Beiträge von Hartmut

    Mein Grundsatz: Alles, was aussieht, riecht oder mich an Alkohol erinnert – und bei dem ich auch nur die kleinste Unsicherheit spüre – lasse ich konsequent weg. Es gibt immer Alternativen.

    Ich trinke auch keinen Lemon mehr, weil ich das im Urlaub literweise mit Wodka in mich hineingeschüttet habe. Trinken pur ist zwar nicht schädlich, aber alle Synapsen im Gehirn springen an und erinnern sich an das Saufen.

    Alles, was mich voranbringt, erledige ich. Alles, was aufgearbeitet werden muss, bearbeite ich, jedoch nehme ich nichts hervor, was ich nicht möchte, und sorge dafür das das auch da bleibt wo es verdrängt wurde

    Meine Themen konnte ich gut bearbeiten dort. Der Rest, der übrig bleibt, wird noch etwas dauern. Ist nicht ganz einfach.

    Nun, ich bin ein Optimist, ohne das Pessimistische aus den Augen zu verlieren. Warum sollte etwas nicht einfach sein, wenn es dazu beiträgt, dass es mir besser geht? Wenn ich jedoch das Gefühl habe, dass es mich mehr belastet als unterstützt, lasse ich es dort, wo es ist.

    a stand drin, dass man manchen Abstinenten Alkohol hinstellt, sie den anschauen und daran riechen sollen, um zu schauen wo sie stehen. Fand ich sehr fragwürdig.

    Wer solche Methoden gut heißt darf sich gern mal mit mir an einen Tisch setzen – aber ich garantiere, das wird kein gemütlicher Plausch. Mit Sucht macht man keine Spielchen, und man provoziert auch keine künstlichen Konfrontationen, nur um zu testen, ob jemand „standhaft“ bleibt. Da geht es nicht um Pädagogik, sondern um Verantwortungslosigkeit.

    Was in manchen Therapien offenbar veranstaltet wird, nur um den Betroffenen „bei Laune“ zu halten, ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar.

    Ich halte mir ja auch nicht jeden Tag eine volle Windel unter die Nase, nur um sicherzustellen, dass ich weiterhin weiß, wie man eine Toilette benutzt. Solche Maßnahmen sind nicht nur absurd – sie stellen eine Beleidigung gegenüber all jenen dar, die ernsthaft versuchen, sich aus einer Sucht zu befreien.

    Entschuldigung, aber da kann ich schon mal dezent etwas direkter sein.

    Es ist aber schön, dass du wieder da bist und vor allem schon in der Phase, in der du unterscheiden kannst, was gut oder schlechtfür dich ist.

    Willkommen bei uns.

    Natürlich wird auf dem Weg in die Nüchternheit alles um einen herum auf den Prüfstand gestellt: das Private, das Berufliche und alles, was jahrelang weggesoffen wurde, kommt an die Oberfläche. Emotionen kochen hoch, Unsicherheiten wachsen – alles normal und verständlich. Eine Bestandsaufnahme ist wichtig, ebenso wie das Anerkennen dessen, was zu tun ist.

    Dabei sollte aber auch der eigene Schutz nicht vergessen werden. Hast du schon deine Wohnung alkoholfrei gemacht? Das ist ein wichtiger Schritt, um ein alkoholfreies Umfeld zu schaffen. Weitere Maßnahmen wären, im ersten Jahr Feiern, Feste oder Veranstaltungen zu meiden, bei denen Alkohol im Vordergrund steht, und vieles mehr. Hast du dich da schon auch informiert.

    Und Warum nimmst du deine Frau mit zur Suchtberatung? Es geht doch um dich, oder? Das könnte doch eher hinderlich wirken, vor allem, wenn du, so wie ich lese, Bedenken hast, dich zu öffnen, wenn sie dabei ist.

    Das nur interessehalber und nicht als Bewertung.

    Schau mal, kennst du den Artikel?


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Mir stellt sich die Frage: Was hätte er wohl getan, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären?

    Aber gut – das Grübeln über die eigene Lage bringt wenig, wenn ich in der Verantwortung stehe. Am Ende zählt, dass Entscheidungen im Sinne des Geschäfts getroffen werden, auch wenn man sich in manch einer Situation selbst wiedererkennt.

    Persönliche Ähnlichkeiten dürfen das professionelle Handeln eben nicht überschatten.

    Das andere sind die Gefühle, und ich ziehe daraus auch andere Schlüsse.

