Zufrieden leben.....

  • ich möchte mich gerne einklinken, denn ich nehme mir seit einigen Tagen vor, zumindestens nur diesen einen Tag zufrieden sein zu können, ohne Ängste und Zwänge.

    aber es gelingt mir nicht, weil mein letzter streit mir noch so nachhängt. und sie tut ja so als wäre nichts gewesen.

    meine Frage an euch: wie erreicht ihr Zufriedenheit, und sei es nur für eine Stunde? mein kopf rotiert immerzu, und ich möchte gern die Gedankenspirale durchbrechen. Habt ihr Tips, Erfahrungen, "erste Hilfe-Beruhigungstips"?

    lg
    ff

  • Liebe Feelfree, Du hattest nach Zufriedenheit gefragt und wenn es eine Stunde ist. Für mich hat Zufriedenheit meist damit zu tun mich in einem bestimmten eitabschnitt total auf das einzulassen was ich für meine Zufriedenheit tue. Gestern war das eine Hundeausführung für ne Freundin. Der Hund is zwar ein kleiner Zickerich was andere Hunde angeht...Aber es war wunderbar. Es hat leicht geniesselt. War im Wald. Hab die Tropfen auf den Bläätern gespürt und gehört. Der Geruch wenn es regent auf die trockne Walderde. Das gurggeln des Baches. Das zwitschern der Vögel. Der vertrauensseelige Hund - ganz schmusebedürftig und Freude üder jedes Lob...Wecke alle deine Sinne und nimm das auf was schön ist. Das geht auch beim Eisbecher im Kaffe...oder bei anderen Gelegenheiten.

    Hallo an Alle, was macht Euch Zufrieden und vielleicht auch Glücklich?

    Karotte

  • hallo elocin, und auch an alle anderen!

    du hast mich auf etwas gebracht: was mir immer sehr sehr sehr gut getan hat, war schwimmen. im becken meine längen zu ziehen, das ist meditativ und läßt die Endorphine sprühen nach einer weile. hier halte ich immer ein "schwätzchen" mit mir selbst, ich bin alleine und für mich, und doch unter menschen. leider bin ich so oft krank, dass ich kaum dazu komme. aber ich werde wieder beginnen damit.

    schön ist es auch, zu lesen. eigentlich sind und waren es immer die ganz simplen dinge, die mir zufriedenheit gebracht haben. auch wenn es zur zeit schwer ist, aus der depression heraus zu krabbeln - ich glaube, auch wenn man sich regelrecht "zwingen" muss zu seinem glück - es stellt sich meistens trotzdem ein :) für kurze zeit zumindestens. ich werde heute abend schwimmen gehen, habe ich soeben beschlossen, auch wenn ich grad gar keine lust dazu habe, viel zu müde bin und mir vor dme kalten nass gerade graust - ich habs jedesmal hinterher super gefunden, wirds wohl heute auch so sein. :)

    lg
    ff

  • Hallo

    Kann mich nur anschließen!
    Man muß sich oft zwingen, aber wenn man es dann getan hat fühlt sich das super an.
    Das vorrangehen ist wichtig, nicht das denken daran, man muß es auch tun.
    Mut zum ausprobieren, auch das was man noch nie gemacht hat. Vielleicht ist es ja gerade das was einem Soass macht.

    Mich macht zufrieden:
    - aus der Puste zu sein, wenn ich gelaufen bin
    - Kinderlachen
    - ein gemeinsamer Fernsehabend mit der Familie
    - ein gutes Gespräch mit meinem Mann
    - mich einzubringen und nicht wegzuschauen
    - ein gutes Essen
    - ein ausgeglichenes Konto
    - die vielen kleinen Dinge, die man oft übersieht

    Es sind eingentlich die einfachen Dinge des Lebens.
    Die kommen uns abhanden in der Konsumgesellschaft, wo immer alles noch besser und teuerer sein muss.

    Wisst ihr was?
    Mich kotzt das alles so an!
    Ich möchte Wert legen auf sie menschlichen Beziehungen die mir wichtig geworden sind, möchte die Sachen tun die mir gut tun.
    Die müssen nicht immer Geld kosten.

    LG

    vergissmeinnicht :wink:

  • Ähm, vergissmeinnicht: wer oder was verbietet Dir, das zu tun?

    Zitat

    Ich möchte Wert legen auf sie menschlichen Beziehungen die mir wichtig geworden sind, möchte die Sachen tun die mir gut tun.


    Einfach (selber) machen...ein anderer wird's nicht für Dich erledigen... :wink:

    LG
    Spedi

  • Hej Spedi

    Habe mich villeicht falsch ausgedrückt.
    Das mit dem ankotzten bezog sich auf die Konsumgesellschaft!

