Beiträge von Hartmut

    Finde sie sehr reif und selbstbewusst!

    Dann hat sie ja alles, was sie braucht. Sie kennt dich mit und nun ohne Alkohol und ist sicherlich auch intelligent genug es einzuschätzen.

    Nun ist es auch nicht unüblich, dass trocken werdende Alkoholiker die Welt um sich herum "retten" wollen. Als Rechtfertigung nichts mehr zu saufen, unter dem Deckmantel, andere davor zu bewahren. Wie das bei dir ist, wirst du selbst einschätzen müssen.

    Nur ist die Welt um mich herum nicht plötzlich dümmer geworden, weil ich aufgehört hatte zu saufen, auch nicht trockener. Es wusste jeder weiterhin Bescheid, wohin ein übermäßiger Alkoholkonsum führen kann.

    Sie mal einen Cocktail probiert oder mal einen Asti, was Girls eher so trinken!

    Was soll sie sonst sagen? ;)

    Als ich in diesem Alter mit Freunden mich zum Saufen verabredet hatte und die Eltern nachfragten. War es immer nur ein bis zwei Bier.;)

    Vertraue ihr, lebe das nüchterne Leben vor und alles andere wird sich zeigen.

    Manchmal kommt es mir hier sogar so vor wie wenn sofort auf die Bremse gedrückt wird ohne überhaupt genau zu lesen oder vorher lieber mal nachzufragen!

    Oder weil eben genau gelesen wurde. ;)

    Mal eine andere Frage, wie geht ihr mit dem Thema Alkohol bei euren Kindern um?

    Also vorallem im Alter so zwischen 15-18 wo ja fast jeder mal was ausprobiert!

    Habe jetzt nicht nachgelesen -. Betrifft es dich selbst? Hast du Kinder in diesem Alter?

    Eine Sekunde lang war das ein komisches Gefühl, dann aber ok.

    Wer hat da in der Sekunde aus dir gesprochen, die Sucht oder du? Ich möchte ja nichts madig machen, aber wenn es dich an Alk erinnert, kann diese Sekunde der Anfang von höheren Risiken werden.

    Sieht aus wie Alk, erinnert an Alk also weg damit. Das ist meine Vorgehensweise.

    Ich denke es hilft zumindest darin, sich nicht wie ein Totalversager zu fühlen weil die Willenskraft nicht reicht.

    Unabhängig davon, dass eine Krankheit, wenn sie ausbricht, kein Versagen ist, halte ich solche Denkweisen für sehr gefährlich. Sie sind jetzt schon eine Entschuldigung dafür, irgendwann wieder zu saufen.

    Wenn ich weiß, dass mein Wille eventuell nicht ausreichen wird, muss ich mir andere Schutzmaßnahmen zur Unterstützung mit in meinem Weg einbauen

    Ich glaube, ich bin nur ganz knapp einem Rückfall entkommen.😢

    Entkommen oder bereitest du dich darauf vor?

    Wenn ich deine letzte Zeile lese, analysierst du alle Emotionen und verbindest es unwillkürlich mit dem Alkohol. Dass die Sucht Alkohol als Lösung anbietet, ist nicht verwunderlich, das ist ihr Job.

    Das war auch jahrelang deine Medizin für alles. Nur hat der Alkohol nicht nur die Wirkung süchtig zu machen, sondern auch die Nebenwirkung, dass er nicht hilft und sich nichts wegsaufen lässt. Sonst würde es dir und vielen andern hier heute richtig blendet gehen. Oder? ;)

    Ich bin kein Psychologe oder kann andere ins Hirn greifen, aber ich weiß, dass es normal ist Gefühle und Emotionen als das, was sie sind anzusehen. Ein Schrei nach irgendwas, aber nicht nach Alkohol.

    Am Anfang des Weges heißt es auch einfach mal es nur auszuhalten. So ein Suchtdruck ist zudem zeitlich begrenzt.

    Wünsch dir gutes ein Gelingen.

    An der Uni in Texas sucht man nach den "spezifischen synaptischen Mechanismen, die im Gehirn den Übergang von der Kontrolle in die Sucht verursachen"

    Alles gut und wenn es jemand interessiert, ist das doch wunderbar.

