wie ernst ist das zu nehmen?

  • Hallo Maus,

    ich denke, das sind zwei Paar Schuhe, die man nicht vergleichen kann!

    Zitat von Mistmaus

    Einerseits heißt es immer Alkoholikern kann man nicht helfen, soll man auch nicht. Weil es ein sinnloses Unterfangen ist.

    Andererseits wird man verurteilt, kommt eine betrunkene Person zu schaden, und man hat nicht geholfen.

    Widerspricht sich das nicht.

    Das widerspricht sich nicht, denn es macht schon einen Unterschied, ob man einem alkoholkranken "helfen" will, von der Flasche wegzukommen, oder ob man einer "hilflosen" Person die Hilfe verweigert.

    Wenn mein Mann heute umfällt, weil er sturzbetrunken ist, würde ich den Notarzt rufen. Er würde Soforthilfe bekommen, ob ihn das aber von der Flasche wegbringt? Wohl eher nicht, wenn er es nicht will.

    Genauso ist es, wenn man einem betrunkenen, hilflosen Menschen auf der Straße die Hilfe verweigert.

    Das ist unterlassene Hilfeleistung und strafbar!

    Du verstehst den Unterschied?

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo Maus,

    ich verstehe Deinen Zwiespalt sehr genau.

    Leider habe ich jetzt keine Zeit, näher darauf einzugehen, weil ich gleich arbeiten muss.

    Ich komme aber darauf zurück - versprochen!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo Maus!
    Was willst du? Deine Schwester einsperren, klein halten, bemuttern?
    Sie ist eine erwachsene, verheiratete Frau. Sie muss für sich selbst entscheiden. Und wenn sie sich vollaufen lässt, musst du ihr nicht helfen, du musst nicht immer neben ihr stehen.
    DU KANNST IHR NICHT HELFEN !!! Sie will sich nicht helfen lassen !!!
    Du willst dir helfen lassen! Du willst gesund werden!!!
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hi Mistmaus,

    derzeit bist Du mal wieder sehr doll in Deiner Co-Abhaengigkeit verankert. Ja, Du willst einen Grund finden, warum DU ihr helfen kannst. Irgendwo straeubst Du Dich dagegen, dass Du bei einer Suchterkrankung nicht helfen kannst, irgendwas laeuft da in falsche Gedankenbahnen.

    Du kannst Deine Schwester nicht rund um die Uhr betreuen und schauen ob sie trinkt, ob Du ihr helfen musst. Sie entscheidet komplett fuer sich selbst und das musst Du respektieren. Warum glaubst DU denn dass Du Dir erlauben darfst einfach in ein Menschenleben so reinzugreifen, zu bestimmen das sie jetzt Hilfe braucht?

    Tu etwas gegen Deine Erkrankung Co-Abhaengigkeit, arbeite an Deiner Erkrankung.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Maus,
    sei bitte nicht böse über meine harten Worte. Ich hatte nur Angst, dass du wieder zurückfällst. Du bist schon so weit gekommen, hast dich endlich mal für dich interessiert. Da wäre ich schon traurig, wenn alles umsonst gewesen wäre. Außerdem möchte ich dich nicht hier als Gesprächspartnerin verlieren. Ich finde es sehr schade, dass hier in den Foren viel Streit abläuft und der eine oder andere sich ausklinkt. Wir sind doch alle noch am Lernen - gerade durch den Austausch.
    Bis hoffentlich bald, Liebe Grüße Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo mistmaus!