    Hättest du nicht aufgehört zu trinken, wärst du die Person gewesen, die du selbst entlassen musstest Es ist nicht der Umstand, der einen zum Grübeln bringt, sondern ehr der Spiegel, in den man rückwirkend schaut.

    Mal etwas anders gedacht.

    Hallo Evo,

    Das ging ja ratzfatz.

    Ich habe dich nun freigeschaltet, du befindest dich an der richtigen Stelle und kannst einfach hier weiterschreiben für deinen weiteren Austausch.

    Kleine Anmerkung noch: Bitte in den ersten vier Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei anderen schreiben.

    Ansonsten wünsche ich dir einen guten Austausch.

    Hallo, willkommen bei uns im Alkoholiker-Forum.

    Die Anmeldung hat funktioniert, die Vorstellung und der Weg in den Missbrauch ähneln vielen Geschichten hier. Alles in Ordnung soweit.

    Hier tauschen sich jedoch nur Menschen aus, die sich als Alkoholiker bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Du hast irgendwo etwas zur Abstinenz geschrieben, aber siehst du dich selbst als Alkoholiker?

    Solltest du Alkoholiker sein sind acht Wochen schon ein guter Anfang. Wie hast du entgiftet? Mit ärztlicher Unterstützung, im Krankenhaus oder zu Hause in aller Stille?

    Und nun also direkt zu deinen Fragen.

    Nun stellen sich aber einige Fragen:
    Wie werde ich nächste Woche ein zweitägiges Punk- und Rockfestival trocken erleben? Gleiches gilt natürlich für die nächste Karnevalssession.
    Wie kommuniziere ich mit meinem Umfeld, insbesondere bei den nicht so ganz nahestehenden?
    Weitere werden bestimmt dazukommen.

    Ganz einfach nicht teilnehmen.

    Wir empfehlen, im ersten Jahr alle Feste und Feiern, bei denen vordergründig Alkohol gesoffen wird, zu meiden. Oder wo ich selbst gesoffen hatte. Dann ein alkoholfreies Umfeld schaffen ,das bedeutet zunächst, sich von den Sauffreunden auch zu verabschieden und zu Hause alles zu entfernen, was mit Alkohol zu tun hat.

    Die Zeit nutzen, um sich ein neues Leben aufzubauen.

    Kommunizieren ist auch einfach. einfach Outen ! Sagen das du Alkoholiker bist.

    Jedoch ist das erstmal der Vorstellungsbereich.

    Zur Freischaltung für den weiter Austausch bräuchte ich lediglich die Information, ob du dich als Alkoholiker siehst.

    Bei mir ist es wohl sowieso gefährlich wenn es schmeckt, denn ich trank weils mir schmeckte,..

    Weil es schmeckte oder weil die Sucht es schmecken lies macht einen Unterschied.

    Ab einem gewissen Punkt geht es nicht mehr um den Geschmack, sondern darum, ein bestimmtes Level zu erreichen oder zu halten.

    Wenn ich einmal einen richtigen Rausch hatte und am nächsten Morgen das berühmte Konterbier trinken wollte, schmeckte es auch nicht. Dann musste es heruntergewürgt werden, selbst wenn zuvor das trockene Würgen bis zur Galle gereicht hatte. War es nicht derselbe Geschmack, oder?

    Schon einmal erlebt, Alkohol in seinem puren Zustand zu riechen? Macht nicht erst das Hinzufügen von Zutaten ihn erträglich? Muss ja, die Alkoholindustrie braucht auch Umsatz, und wie läuft es da am besten, wenn jemand auch etwas süchtig ist.

    Aber das ist Vergangenheit. Wichtig waren die ersten Schritte aus der Sucht und das Erkennen, was noch vom Stammtischdenken ins trockene Leben hinübergeschwappt ist, um nicht in die Gefahr zu geraten, gleich wieder an der Flasche zu hängen.

    Zunächst einmal Selbstschutz, unabhängig davon, ob ich das nun gut fand oder nicht. Dazu gehörte ein alkoholfreies Umfeld als erster Plan. Zuhause wurde komplett alles entsorgt, da es auch niemanden in der Familie gab, der ebenfalls süchtig war, also brauchte es auch keinen Alkohol im Haus.

    Sich zunächst von allen saufenden Freunden zu verabschieden und bei Festen und Feiern Abstand zu halten, war ein wichtiger Schritt. Ein offener und ehrlicher Umgang mit meiner Sucht war essenziell, damit ich auch im Falle eines eigene Festes keine Sorge haben musste, von "Freunden" besucht zu werden, die selbst süchtig waren.