    Aber hilft es raus aus der Sucht?

    Ich brauchte keine Erklärung, warum und wieso ich süchtig wurde. Mich interessierte nur wie ich da herauskomme. Etwas stoppe, was mich dem Tode nahe brachte.

    Nicht auch noch zu komplizieren. Zudem es dann mehr Fragen aufwirft als sie dienlich sind. Es hilft mir nicht, welche biochemischen Botenstoffe sich an die Synapsen hängen und als Überträger eines Nervenimpulses für die Sucht dienen. Wie Neutransmitter ticken:)

    Mir reichte es, die Erkenntnis zu haben, ich bin süchtig. Dass es mit Willen allein nicht klappt und dazu einen vernünftigen Fahrplan, der mir aufzeigt, wo die nächste Haltestation ist.

    In einem der diversen Ratgeber zum abstinent werden habe ich gelesen: Alkoholiker sind überhaupt nicht willensschwach, ganz im Gegenteil, sie haben einen sehr starken Willen zu Trinken....

    Zu Ratgeber. Klar, am Anfang muss man sich auch irgendwie orientieren. Ich hatte am Anfang auch vieles davon gelesen und auch etwas gefunden, was mich schnurstracks wieder in den Rückfall trieb.

    Meine Ratgeber waren danach Erfahrungen von Langzeittrockene, die sie freiwillig ohne einen kommerziellen Hintergrund zur Verfügung stellten und mich zu meinem besten Ratgeber werden ließ.

    Mir geht es hier nicht um Schuldumkehr oder ob man als Co. handeln soll oder nicht, oder sich um sich selbst kümmern sollte.

    Aber hier in diesem Forum geht es darum. Ob es dir nun mal passt oder nicht. Hatten wir doch alles schon. Ist das so schwer zu verstehen? Dann kann ich dir wie damals nur den Vorschlag machen, dir etwas anderes passendes für dich zu suchen.

    Weitere Diskussionen darüber sind nicht erwünscht. Es reicht .

    Habe ihm auch gesagt, dass es mit uns beiden ohne Therapie für ihn nicht weiter geht.

    Was erhoffst du dir von einer Therapie? Wie würdest du reagieren, wenn du zu einer Therapie gezwungen würdest, obwohl du keinerlei Notwendigkeit dahinter siehst?

    Er sagt nur, es sei ja jetzt alles gelöst: er trinke ja nicht mehr. Wie beurteilt ihr so was?

    Gar nicht. Was hättest du denn von einer Beurteilung? Es ändert ja nichts. Die Zeit des miteinander Redens ist doch schon längst vorbei und dich schätze deinen Mann nicht so bescheuert ein, dass er nicht weiß worum es geht.

    Also bleibst jetzt nur noch du übrig. Mach was aus deinem Leben und lasse es nicht von andere bestimmen. Sei es dir wert.

    Wenn ich hier, nachdem ich ganz verzweifelt bin, Nägel mit Köpfen mache, mich trenne und scheiden lasse und es hier mitteile, bekomme ich bestimmt hunderte von Likes etc.

    Nein, verkehrtes Denken. Der Like muss aus dir, für dich kommen.

    Wenn ich hier poste, habe ich nichts davon, ob der Co sich trennt, der Alkoholiker trocken bleibt. Ich maße mir auch nicht an, immer richtigzuliegen. Oder jemand in den Kopf zu greifen, um zu wissen, was da nun los ist.

    Ich muss ja auch nicht die Konsequenzen für eine Trennung oder sonst was tragen. Das ist alles dem User seins.

    Ich finde es wirklich eine Katastrophe, dass kein lückenloser Übergang von der Entgiftung in eine Langzeittherapie erfolgt ist.

    Warum? Bringt doch nichts. Ob sie jetzt säuft oder in einem halben Jahr ist, doch wurscht. Sie will nicht aufhören und fertig. Dir würde es auch nur eine endlose Zeit verkehrter Hoffnungen bringen.