    Du suchst wieder eine ausrede, um keine gewissensbisse zu haben wenn du wieder zu deiner schwester gehst um ihr zu helfen und da kommt dir das thema mit dem taxifahrer und dem jungen gerade recht. Hast du dir schon mal überlegt, das der junge erst 16jahre alt war und noch als heranwachender zählt. Er ist noch nicht voll verantwortlich für sein tun, da er die gefahren noch nicht voll einschätzen kann. Bei deiner schwester sieht die sache doch etwas anders aus, denn sie ist volljährig und deshalb verantwortlich für sein tun.
    Hast du dir schon mal gedanken darüber gemacht, das deine schwester eine erfahrene alkoholikerin ist, die schon eine therapie und mehrere entgiftungen hinter sich hat.
    Ich gehe regelmässig in die entgiftung und stelle unsere arbeit im freundeskreis vor.
    Ich treffe dort immer wieder patienten, die für mich schon alte bekannte sind. Glaubst du, die kann ich noch aufklären was ihnen passiert wenn sie nicht aufhören zu saufen.
    Die wissen genauso gut wie ich, was ihnen passiert wenn sie so weitermachen. Deine schwester weiss auch was auf sie zukommt, nur ist sie noch nicht bereit zu kapitulieren.
    Sie muss eben noch weitertrinken, damit der leidensdruck gross genug ist um was zu machen.
    Das gleiche zählt auch für dich. Ich kann dich verstehen, aber glaube mir, du bringst keinen von der pulle egal was du auch versuchst. Du kannst drohen, betteln usw. aber es bringt dich nicht weiter. Im gegenteil, dadurch reisst ihr euch noch mehr hinein in den sumpf der sucht. Ich mache zur zeit das gleiche mit meiner tochter durch, nur habe ich mir ihr gegenüber grenzen gesetzt die sie einzuhalten hat. Das ich dabei leide, weil sie meine tochter ist, muss ich aushalten können, muss ich mich ertragen können. Das fällt mir bestimmt nicht leicht, weil auch noch mein enkelkind mit drin hängt. Ich habe ihr zu verstehen gegeben, das ich jederzeit für sie da bin und sie unterstütze, aber gehen muss sie den weg selbst. Hätte ich dies nicht am eigenen leib während meiner saufzeit erlebt, könnte ich ihr heute nicht helfen, weil ich mich sonst nie damit befasst hätte.
    Es heisst nicht umsonst, das alkoholismus eine familienkrankheit ist wo ihn der eine säuft und die anderen die droge im kopf haben. Es dreht sich alles um den saufenden und dabei vergisst man sich selbst.

    Meine frau probierte auch alles um mich von der pulle zu bringen :
    Alle Versuche, mich "trocken zu legen", scheitetern aber. Was blieb,
    waren Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, Hass, Schuldgefühle, Frust, Trauer, Leid, das Gefühl der Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Isolation.
    Co-Abhängigkeit ist eine Vernachlässigung des eigenen Ichs.
    diese äbhängigkeit kann bis hin zum Tod führen.
    Jeder bestimmt seine Leidenszeit selber.

    Herzlichst heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

  • Hallo Mistmaus,

    ich hab da gestanden wo Du jetzt stehst, mein Stiefvater war Alkoholiker, von dem konnte ich mich auch nicht einfach trennen, denn er war immer noch mein Vater.

    Du empfindest die Worte als sehr hart, aber was sollen wir Dir antworten? Sollen wir nicht ehrlich die Erfahrungen mit Dir tauschen, die wir gemacht haben?

    Eine Suchterkrankung ist halt anders als eine Grippe oder jemand der vielleicht gelaehmt ist, Du musst demjenigen bewusst machen welche Verantwortung er fuer sich und sein Leben traegt und das derjenige auch sehr wohl die Konsequenzen im Leben fuer seine Entscheidungen tragen muss. Wenn ein Co-Abhaengiger jetzt da also eingreift, dann nimmt er demjenigen die Verantwortung fuer sein Leben ab, es geht gar nicht darum, dass Du Deine Schwester auf offener Strasse liegen lassen sollst, wenn sie betrunken umgekippt ist, da sollst Du schon nen Krankenwagen holen, aber Du sollst Dir bewusst machen, dass Du hier nicht der kontinuierliche Retter und Beschuetzer Deiner Schwester sein kannst.

    Frueher hab ich meine Co-Abhaengigkeit gar nicht als Krankheit angesehen, es war fuer mich nur natuerlich so zu handeln, ich fand es toll wie ich mir doch Sorgen darum gemacht habe, ich wollte meinen Ex-Freund und meinen Stiefvater und vorallem meinen Mutter retten, ja ich wollte helfen. Irgendwann hab ich gemerkt, dass meine Co-Abhaengigkeit wirklich nicht "normal" ist und ich hab angefangen mich um mich selbst zu kuemmern.

    Wenn Deine Schwester sich totsaeuft oder im betrunkenen Zustand etwas passiert, dann bist Du nicht dafuer verantwortlich, einfach weil es nicht Dein Leben ist. :!:

    Vielleicht klingt das hart, aber es klang fuer mich genauso hart als ich in meiner Co-Abhaengigkeit so verstrickt war wie Du, heute bin ich dankbar, dass mir damals die Leute die schon aus ihrer Co-Abhaengigkeit draussen waren mir die knallharten Fakten gesagt haben und mich nicht im Weichspuelprogramm weitermachen lassen haben.