    Die sozialen Kontakte habe ich, als mein Mann nass war, sehr vernachlässigt.
    Lag an der Sache. Das kennen wir ja alle.
    Die Dinge die mir Spass machen probiere ich jetzt aus.

    LG

    vergissmeinnicht

  • Nein, nein, vergissmeinnicht: Du hast Dich nicht falsch ausgedrückt. Ich habe das schon auch so verstanden.

    Aber auch hier (i.d. Konsumgesellschaft)gilt: nur Du kannst in Deinem Umfeld etwas bewegen, indem Du Dich "bewegst". Andere werden es nicht für Dich tun...

    LG
    Spedi

  • Hi Spedi

    Ja, Ja Spedi, ich mach das doch. Ich bewege mich!
    Ich tu die Sachen die mir gut tun und ich hoffe da kommt noch viel dazu.
    Mit der Botschaft an andere das wir arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten, stoßen wir schon manchmal auf Unverständniss.
    Wir verzichten auf vieles, weil uns der Frieden und der Zusammenhalt der Familie wichtig.
    Uns ist das "Leben" wichtig!

    LG

    vergissmeinnicht

  • Meine Ansicht ist auch das wir gar nicht so sehr nach außen gehen sollten, sondern im ganz kleinen und bei uns anfangen. Aber ich merke auch das ich da immer wieder auf harte Grenzen stoße. Das schon mein näheres Umfeld Probleme mit meinen Entscheidungen hat. Oder ich merke das ich voller Vorurteilen gegenüber anderen bin...doch das alles wird mich weiter bringen und ich werde daraus lernen.

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo,

    als das erste Mal mit meiner Frau, Blume, Biene und so, da habe ich auch keinen gefragt, da ging es nur um Sekunden, jetzt geht es um mein Leben, ich hoffe noch viele Jahre zu haben, zufriedene Jahre.

    feelfree: lesen, ganz ruhig lesen und wenn es nicht mehr geht, laufen, soweit die Füße tragen, fast wie Blume, Biene und so, es passierte einfach, dann war sie da, die Gelassenheit, gut, es dauerte keine Sekunden, schon was länger, eigentlich unendlich lange, vieles liegt in unserer Hand.

    LG und ein zufriedenes Wochenende kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Zitat von Karotte

    Aber ich merke auch das ich da immer wieder auf harte Grenzen stoße. Das schon mein näheres Umfeld Probleme mit meinen Entscheidungen hat. Oder ich merke das ich voller Vorurteilen gegenüber anderen bin...doch das alles wird mich weiter bringen und ich werde daraus lernen.

    hallo karotte,

    man könnte das auch so sehen: gerade wenn das umfeld probleme damit hat, dass man etwas für sich tut, dann heisst das manchmal, dass es neu ist für die anderen - was neu ist, das muss man erst verdauen, und somit kann die Ablehnung ein Zeichen sein, dass du etwas verändert hast! und das ist meistens gut! :)

    und kein mensch ist frei von vorurteilen...

    lg

    ff

  • Guten Morgen,

    euere Diskussion über die Zufriedenheit finde ich spannend. Dieses Posting, von dem ich nun nicht so genau weiß, von wem es ist, finde ich dabei ganz wichtig:

    Zitat von Elocin

    Liebe Feelfree, Du hattest nach Zufriedenheit gefragt und wenn es eine Stunde ist. Für mich hat Zufriedenheit meist damit zu tun mich in einem bestimmten eitabschnitt total auf das einzulassen was ich für meine Zufriedenheit tue. Gestern war das eine Hundeausführung für ne Freundin. Der Hund is zwar ein kleiner Zickerich was andere Hunde angeht...Aber es war wunderbar. Es hat leicht geniesselt. War im Wald. Hab die Tropfen auf den Bläätern gespürt und gehört. Der Geruch wenn es regent auf die trockne Walderde. Das gurggeln des Baches. Das zwitschern der Vögel. Der vertrauensseelige Hund - ganz schmusebedürftig und Freude üder jedes Lob...Wecke alle deine Sinne und nimm das auf was schön ist. Das geht auch beim Eisbecher im Kaffe...oder bei anderen Gelegenheiten.

    Hallo an Alle, was macht Euch Zufrieden und vielleicht auch Glücklich?

    Karotte

    Zufriedenheit ist für mich eine ausgesprochen sinnliche Angelegenheit. Und zwar aller Sinne. Sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und all diese Sinneseindrücke auch wahrnehmen. Viel zu oft sind wir ja vor lauter Stress und Problemen gar nicht mehr in der Lage, uns an den kleinen Dingen zu freuen. Und natürlich auch aus dem Bestreben heraus, etwas ganz Tolles, Vorzeigbares als Grund unserer Zufriedenheit zu haben.

