Beiträge von Hartmut

    Ich hab bei der Vorstellung schon geschrieben dass ich einsehe dass ich Alkoholiker bin

    Uiiii, habe ich überlesen.

    Alles gut, du hast 8 Tage nichts getrunken?

    Also befindest du dich noch im kalten Entzug, jedoch ist da meist nach dieser Zeit das Gröbste überstanden. Aber was ist schon normal? Zu deiner Sicherheit, sprich es morgen einfach an und sag uns Bescheid, was er dazu gesagt hat.

    Hier hast du einen Link, bei dem du kurz um Freischaltung bitten kannst.

    Der nächste freie Moderator übernimmt das und verschiebt dich an die richtige Stelle im Forum für den weiteren Austausch.


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Servus Kanzler, auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Wir hatten ja schon per PN Kontakt, und da schrieb ich, dass dies ein Forum ist, in dem sich bekennende Alkoholiker austauschen, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Bist du Alkoholiker und umschiffst dieses schreckliche Wort, oder hast du nur ein Problem mit dem Alkohol? Ich lese das nun nicht ganz raus.

    Aber es klingt nicht gerade nach einem „Herzlich willkommen“.

    Weil wir auf die Benutzer achten, damit nichts passiert? Oder weil es nun dich betrifft? Warten wir noch zwei Tage ab.

    Nun kann jeder zu einem Arzt gehen und das überprüfen lassen, es gibt keinen Grund, dies nicht zu tun. Wenn er überprüft wird, liegt es nicht in unserer Verantwortung. Dieser User wird freigeschaltet, bei anderen ist es für uns wichtig, vorsichtig zu sein.

    Ich finde, wenn auf die Gesundheit des users geachtet wird, ist das mehr als ein "Herzliches Willkommen"

    Du atmest 4 Sekunden durch die Nase ein. Du atmest 7 Sekunden durch die Nase aus. Das machst Du 11 Minuten lang.

    Und nicht verwechseln, dass du das Abwechseln machst und nicht bis zum nächsten Vorgang 11 Minuten die Luft anhältst. Nicht dass es da zu Verwechslungen kommt.;) Mir hat Humor geholfen, wenn ich überhaupt mal so etwas wie Saufdruck aufkam. Hatte ich ganz selten.

    Also, du hast jetzt genug Werkzeuge, jetzt bist du an der Reihe. "Tun muss man Tun"


    Und wenn der Saufdruck verflogen ist und du nicht nicht zur Flasche gegriffen hast, würde ich mich selbst genau hinterfragen, ob ich wirklich schon soweit bin, das Saufen sein zu lassen. Ob jeder einzelne Zweifel ausgeräumt ist, Alkoholiker zu sein, und ob es der einzige Weg ist, ein Leben lang trocken zu bleiben.

    Das würde ich machen. Und wenn dann ein JA rauskommt, alle, die um mich herum sind, in Kenntnis setzen und ein alkoholfreies Umfeld schaffen. Das entspannt so manche Situation.

    Ich hab gesoffen wie ein Loch weil mir die Realität nicht gut genug war.

    Jeder sucht so seine eigene Begründung dafür, wie er in die Sucht geraten ist. Ich habe einfach zu viel gesoffen, bei jeder Gelegenheit. Mir ist es ehrlich gesagt auch egal, warum und wieso ich zum Alkoholiker wurde. Ich bin es. Fertig!

    Den Absprung habe ich nicht geschafft. Das war es und machte es einfacher. Denn ab diesem Tag, ab dieser Erkenntnis habe ich aufgehört, mir Gründe zu suchen, um zu saufen . Ich allein war der Grund.

    Es ist weit verbreitet, dass bei der Entgiftung Blutdruckschwankungen auftreten. Mach dir darüber nicht zu viele Gedanken. Du bist in guten Händen. Viel wichtiger halt ich das was Alex_aufdemweg schon angesprochen hat.

    Wenn ich darüber nachdenke, was nach einem Rückfall passiert, kann ich auch gleich wieder saufen und quäle mich nicht unter falschen Voraussetzungen bis dahin. Sonst reiht sich ein Saufdruck an den nächsten.

