Tja, was soll ich sagen ? Sie hat sich endgültig von mir getrennt, sie hat ihren Alkoholkonsum absolut eingesehen, dass das ihr Leben bestimmt und dass sie mir damit unendlich schadet und wehtut. Und um mir weiteres Leiden zu ersparen, sei es vorbei, obwohl sie mich sehr liebt.
Ich kann dir nur sagen, dass die Unberechenbarkeit eines Alkoholikers auch andere Schlüsse zulässt, die dich wieder um den Finger wickeln lassen. Eine clevere Strategie.
Ich tue etwas gegen das Saufen. " Ich liebe dich und möchte dir Leid ersparen" Das hatte ich in den "nassesten" Jahren auch gemacht. Ich hatte da oft argumentativen luftleeren Raum mit Worthülsen versprüht.
Wenn ich mich trenne, sage ich nicht "Ich liebe dich".
Ein Tipp aus Erfahrung: Jetzt gilt es aufzupassen und die richtigen Schlüsse für dich zu ziehen. Dass eine Trennung ein Stück Sterben ist, weiß ich, aber das fühlt meist nur der, der verlassen wurde. Der Schmerz geht vorbei. Dauert, aber geht vorbei.
Jede Entscheidung, die du triffst, ist immer das, was du jetzt bist und wie du dich fühlst. Wenn du dir die Erfahrungen anschaust, die du mit einer Alkoholikerin gemacht hast, fühlt es sich nicht so prickelnd an. Oder?
Schau dich mal um, es ist Frühling und es gibt draußen so viel zu entdecken, ohne Klötze, ohne Sucht und ohne Ängste, was hat der Säufer an meiner Seite wieder peinliches veranstaltet.