    Das ist ein kurzer Abriss meiner Anfänge. Es liegt ja auch schon einige Jahre zurück.

    Ach so, hier offen und ehrlich sein, da muss sich auch keiner verstecken. Es geht auch mal hitzig im Austausch zu, das braucht es auch, denn die Priorität ist eindeutig, trocken zu bleiben.

    willkommen bei uns 45Jahre_genug

    Obwohl ich mich persönlich frage, ob es schon ausreichend war, zumindest wenn ich einmal auf deine Sichtweise schaue. Keine Kritik, nur ein ganz normaler Austausch. Direkt mal zum erstn Thema.

    Hallo Oskar, das mit alkfreien Bier und Wein etc....weiß ich, sollten Alkoholiker eher auslassen

    Ganz ehrlich: Wer als trockener Alkoholiker zu alkoholfreien Bier-, Wein- oder Sekt-Varianten greift, hat oft noch nicht ganz verstanden, was es heißt, wirklich nüchtern zu leben. Da geht’s nicht nur um das Trinken an sich, sondern auch um das Denken dahinter – das "Dazugehörenwollen", das Ritual, der Geschmack, das Gefühl. Genau das sind die Stolperfallen.;)

    Denn wer einmal tief drin war, weiß: Die Sucht macht keine halben Sachen. Und das sogenannte „Suchtgedächtnis“ schläft nicht – es pausiert nur. Ein Schluck, ein Geruch, ein Glas zu viel vom „angeblich harmlosen“ Zeug – und zack, ist man wieder mitten im Spiel. Erst „nur“ ein alkoholfreies Bier, dann ein Sößchen mit Wein gekocht (der ja angeblich verdampft) und irgendwann sitzt man mit einem echten Glas in der Hand und fragt sich: „Wie bin ich hier wieder gelandet?“

    Und nur zur Klarheit: In unserer Online-Selbsthilfegruppe gilt jemand, der regelmäßig alkoholfreie Biere, Weine oder Sekte trinkt, nicht als trocken. Nicht aus Prinzip, sondern aus Erfahrung.

    Und wer noch vom Saufen schwärmen muss, muss eventuell auch noch ein paar Runden drehen.

    Disziplin .

    Nun ist es korrekt, dass es verschiedene Gruppen gibt, denen man beitreten kann. Wir sind ebenfalls eine selbstständige Online-Selbsthilfegruppe, und das ist jedem bekannt, der sich hier registriert.

    Jeder User hat schließlich seinen eigenen Grund, hier zu sein. Ob etwas besser oder schlechter ist, bleibt jedem selbst überlassen. Wir schicken niemanden direkt weg und machen auch keine Werbung für bestimmte Gruppen. Aus diesem Grund habe ich deine direkt empfohlene editiert

    Auch ich war ein Frischling, wie viele User , die allein ihren Weg hier gefunden haben. Zu Beginn hatte ich ebenfalls Frust und tauschte mich nicht aus, aber was einmal geschrieben wurde, ist nicht verloren. Wenn ich etwas zunächst nicht verstehen konnte oder wollte, sah das nach einigen Monaten anders aus, wenn ich es nochmals nachgelesen habe.

    Alles hat seine Berechtigung, doch Hilfe zu leisten ist nicht der Hauptgrund, den wir hier betrachten. Vielmehr geht es darum, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, was der Nutzer eigenständig übernehmen muss.

    Wir tragen auch keine Selbsthilfe nach , da dies in der Eigenverantwortung des Einzelnen liegt, für sich selbst zu sorgen.

    Aber nur mal etwas ausführlicher für dich, da du auch neu hier bist, aber eine Menge Erfah rung mitbringst.

    Nein, ich möchte nur diese Diskussion beenden.

    Ich halte es für essenziell, Dinge offen anzusprechen, wenn mir etwas auffällt auch wenn das nicht immer angenehm ist. Mein Ziel ist nicht die Konfrontation, sondern Klarheit. Sollte mein Ton direkt wirken, ist das nicht persönlich gemeint.

    Der Wunsch nach einem offenen Austausch ohne Reibung ist verständlich, aber in der Praxis oft schwer umzusetzen. Das soll keine persönliche Kritik sein, sondern als bildlicher Hinweis dienen: Dieses Forum lebt vom Dialog und gegenseitiger Unterstützung – nicht von einseitigen Darstellungen oder Monologen über den eigenen Weg.

