Beiträge von Aurora

    Liebe orangeblau,

    Was waren denn eure jeweiligen Entzugserscheinungen während der nassen Zeiten, also nicht beim Beginn der Abstinenz, sondern währenddessen? Wie hat sich die Sucht für euch bemerkbar gemacht? Wird das immer schlimmer mit der Zeit? Wie kann man sich das vorstellen?

    Warum ist das für dich wichtig, das zu wissen? Es hat doch im Grunde genommen für dich keinen Nutzen.

    Versuch bitte den Fokus wieder auf DICH zu richten, in den Kopf eines Süchtigen zu blicken nutzt dir nicht wirklich was. Denn darauf hast du keinen Einfluss und es ist kaum nachvollziehbar, was da abgeht. Wenn du es nicht selbst an dir erlebt hast.

    Das meine ich nicht böse.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo releaseme,

    mein erster Gedanke beim Lesen war auch ob du rechtliche Beratung hast. Was Haus und Finanzen, Unterhalt angeht.

    Die Gedanken, Ängste kommen, er hat ja auch oft genug gedroht und so. Das ist automatisch. Es kann helfen zu gucken, was realistisch davon ist also von den Gedanken. Dich zu informieren. Und abzulenken. Wenn du etwas machen kannst, egal was, auch wenn es nur bewusstes Atmen ist, bekommst du ein Gefühl, dass du etwas unter Kontrolle hast. Das beruhigt.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Engel,

    vielen Dank für das Teilen deines Weges, für deinen Mut, das aufzuschreiben. Da ist viel Scham dabei, auch bei mir war es so.

    Du hast die Trennung ein zweites Mal geschafft, das finde ich echt stark. Ich hatte damals gedacht wenn ich zurück gehe schaffe ich es nicht nochmal.

    Es ist gut, dass du in therapeutischer Behandlung bist denn da steckt viel dahinter, was in einen geschützten Rahmen gehört.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Engel,

    ich hab dein neues Thema in dein altes Fädchen verschoben. Bitte schreibe hier weiter.

    Du sprichst da ein Thema an, was grundsätzlich in die Hände von Therapeuten gehört. Hier können dir Mitglieder ihre allgemeinen Erfahrungen über ihr Leben und die Trennung vom Alkoholiker mitteilen aber alles, was viel tiefer geht oder auch mit Coabhängigkei nichts zu tun hat ist hier ungeeignet. Wir sind ja alles Laien.

    Hast du denn therapeutische Unterstützung?

    Lieber Gruß Aurora

    Liebe Iwona,

    herzliche Glückwünsche zu diesem besonderen Tag. Du hast schon bei unserem Treffen davon geredet und ich habe gemerkt wie glücklich du darüber bist, nicht mehr trinken zu müssen.

    Du bist schon eine besondere Frau, ich freu mich, dass ich dich auch in " echt" kennenlernen konnte.

    Und nun genieße den Tag und alle Tage, die noch kommen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Olga,

    du bist jetzt freigeschaltet und kannst dich hier überall austauschen. Nur schreibe bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, erkennbar an den noch roten Nicknamen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Feuersalamander, herzlich willkommen,

    du möchtest dich hier austauschen, das ist auch eine gute Sache. Aber dabei kann es nicht darum gehen, wie deinem Mann geholfen werden kann. Denn darauf hast du und wir hier schon garkeinen Einfluss. Hier kann es nur um dich gehen, darum, wie du Wege für DICH finden kannst.

    Sollte dein Mann den Willen haben, seine Sucht zum Stillstand zu bringen, dann kann nur er diesen Weg für sich gehen. In einer eigenen Selbsthilfegruppe, nicht in dieser. Denn das hier ist deine Selbsthilfegruppe.

    Und ganz wichtig: kontrolliertes Trinken funktioniert bei Alkoholikern nicht. Der Kontrollverlust ist ein wesentliches Merkmal der Sucht.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest um für dich etwas zu erreichen, dann klick diesen Link an: https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib kurz, dass du im Freischaltung bittest. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige wieder.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Lichtknuepfer,

    ich hab dich freigeschaltet, alles okay, dein Text auch. Elly ist gerade nicht online.

    Du kannst dich hier nun überall austauschen, bitte die ersten 4 Wochen aber nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Die noch nicht freigeschaltet sind. Du erkennst das daran, dass die Nicknamen noch in roter Schrift erscheinen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jen,

    ich kann mich gerade an eigene Erfahrungen konkret nicht erinnern. Also an kein konkretes Ereignis. Weil mein erster Mann sowas ständig gesagt hat. Also auch, wenn er getrunken hatte.

    Das hat natürlich in mir was hervorgerufen. Ich hab mich noch mehr angestrengt alles richtig zu machen um ihm keinen Grund zum Trinken zu geben. Denn er hat ja auch immer wieder durchblicken lassen, dass ICH an seiner Sauferei schuld wäre.

    Und ich war einerseits wütend weil ich schon alles gemacht habe, Haushalt, Kinder, Familienarbeit. Aber ich hab trotzdem noch was draufgelegt obwohl ich immer erschöpfter war. Um Anerkennung zu bekommen und in der Hoffnung, ihn dadurch vom Trinken weg zu bekommen. Und weil ich mich schuldig und verantwortlich gefühlt habe.

    Ich wurde immer unsicherer, erschöpfter, wütender...

    Und NICHTS hat geholfen. Es gab IMMER einen Grund für ihn, sich volllaufen zu lassen. Weil er süchtig war. Und dagegen kommt keiner an außer er selbst. Wenn er denn will. Die Gründe zum Saufen und das " dicke Luft machen" sind vorgeschoben, sollen den Konsum rechtfertigen.

