liebe dagmar,das hast du mir aber schön erklärt.
ich muss wohl mehr an mich glauben und mir mehr zutrauen,vielleicht hinterfrage ich mich selber zuviel.
in die gruppen gehe ich ja nun schon über 3 jahre .erst seit noch nicht so langer zeit gehe ich regelmässig,und kann dort auch schon sprechen was mir zu anfang sehr schwer fiel.ohne diese hilfe wäre ich heute noch nicht so weit.aber trotzdem ist es noch immer mein anfang.
wenn ich rückblickend auf meinen zusammenbruch im oktober schaue,weisst du wie mein empfinden ist?
bei der fahrt auf der autobahn hatte ich in mir so ein ruhiges gefühl und ich dachte so bei mir, mensch irgendwie bist du richtig ruhig, so gelassen.
am ziel angekommen dann der plötzliche zusammenbruch als der motor ausgeschalten war.ich sehe das so das ich alles schlechte abgeworfen habe einfach losgelassen habe.kannst du verstehen was ich meine?
die panikattacken danach waren eher die daraus entstandenen angstgefühle,das so was noch mal passieren kann. klingt vielleicht ein bischen komisch.
also was die alkoholkrankheit angeht da bin ich auch erst in den letzten jahren schlauer geworden.einerses durch meinen ex und dann auch beruflich.ich wusste nicht das man wenn man auf entzug ist einen krampfanfall bekommen kann, bis ich es mit meinem ex erleben musste. das werde ich nie vergessen.mittlerweile hatte er nun schon etliche mehr,und ist sich noch nicht bewusst das er dem tod von der schippe gesprungen ist.beruflich betreue ich unter anderen menschen die an folgeerkrankungen durch alkoholismissbrauch leiden ,die mehrzahl derer krepiert elendig,sterben kann ich das nicht nennen.
liebe grüsse pandora