Beiträge von Hartmut

    Siri

    danke für deine Mühe, aber da waren Links drinnen und das Thema handelt sich nicht um eine Diskussion, was ist oder woher stammt der Name Trigger. Ich habe es entfernt.

    Solltest du es für dich gebrauchen sage mir Bescheid und ich schicke es dir per PN


    @allgemein.

    Ob nun Trigger in der Medizin oder inflationär eingesetzt wird, mit Traumas zu tun hat, er negativ oder positiv ist, wie er historisch zu uns kam, ist doch nicht Gegenstand der Diskussion hier. Bitte beim Thema bleiben. Sonst ist der Thread zerschossen und verschwindet im Trash.

    Danke.

    Mich zB hat es nicht getriggert, das Wort zu lesen. Ich hab dazu keine körperliche Reaktion bekommen.

    Es geht nicht um eine körperliche Reaktion. Anscheint ist es immer noch nicht so verstanden, wie es gemeint ist. Du hast ja eine Reaktion gezeigt, sonst hättest nichts geschrieben. Gehört zu "Hat dich getriggert" es hat was in dir ausgelöst sonst wäre keine Antwort gekommen.

    Lasse es aber bitte gut sein. Muss nicht jeden erreichen.

    Also darf ein Nicht-Alkoholiker dazu keine Gedanken äußern?

    Hast doch gemacht. Jedoch ist es was anderes, wenn ein Co darüber sinniert, als das was ein Alkoholiker fühlt. Deswegen an Alkoholiker im Alkoholiker Bereich.

    Triggern kommt aus dem Englischen und heißt nichts anderes als auslösen /aktivieren.

    Mehr ist es nicht.

    Alles andere sind eigene Interpretationen. Schon allein das Wort "Trigger" hat Euch getriggert. Ob da jemand was mit anfangen kann oder nicht und er es in eine andere Schublade steckt, es hatte ja ein Grund, warum Ihr Euch gemeldet habt.

    Dieser Begriff wird deswegen auch in allen anderen Bereichen , vielleicht auch inflationär verwendet. Schließlich leben wir in der Welt des Anglizismus.

    Es triggert mich gerade, dass mehr daraus gemacht wird, als das Wort hergibt.:mrgreen: Das aus einem ganz einfachen Grund. Es geht nicht um das Wort, sondern um das, was daraus folgt.

    Beispiel.

    Aber nicht durch äußerliche Eindrücke, d.h. dass ich jemanden etwas Alkoholisches trinken sehe.

    Das stößt mich eher ab.

    Schlussfolgerung Deines Triggers, ist ein Gefühl, es stößt Dich ab. Du kannst mit dieser Situation umgehen. Mutmaßt das es nie Saufdruck auslöst. Das ist bei Alkoholiker mit "Trigger" gemeint.

    Ich kann auch mit trinkenden Menschen umgehen, was ist, wenn ich emotional angegriffen oder gar gestresst bin? Was löst dann der Trigger aus? Die Selbstsicherheit hat schon so mancher in den Rückfall getrieben.

    Es macht immer etwas mit mir, auch wenn ich glaube, es hat nichts ausgelöst, aktiviert oder getriggert

    Der Thread ist an Alkoholiker gerichtet.

    Ein Trigger ist nie positiv.

    Trigger lösen Gedanken, Gefühle und Emotionen aus, was zu positiven wie negativen Reaktionen führen können.

    Bei nassen Alkoholiker docken sie an das Belohnungssystem in Form, "Trink mal wieder", an, was positiv erscheint, aber negativ ist, da Sucht eben fehl steuert.

    Warum soll dann im trockenen Zustand , das Gefühl es macht mir nichts aus, anders sein?

    Zur Erklärung nochmals.

    Trigger bedeutet etwas auslösen.

    Wenn ich bewusst sage, es macht mir nichts aus, hat es getriggert. Wenn ich bewusst sage, es macht mir was aus, hat es auch getriggert. Wie komme ich denn sonst auf eine solche Aussage? Ohne Trigger keine Aussage. Im positiven wie negativen.

    Ich habe hier die Frage gestellt und es hat getriggert mir zu antworten :mrgreen: Auch alle, die nur darüber nachgedacht hatten, hat es getriggert.

    Nur läuft ja im kranken Sucht-. Hirn vieles anders ab, als es bewusst wahrgenommen wird. Was passiert aber im Unterbewussten? Inwieweit kann ich mir vertrauen, dass das stimmt? Im trockenen Zustand ist die Krankheit nur gestoppt, nicht ausgelöscht.

