Es ist ein Fehler, alkoholfreies Bier oder alkoholfreien Sekt zu trinken, wird hier immer geschrieben, aber ich tue das. Dies mit dem Gedanken, ich will mir doch nicht alles versagen., es schmeckt mir doch. Jetzt, wo ich es schreibe, werde ich es sein lassen, das wird mir beim Schreiben klar.
Das widerspricht unserer Philosophie der Abstinenz. Es ist und bleibt ein Sprungbrett in die aktive Sucht. Du bist nicht „trocken“, wenn du dir vormachst, das sei harmlos und unterliegst einer Selbsttäuschung. Was du machst, ist deine Sache. Aber hier ist das nicht erwünscht.
Jetzt, wo ich es schreibe, werde ich es sein lassen, das wird mir beim Schreiben klar.
Okay, sei so gut und sei ehrlich zu dir und zu uns, denn alles andere wäre eben nicht so toll.
Und beim nächsten Zitat fängt dein Selbstbetrug an.
Ich trinke nicht, trocken bin ich aber auch nicht. Alles besser, als nass zu sein
Widersprüchlicher geht es nicht. Oder ? Weder trocken noch nass – was denn jetzt?