Beiträge von Aurora

    Hallo Coco,

    Meine Freundin sagte vor zwei Jahren mal zu mir „ich denke ich muss jetzt einfach funktionieren sonst lastet am Ende alles auf mir und ich lasse mir durch den Alkohol meine Ehe nicht kaputt machen“.

    Das war auch bei mir ein Aspekt, zum Beispiel, dass ich mich nicht eher getrennt hatte. Ich wollte nicht aufgeben. Das Groteske daran ist, dass der Alkohol trotzdem die Ehe kaputt gemacht hat, meinen Exmann ( er ist inzwischen an der Sucht verstorben) und mich auch. Denn ich bin aus der Ehe rausgegangen mit Erschöpfungszuständen, Depressionen und Angst.

    Als ich ihr letztes Jahr, nachdem sie bei mir übernachtet hatten, sagte dass eine Dose Secco leer ist und einer meiner Schnapsflasche fast leer…da war sie sehr sauer auf mich.

    Ja, kann ich verstehen. Es ist soooo beschämend. Mein Exmann hat sich, wenn wir bei meinen Eltern im Garten zu Besuch waren, heimlich an deren Vorräte bedient. Als meine Mutter mir das erzählt hat bin ich vor Scham fast versunken und hab versucht, dass durch irgendwelches Gerede FÜR MICH erträglich zu machen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Cocotac,

    das Gefühlsleben einer Angehörigen ist schwer zu verstehen. Wenn du von außen draufguckst scheint doch alles ganz logisch. Genauso wenig wie ich als Nichtsüchtige nicht verstehen kann, was Suchtdruck bedeutet und das Saufen wider aller Vernunft, genausowenig kann jemand, der nicht coabhängig war, die Gründe, Gefühle, Zwänge des Mitbetroffenen verstehen.

    Ich war selbst sehr lange mitbetroffen und coabhängig. Was da in mir vorging ist sehr schwer zu beschreiben.

    Zum einen war ich nach dem " alten" Frauenbild sozialisiert. Also " man hält zusammen, die Frau hält alles zusammen, stellt sich selbst immer hinten an". Das wird verstärkt durch das Gefühl, eine Normalität erhalten zu wollen. Zu versuchen, einen normalen Alltag zu erhalten. Nicht aufzugeben.

    Den Schaden zu begrenzen. Scham ist ein große Faktor, warum mir das passiert ist. Das Selbstwertgefühl war bei mir gering und ich fühlte mich immer abgewerteter, wertloser. Ich hatte Angst vor Veränderungen. Die Schuld, die er mir einredete nahm ich an. Hilflosigkeit. Ich kann ihn doch nicht im Stich lassen. Was soll er ohne mich machen, er hat doch niemanden.

    Das sind nur ein paar wenige der Dinge, die mich bewegt und gelähmt haben. Ich kann diese ganzen Gefühle nicht in Worte fassen.

    Ich habe eine sehr gute Freundin. Als sie damals zu mir gesagt hatte ob ich mal an Trennung gedacht hätte, war ich sehr böse. SIE hatte es doch gut, einen tollen Mann und alles tutti. SIE hatte nicht die Ängste, Zwänge, all das, was in mir vorging.

    SIE konnte gut reden und mir " tolle Tipps" geben, SIE hatte ja keine Not. SIE konnte doch nicht über MEIN Leben bestimmen.

    Heute bin ich ihr sehr dankbar für die Gespräche, in denen sie immer mal wieder ernst mit mir geredet hatte. Es hat gedauert, bis ich das annehmen konnte, was sie mir gesagt hatte.

    Ich hoffe, dass deine Freundin auch an diesen Punkt kommen kann.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Nebelglas,

    dieser Freund verhält sich so, wie es sehr, sehr viele nasse Alkoholiker machen.

    Opferrolle, Schuldumkehr, Versprechungen, Druck... Du siehst es klarer als dein Mann, er lässt sich da noch beeinflussen, hat Hoffnung, möchte es glauben, kann diese Freundschaft - noch - nicht aufgeben. Dieses Verhalten von Angehörigen, Freunden etc mit Abhängigen passiert immer wieder, es ist eine typische Reaktion.

