Wie kann ich das verstehen, dass Dir Alkohol nicht mehr schmeckt?
Testest Du das? 🤔
Wie kann ich das verstehen, dass Dir Alkohol nicht mehr schmeckt?
Testest Du das? 🤔
Der Witz ist, dass mir Alkohol in jedweder Form tatsächlich nicht mehr schmeckt.
Woher weißt du das?
Nein, absichtlich definitiv nicht. Ich weiß aber, dass mir Rot-oder Weißweinsauce zu Fisch oder Fleisch früher sehr gut geschmeckt hat. Jetzt ist mir bereits der Geruch zuwider. Dann kann es auch nicht schmecken, nehme ich an, denn Geruchs- und Geschmackssinn hängen ja zusammen.
Erstmal Frohe Weihnachten an alle Forumsmitglieder🎄!
Hoffentlich ist es bei Euch nicht so anstrengend und unfroh wie bei uns. Wir sind nur eine sehr kleine, aber auch sehr dysfunktionale Familie. Sich an Weihnachten auf der Pelle zu sitzen ist glaube ich keine Freude für alle Beteiligten. Es ist mein zweites Weihnachten ohne Alkohol, immerhin. Ich bin froh, wenn ich wieder ins Büro kann.
In diesem Sinne….
Hallo Schmitty, das ist interessant, bei mir hab ich auch sowas erlebt. Bier hat mir auch nicht mehr geschmekt.Hab lange gerne Bier,natürlich(zuviel) getrunken. Hab kein Bier mehr getrunken. Schmeckt einfach nicht mehr.
habe auch auf weinhaltige Sachen in meinem Geschmacksgedächtnis absolut eine Abneigung.Allerdings ist man trotzdem gefährdet!
Das fiese Suchtgedächtniss lauert im Verborgenen!! Ich bin gespannt, wenn wieder der Suchtdruck auftauchen sollte, ob ich dann
mit Skills und Ablenkungr richtig darauf reagiere ? Ich denke, ich trinke ja auch nicht wegen dem tollen Geschmack Alkohol,
sondern wegen dem Rauscherlebnis! Fiese Sache!! Die besten nüchternen Grüße Bono59
Wir sind nur eine sehr kleine, aber auch sehr dysfunktionale Familie.
Aus genau diesem Grund bleiben wir mit dem Nachwuchs daheim und fahren nirgends hin und empfangen auch keine Verwandten zu Besuch. Das ist uns zu anstrengend. Wir haben sämtlichen Ballast aussortiert. Das befreit ungemein. Daher haben wir keinen Stress. Wir können uns auch nicht vorstellen, daran noch mal etwas zu ändern.
So innerfamiliäre Streitigkeiten können durchaus Suchtdruck auslösen, um runter zu kommen und sich die Situation irgendwie schön zu trinken.
Merke ich, dass irgendwo "dicke Luft" herrscht, verabschiede ich mich zügig. Das tue ich mir nicht mehr an. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.
Das mit den Familienzusammenkünften kenn ich auch von früher. Wir machen das mit meiner Frau ganz entspannt ohne Nerverei.
Der Tipp, sich aus nervigen Situationen rauszuziehen ist ein guter Tipp. Muss man lernen!
Hallo zusammen,
Gerade jetzt, wo wieder der Jahreswechsel ansteht, muss ich wirklich Danke sagen für Euer ehrliches, unverblümtes Feedback. Es hat mich in diversen kritischen Situationen, in die ich mich natürlich selbst gebracht habe, wieder geerdet. Auch die teilweise harsche Kritik daran, wie ich Ratschläge umsetze, war durchaus berechtigt und hat bei mir zu einem Umdenken geführt. Insofern nochmals danke!