    Co-Abhaengigkeit kann auch toetlich enden und es ist eine Krankheit, versuche es zu akzeptieren, bleib bei Dir bei Deinem Problem und verlagere es nicht auf das Problem Deiner Schwester.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Liebe Mistmaus,

    ja es ist ein schwerer Weg, man handelt sein ganzes Leben lang so, wir Co's uebernehmen gerne immer wieder die Verantwortung fuer andere, wir wollen helfen und fuehlen uns dabei noch hilflos.

    Irgendwann wird das alles erstmal sacken, Du wirst verstehen, dass man gerade wenn man jemanden liebt ihn loslassen koennen muss. Es ist schwer wir klammern uns an alles. Es heisst ja nicht, dass Du gar keinen Kontakt mehr haben sollst Du Deiner Schwester, darum geht es ja auch nicht, Du sollst aber ihre Privatsphaere respektieren, ihr Entscheidungen.

    Oft ist der Wunsch in uns Co's, dass das doch alles am Liebsten gar nicht da waere, wir wuenschen uns Normalitaet, ein normales Familienleben, irgendwas straeubt sich in uns diese "Unnormalitaet" zu aktzeptieren, denn wir wollen ja nicht akzeptieren.

    Irgendwann mal hat es in mir "klick" gemacht, ich bin ganz alleine fuer mein eigenes Leben verantwortlich, nicht mein Partner, nicht mein Boss, nicht meine Freunde, nicht mein Eltern. Ich bin erwachsen und treffe meine Entscheidungen zu 100% fuer mich und nie fuer jemanden anders, denn logischer Weise kann ich das nicht, denn ich kann fuer niemand anderen entscheiden, denn ich kann nur fuer mich und meine Leben und meine Handlungen entscheiden.

    Wenn Du tief in Dir mal reinhoerst, dann verstehst Du vielleicht was ich meine, Du bist ganz alleine nur fuer Dich ganz alleine verantwortlich, fuer Deine Handlungen Dein Leben. Du kannst fuer niemanden die Entscheidungen abnehmen, der Erwachsen ist, derjenige muss fuer sich selbst entscheiden.

    Deine Schwester hat es ja mal selbst gesagt, sie will endlich selbst entscheiden fuer sich, nicht weil andere etwas von ihr verlangen. Respektiere ihre Entscheidung, vielleicht geht es Dir damit besser, wenn Du es so siehst.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Maus,

    ich weiss wie schwer es ist, alte Verhaltensweisen abzuschütteln.

    Ich habe 25 Jahre versucht, meinem Mann zu helfen - leider ohne Erfolg!

    Erst als ich in verlassen hatte, konnte ich wirklich helfen, denn ich gab ihm die Chance, etwas in seinem Leben zu ändern. Er hat diese Chance wirklich genutzt, denn das war sein persönlicher Tiefpunkt.

    Heute lebe ich wieder zu Hause und mein Mann trinkt seit 14 Monaten nicht mehr.

    Trotzdem war die Zeit der Trennung für mich ganz schlimm! Aber ich habe es durchgezogen, für ihn und für mich!

    Zitat

    Ich habe mich entschlossen einen neuen Weg zu gehen, sie loszulassen und ihr nicht mehr zu helfen. Es sei denn es ist wirklich ein aktuer Notfall.

    Das ist der richtige Ansatz, Maus. Und erstmal ist es auch egal, für wen Du es machst. Letztendlich hilfst Du damit sogar Euch Beiden!

    Und..... natürlich sollst Du hier alles aufschreiben und auch Deine Fragen stellen.

    Wir sind doch alle hier, weil wir ähnliche Probleme haben oder hatten und um uns gegenseitig zu unterstützen.

    Auch wenn Dir mal die eine oder andere Antwort nicht so gefällt, so hat sie doch nur einen Zweck - Dir zu helfen!

    Lieben Gruß an Dich
    Speedy

  • Hallo Maus,
    du schaffst das schon!
    Ich wünsche dir einen schönen, gemütlichen und fröhlichen Abend mit deinem Mann!
    LG Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hi Mistmaus,

    das hoert sich doch schon gut an, Mistmaus. Klar es ist schwer, ich kenne das. Das mit der Mutterrolle stimmt schon, die Du da uebernommen hast, so haette ich mich auch beschrieben. Es ist gut, dass Traenen fliessen, denn dann faengst Du auch an loszulassen. Ich freue mich fuer Dich, dass es Dir gut geht und das Du zu einem Therapeuten Deines Vertrauens gegangen bist.