    Und hält die Mitbetroffenen im Suchtstrudel fest.

    Und ich selbst damals und eigentlich so gut wie alle, die im Suchtstrudel mit drinnenstecken oder gesteckt haben, verhalten sich so bis sie selbst merken, dass es nichts bewirkt, nichts nutzt sondern dass sie damit nur sich selbst verletzen.

    Er ist der beste Freund meines Mannes, deshalb habe ich mich viel zurück gehalten. Mein Mann möchte ihm gerne noch eine Chance geben.

    Ich versteh schon, dass du da nicht mehr auf den Putz hauen wolltest weil du keinen Konflikt mit deinem Mann möchtest weil du verstehst, dass es ja sein bester Freund ist. Also spekuliere ich jetzt mal einfach. Aber mal ehrlich, aus eigener Erfahrung bringt Verständnis in solchen Fällen nichts. Es geht um einen der schönsten Tage deines/eures Lebens... Und die Wahrscheinlichkeit, dass der Freund das ruiniert ist sehr, sehr, sehr hoch.

    Es geht ja auch um dich. Vielleicht kannst du in einem Gespräch mit deinem Mann deine Wut erklären, deine Vorstellungen und dass du das nicht möchtest. Klare, deutliche Worte ohne Anklage, überlege gut ob so ein Gespräch mit deinem Mann nicht eine Option sein kann.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Nebelglas,

    hast du denn inzwischen eine Lösung gefunden und mit dem Trauzeugen reden können?

    Mein zweiter Mann, trockener Alkoholiker seit demnächst 20 Jahren, und ich haben auch eine " Dry Hochzeit" gefeiert. Wir haben das auch mit dem Veranstalter besprochen, dass natürlich das Essen alkfrei ist und die Getränkeauswahl sich auf Alkoholfreies beschränkt.

    Das hat gut geklappt und die Gäste haben sich daran gehalten. Sogar der Mann meiner langjährigen Freundin, der saß nämlich plötzlich da, schweißgebadet, zitternd ... voll auf Entzug. Er hatte das wohl selbst anders eingeschätzt. Meine Freundin und er sind dann nach Hause gegangen weil es nicht anders ging. Er ist tatsächlich dann einige Zeit später zur Entgiftung gegangen und seither trocken.

    Ich finde es sehr respektlos, was da bei eurer Feier passiert ist. Ich glaube, ich hätte den Kontakt abgebrochen. Denn da ist eine Grenze überschritten worden, da wurdest du, wurdet ihr nicht ernst genommen. Unter echten Freunden geht sowas garnicht.

    Wie geht es dir also inzwischen?

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo JEB,

    du kannst dich in der Apotheke oder in einem Reformhaus informieren. Es gibt auch pflanzliche Alternativen bei Hormonschwankungen. Ich möchte hier bloß nichts posten, besser ist es, sich direkt mal beraten zu lassen.

    Wichtig ist bloß darauf zu achten, dass viele pflanzliche Präparate in Alkohol gelöst werden. Das ist klar, dass das nicht geht, da hilft es offen zu kommunizieren, dass du Alkoholikerin bist. Es gibt aber Alternativen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo,

    soooo, die Hochzeit ist nun auch schon vorbei, die Zeit rast. Es war eine sehr schöne ruhige Feier.

    Sohn hat im gleichen Standesamt geheiratet wie meine Tochter damals und dann 2011 Dante und ich. Und es kamen so viele Erinnerungen hoch und ich hab schrecklich geweint. Um vergangene Zeiten in denen ich langsam wieder glücklich wurde. Weil ich endlich aus dieser Ehe ausgestiegen war.

    Ich hab um meine Tochter geweint, die nicht dabei sein konnte bei der Hochzeit ihres Bruders. Weil sie viel zu jung gestorben war. Sie war damals so glücklich gewesen, so strahlend und voller Zuversicht. Und die Ehe war so glücklich...

    Ich habe an mein Glück zu meiner zweiten Hochzeit gedacht. Wie glücklich ich da war, wie wunderbar dieser Mann ist, wie anders, wie erfüllend diese Beziehung ist. Und die Enkelin war geboren, es war alles perfekt.