    Umsetzen, was notwendig ist, was mich in Gefahr bringt und dann Tag für Tag denken mit einer Prise Selbstreflexion. Das ist "fast" das ganze Geheimnis, trocken zu werden. Oder wie ich es einmal geschrieben hatte: Trocken werden braucht nur drei Buchstaben: TUN.

    Das mal in Kürze von mir.

    Okay, ich möchte dich nicht überreden, wir sind alle alt genug, um zu wissen, was wir tun.

    Nun wollen wir aber nichts darüber hier lesen, da es viele Nachahmer gibt und wenn es bei nur einem schief läuft, ist einer zu viel. Deswegen warten wir auch vorsorglich immer 10 bis 14 Tage ab, um den User dann für den kompletten Austausch freizuschalten.

    Bei einer überwachten Entgiftung ging das sofort.

    Hier kannst du jedoch schon etwas schreiben du wirst gelesen

    Ob ich wollte oder musste, war bei mir egal; ich war froh, dass ich es konnte.

    Nun sind Eigendiagnosen immer etwas fragwürdig, denn jeder Entzug ist anders. Nun hast du die ersten 7 Tage schon geschafft und im Normalfall ist das auch schon einiges vorüber. Nur was ist normal?

    Man rechnet zwischen 7-14 Tage bei einem Entzug. Deswegen wäre es nicht schlecht, das nochmals mit einem Arzt abzuklären.

    Ds was du machst ist eine kalter Entzug

    Schau dir mal diesen Artikel an.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Alles noch sehr frisch, aber ich möchte mich wappnen für die Tage an denen es mir dann vielleicht wieder schwer fallen wird.

    Dafür hast du bereits einen weiteren guten Schritt getan. Hier bekommst du die Unterstützung.

    Du hast dich bereits beworben, aber dafür benötigen wir noch etwas. Wir nehmen es hier schon etwas genauer. Wann hast du das letzte Mal getrunken und warst du schon bei einem Arzt? Der sollte ja darüber informiert werden wenn du plötzlich den Alkohol absetzt.

    Hall undee,

    gute Entscheidung!

    Ich betone wollen und nicht müssen, denn das scheint in meinem Fall den Unterschied zu machen zwischen vornehmen und umsetzen.

    Ist das so ?

    Nun aber erst einmal vorweg: Hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Wie sieht es da bei dir aus?

    Siehst du dich schon soweit oder besteht noch Hoffnung doch nioch nicht dazu zugehören?

    Zwangsjacke wäre für Heute noch eine Option

    welche Größe?:whistling:

    a, es hat mich viel Mut gekostet, mich mitzuteilen.

    Wenn nicht hier, wo dann? Schreib einfach alles von der Seele, was dich gerade belastet oder vielleicht auch, warum der Drang zum Saufen heute stärker ist. Hast du da einen Verdacht?

    Ich habe rund um die Uhr getrunken, aber am Wochenende war es immer etwas heftiger. Sonntags habe ich mich soweit erholt und weniger getrunken, hatte ja noch genug Rausch vom Vortag. Komischerweise hatte ich sonntags immer den meisten "Brand"

    Schau mal, ob du noch etwas tun kannst. Auf alle Fälle ist der Saufdruck temporär.

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Und mit heutigem Tag sind die 14Tage voll - das kam das letzte Mal vor rund 7-8Jahren vor.

    Und nun "Hoch die Tassen, weil du den Rekord gebrochen hast? Oder bleibst du dabei, trocken zu bleiben?";)

    was hast du denn gegenüber früher schon verändert?. Kennst du unser Grundbausteine schon?

    Hier zur Orientierung, was wir für wichtig erachten.


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Nun kommst du nach Jahren hierher mit dem Vorhaben "abzurechnen", weil dir dieses Forum nicht gefallen hat, und machst Werbung für etwas anderes? Was natürlich editiert wurde.

    Bist du auf Bekehrungstour?

    Schön, dass du trocken bist und schön, dass du etwas gefunden hast, das dir hilft, aber ich verstehe jetzt nicht deine Rückkehr.


    ps

    (ich mich nicht als Alkoholikerin bezeichne - bis heute)

    Hier tauschen sich nur Alkoholiker aus, deswegen bist du auch verkehrt hier. Die Freischaltung wurde deaktiviert.