    Oft jedoch, und da hat vergissmeinnicht recht, findet eine Art Wettbewerb statt um uns herum. Da wird Zufriedenheit mit Konsum gleichgesetzt. Ich kann auch in einem Kostüm von Chic und Adrett zufrieden zur Arbeit stöckeln, das vielleicht 60 € gekostet hat, während andere unbedingt eines für 600 € benötigen, um sich gut angezogen zu fühlen. Möglichst noch mit dem Label irgendwo gut sichtbar angebracht, damit auch jeder sehen kann, was „man“ sich so leisten kann. Dabei müsste doch dann eigentlich eine monatliche Summe aufs Konto kommen, wenn man Reklame läuft. Aber nein, da wird viel Geld ausgegeben, um zu zeigen, dass man erfolgreich ist und viel Geld verdient. Und was passiert, wenn, aus irgendwelchen Gründen, Erfolg und Geld ausbleiben? Wo bleibt dann die Zufriedenheit?

    Urlaub dient nicht mehr vorrangig der Erholung sondern ist zu einer Art Statussymbol mutiert. Je weiter, je besser. Denn schließlich ist es viel toller, von einem Karibikurlaub zu erzählen als davon, dass man sich auf „Balkonien“ in zwei Wochen herrlich erholt und zufrieden die Ruhe genossen hat.

    Spedi hat recht. Wir alle sind Teil dieser immer narzisstisch werdenderen Gesellschaft und wenn uns dies stört in unserer Zufriedenheit, ist es unsere Entscheidung, uns aus diesem Konsum-und-immer-mehr-und-nie-genug-Karussell auszuklinken. Sich zurück zu besinnen darauf, was uns gut tut, ohne dass es Geld kostet und immer größer, immer neuer sein muss. Mein Arbeitskollege hat mich gestern angefrotzelt ob meines nicht mehr ganz aktuellen Handys. Als ich ihn fragte, was er denn mit seinem supermodernen Teil außer telefonieren sonst noch anfangen würde, blieb er mir jedoch die Antwort schuldig. Statussymbol halt..... wenn’s ihn zufrieden macht! Aber der ist auch zwanzig Jahre jünger als ich und wird noch lernen, dass Zufriedenheit nicht mit immer neuen Dingen zu erwerben ist, denn die wichtigsten Dinge sind nun mal keine Dinge.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Ette und ihr anderen!
    Wie oft sind wir belächelt worden, und werden wieder belächelt, weil wir nur! an die Nordsee reisen! Aber für mich /uns war das "Zufriedenheit".
    Die ganze Familie zusammen. 14 Tage lang - und der Vater - sehr oft - nüchtern. Das war einfach herrlich. Und ich war zufrieden.
    Dieses Mal fahren wir zwei allein an die Nordsee. Nur mit den Hunden , ganz ohne Alkohol. Das erste Mal. Ich habe Gänsehaut, jetzt schon vor Zufriedenheit.
    Schönes Wochenende, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Ihr,

    Ette : das war von mir...ich steh total auf Natur und Sinne und so...
    Feelfree : Wahrscheinlich ist das so...bzw. ist das für die anderen fremd wirklich was für sich zu tun...in meinem Umkreis gibt es unheimlich viele Opfer und in meiner Familie kann ich es eigentlichgar nicht sagen das ich bald in eine Klinik gehe...und mir meine Gesundheit grad wichtiger ist als Arbeit.
    Aber ich mach mein Ding!

    Liebe Grüße
    Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Ihr Lieben,

    Balkon fertig, Sonntagmorgenkaffee, Straßensperrung, Marathonlauf, so habe ich das noch nie gesehen. Manchmal muß man die Blickrichtung verändern.

    Plötzlich kommen Afrikaner, ästhetisch, anmutig, jeder in gleicher Bewegung, das war einfach geil, so von oben, im Ganzen betrachtet, dann kamen weiße Profis, es stimmte alles, aber es war anders.

    Dann die Massen.

    Die Masse bestand aus Großen und Kleinen, Kräftigen und Schlanken, weit Greifenden, Trippelnden, Federnden, Trampelnden, Abrollenden, Stampfenden, Vorgelegten, Rücktragenden, Galoppierenden, Stechenden, Fordernden, Kämpfenden, Wollenden, Leichtfüßigen, Laschen, Schwammigen, Geschmeidigen, Lachenden, Durchziehenden, Quälenden, Gleitenden, Schnellen, Langsamen, Gezogenen,
    Zaghafte, Stelzige, Plattfüßige, Ballende, Breitbeinige. Einige gingen in Gruppen, andere alleine, wieder andere zu zweit, sie trieben an, drückten, schoben und behinderten andere gingen.

    Es gab auch Arme, wie sie unterschiedlicher nicht in Bewegung sein konnten, seitlich, hoch, runter, flatternd, Lange, Kurze, alles wiederholte sich. Dazu Köpfe, die und zurück schnellste, rauf und runter gingen.