    Ich freu mich, dass Du hier weiterhin schreibst.

    Alles Liebe und eine dicke Umarmung,

    Jenny

  • Hi Mistmaus,

    sehr gut, dass DU Dich ablenkst und dann noch lecker chinesisch Essen......lecker, da beneide ich Dich erstmal ne Runde.

    Ich verstehe Dich total, dass Du Dir Sorgen machst, sag mal darf ich fragen, ob Du die aeltere Schwester bist von euch beiden?

    Ich bin die Aelteste von vier Geschwistern und ich muss auch manchmal aufpassen, dass ich nicht von Schwester zur Mutter mich umwandele. Mir faellt das auch manchmal schwer und keiner von den dreien hat eine Alkoholproblem. Wie Du siehst kann hat man da ein lebenlang mit dem Co-Verhalten zu tun, auch ich hab mal meine "schlechten" Tage, da muss ich mich dann auch wieder von der Co-Schien runterziehen.

    Weisst Du, Du machst es schon richtig, Du tust etwas fuer Dich derzeit und haelst Dich bis jetzt von Deiner Schwester fern.

    Geniesse Deinen Abend,

    Jenny

  • Hallo Mistmaus,

    ich möchte mich einfach mal einmischen.

    Ich las, dass Du die ältere Schwester bist, und Dich immer um Deine kleine Schwester kümmern musstest. Das war sicherlich nicht einfach. Ich kenne das, aber aus einer anderen Perpektive. Ich bin die kleine Schwester, und meine älteren Schwestern mussten sich immer um mich kümmern. Heute bin ich auch 42, und glaube mir, die kümmern sich immer noch!! Sie wollen mir sagen was gut für mich ist, was ich besser lassen sollte. Ich habe es aufgegeben, ihnen zu beweisen, dass ich erwachsen bin.
    Deine Schwester ist auch erwachsen. Dass Du Dir Sorgen machst, ist ja o.k., aber dass Dir das Leben Deiner Schwester schlaflose Nächte bereitet, und Du eine Verabredung mit einer Freundin nicht geniessen kannst, finde ich nicht o.k. Deine Schwester lebt Ihr Leben, und Du lebst Deins. So sollte es sein. Versuch mal nicht mehr die kleine Schwester in ihr zu sehen, sondern einen Menschen, der selbstbestimmt seinen Weg geht. Und wenn dieser mit Alkohol begangen wird, ist es die Sache Deiner Schwester, da wieder raus zu kommen. Hilfestellung zu geben ist gut, aber lass sie ein Stück weit los. Du bist ja da, wenn sie Dich braucht. Vielleicht will Sie ja Deine Hilfe im Moment gar nicht? Mir würde es zumindest so gehen. Meine älteren Schwestern wissen eh alles besser, unser Verhältniss ist (größtenteils) zwar freundschaftlich, aber Ihre guten Ratschläge, die können sie für sich behalten, ich schaffe es nie in "ihr Alter" zu kommen...
    Hoffe, Du hast mich nicht falsch verstanden, ich meinte das gewiss nicht böse, aber ich wollte Dir nur mal mitteilen, wie kleine Schwestern das manchmal so sehen.
    LG, bokins

  • Hallo Maus,
    was Bokins da geschrieben hat, ist glaube ich nicht mal so dumm. Ich bin auch die "Kleine" und werde auch niemals so "vernünftig" und "erwachsen" handeln wie meine große Schwester (zumindestens in ihren Augen). Eigentlich mache ich sehr viel verkehrt. (meint sie) --- Ein Punkt für meine Therapie ----

    Was ich aber noch schreiben wollte ist, dass ich es sehr schade finde, dass deine Freundin nicht ein bisschen auf dich eingegangen ist.
    Du schreibst, sie hat geredet wie ein Buch. Hat sie nicht gemerkt, dass du was auf dem Herzen hast? Ich merke sowas gleich. Vlt. weil ich so lange Co bin, und immer wieder auf die "stimmung" geachtet habe. Immer wieder "gefühlt" und geschaut habe, wie ist Er heute drauf?
    Schade für dich, denn du hattest dich so gefreut.
    Aber, heute ist ja wieder ein anderer Tag. Ich hoffe, du fühlst dich besser.
    Wünsche dir jedenfalls ein schönes Wochenende mit viel Lachen, Entspannung und Liebe (du siehst hoffentlich deinen Freund),
    Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Liebe Maus - ruh Dich aus!
    Vielleicht machst Du zuviele Sachen? Und zuwenig schönes entspannendes...?