    Hallo zusammen

    nun bin ich ja schon paar Tage trocken und das Thema Trigger holt mich immer wieder im Austausch ein.

    Komme ich in ein nasses Umfeld sehe ich Alkohol, bin in Situationen, an den ich gesoffen hatte, treffe mich mit alten Sauffreunde triggert es immer. Trigger ist für mich untrennbar mit der Krankheit verbunden. Nicht immer augenscheinlich, gefühlt, spürbar, aber unterbewusst läuft der Prozess ab. Alles andere wäre Heilung.

    Es triggert mich nicht, wird auch gerne für eine Rechtfertigung für sein Tun genommen. Selbstbetrug oder sich etwas vormachen. Auch da und da nicht bewusst, eventuell nicht merklich, aber ohne Trigger läuft es eben nicht. Das sind meine Erkenntnisse auch 17 Jahre trocken ein.

    Nicht verwechseln, dass mit genannten Situationen umgehen kann.

    Sehe ich das zu eng, Wortklauberei oder doch wichtig?

    Hallo Liesel

    wer etwas nicht möchte, der baut eine fiktive Mauer auf oder wie ich es immer wieder schreibe. Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Suchtkranke, darunter zähle ich ausnahmslos auch die Co-Abhängigkeit, bestimmt das eigene Denken die Krankheit. Es wird alles ins Feld geworfen, um nichts dagegen tun zu brauchen.

    Dann ist es aber leider auch so, dass der CO eben noch nicht so weit ist. Sein Leiden noch nicht so tief, dass er handeln möchte oder kann. Und eben noch ein paar Runden schwimmen muss. Das sehe ich bei dir auch so. Denn über einem Jahr wirst du dir nicht klar.

    Parallel, wenn der CO es aussitzen möchte, schreitet die Abhängigkeit beim Alkoholiker auch weiter fort. Rolltreppe für beide abwärts.

    Ich weiß auch von zig tausend gelesenen CO Geschichten, meist nur zwei Sachen übriggeblieben sind. Die Angst alleine zu sein oder das Finanzielle. Alles andere waren Schutzbehauptungen. Sogar die viel umschriebene Liebe war plötzlich nicht mehr da.

    Durch das CO Dasein ist auch immer der Zwang für jemanden da zu sein auf einmal weg und es entsteht dadurch eine Leere. Zudem viel Zeit übrigbleibt, die für die "Betreuung" des Alkoholikers verwendet hatte.

    Wenn ich dann die Geschichten lese, die es schon hier schon hinter sich haben, wandelte sich die Angst plötzlich in Leben um. Lernten neue Hobbys, Menschen kennen und die meisten sogar leben wieder in einer neuen Partnerschaft.

    Das Leben ist es nicht wert, um unglücklich zu sterben.

    Wir hier bieten den Austausch an, wie löse ich mich von meiner Co-Abhängigkeit.

    Keine will dich zu etwas überreden ,es ist auch alles geschrieben . Was können wir noch für dich tun?

    Mit Deiner Entscheidung/Ultimatum gibst Du Deinem Mann dann auch die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welchen Weg er einschlagen will.

    Nö, sehe ich gar nicht so.

    Ultimaten zwingen etwas heraus, was aus freien Willen geschehen müsste. Sonst wird es zu einem Bumerang und verursacht nur ein längeres Leiden. Es ist nicht die Aufgabe des CO Abhängen dafür zu sorgen, dass der Alkoholiker aufhört.

    Ich kann mich noch ganz gut in den nassen Jahren herein versetzen. Hätte nach einem Ultimatum nur temporär aufgehört, heimlich weiter gesoffen und die ewige Liebe geschworen ,

    Zudem bei Liesel erschwerend dazu kommt. Er ist gewalttätig und scheut also keine Konfrontation. Jeder Alkoholiker weiß, dass er Alkoholiker ist und weiß auch die Auswirkungen ..Er weiß auch, dass nur er aus der Nummer herauskommen kann.

    Dann freut es mich, dass nun deine ganzen Probleme nicht ins Handeln zu kommen damit gelöst sind. Oder? Also alles wieder auf Start?

    War heute bei der Beratungsstelle. Der Berater hat mir zwei Dinge empfohlen:

    1. nochmals versuchen meinem Mann zu überzeugen zu einem Arzt oder einer Beratung zu gehen und ihm anzubieten, ihn zu begleiten.

    Hast du den Berater gefragt, ob du das machen sollst oder kam er von sich aus darauf.?