    Es kam dann ganz vieles anders als gedacht. Sehr viel schlimme Dinge. Aber mit meinem Mann an meiner Seite konnte ich das meistern. Wir sind gemeinsam da durchgegangen. Das konnte so gehen weil er trocken ist, mit meinem ersten Mann wäre das nicht möglich gewesen.

    Ich hab da getrauert um Träume und Wünsche, Lebensvorstellungen, die sich nicht erfüllt haben. Aber dann konnte ich mich freuen, über das Glück meines Sohnes, über das, was ich habe, über das Glück mit meinem Mann, über die schöne Feier und die Menschen, die mit dabei waren.

    Ich hab es hier schon oft geschrieben, mich zu lösen aus der ersten Ehe, mich selbst wieder wahrzunehmen und wichtig zu nehmen und mich von dieser selbstauferlegten Verantwortung, die ich meinte für meinen ersten Mann zu haben, befreit zu haben, das war das beste, was ich hatte für mich tun können.

    Aurora

    Hallo Lizzy,

    alles, was du dir wünschst in einer Beziehung, alles, was du da beschrieben hast, wirst du mit einem abhängig trinkenden Mann nicht haben können. Einfach weil er von seiner Sucht dazu gezwungen wird, sie zu befriedigten.

    Wie ich es ändern soll weiß ich noch nicht so recht. Bin eigentlich völlig planlos.

    Darum ist es gut, dass du dir Hilfe suchst, hier gelandet bist. Hier sind wir viele, die entweder wie ich aus der Coabhängigkeit rausgehen konnten, die gerade, so wie du, die ersten Schritte machen und Wege suchen, die, die schon gut unterwegs sind.

    Du wirst verstanden weil es immer wieder ähnlich abläuft. Du weißt noch nicht so recht, wie oder was du verändern kannst. Zuerst mal ist klar, dass Veränderungen nur für dich passieren können. Denn wenn dein Mann nichts verändern möchte, kannst du nichts machen. Du läufst, merkst es ja, immer gegen eine Mauer.

    Das kostet sehr viel Energie die du für umsonst reingibst.

    Und ja, wie kann jetzt ein Anfang zur Veränderung aussehen?

    Bei mir war es so, dass ich zu einer Suchtberatungsstelle gegangen bin. Da wurde mir zumindest zugehört, das war gut. Ich hab mich mehr und mehr informiert, was Sucht bedeutet.

    Ich hab an einem AA Meeting teilgenommen, da hab ich aber festgestellt, dass war nix für mich. Ich war bei einem Anwalt um mich, im Fall einer Trennung, über meine Rechte und Pflichten zu informieren. Ich hab angefangen, alleine irgendwo hinzugehen, ihn nicht mehr rundum zu versorgen.

    Ich bin auf dieses Forum gestoßen und habe hier viel Unterstützung und Verständnis bekommen.

    Vielleicht kannst du dir aus diesem Weg Denkanstöße mitnehmen, wie es für dich gehen könnte. Überlegungen, wie du dir dein weiteres Leben vorstellst, wie du leben möchtest.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Elara,

    Ich muss dann nur aufpassen, dass er nicht dauernd schreibt und mich um Hilfe bittet, sonst schleift sich wieder etwas ein, was ich nicht mehr möchte. Ich

    Wenn du da endgültig mit allem raus bist, dann kannst du ihn doch überall blockieren. Denn es kann schon sein, dass er immer wieder versucht, dich weichzuklopfen. Das ist bei Trennungen oft so. Es ist wie eine Art Muster, was da abläuft.

    Meine Therapeutin hatte es mir damals so erklärt und es war tatsächlich dann genauso eingetroffen. Liebesschwüre, irgendwelche Anschuldigungen, Drohungen, all sowas. Das ging immer abwechselnd. Und viel Mimimi von ihm, den Verlassenen.

    Ich drück die Daumen, dass die Katze ihren Weg zurück findet.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lizzy,

    es ist tatsächlich nicht nachvollziehbar für jemanden, der keine Suchterkrankung hat, warum Alkoholiker so merkwürdig sind.