    Gruß Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Liebe Maus,

    warum ist es soo unendlich schwer, mal egoistisch zu sein und nuuuur an sich selbst zu denken?? Überlege dir das mal!!! Wer, wenn nicht DU, soll für dich sorgen in allen Lebenslagen?

    Sorg für dich und trau dich egoistisch zu sein! :twisted::mrgreen:

    Ich kann dich in allem gut verstehen, aber als Außenstehende tut es mir dennoch leid, dich so leiden zu sehen!

    Alles Gute und erhol und verwöhn dich mal.

    Oiseau.

  • Hi Mistmaus,

    oh man was machst Du denn :shock:

    Das war ein Warnschuss liebe Mistmaus, Du musst nun endlich etwas fuer Dich tun, endlich an Dich denken und anfangen zu entspannen. Wichtig ist, dass Du wirklich fern von all den Dingen von Deiner Schwester bleibst, denn ob Deine Schwester sich wirklich aendert weiss keiner und wenn sie ihre Sucht nie in den Griff bekommt, dann kannst Du ja nicht gleich mit den Bach runter gehen.

    Irgendwo muss Du ganz tief im Inneren Dich von Deiner Schwester abgrenzen, Du hast irgendwo noch ein Verantwortungspaeckchen von Deiner Schwester auf den Schultern, welches Du dringenst zurueckgeben solltest. Unsere Welt ist nicht perfekt, sie wird es auch nie wirklich sein und wir muessen alle irgendwo lernen bei uns und unseren eigenen Problemen zu bleiben und uns nicht mit den Problemen anderer abzulenken.

    Liebe Mistmaus, versuch irgendwo mal mit Thai Chi oder Yoga oder vielleicht autogenes Training, Du musst versuchen in Stresssitutionen einen Weg zu finden, wie Du Dich selbst runterbringen kannst ohne Krankenhausaufenthalt. Wenn Du naemlich mit dem Stress so weiter machst, dann wird Dein Koerper Dir irgendwann mal noch genauer zeigen wo Deiner Grenzen sind.

    Tu etwas fuer Dich.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • Hallo Mäuschen!
    Von dir hört man ja Sachen! :?
    Pass jetzt bloss auf dich auf. Dein Körper zeigt deutlich, dass du am Ende bist, so nicht weiter kannst. Also, du weisst, was du tun musst oder lassen sollst.
    Baldrian ist wirklich nicht schlecht. Ich habe ihn auch mal eine Zeit lang als Einschlafhilfe benutzt. Kannst du dir unbedenklich auf den Nachttisch legen. Wenns dir besser geht, lässt du ihn einfach wieder weg.
    Jetzt erhole dich gut zuhause und ich wünsche dir viel Ablenkung aber trotzdem die nötige Ruhe,
    liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo Maus,

    du Arme! Das hat es wohl gebraucht, damit du spürst, wie weit du schon in der Co-Abhängigkeit drin steckst... Gut, dass du dein Leben jetzt änderst und gut auch, dass der Mann deiner Schwester ebenfalls Ultimaten setzt, denn wahrscheinlich kann auch er nicht mehr! Wer weiß, vielleicht ist ja das DIE Chance für deine Schwester, auch ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen...

    Ich kenne diese Blutdruckkatastrophen!! Seit einiger Zeit nehme ich eine halbe Tablette ein, damit der Blutdruck nicht so extrem hoch ist, wenn wirklich mal eine besondere Belastung eintritt. Das hilft etwas. Aber gegen diese psychosomatischen Mechanismen kann man nur schwer was tun. Am besten hilft: Egoistisch sein, Entspannungstechniken erlernen (fernöstliche Methoden oder auch die Progress. Muskelentspannung o.ä.) - wirkt Wunder!

    Komm ganz schnell wieder auf die Beine und genieß die Zeit mit deinem Freund! (Wie steht er eigentlich zu allem? Hat er Geduld mit dir? - Wenn ja, freu dich drüber!!!) :D

    Ich wünsche dir eine baldige Genesung!

    Oiseau

  • Hi Mistmaus,

    siehste alles nur Kopfkino, was glaubst Du wieviel Stress sich die Menschheit ersparen koennte, wenn wir nicht immer das Kopfkino laufen lassen wuerden.

    Ich freu mich fuer Dich, dass Du heute einen schoenen Tag hattest. Lass Dich nicht unterkriegen.

    Alles Liebe,

    Jenny

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