Beiträge von Morgenrot

    Hallo Liesel,

    Vielleicht solltest du ihm mit der Trennung drohen

    Drohungen bringen nichts, wenn ( noch ) keine Konsequenzen, aus welchen Gründen auch immer, folgen können. Damit würdest du dich nur unglaubwürdig machen. Das kann ich dir aus eigenen Erfahrungen berichten.

    Ihn in eine Beratung so lenken und somit letztendlich in eine Behandlung begeben .

    Das kann nicht deine Aufgabe sein, und würde auch nichts bringen, so lange er keine Krankheitseinsicht hat. Du bist wichtig, kümmere dich um dich, stell dich in den Mittelpunkt.


    lg Morgenrot

    hallo Bernie,

    Ich wünsche dir ein gutes Neues Jahr.

    Ist das meistens so?

    ja das ist oft so, und auch in den meisten Fällen so gewollt, und hat erst einmal nichts mit Unfähigkeiten des Sozialdienstes zu tun.

    Wenn deine Frau es selbst will und dahinter steht wird sie alles dran setzen um diese Wochen zu überstehen. Sie kann sich in der Zeit nach Selbsthilfegruppengruppen umsehen und vielleicht auch nochmal zum unterstützenden Gespräch zu einer Suchtberatung gehen. Das alles wird man ihr mit Sicherheit im Krankenhaus gesagt haben.

    Bei meinem Mann waren es sogar 6 Wochen, und deswegen hatte er vorher im Krankenhaus abgeklärt, ob er weiter an den Gruppensitzungen teilnehmen könnte. Das war möglich und so hatte er schon 3 Termine für die Woche.

    Im übrigen schließe ich mich meinen Vorschreiberinnen an.


    lg Morgenrot

    Hallo Dr. House,

    wenn dir solche Stimmungsschwankungen bekannt sind, und du sie früher mit Alkohol kompensiert hast, kann es durchaus sein, dass jetzt in deiner nüchternen Zeit eine etwaige Depression zu Tage tritt. Alkoholismus und Depressionen gehen oft Hand in Hand, und ich würde das durchaus mit deinem Arzt sprechen.

    Jetzt aber wo ich nicht mehr trinke ist es noch viel präsenter und es schwingt mit das ich nicht einfach zu Pulle greifen kann, wenn ich Unbehagen fühle

    Wenn es jetzt präsententer ist als vorher könnte es wirklich ein Indiz für einen Depression sein. .


    lg Morgenrot

    Hallo,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe.

    So lange dein Mann keine Krankheitseinsicht hat, kannst du nichts tun. Dieses auf und ab an Gefühlen zermürbt, das habe ich selbst so erlebt. Es ist wichtig, dass du beginnst etwas für dich und dein Kind zu tun.

    danke aber immer öfter, dass so mein Leben nicht weitergehen kann und ich mich (und den Kleinen) retten muss bevor wir noch mehr darunter leiden.

    hast du jemand mit dem du offen reden kannst? Bei mir war es so, dass es danach auch Hilfe für mich gab. Ich mußte nur erst dieses schweigen und vertuschen durchbrechen.

    lg Morgenrot

    hallo Mami,

    und wenn das weg ist und er wieder normalem Alltag hat dann ist sein Gemütszustand auch ein anderer?

    wenn er wieder in den Alltag zurückkehrt beginnt die eigentliche "Arbeit" für ihn: Sich seine Trockenheit zu erhalten, und erste Schritte außerhalb der Käseglocke zu gehen. Jetzt befindet er sich noch im geschützten Rahmen

    Ich bin völlig auf ihn fixiert.abhängig.

    das solltest du ändern, dir etwas eigenes suchen, was dir Freude bereiten könnte. Du nimmst ihm die Luft zum atmen.

    Für mich ist es liebe.

    ist es nicht eher deine Sucht, dass du ständig das Gefühl haben mußt, dass er dich braucht? Ich kann dir nur empfehlen dich bis Therapiebeginn an die Suchtberatungsstellen zu wenden, die auch Gespräche für Angehörige anbieten. Mir scheint, du definierst deinen Wert über ihn, und dass geht garantiert schief.


    lg Morgenrot

    Hallo Mami,

    nach einer Langzeittherapie bekommst du in jedem Fall einen anderen Menschen zurück. Einen der im besten Falle dort gelerntes anwendet. Bei mir war es so, dass ich da plötzlich jemanden hatte der sich einmischte mitreden wollte und wieder begann eigene Entscheidungen zu treffen, die er mir Jahrzehnte überlassen hatte. Er mußte sich quasi neu "erfinden". Das ist für Angehörige sehr schwierig, aber es bedeutet auch die große Chance sich um sich selbst zu kümmern.

    Bei der Langzeit meines Mannes, war in den ersten 3 Wochen Kontaktverbot, und das war auch gut so. Er ist jetzt voll und ganz mit sich beschäftigt, und erst nach dieser Langzeittherapie wird sich herausstellen, wie es mit euch weitergehen kann. Gibt es dort Angehörigenwochenenden gegen Ende des Aufenthaltes? Dieses Wochenende habe ich als sehr hilfreich empfunden.

    Dass er nicht kommplett Weihnachten zuhause sein will, kann ich verstehen. Er braucht Zeit zum sortieren, für ihn ist die Therapie ein Start in ein neues Leben. Das kann es auch für dich sein, wenn du dich darauf einlassen kannst.


    lg Morgenrot

    Hallo Ella,

    herzlich willkommen in unserer Onlineselbsthilfegruppe. Es ist gut, dass du dich hier angemeldet hast.

    Ich habe Angst, dass er sich versehentlich oder mutwillig umbringt wenn ich gehe oder ihn nachts alleine lassen, aber ich möchte mein Leben so nicht weiter führen.

    Das kann ich mir sehr gut vorstellen, ich habe mich auch immer verantwortlich gefühlt. Diese Verantwortung hast du aber nicht. Du kannst ihn nicht "überwachen", das würde auch nichts ändern. Ich glaube, du setzt dich damit sehr unter Druck. Es geht um dich, was kannst du für dich tun, damit es dir besser geht.

    Ich lasse dir mal die Bewerbung für den offenen Bereich da, einfach dem Link folgen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    lg Morgenrot

    Hallo Franzi,

    der räumlichen Trennung in Anwesenheit von ihm vertrauten Personen (oh je)

    bitte denke auch an eine Vertrauensperson für dich. Ich halte das für sehr wichtig, bevor dich die "andere Seite " mit irgendwelchen Totschlagargumenten überrennt oder dir versucht etwas einzureden.


    lg Morgenrot