    Wenn von sich aus scheint er wenig geeignet zu sein. Zumindest lässt er schon mal deine Co-Abhängigkeit außer Betracht. Hält dich und dein Mann weiterhin schön an der Sucht fest.

    Zum Trocken werden überreden? Neee. Dann mach mal .

    In den vergangenen Tagen war ich jetzt mehrfach mit Situationen konfrontiert, in denen ich früher immer Alkohol getrunken habe. Ein Empfang am Nachmittag mit anschließendem Besuch einer Lokalität. Am Abend davor, ein Kurs, hier wurde alkoholfreies Craft-Bier gereicht

    Natürlich triggert das eine mehr, das andere weniger.

    Ich habe rund um die Uhr bei jeder Situation Alkohol getrunken. Es gab nichts, wo sich der Alkohol nicht als Lösung angeboten hat. Er hatte mein Leben, mein Denken, mein Handeln übernommen. Ohne Ausnahme.

    Diese Erkenntnis macht es auch einfacher beim Trocken werden. Als Ganzes, nicht als Teil zu sehen. Die Sucht ist ja nicht weg, sie ist und bleibt ein Teil von mir. Mit dem Unterschied. Ich habe mich selbst wieder übernommen.

    Obwohl es für mich kein Problem war den gereichten Alkohol abzulehnen

    Wenn es kein Problem war, warum betonst du es dann? Provokativ nachgefragt.;)

    Es macht immer etwas in mir, wenn ich Alkohol angeboten bekomme, nur im Gegensatz von früher weiß ich damit umzugehen. Und da ist die Dauer der Trockenheit unerheblich, auch wenn die Stimmen leiser werden . Schlimm wäre es zu denken "Es macht mir nichts mehr aus "

    Ja, ich werde versuchen eine Exit- Strategie zu erarbeiten.

    Weitere Worthülsen oder kommt sie jetzt endlich ins Handeln. Das war mein erster Gedanke. Habe ich zu hat hart gedacht oder ist es die Realität? Denn seit über einem Jahr und 167 Beiträge weiter hat sich da ja nichts Merkliches getan.

    Jetzt wird auch noch die Tochter beklaut und Liesel ist immer noch am Versuchen. Wie geht das zusammen? Was muss noch passieren um ihm seine Sucht weiter aktiv zu unterstützen.

    Ist noch Luft nach oben und dabei blind zuzusehen, wie die Tochter weiteren Schaden nimmt? Ihr Leben in Zukunft jetzt so geprägt wird, dass sie in eine lebenslange Therapie braucht und ihre Kindheit verarbeiten muss? Das waren meine Gedanken.

    Bin ich zu weit weg?

    Wie wäre es mit einem konsequenten Umsetzen? Tun muss man tun.

    es gibt psychische Erkrankungen / Erlebnisse, die so eng mit dem Alkoholmissbrauch verbunden sind, dass man die Dinge kaum separat betrachten bzw. isoliert angehen kann.

    Eng verbunden, kann kaum separat betrachtet werden. . Wie kann ich das verstehen? Ist etwas schwammig .

    Meinst du, das Saufen war der Grund für die angeknackste Psyche oder die Psyche verantwortlich, dass sich jemand in die Sucht saufen musste. Oder doch was ganz anderes?

    Interessiert mich wirklich. Ich habe manchmal das Gefühl es wird nur etwas gemacht, das was gemacht wird. Was leider mehr an der Sucht festhält, anstatt sie loszulassen.

    Unbenommen gehört jede psychische Erkrankung ausnahmslos in qualifizierte Hände und ausgebildeten Therapeuten. Wenn es Hand in Hand geht alles gut. Wenn danach beide zufrieden sind, passt das, alles richtig gemacht.

    Ich kenne jedoch, durch meine jahrelange Suchtarbeit viele Alkoholiker, die zig Therapien machten oder seit Jahren in therapeutische Behandlung sind. Jedoch nicht zufrieden trocken sind oder ein zufriedenes Leben haben. Das Trocken werden zu einer Wissenschaft mutiert.

    Wann fängt es an, das Leben nach dem Alkohol?

    Hallo Bolle

    es war nur interessehalber. Danke für deine Antwort.

    Wenn ich da und da schon mal etwas aus einer Therapie "kritisiere" möchte ich auch wissen, warum ich das tue. Rum gemeckert ist ja schnell.:mrgreen:

    Es scheint dem einen oder anderen zu helfen etwas vor Augen zu führen, es nochmal zu durch zuleben.

    Ich hatte den ersten Kontakt mit dem Alkohol irgendwann mal in der Kindheit" Bier -Schaum abtrinken"