Beiträge von Aurora

    Hallo Sarah und herzlich willkommen,

    das ist schon so eine Sache mit der Meinung der Außenwelt. Es ist schwierig dagegen anzukommen, wie man nach eigener Meinung vor den Anderen dasteht. Damit meine ich, du weißt ja nicht, was die denken und im Grunde genommen ist es auch nicht wichtig. Trotzdem fehlt oft das Selbstbewusstsein, mit erhobenem Kopf dazustehen.

    Wichtig sind du und dein Kleiner! Niemand sonst. Und es soll ja EUCH gutgehen und nicht allen Anderen. Die stecken ja nicht in deiner Lage.

    Du hast ja schon das Wesentliche erkannt. So wie es jetzt läuft ist es für dich nicht gut, für dein Kind schon garnicht. Eine schöne Kindheit mit einem alkoholabhängigen Elternteil ist nicht wirklich möglich.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo und willkommen Rike,

    wenn Angehörige die Sucht des Alkoholikers öffentlich machen, sind sie meistens die Bösen. Der oder die Betroffene sieht sich oft als Opfer und "ist doch alles nicht so schlimm".

    Innerhalb vom Familienkreis ist die Reaktion auch unterschiedlich, mein Exmann war Alkoholiker und seine Eltern, vor allem die Mutter, konnte und wollte das nicht wahrhaben. Auch da war ich, als die, die dann darüber sprach, die Böse. Das ist leider so. Ich finde es gut, dass du und dein Vater und Bruder, dass ihr das mittlerweile nicht mehr vertuscht.

    Dass du dich abgrenzt. Dein Vater hängt in der Coabhängigkeit fest, das ist nochmal so ein Thema für sich. Du kannst, wenn du magst, ein wenig hier bei den Cos lesen. Da wirst du die Situation deines Vaters erkennen. Aber wie der Alkoholabhängige kann auch der Partner nur sich alleine retten. Das kann niemand anderes für ihn tun.

    Wenn du dich weiter austauschen möchtest kannst du dich hier bewerben:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Grit,

    diese Traurigkeit gehört dazu. Es ist ja nicht nur sein Alkoholismus, die Trennung von ihm. Du trennst dich ja noch von vielen anderen Dingen. Materielle Dinge aber auch emotionale. Dein bisheriges Lebensbild zerfällt nun und alles wird sich verändern. Wie und wohin ist noch nicht ganz klar. Veränderungen machen immer auch Angst, das ist normal.

    Es ist gut, dass du trotzdem weitermachst, siehst, dass alles andere keinen Sinn mehr macht für dich.

    Und es ist gut und wichtig, dass du deiner Traurigkeit Platz gibst, dich ausruhst und Kraft schöpfst. Und mit deinem Sohn reden kannst.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Bolle,

    8 Jahre, das ist eine gute Zeit! Und du bist zufrieden dabei und das ist viel wert. Du hast eine Menge richtig gemacht.

    Für den Austausch in unserer Selbsthilfegruppe klicke einfach diesen Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib ganz kurz was dazu und du wirst freigeschaltet. Dein Thema wird dann von hier in den Bereich

    Erste Schritte für Alkoholiker

    verschoben, wo du erstmal mit dem Austausch beginnen kannst.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Egghard,

    das liest sich doch gut bei dir, vor allem da du ja selbst merkst, wie deine Lebensgeister zurück kommen.

    Hier ist mal der Link zu unserem Artikel über den Arztbesuch. Da stehen auch paar Sachen drinnen und du merkst, dass du da mit deiner Angst nicht alleine bist.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Lieber Gruß

    Aurora

    Liebe Grit,

    mein erster Mann hat damals, als ich es mit der Trennung ernst gemacht hatte, erstmal zu trinken aufgehört.

    So ging auch bei uns alles in Ruhe vonstatten, nach anfänglichen Stolpersteinen. Das fand ich gut, denn wir waren ja auch 26 Jahre zusammen gewesen, die Scheidung war dann 2010, da waren es fast 29 Ehejahre gewesen.

    Ich drück dir die Daumen, dass alles klappt. Und du hast ja uns hier um dich auszuk.tzen, sollte es mal nicht so klappen.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Und,

    ich bin ja schon ein Urgestein hier ;) .

    Hier ist der Link zu meinem Fädchen hier im offenen Bereich

    Aurora
    7. Mai 2007 um 21:48

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Petra,

    oft haben das Alkoholiker ( aber auch andere Menschen, die sehr manipulativ handeln) an sich, so zu sein.

    Zuckerbrot und Peitsche, du weißt nie, woran du bist. Und das verunsichert Menschen enorm und macht sie abhängig. Merkst du, und viele hier, ja selbst. Bei mir war es auch so. Verwirrend, unberechenbar, schrecklich.

