Hallo Liesel
wer etwas nicht möchte, der baut eine fiktive Mauer auf oder wie ich es immer wieder schreibe. Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!
Suchtkranke, darunter zähle ich ausnahmslos auch die Co-Abhängigkeit, bestimmt das eigene Denken die Krankheit. Es wird alles ins Feld geworfen, um nichts dagegen tun zu brauchen.
Dann ist es aber leider auch so, dass der CO eben noch nicht so weit ist. Sein Leiden noch nicht so tief, dass er handeln möchte oder kann. Und eben noch ein paar Runden schwimmen muss. Das sehe ich bei dir auch so. Denn über einem Jahr wirst du dir nicht klar.
Parallel, wenn der CO es aussitzen möchte, schreitet die Abhängigkeit beim Alkoholiker auch weiter fort. Rolltreppe für beide abwärts.
Ich weiß auch von zig tausend gelesenen CO Geschichten, meist nur zwei Sachen übriggeblieben sind. Die Angst alleine zu sein oder das Finanzielle. Alles andere waren Schutzbehauptungen. Sogar die viel umschriebene Liebe war plötzlich nicht mehr da.
Durch das CO Dasein ist auch immer der Zwang für jemanden da zu sein auf einmal weg und es entsteht dadurch eine Leere. Zudem viel Zeit übrigbleibt, die für die "Betreuung" des Alkoholikers verwendet hatte.
Wenn ich dann die Geschichten lese, die es schon hier schon hinter sich haben, wandelte sich die Angst plötzlich in Leben um. Lernten neue Hobbys, Menschen kennen und die meisten sogar leben wieder in einer neuen Partnerschaft.
Das Leben ist es nicht wert, um unglücklich zu sterben.
Wir hier bieten den Austausch an, wie löse ich mich von meiner Co-Abhängigkeit.
Keine will dich zu etwas überreden ,es ist auch alles geschrieben . Was können wir noch für dich tun?