    Da werden jedes Zwicken oder sonstige Ereignisse herangezogen um einen Alkoholkonsum zu rechtfertigen. Aber im Grunde genommen ist es ein innerer Zwang, Drang den die Sucht erzeugt. Und das muss wohl so dermaßen zwingend sein, dass nichts dagegen ankommt.

    Mir hat es erstmal schon geholfen zu erkennen, was Sucht bedeutet. Also welche Mechanismen da wirken. Dadurch konnte ich auch vieles für mich selbst besser einordnen. Zum Beispiel dass es keinen Sinn macht, wie ich mich all die Jahre verhalten hatte.

    Ich hab ihn unterstützt, mich geängstigt, geredet. Ich hab versucht mich anzupassen damit er nicht trinken muss weil - ich war ja, nach seinen Worten, meistens Schuld. Ich hab immer mehr alles alleine gemanagt, ihn geschont. Weil seine Mutter immer ihn als " er schafft das nicht, er ist so sensibel, empfindlich, er arbeitet schließlich" und ihr Lieblingssatz: "so sind wir Ks eben" bezeichnet hat.

    Und ich als brave Hausfrau, Mutter und Schwiegertochter hab mich mächtig in's Zeug gelegt.

    Das hatte alles keine Wirkung denn Sucht fragt nicht danach, was ICH gemacht habe. Sucht hat IHN regiert und dagegen hatte ich nie eine Chance. Ich hätte sonstwas machen können.

    Diese Erkenntnis hat es mir mehr und mehr erleichtert, zu mir selbst zu finden und dadurch auch in eine Handlung zu kommen. " Will ich so leben oder will ich es nicht?" Ich wollte es nicht, ich hab ihn verlassen.

    Diese Entscheidung war für mich goldrichtig. Es ist eine Entscheidung, vor der wohl Angehörige irgendwann mal stehen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Sonne,

    ich denke, dass das individuell ist mit dem zu Ende gehen.

    Ich habe mit meinem ersten Mann schon lange nicht mehr zusammengelebt. Ich hab ihn aber ab und an noch getroffen, er wohnte in gleichen Haus wie meine Eltern. Da sind wir uns dann auch zum letzten Mal begegnet.

    Er war gelb, die Haut, das Weiße in den Augen, alles gelb. Und er war aufgedunsen, hat gezittert, hatte auch Atemnot. Er ist ca 3 Monate nach diesem Zusammentreffen verstorben, an einem Herzinfarkt.

    Aber vielleicht können du und dein Vater mal beim Sozialpsychiatrischen Dienst anrufen. Euch einen Termin geben lassen. Einfach mal Informationen einholen, was ihr machen könnt, also welche Möglichkeiten es gibt, dass zum Beispiel die Mutter nicht mehr zuhause lebt sondern in einer Einrichtung.

    Dann hättet ihr das Elend nicht mehr ständig vor Augen. Wie du schreibst, sie ist trotzdem deine Mutter und diese emotionale Seite solltest du nicht unterschätzen. Das ist eine hochgradig Überlastung, es nimmt dir Energie und Lebensfreude.

    Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du dir Hilfe holst um eine Distanz zu bekommen. Im Gegenteil. Du kannst ja nichts tun für deine Mutter. Du machst nur dich selbst kaputt damit.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lizzy,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich hier überall austauschen. Bitte schreibe aber die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern die noch nicht freigeschaltet sind. Erkennbar sind sie an den roten Nicknamen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Lizzy,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Bei mir hat es auch viele Jahre gedauert dass mir bewusst wurde, dass mein erster Mann Alkoholiker war. Da fasse ich mir heute noch an den Kopf. Warum ich es nicht sehen konnte oder wollte. Aber genau wie bei dir konnte ich in die Gänge kommen als ich mich mit dem Thema Alkoholismus auseinandergesetzt habe.

    Hier ist der Link für den Austausch: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick ihn einfach an und schreib dann was dazu. Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema findest du im Bereich für Angehörige und Coabhängige wieder.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo lenvan,

    dieses Fremdschämen kenne ich auch aus meiner ersten Ehe. Es hat gedauert und ich musste es üben es zu lassen.