    Für mich liegt kein Missverständnis vor, wenn überhaupt, dann eher woanders. Die Argumente sind mir bereits bekannt; ich mache das ja nicht erst seit gestern hier.

    Dennoch werde ich deinem Wunsch entsprechen und mich etwas zurückziehen, jedoch weiterhin klar benennen, was mir auffällt.

    Der Thread bleibt weiterhin geöffnet.

    Und ich wünsche mir, dass dieses Thema als Thread nun geschlossen wird – damit es nicht weiter zu Missverständnissen führt.

    Bedeutet das, dass du dich nicht mehr im Forum austauschen möchtest? Ist das korrekt?

    Hier ist pro User nur ein Thread vorgesehen, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten und die Entwicklung nachvollziehen zu können, sofern keine speziellen Sachfragen vorliegen. Es ist wenig sinnvoll, wenn jeder einen neuen Thread eröffnet und alles von vorne beginnt.

    Mir ist wichtig, dass dieser Austausch hier auf Augenhöhe bleibt. Ich will keine Bühne für Streit oder Rechthaberei – sondern ein Raum, in dem man sich ehrlich spiegeln kann, ohne dass es ins Gegeneinander kippt.

    Dies ist jedoch kein Ort für Wunschvorstellungen. Es handelt sich um ein Suchtforum, in dem es nicht um Rechthabereien geht, sondern um Erfahrungen, die eventuell dagegen sprechen, wenn ein Nutzer seine Wege hier preisgibt. Im Mittelpunkt steht die Sucht und die damit verbundenen Erfahrungen. In deinem Fall handelt es sich zunächst um Mutmaßungen.

    danke für deine Rückmeldung – ich sehe, dass dir mein Post ernst ist, und das respektiere ich.

    Dein Beitrag ist in diesem Zusammenhang nicht entscheidend, sondern der Inhalt des Beitrags, unabhängig davon, wer ihn verfasst hat. Da du den Weg der Konfrontation wählst, der bei einer ohnehin schon hohen Rückfallquote noch rückfallgefährdeter ist, wird entsprechend genauer hingeschaut.

    Nachahmer sind damit ebenfalls gewarnt, nur die Unverbesserlichen betrachten dies nicht mit dem notwendigen Weitblick. Das Forum, wie bereits erwähnt, bezieht sich auf Risikominimierung , da ein Rückfall tödlich enden kann. Dabei spielt es keine Rolle, wie ich es selbst sehe oder Handhabe oder was mein Weg ist.

    heißt „Stärke“ nicht, alles allein oder mit purer Willenskraft durchzuziehen – sondern sich der Realität zu stellen, Hilfe anzunehmen und dranzubleiben, auch wenn’s schwierig wird.

    Nichts anderes entnehme ich jedoch deinen Aussagen. Du machst alles allein mit Willenskraft, denn du hast zu deiner nassen Zeit ja nichts verändert, jedenfalls nichts, was nachzulesen ist. Oder habe ich da etwas überlesen? Und nur nicht zu trinken, reicht nicht aus.

    Du setzt auch die Realität mit Sucht gleich, und das widerspricht sich. Sucht hat ihre eigene Realität.

    Mit einem alkoholabhängigen Menschen zu leben bedeutet für mich ganz klar:

    Entweder das Trinken wird vollständig, dauerhaft und verlässlich eingestellt, oder man geht seinen eigenen Weg und gestaltet sein Leben so, wie es gesund und richtig ist.

    Alles dazwischen sind halbe Sachen. Kompromisse, die auf Dauer zermürben und mehr kaputt machen, als sie heilen. Ein Zusammenleben, das ständig zwischen Rückfall und Reue pendelt, ist keine tragfähige Grundlage.

    Denn: Es gibt keine halbe Abstinenz – und auch keine halbe Zerstörung.

    Ich weiß, dass es manchmal an Weitblick fehlt. Dass man an Hoffnung festhält, weil die Angst einen daran hindert, klar zu sehen. Das ist menschlich gerade, wenn man liebt oder hofft, dass sich noch etwas ändert.

    Aber ich sage das hier nicht als Außenstehender, sondern als Alkoholiker: Der Ausgang ist am Ende immer derselbe wenn sich nichts grundlegend ändert.

    Warten wir einfach mal ab, ob ich nicht doch stark genug bin.

