Ich denke laut nach. Was mir dabei gerade durch den Kopf geht...
Das Problem ist nicht der Alkoholiker, sondern deine Co-Abhängigkeit. Warum sonst fühlst du dich immer wieder zu Freunden hingezogen, die saufen?
Ist es wirklich so, dass dieser angeblich wunderbare Mensch, dir Kraft gibt, der dich nachts auf die Straße setzt? Ist das deine Wahrnehmung von diesem Menschen, oder suchst du nur die schönen Seiten raus? Dies könnte auch auf eine Co-Abhängigkeit hindeuten.
Nein, er gibt dir keine Kraft. Er hält dich vielmehr in deinem Zwang, ihn retten zu müssen, fest. Ist das Liebe oder Fürsorge? Ich weiß es nicht. Er macht sein Ding, so wie er will und wie er kann, und lässt andere an seiner Sucht teilhaben.
Tipp: Lass ihn links liegen und konzentriere dich ausschließlich auf dich selbst. Du kannst ihn nicht retten, und das wirst du sicherlich schon in vielen Foren gelesen haben, die sich mit Sucht beschäftigen.
Es ist wie bei einem Alkoholiker – auch ein CO-Abhängiger will oft nicht wahrhaben, in der Sucht gefangen zu sein.
Um es ganz deutlich zu machen: Wenn das alles so zutrifft, wie ich es lese, und er sich so verhält, dann hat er nicht die Absicht aufzuhören zu trinken; er wird dich höchstens noch mit in den Abgrund ziehen.
Ich bin seit 17 Jahren trocken und aber kenne auch noch meine "Nassen" Seiten. Es war immer leicht, diejenigen, die aus Liebe helfen wollten, um den Finger zu wickeln.
Zu hart geschrieben?