilen hier keinen echten Mehrwert für die Diskussion haben,

    Doch, jede Zeile hat Mehrwert.

    Es wird sachlich diskutiert – mal mit einem Vorschlaghammer, mal mit einem Wattestäbchen – aber persönlich sollte es nie werden, dafür ist das Thema zu ernst.

    Und falls jemand denkt, ich würde als "dominanter" Moderator die Marschroute vorgeben, ist das völliger Quatsch!

    Ich teile hier, wie jeder andere User , nur meine Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich in 30 Jahren Trinkens und 18 Jahren Abstinenz gesammelt habe.

    Du versuchst wenigstens meine Meinung zu verstehen u

    Worauf basiert deine Meinung? Meinungen halten Menschen im „nassen“ Zustand, doch bei Erfahrungen haben sie die Chance, trocken zu werden. Hier ist doch keinen Stammtisch oder Meinungsaustausch.

    Es geht um Erfahrungen.

    Warum hast du dich dann hier als Alkoholiker angemeldet, wenn du eine andere Meinung hast? Dazu hast du dich noch nicht geäußert.

    In meinem nassen Zustand hätte ich solche Meinungen genutzt, um weiter zu saufen, einfache Wege zu suchen, um aus der Sucht zu schleichen, weil es ja da draußen jemanden gibt, der eine Meinung hat, dass es funktioniert.

    Und irgendwann daran eventuell zugrunde zu gehen.

    Ist nun die Meinung oder die Erfahrung wertvoller?

    Nun gut, du hast dich mit deinem Arzt abgesprochen – und wenn er keinen Grund sieht, einen Entzug zu empfehlen, dann ist das eben so.

    Ein kleiner Tipp noch: Um ganz sicherzugehen, könntest du telefonisch mitteilen, dass du den Alkohol vollständig absetzt, und nachfragen, ob es dabei etwas zu beachten gibt.

    Am Ende geht es ja um dich – wenn du dich mit diesem Schritt sicherer fühlst, ist es genau der richtige Weg. Viele Entzüge werden ambulant durchgeführt, aber auch diese stehen unter medizinischer Beobachtung. Ruf einfach mal an, gib den Zustand an, und gut ist. hast

    Lass uns wissen, was du vorhast und ob die Entgiftung überwacht wird. Dann kannst du dich auch hier austauschen. Bis wir das genau wissen, hier schon mal etwas zum Lesen.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    lange hab ich mit mir überlegt meldest du dich nun an oder nicht.

    Und schon bist du in unseren Fängen. ;)

    Herzlich willkommen in unserer Online-SHG für Alkoholiker.

    Ich bin leider eine von denen die bei Ihrem Hausarzt auf etwas taube Ohren gestoßen ist und so Sachen zu hören bekommen hat wie alles eine Frage des willen, ach das sind deine Depressionen. Depressionen habe ich auf jeden Fall so sitze ich Tag ein und Tag aus daheim und versuche irgendwie klar zu kommen.

    Nun ist es nicht ungewöhnlich, dass Depressionen und Alkoholismus zusammen auftreten. Jedoch ist beides eine eigenständige Krankheit, auch wenn sie mal Hand in Hand gehen.

    Wenn du das Gefühl hast, dass dieser Arzt nicht der richtige Ansprechpartner für dich ist, gibt es zum Glück noch andere Möglichkeiten. Der nächste sinnvolle Schritt wäre, mit einem Arzt zu sprechen, der dich dabei unterstützen kann, eine mögliche Entgiftung – also den körperlichen Alkoholentzug – in Ruhe zu betrachten und zu besprechen.

    Eine Grundvoraussetzung für den Austausch hier ist, dass man selbst Alkoholiker ist – das hast du ja bereits deutlich gemacht. Die zweite Voraussetzung ist der Wunsch nach lebenslanger Abstinenz. Gilt dieser Wunsch auch für dich?

    Aber die Menschen die selbst einmal in solch einer Lage gewesen sind, sind meistens die schlimmsten die kritisieren. Ich komme schwer mit solchen Äußerungen zurecht, weil ich die anderen auch verstehen kann.

    Dein Eingangspost!

    Ja, ich möchte mich gerne mit anderen austauschen. Ich bin trockene Alkoholikerin seit 16 Jahren.

    Ich frage mich langsam, welchen Sinn das hier noch macht. Wenn du ein Problem damit hast, ist das in Ordnung, aber warum hast du dich dann als Alkoholiker hier angemeldet und es gesagt? Was war dein Gedanke dabei?

    Oder wolltest du nur hier reinkommen, um etwas zu kritisieren, was du selbst für dich anerkannt hast?

    Vielleicht ist dieses Forum für dich gar nicht der richtige Ort. Es wirkt manchmal so, als würdest du für alle anderen mitdenken wollen, doch es ist offensichtlich, dass du eine ganz eigene Vorstellung davon hast, worum es uns hier wirklich geht.

    Hast du dich schon einmal gefragt, ob deine Perspektive mit dem übereinstimmt, was wir hier gemeinsam vermitteln möchten?

    Lasst uns den Thread bitte nicht wieder in andere Richtungen lenken hier geht es um den Begriff Alkoholiker, und darum, was er für jeden von uns bedeutet.

    Natürlich wird mit Sucht Geld verdient im nassen wie im trockenen Zustand. Behandlungen kosten, Bücher werden verkauft, Programme werden je nach Geschäftsmodell ausgeschmückt. Aber genau darum geht’s hier nicht.

    Dieses Forum basiert auf freiwilligem Austausch. Und wenn ich dann an manchen Stellen immer wieder lese, wie Erwartungshaltungen aufgestellt und ganze Diskussionen geführt werden, die wenig mit dem Kern zu tun haben, frag ich mich: Muss das wirklich sein?

    Viele Beiträge wirken dann wie leere Kilometer – man könnte sie sich sparen, wenn sich jeder einfach mal wieder auf das eigene Thema konzentrieren würde.

    Denn genau darum geht es hier: Die eigene Geschichte, der eigene Umgang, die persönliche Erfahrung.

    Stellt man sich vor, es wird einem die die stationäre oder ambulante Behandlung verweigert, nur weil man das dieses Wort "Alkoholiker" nicht ausspricht. Wo würde das denn hinführen?

    Ich möchte nochmal daran erinnern: Dieses Forum dient dem Austausch unter Alkoholiker /CO – ein Raum, getragen von gemeinsamen Regeln und Erfahrungen. Es ist keine Therapieeinrichtung, kein ambulanter Dienst und keine Notfallversorgung, die eigene Strukturen und Regeln hätte.

    Spekulationen, hypothetische Gedankenspiele oder Fantasien, so wertvoll sie in anderen Kontexten sein mögen, helfen hier nicht weiter. Unser Austausch lebt von Ehrlichkeit, Klarheit und einem gewissen Rahmen , dieser Rahmen ist kein Hindernis, sondern ein notwendiger Grundstein, um überhaupt Teil dieses Raums sein zu können


    Und für alle, die sich damit nicht wohlfühlen oder andere Wege suchen: Das ist okay. Es gibt sicherlich Orte, die offener für unterschiedliche Ansätze sind.

    Aber hier braucht es diese gemeinsame Basis.