    Was ich gut finde, dass du dich trotz allem wieder meldest. Sei mal so hartnäckig zu dir selbst, dann wird das was mit deinem eigenen Wohlbefinden. ;)

    gibt es dein Thema wie du gestartet bist auch noch hier zu lesen?

    Einiges ist noch da. Einiges ist leider durch ein misslungenes Update verschwunden und vieles in den Archiven oder im geschützten Bereich.

    Nur habe ich weit über 20000 Beiträge für das Forum geschrieben. Deswegen meist beim Nachlesen aus dem Kontext. Alleine daran sieht man jedoch auch die eigene Weiterentwicklung vom unschlüssigen Hau-Drauf, bis zu dem teilweise, heutigen Erfahrenen.

    Aber die beste Geschichte, die du nachlesen kannst, ist immer deinen eigene. Sorge dafür, dass sie gut wird. Solange sie nicht mit Rückfällen, jedoch mit kleinen Unebenheiten geschmückt ist, kann das die Triebfeder zum Langzeittrockenen werden.

    Hall Meks

    solange ich mir noch Gedanken machte, was leichter, was schwerer war, so lange musste ich noch ein paar Runden drehen. Das war mein Stammtisch Geschwätz. Auch das Denken, dass es einer leichter oder schwerer hat, brachte mir nichts. Außer, dass ich den Blick von mir auf andere gelenkt hatte.

    Als trocken werdender Alkoholiker musste ich erstmal ein verdammter Egoist werden. Hatte mein eigenes Denken wie man es schaffen kann in den Müll geschmissen und bin sukzessive nach den Grundbausteinen den Weg gegangen.

    Du musst deine Mischung finden und nichts ausschließen, was dir helfen kann.

    Marathon, du erinnerst dich? ;) Alles braucht seine Zeit, besonders anders und trocken denken zu lernen.

    Zu den ersten vier Monate gratuliere ich.

    das macht mich schon ein wenig glücklich.

    Lese ich da ein leichtes enttäuscht sein dabei? Hast du ein bisschen mehr erwartet?

    Ich weiß nur von mir, dass ich mich in der Anfangsseiten nicht so richtig darüber freuen konnte. Hatte ja alles abgebrochen, von Saufkumpanen hin bis zu gewissen Veranstaltungen. Da kam dann schon mal der Verzicht dazwischen.

    Ich war zwar zufrieden nicht mehr saufen zu müssen, aber sonst hätte ich schon irgendwie mehr erwartet. Wa,s weiß ich heute noch nicht. :)

    , eher so das wenn jemand noch nass ist es fast unmöglich ist aufzuhören wenn’s rundherum nicht passt

    Das ist doch das nasse Denken.

    Passt genau in dieselbe Schublade. Nur, weil ich als Alkoholiker die Birne wegen äußere Zustände zuhaue, ändert nichts daran. Ich entziehe mich ja nicht dem Alkohol, sondern suche in ihm eine Lösung. Immer wieder Tag für Tag bis der lichte Moment des Aufhörens kommt.

    Ich kenne sehr viele harte EKA Geschichten, aber nicht jeder EKA wird zum Säufer.

    Ich spreche von Alkoholiker, nicht von jemand, der sich mal kurzzeitig die Birne wegen der Wirkung wegbeamt. Der findet zeitnah eine Lösung.

    Willkommen bei uns.

    Und wie immer, habe ich versucht alles alleine zu regeln. Das wurde irgendwann zu viel und so gab es Abends auch mal ein Gläschen, um den Kopf auszuschalten. Erst mit Radler, dann wurde es Bier und zack letzt Woche habe ich dann alles getrunken, was mir unter die Finger kam. Bis zum Blackout.

    Uppps, ich bin im 17. Jahr trocken und seit Anbeginn hier im Forum und du beschreibst genau das, was einige Langzeit trocken zuvor auch berichteten. Ein Verhaltensrückfall, der im Kopf beginnt und mit dem Rückfall endet. Du wolltest ja saufen.

    Dass du so schnell da wieder raus bist, ist ungewöhnlich, aber gut. Hut ab.

    Was anderes, hattest du keine Selbsthilfegruppe bei deinen du dich vor den trinken melden konntest?