    Das ging indem ich erkannte, dass seine Handlungen nicht meine Verantwortung waren. Dass er als Erwachsener selbst verantwortlich für sich ist und er sich auch zum Nappel machen darf. Weil - und das ist eine wichtige Erkenntnis - ich nie und nimmer hätte was daran ändern oder beeinflussen können.

    Ich musste erkennen, dass es nichts mit mir zu tun hatte.

    Erleichtert hat das Ganze dann noch, dass ich mich getrennt hatte und es Abstand zu ihm gab. Und der wurde immer größer.

    Auch wenn er dein Vater ist und es da eine emotionale Ebene gibt, hat sein Verhalten nichts mit dir zu tun. Denn er macht das ja aus sich heraus. Und darum ist es auch wichtig das mit den Grenzen zu begreifen. Das hängt ja mit Fremdschänen und vermeintlicher Verantwortung auch zusammen. Also wenn Nachbarn, Verwandte und so kommen und sich bei dir über ihn ausko.. en wollen. STOPP, das ist nicht deine Aufgabe.

    Mit kleinen Schritten immer größere Distanz aufbauen, das ist wichtig und hilfreich.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo kati,

    Guten Morgen, ich habe mich jetzt nochmal informiert, wir werden jetzt eine einstweilige Verfügung auf Räumung beim Amtsgericht beantragen. Das geht hoffentlich schnell, da ja 2 Kinder im Haushalt leben, Suizidandrohung, Alkohol, das ist Kindeswohlgefährdung

    Das ist gut so, hol dir rechtliche Hilfe, nimm einen Anwalt zur Hilfe. Denn das ist der Weg mit Hilfe von Menschen, die sich auskennen.


    Spekulationen über irgendwas, Halbwissen weil wir hier nur einen Teilaspekt der Situation wissen, das hilft hier nicht weiter sondern schafft im schlimmsten Fall nur Verwirrung und Unsicherheit.

    Darum bitte ich jetzt mal alle, damit aufzuhören.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Flecky,

    herzlich willkommen in unserer Online-Selbsthilfegruppe.

    Dein Lebensgefährte hängt anscheinend wieder in der Sucht fest. Auch bei meinem ersten Mann waren es nach 4 Jahren Abstinenz mal hier, mal da ein Bier oder zwei, dann wurde es schnell mehr und er trank mehr als je zuvor. Da war ich zum Glück schon lange getrennt.

    Ich habe es auch schon hunderte Mal bei den Alkoholikern hier im Forum so gelesen. Kontrolliert trinken geht für einen suchtkranken Menschen nicht mehr. Da geht nur alles oder nichts also saufen oder vollkommene Abstinenz.

    Du sollst ihm nun das Bier einteilen - lass dich bloß nicht darauf ein. Damit übernimmst du eine Verantwortung, die du nicht hast. Es ist einzig und alleine SEIN Ding. Und wie gesagt, kontrolliertes Trinken funktioniert nicht und damit auch keine Zuteilung.

    Für den Austausch klick auf diesen Link: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Scheib kurz etwas dazu und du wirst freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige wieder.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo kati,

    das ist gut so, du bist ganz entschlossen, es durchzuziehen. Alles andere macht auch keinen Sinn.

    Ich bin so froh wenn es nächste Woche Mittwoch ist. Da muss er raus, eigentlich Dienstag zum 30.6., aber ich glaube wir werden das mit der Polizei durchziehen müssen.

    die Polizei hat ihm auch schon mitgeteilt das er bis zum 30.6. Zeit zum ausziehen, ansonsten sind sie auch da am 1.7.

    Gut, dass du einen Plan B hast.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo kati,

    Ich hoffe der Herzschmerz lässt irgendwann nach.

    Ja, das wird er. Wenn XY ( ich nenn ihn mal so) erstmal ausgezogen ist und Ruhe einkehrt, wenn du ihn nicht mehr dauernd vor der Nase hast, dann wird es auch besser mit dem Herzschmerz.

    Es ist nicht leicht, den Traum von einem schönen, gemeinsamen Leben aufzugeben. Zumal XY anfänglich so perfekt erschien. Aber Sucht zerstört eben alles rundum, wenn sie nicht gestoppt wird. Auch Träume.

    Liebe Grüße Aurora