    Daher ist es wichtig, dass du dein Ziel im Auge behältst und dieses Muster erkennst. Und Dinge tust, die dir gut tun und dein Selbstvertrauen stärken. Denn DAS ist es ja, was wir Cos oft nicht mehr haben. Vertrauen in uns selbst, unseren Gefühlen und Wahrnehmungen. Es scheint alles vom Wohlbefinden des Partners abzuhängen, wie es uns geht. Dabei hängt es einzig und alleine von uns selbst ab.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe PetraPetra,

    bei mir sind auch Jahrzehnte rumgegangen. Als ich endlich einen Schlussstrich ziehen konnte war ich 49 Jahre alt.

    Und seitdem nutze ich die Zeit um endlich in Ruhe und Zufriedenheit leben zu können. Es ist zwar in meinem Leben viel passiert nach der Trennung. Aber ich kann das alles viel besser verarbeiten als wenn ich auch noch dieses Alkoholiker/Co Drama hätte.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Molly,

    du hast bisher alles getan, was du konntest.

    Du kannst ihm ja sagen ob er schon mal überlegt hat, eine Langzeittherapie zu machen. Ob er das dann macht, darauf hast du keinen Einfluss.

    Meines Wissens nach verliert man dadurch nicht seinen Arbeitsplatz.

    Alles andere ist reine Spekulation. Was er macht liegt nicht bei dir. Du darfst für dich da sein und dein Leben wieder lebenswert machen. Das ist das Einzige, worauf du wirklichen Einfluss hast.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Melli,

    schön, daß du hergefunden hast :) .

    Hier gibt es viele EKAs, Erwachsene Kinder von Alkoholikern.

    Hast du diesen Bereich hier im Forum schon gefunden und ein wenig dort gelesen? Du kannst da mit Sicherheit viele Parallelen finden, passend zu deiner eigenen Gefühlswelt.

    Es ist gut, dass du psychologische Hilfe hast, alleine aus all dem herauszufinden ist sehr schwierig.

    Wenn du aktiv am Austausch teilnehmen möchtest, bewerbe dich mit diesem Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Mario,

    zuerst mal die Frage: trinkst du noch aktuell oder hast du einfach aufgehört?

    Um einen guten Ausstieg aus der Sucht zu haben gibt es wichtige Schritte.

    Es ist gefährlich, einfach nichts mehr zu trinken. Daher empfehlen wir immer einen Besuch bei einem Arzt. Wenn du dich da klar als Alkoholiker bezeichnest und um Hilfe fragst, ist das ein guter Einstieg in den Ausstieg. Der Arzt kann deine Vitalwerte kontrollieren und entscheiden, welche Art der Entgiftung in Frage kommt. Ob ambulant oder stationär. Wenn der Alkohol dann aus deinem Körper draußen ist, geht es richtig los.

    Du kannst auch bei Suchthilfestellen nachfragen, ob sie Adressen von speziellen Ärzte mit Erfahrung für Suchterkrankungen haben.

    Eine Selbsthilfegruppe ist auch immer gut, du bist nun bei uns hier gelandet :) . Klasse, herzlich willkommen.

    Ich hab mal einen unserer Artikel rausgesucht, da kannst du mal bisschen lesen, wenn du magst.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo und willkommen Sternschnuppe,

    den Entzug hast du also hinter dich gebracht, gut, dass alles dabei glatt gelaufen ist. Ein Kalter Entzug, also ein Entzug ohne ärztliche Begleitung, ist immer ein Risiko.Ich gehe davon aus, dass du dich als Alkoholikern siehst. Das ist ganz wichtig, dass du dir selbst das eingestehen kannst.

    Was kannst du also tun?

    Erst mal einen Arzt aufsuchen, am besten deinen Hausarzt, und mit ihm reden. Er kann sehen, ob du körperliche Beeinträchtigungen davongetragen hast. Dann gibt es Suchtberatungsstellen, die dich erstmal beraten, über verschiedene Wege informieren. Und es gibt Selbsthilfegruppen, so wie unsere hier Online oder auch vor Ort, in denen du dich mit anderen Alkoholikern austauschen kannst.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Hinter diesem Link verbergen sich die Grundbausteine für ein nüchternes Leben. Zusammengetragen von Alkoholikern die es geschafft haben, ein zufriedenes, trockenes Leben zu führen. Das ist ein guter Einstieg, denn der wirkliche Weg in die Trockenheit beginnt jetzt.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Wegsuchende,

    stimmt, du hast sehr viele Rückmeldungen bekommen mit sehr vielen guten Gedanken.

    Einfach sacken lassen und wirken lassen, ich glaube, das wird schon was in dir bewegen. Und das finde ich so wertvoll, sowas war auch für mich damals so wertvoll. Ich hab es nicht sofort gemerkt aber nach und nach hat sich mein Denken, meine Sicht auf die Dinge, doch verändert.

    Liebe Grüße

    Aurora