    Was du schilderst kenne ich also im Grunde genommen auch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Tischgebet, herzlich willkommen,

    das ist wirklich eine schlimme Situation, in der du bist. Es ist schon für mitbetroffene Partner sehr schwer, eine Grenze zwischen sich und dem Alkoholiker zu ziehen aber wenn es das Kind ist, ist das nochmal schwieriger.

    Du hast im Grunde genommen bisher alles menschenmögliche getan, mehr geht nicht. Denn du kannst deinem Sohn nicht helfen solange er in der Sucht steckenbleibt.

    Hier ist der Link für die Bewerbung für den Austausch:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur draufzuklicken und dort dann kurz nochmal was zu schreiben. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige wieder.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo releaseme,

    ...mein schlechtes Gewissen, meine Schuldgefühle, diese Gedanken, dass ich vl zu wenig um uns gekämpft habe ...

    Wenn es Liebe ist, eine gute, gesunde Beziehung ist, dann muss niemand dabei und darum kämpfen, dann ist es ein Nehmen und Geben. Du hast genug getan, gekämpft um etwas, was es SO garnicht ( mehr) gab, gibt. Sieh es mal so. Er nimmt nur und zwar deine Energie und Lebensfreude und Freiheit. Sag, WAS bekommst du zurück? Oder hast du zurückbekommen die vielen Jahre.

    Von deinen Kindern bekommst du gerade ganz viel zurück. Sie sind glücklich. Gut gemacht!

    Ich sehe es übrigens wie Panama , der ständige Kontakt ist sehr schlecht für dich. Denn er säuselt dir ununterbrochen ein schlechtes Gewissen in's Ohr, macht dir Schuldgefühle. So kannst du nicht zur Ruhe kommen. Deine Seele wird immer wieder verletzt.

    Hast du die Möglichkeit, deinen Arbeitgeber um eine andere Abteilung zu bitten. Oder ist es dir möglich, den Arbeitsplatz ganz zu wechseln?

    Liebe releasme, trotz all dem möchte ich dir auch mal sagen, dass du diesen unheimlich schweren Weg bisher super gemeistert hast. Wo du jetzt stehst. Das schafft nicht jede. Das erfordert so viel Mut.

    Du darfst dir auch, trotz deines Schmerzes, mal auf deine Schulter klopfen und dir sagen: es war schwer, es ist schwer und ich bin zurecht sehr traurig. Dass es dazu gekommen ist. Aber ich bin stolz darauf, dass ich es trotzdem schon so weit geschafft habe.

    Du hast meinen Respekt.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Otto,

    du schreibst deine Sorgen hier in die Runde, nicht nur mir. Und dafür ist eine Selbsthilfegruppe da. Du schreibst ja selbst dass es guttut das mal rauszulassen. Ich bitte dich, dabei auf die Anonymität deiner Frau acht zu geben, es ist ja der öffentliche Teil unserer Gruppe.

    Du darfst deine Frau verlassen. Es ist halt die Frage ob du das emotional gerade kannst. Deshalb habe ich dir die Empfehlung gegeben, dich zum Beispiel an den Sozialpsychiatrischen Dienst zu wenden. Oder an die Caritas, das Diakonische Werk.

    Da sind Menschen, die auch die fachlichen Bedingungen wissen. Wir können dich hier dabei unterstützen, diese Wege zu gehen. Durch den Austausch und die Erfahrungen, die wir selbst gemacht haben. Aber rechtliche Beratungen oder Möglichkeiten können wir nicht leisten.

    Es ist gut, dass du dir Hilfe suchst, hier hergekommen bist. Denn diese Lebenssituation ist nicht lebenswert für dich.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Otto, herzlich willkommen,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich hier nun überall austauschen. Mit einer Ausnahme, bitte schreibe die ersten 4 Wochen noch nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern, das sind die Leute mit dem noch roten Nicknamen.


    Die Kombination Medikamente und Alkohol ist echt teuflisch. Mein erster Mann musste aufgrund einer Hirnblutung, durch die er epileptischen Anfälle erlitten hatte, über etliche Jahre ein Medikament gegen diese Anfälle einnehmen.

    Und hat munter getrunken dabei. Und lange dachte ich, dass seine Zustände von dem Medi kämen. Genau wie deine Frau konnte er nicht mehr sprechen, saß wie ohnmächtig auf dem Sofa, konnte nicht mehr laufen. Irgendwann kam ich dahinter, dass er eigentlich besinnungslos besoffen war.

    Das ist schon eine Zwickmühle, du empfindest eine Verantwortung, die du grundsätzlich nicht hast. Aber es ist unglaublich schwer, den Menschen, deine Frau ihrem Schicksal zu überlassen. Das kann ich echt gut nachvollziehen.

    Zusätzlich zu dem Austausch hier, der dir gut helfen kann deine Situation zu sortieren, kannst du dir Hilfe vor Ort suchen. Google mal nach dem Sozialpsychiatrischen Dienst deiner Wohngegend. Dort kannst du fachliche Hilfe bekommen. Es ist einen Versuch wert. Denn so wie es jetzt ist, wie es dir geht, kann es ja nicht weitergehen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Flora,

    herzlich willkommen.

    Es ist gut, dass du in den Austausch mit anderen Mitbetroffenen hier in unserer Selbsthilfegruppe gehen möchtest. Für mich war und ist das sehr hilfreich. Denn niemand kann die Situation mit einem nassen Alkoholiker besser nachvollziehen als einer, der es selbst auch erlebt ( hat).

    Durch den Austausch tun sich da oft ganz neue Wege und Aspekte auf. Und hier kommst du zum Austausch:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach auf den Link und schreib kurz was dazu. Du wirst dann freigeschaltet und findest dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige wieder.

    Liebe Grüße Aurora