    Und wenn du es nicht bist, trinkst du wieder und akzeptierst diese Alternative, weil du nicht stark genug warst. Echt jetzt? Das bedeutet für mich: Damals hattest du nicht die nötige Stärke, um der Sucht zu entkommen, und jetzt versuchst du es mit einer Stärke, die dir zuvor gefehlt hat. Fällt dir der Widerspruch auf?

    Der Glaube, dass man eine Abhängigkeit allein mit Willenskraft überwinden könne, erweckt den Eindruck, Sucht sei lediglich ein Zeichen von Schwäche. Doch Sucht ist keine Charakterschwäche, sondern ein äußerst komplexes Phänomen, eine anerkannte Krankheit, die grundsätzlich jeden treffen kann.

    Mit dem unterschied dass er jetzt (!) schon einen Rückfall hatte (nur 1 Bier und ich konnte ja nach 1 Bier aufhören). Unfassbar.

    Wer eine Entzugsklinik aufsucht, zeigt damit den Wunsch, sich von seiner Sucht zu lösen. Kommt es danach erneut zum Saufen handelt es sich um einen Rückfall.

    Ich halte mich auch mit Ferndiagnosen zurück – ich kenne die Person nicht und halte es für nicht zielführend, darüber zu spekulieren, ob es nur eine Pause war oder mehr dahintersteckt.

    Letztlich ist das für deine persönliche Situation ohnehin unwesentlich, oder? Also lass dich nicht auf die altbekannten Spielchen ein. Ob er tatsächlich wieder getrunken hat oder nicht, ist letztlich irrelevant. Manche Menschen reagieren auf eine so klare Haltung zur Trennung mit Unsicherheit oder zeigen merkwürdiges Verhalten.;) Alkoholiker besonders:saint:

    Aber glaub mir, die Angst um meine Leber ist tausend Mal größer als der Gedanke an Alkohol.

    Das nehme ich dir auch ab. Angst ist jedoch nicht immer ein guter Begleiter, doch in diesem Fall finde ich es schon wichtig.

    Suchtprozesse laufen ja oft unbemerkt im Unterbewusstsein ab , nichts Neues für dich, vermute ich.

    Wenn etwas in mir arbeitet, das Druck erzeugt, ohne dass ich es direkt zuordnen kann, woher kommt , empfinde ich das belastend. Doch sobald ich die Möglichkeit habe, etwas zu verändern , etwas, das mir guttut benötige ich viel weniger "Disziplin"

    Es fällt mir dann leichter, mich der Situation zu stellen.

    Und was den Alkohol zu Hause betrifft, da weiß ich ja nicht, inwieweit er dort gebraucht wird. Niemand muss Alkohol trinken, höchstens ich früher noch in der Saufphase. Es kann jedoch auch aus falsch verstandener Gastfreundschaft geschehen, wenn Besuch kommt das was da ist. Aber mal ehrlich: Wer zu mir kommt, kommt nicht wegen der Getränke, sondern wegen der Begegnung. Oder?

    Dann freue ich mich, dass du da geblieben bist.

    Ich bin seit 16 Jahren trocken, mein Haushalt ist nicht alkoholfrei und ich habe geschrieben, dass ich sogar manchmal an Alkohol denke.

    Da würde ich auch immer daran denken, wenn ich ihn sehe, da es ja etwas auslöst. Zudem wenn zu Hause getrunken wird, sitze ich ja auch im privaten Rahmen mit Menschen, die ich kenne, zusammen.

    Für mich ist das etwas anderes, als wenn ich draußen in einer Gastronomie oder einem Café sitzen würde, denn dort kann ich jederzeit aufstehen und gehen, sollte es mir zu bunt werden.

    Ich finde, du hattest einen guten Einstieg, so wurden zunächst alle Unstimmigkeiten ausgeräumt ;):)

    OK, ich habe nichts überlesen, sondern war von deiner energischen Reaktion irritiert.

    mit Recht

    Beendigung der "Gastronomiekarriere!!! ".

    Mit Recht warst du irritiert, denn das wäre ich ebenfalls gewesen. Es gibt eine Frucht, sie heißt Tomate, dieselbe hatte ich wohl auf den Augen. ^^ Ich habe den Zusatz, dass er die Gaststätte aufgegeben hatte, überlesen.

    Dachte, er wäre heute noch oder seit 40 Jahren Gastronom.

    Nun ist es geklärt: Ich muss zum Optiker, da mit meiner Lesebrille offenbar etwas nicht stimmt. Vielen Dank für die angeregte Diskussion, denn nur so können Missverständnisse ausgeräumt werden.