    Hallo Arnonym

    Reagierst du immer gleich so , wenn etwas Kritisches kommt? Liegt es in deiner Natur, in deinem Verhalten, oder bist du gerade etwas dünnhäutig? Hier will dir keiner etwas Böses. Nun habe ich die Beleidigung "Idioten" mal editiert

    Ansonsten ist alles gut. Ich denke, wenn dich jemand mit "Idiot" betiteln würde, würdest du dich auch etwas angegriffen fühlen.

    Konzentriere dich weiter auf dein Trockenbleiben und beherzige, dass es wie draußen in der Welt ist. Es wird vieles missverstanden.

    . Die Gemeinde hatte zumindest den Rotwein durch alkoholfreien Rotwein ersetzt. Allerdings schmeckte der so täuschend echt, dass ich mir dann auch erstmal ins Gedächtnis rufen musste, dass ich nie mehr Wein trinken kann, in welcher Form auch immer.

    sieht aus wie Alkohol, riecht eventuell nach Alkohol, erinnert an Alkohol. Und im Wort Alkoholfrei ist ja noch Alkohol drinnen.

    Es ist unerheblich, ob nun mit oder ohne, das Hirn kennt nur mit. Als ich früher gesoffen hatte, brauchte ich ja ein Level, da merkte ich nicht unbedingt die ersten zwei Gläser. Ich soff weiter, weil das Hirn darauf trainiert war, ein Level zu erreichen. Dass es dann zu Suchtdruck führen kann, ist naheliegend.

    Ich sehe es nicht so, dass es gut gegangen ist. Es ist etwas passiert, was im Vorfeld nicht abzuschätzen war. Trotzdem hat man sich dem Gruppenzwang unterworfen. Man will ja nicht auffallen, oder? Du hast getrunken, anstatt "den Kelch an dir vorüberziehen zu lassen".

    Aber da ziehe ich jetzt meinen Hut. Du hast dich hier mitgeteilt, und das ist es, was es ausmacht. Für uns alle, die genau in so eine Situation reinschlittern können.

    Bei uns ist immer noch Alkohol im Haus und das macht mir wirklich nichts aus,

    Unabhängig davon, dass es am Anfang gar nicht richtig einzuschätzen ist, frage ich mich gerade, ob deine Frau auch ein Alkoholproblem hat? Denn wer kein Problem damit hat, muss ja nichts trinken und das Zuhause ist alkoholfrei.

    Vielleicht bekomme ich es die Tage hin es besser zu erklären aber ich möchte euch auch nicht als Kummerkasten missbrauchen. Mein Geschreibsel ist aus Wut und Verzweiflung entstanden, das musste mal raus.

    Du bist hier in deiner Selbsthilfegruppe und es ist wichtig, das loszuwerden, wo früher zur Flasche gegriffen wurde. Du bist nicht alleine.

    Wir sitzen hier alle in einem Boot.

    Es kommt darauf an, wer im Boot sitzt. Manchmal gerät das Boot ins Wanken, wenn alle auf einer Seite sitzen. Ich verstehe, wie du das meinst, aber ich bin lieber alleine in meinem Boot und trage die alleinige Verantwortung für mich.

    Es gibt einen Unterschied, ob jemand neu ankommt und sich jemanden sucht, der ebenfalls gerade da ist, oder ob man sich an jemanden hält, der schon Erfahrung hat. Als Neuling, wenn ich das so nennen darf, hat man andere Gedanken im Kopf als jemand, der schon seit Jahren trocken ist.

    Es kommt immer wieder mal zu einer Art von Verbrüderung, weil sie einen alternativen Weg gefunden haben, der sie jedoch zum Kentern bringt. Der Satz "Zwei Ertrinkende können sich nicht retten" ist da noch nett umschrieben

    Deswegen sind die Co's hier aber auch vollkomme richtig,

    Schuster, bleib bei deinen Leisten: Ein Co tickt anders als ein Alkoholiker und beide profitieren nicht immer voneinander. Denn hier tauschen sich trockene Alkoholiker aus und die meisten haben einen "nassen" noch saufenden Partner zu Hause, mit dem sie sich rumschlagen.