Und jetzt steht Sylvester an….mein (Ex) Freund möchte den Jahreswechsel gerne mit mir verbringen und schöpft wohl Hoffnung, dass das nochmal was wird mit der Beziehung. Allerdings steht immer noch der Satz im Raum, dass Alkohol wegen des Geschmacks getrunken werde und man damit nicht aufhören möchte. Es gehöre zu unserer Kultur, in moderatem Maße Alkoholiker trinken. Das kann ich (zumindest in meiner Gegenwart) nicht akzeptieren. Ich möchte ernst genommen werden. Daher ist und bleibt es mein ExFreund.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Jahreswechsel.
LG, Schmidtty
Ich möchte ernst genommen werden. Daher ist und bleibt es mein ExFreund.
Sehr cool. ![]()
Hi, ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gestartet!
Ich hatte an Sylvester eine unerwartete Begegnung mit meinem Suchthirn. Beim Sylvester-Gottesdienst wurde Abendmahl gefeiert. Natürlich ist das historisch Brot (Oblate) und Wein. Die Gemeinde hatte zumindest den Rotwein durch alkoholfreien Rotwein ersetzt. Allerdings schmeckte der so täuschend echt, dass ich mir dann auch erstmal ins Gedächtnis rufen musste, dass ich nie mehr Wein trinken kann, in welcher Form auch immer.
Daran sieht man, wo überall Gefahr lauern kann, die man nie so eingeschätzt hätte.
Zum Glück bin ich dennoch bis heute abstinent trotz aller Widrigkeiten, aber die Situation hat mich nachdenklich gemacht.
Viele Grüße,
Schmidtty
Na ja, meine Erinnerungen an solche Veranstaltungen liegen schon mehrere Jahrzehnte zurück, aber niemand dürfte zur Teilnahme an so was gezwungen werden, ganz abgeshen von der mangelnden Hygiene und dem erheblichen Ansteckunsrisiko in der momentanen Erkältungszeit.
Du siehst, Du durftest wieder etwas dazu lernen. Die Erfahrenen hier wissen, warum sie keine Surrogate zum Alk anrühren. Sie sind halt zu nahe am Original dran. Dann setzt das Kopfkino ein.
Ich gehe mal davon aus, Du hast Dich im Vorfeld nicht auf möglichen Suchtdruck vorbereitet und wurdest dann kalt erwischt.
OK, ist ja letztlich gut gegangen und Du bist um eine wertvolle eigene Erfahrung reicher.
Ich habe imm ersten Jahr noch leichtsinnigere Verhaltensweisen ausgetestet, die ich jetzt hier besser nicht erwähne, damit sie keiner nachahmt, getreu dem Motto: Wenn CF das ab kann, dann gelingt es mir erst recht."
Schönes WE.
Ich habe imm ersten Jahr noch leichtsinnigere Verhaltensweisen ausgetestet, die ich jetzt hier besser nicht erwähne, damit sie keiner nachahmt, getreu dem Motto: Wenn CF das ab kann, dann gelingt es mir erst recht.
Das klingt jetzt schon direkt als Warnung für mich ohne dass ich weiß um was es geht. Also keine Experimente. Bei mir hat in den letzten Tagen ein richtiges Umdenken stattgefunden. Vorher bin ich irgendwie rumgeeiert. Habe zwar geschafft monatelang nichts zu trinken. Aber irgendwie hat was gefehlt. War nix Halbes und nix Ganzes. Aber jetzt wird’s langsam was Genaues, dank hier dem Forum.
Zu dem Abendmahl wäre ich nicht gegangen, oder hätte so getan als ob ich etwas aus dem Kelch trinke. Muss ich mir auch keine Gedanken drum machen, bin nicht in der Kirche. Dient aber als Beispiel auf was alles zu achten ist.
und Du bist um eine wertvolle eigene Erfahrung reicher.
Hallo CF, ich muss da auch aufpassen, hast du vollkommen recht!
Meine Abstinenz ist ja auch erst 4Wochen alt. Deswegen ist dieses Forum auch sehr wichtig für mich. Dadurch werde ich auch immer wieder daran erinnert, nicht leichtsinnig zu werden! Gerade auch am Anfang meiner Abstinenz! Soviele Experten in diesem Thema können sich nicht irren.