    Und es gab mich, auf dem Balkon, ich war erstaunt über diese einzigartige Perspektive, meine Frau meinte warum ich nicht mitlaufe. Ich habe sie dumm angesehen und gedacht, wie blöde ich wohl in dem Menschenpulk ausgesehen hätte. Wahrscheinlich hätte mich niemand bemerkt, da nur wenige von oben schauen. Wahrscheinlich wäre ich nach einigen hundert Metern japsend in einen lustigen Schritt verfallen.

    Den nächsten Marathon sehe ich mir ungeachtet meiner Leibesfülle und Fitneß auch von oben an, weil es ein unglaubliches Ereignis ist, zu erleben wie sich so viele Menschen unterschiedlicher Art auf ein Ziel hin bewegen, es verschafft mir auch eine neue Blickrichtung, den Zugang dazu, daß trotz all der unterschiedlichen Abläufe und Bewegungen etwas gleich sein muß, daß es strukturierte Verbindungen im Chaos gibt.

    Mich hat der Anblick so vieler Unterschiedlichkeiten zufrieden gestimmt, ich bin richtig o wie ich bin.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • das Wochenende war schwierig. Und ich hab heute, nachdem ich sauspät ins Bett bin, ganz ohne schlechtes Gewissen mal sooo richtig ausgeschlafen. Das hab ich mir gegönnt und es so richtig genossen!!!

    Grüße Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo ihr Lieben,

    war das schön heute. Ich war zu Besuch bei Freunden, wir saßen im Garten, die Sonne schien, ein leichter Wind ging, ein Bussard kreiste über uns, die Vögel zwitscherten, ich war völlig entspannt, bin länger geblieben als ich eigentlich wollte und hatte EIN GUTES GEFÜHL ALS ICH WIEDER NACH HAUSE FUHR!!!!!!!!!!!!!!

    Liebe Grüße

    Kim

  • Guten Morgen,

    Sommer ist doch eine wunderschöne Zeit! Morgens um 5 Uhr vom Gezwitscher der Vögel geweckt zu werden, ist einfach nur schön.

    Zudem habe ich inzwischen eine „Gartenbeteiligung“ und wühle in fast jeder freien Minute durch Beete und Gesträuch. Immer begleitet von einer Drossel, die sich Würmer erhofft in der von mir aufgebrochenen Erde. Gegen Abend den Grill anschmeißen und den sich meldenden Hunger ganz in Ruhe mit einem Würstchen oder zwei stillen. Danach bin ich dann satt, staubbedeckt und sonnendurchglüht und so müde, dass mir um 21 Uhr meine Augenlider einen permanenten Drang nach unten signalisieren. Riesige Tomaten und ein wild mit Blüten überwuchertes Häuschen durchziehen meine Träume.

    Die Stunden im Garten sind wie ein Miniurlaub, kaum 5 Minuten von meiner Haustür entfernt. Gestern Abend im warm goldenen Abendlicht, als ich da saß, rechtschaffen müde von der Arbeit, friedlich in diesem Gesumme und Geblühe, da fehlte mir rein gar nichts, um zufrieden zu sein. Ich war es ganz einfach.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Ihr Lieben,

    ich habe mir eine fertige Marmelade gegönnt, ups, heißt ja jetzt Konfitüre, auch weil da drauf stand: „Pülpe“ mit Schale und Saft. Das musste ich schlucken und probieren, Pülpe. Das klang wie Gülle, Abfall, Popel, Pipi, wie Pülpe eben und was weiß ich was Pülpe ist, nie gehört. Pülpe soll alles verwertbare einer Frucht sein, Fruchtmark, ohne Kern, ohne Schale, ohne Saft, eben das Beste der Frucht, wenn dann Schale in die Pülpe kommt, heißt es Pülpe mit Schale. Schmeckt aber wie Kompott, wobei Kompott in meinem Ohr besser schmeckt als Pülpe.

    Wenn ich jetzt sage: Liebe Pülpe oder Pülpchen, da bekomme ich doch gleich eine gescheuert.

    Pülpe ist also das Beste, hört sich ungewohnt an, wie im Leben, da hört sich auch vieles doof an oder man bekommt einfach eine gescheuert, dabei ist es das Beste, wenn ich genau hinschaue, mit Kern, mit Schale und allen Unwegsamkeiten.

    Andererseits, Pülpe in der Futtermittelherstellung, wird auch aus Kartoffelabfällen hergestellt und für die Schweinemast eingesetzt, was meine Gedanken zu braunem Brotaufstrich lenkt und zu denken gibt.

    Da Ette jetzt unter die Selbstverwerter gegangen ist, gibt es vielleicht mal ein sinnliches „Pülpefest“.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

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