Das Beispiel mit dem Abendmahl in der Kirche ist schon interessant!Auch den Film "Rückfälle" habe ich mir auf Empfehlung des Forums angesehen. Sehr hart und sehr gut! Also ich beschäftige mich mit dem Thema Alkoholabstinenz mittlerweile intensiv. Im Moment geht es mir gut.Mir fehlt der
Alkohol nicht! Das soll auch so bleiben! Wetter ist gut.Ich schwingen mich jetzt auf mein E-Bike und mach mit meiner Frau eine 🚲 Fahrradtour.Bis bald.LG Bono59
Ich habe imm ersten Jahr noch leichtsinnigere Verhaltensweisen ausgetestet, die ich jetzt hier besser nicht erwähne, damit sie keiner nachahmt, getreu dem Motto: Wenn CF das ab kann, dann gelingt es mir erst recht."
Oha CF,
ich habe Dich hier bis jetzt jetzt als überlegt und strukturiert gelesen.
Ich möchte die auch nicht wissen. Reicht mir schon aus auf was für riskante Verhaltensweisen ich kommen würde wenn ich darüber nachdenken oder irgendwelchen Impulsen nachgehen würde. Mein Suchtgehirn würde sich wahrscheinlich auch gleich ein Lätzchen umbinden wenn es davon lesen würde. Also sicher ist sicher.
Ich selbst war bis zu meinem Austritt mit Mitte zwanzig katholisch. Dort säuft der Pastor beim Abendmahl alleine und gibt der Gemeinde nichts ab. Aber ich habe tatsächlich vor ein paar Tagen darüber nachgedacht wie es wohl den trockenen Lutheraner*innen bei der Messe geht? Ein Grund zum austreten?
Liebe Grüße
Kazik
Dort säuft der Pastor beim Abendmahl alleine und gibt der Gemeinde nichts ab.
So kenne ich das eigentlich auch. Wie kam es zu der Situation für Dich? Hat da jeder einen Kelch bekommen?
Ist das eine Frage an mich Whitewolf?
So kenne ich das eigentlich auch. Wie kam es zu der Situation für Dich? Hat da jeder einen Kelch bekommen?
Ja, in der evangelischen Kirche bekommt jeder seinen eigenen kleinen Kelch. Aus Hygienegründen wird da nicht mehr aus einem großen Kelch getrunken. Allerdings war da in der Vergangenheit dann Fruchtsaft drin und kein alkoholfreier Wein. Das hat mich ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt.
Das muss man aber nicht notwendigerweise als Warnung nehmen. Es kommen bestimmt immer mal wieder Situationen, in denen man mit Alkohol konfrontiert wird, ohne vorher schon dran zu denken. Man muss dann nur die Kurve kriegen und den Abstand wahren. Ein kleiner Schluck (alkoholfrei!) beim Abendmahl darf dann halt nicht zu einem Trigger für mehr werden. Das habe ich mir zumindest klar gemacht. Der Rest des Sylvesterabends war dennoch komplett alkoholfrei.
Das muss man aber nicht notwendigerweise als Warnung nehmen. Es kommen bestimmt immer mal wieder Situationen, in denen man mit Alkohol konfrontiert wird, ohne vorher schon dran zu denken. Man muss dann nur die Kurve kriegen und den Abstand wahren. Ein kleiner Schluck (alkoholfrei!) beim Abendmahl darf dann halt nicht zu einem Trigger für mehr werden. Das habe ich mir zumindest klar gemacht. Der Rest des Sylvesterabends war dennoch komplett alkoholfrei.
Ist ja alles gut gegangen. Das ist die Hauptsache. Die Abstinenz ist ein Prozess und bedarf ständiger Aufmerksamkeit. Und es lohnt sich!
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