Schluss gemacht und diesmal für immer!

  • ErikL,

    nochmal: Arzt - Entgiftung.

    Wie viel hast Du heute schon getrunken, oder bist Du heute noch nüchtern?

    LG
    Spedi

  • Zitat von ErikL

    Die Sprechstunde ist beendet... Heute ist Mittwoch.

    8) es gibt doch auch noch andere Ärzte, als den einen, oder?
    Wenn es wirklich akut ist, dann sollte man handeln, ohne Wenn und Aber....

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • Servus ErikL,

    jaja, Du musst nur lange genug warten, dann ist die Sprechstunde beendet. :roll: Ich habe nichts anderes erwartet, nur die Begründung ist ein wenig billig.

    Jetzt hör mal gut zu: Wenn Du einen Platz in der Entgiftungsklinik möchtest, dann kommst Du da heute noch rein. Das setzt aber voraus, dass Du das willst und Du Dich darum kümmerst, was mit Dir und Deinem Leben passiert.

    Aber genau das tust du nicht. :?

    Kannst du mir verraten, warum wir weiter auf Dein Geschreibsel eingehen sollten, wenn Du selbst dir schon so wenig wert bist? :roll:

    So long, mir ist die Zeit für so ein Geplänkel zu schade, da geh ich lieber Nasenbohren. :x

    LG
    Spedi

  • Nachtrag:

    Dein Thread heisst

    Zitat von ErikL

    Schluss gemacht und diesmal für immer!

    Vom 26.08.2008 bis zum 31.10.2008 sind es gerade mal 66 Tage - eine recht kurze Spanne für "immer". Ich hatte mir das "immer" etwas länger vorgestellt.

    Aber da hat halt jede(r) seine eigene Vorstellung, gell?

    Sorry, aber diese billige Polemik musste ich jetzt einfach noch loswerden. Weil's einfach leider sooo genau auf Deinen Thread und Din Verhalten passt.

  • Hallo ErikL,
    Ehrlichkeit und Ofenheit ist schon immens wichtig für uns.
    Aber du brauchst jede Hilfe in der jetzigen Situation. Und wenn du nicht arbeiten kannst, dann steh dazu, das du krank bist.
    Du willst doch gesund werden?Und das geht nur trocken.
    Und bei deinen Gefühsschwankungen die du hast, dann steh dazu, es ist so.
    LG
    Jürgen

  • Servus Erik,

    Zitat

    Ich möchte aber diese Medikamente nicht mehr nehmen, weil ich davon tagsüber so kaput bin und nicht arbeiten kann. Auf der anderen Seite heißen die ja antidepressiva um diese depressive Stimmung nicht aufkommen zu lassen...

    Hm... mir scheint als ob alle Ärzte erstmal das berühmte Antidepressiva verschreiben... á la "schadet nix"... Hat mein Arzt damals auch gemacht. Ich hab diese Tabletten ca. 3 Tage genommen... und dann für mich festgestellt, daß ich nicht depressiv bin, sondern eben alkoholkrank. Ergo hab ich nach kurzer Rücksprache mit meinem Arzt die Teile dann auch wieder weggelasssen.

    Wobei ich aber nicht sagen kann, ob es überhaupt eine Wirkung gab. Ich hab halt keinen Sinn drin gesehen... Red halt auch nochmal mit Deinem Hausarzt. Wenn Dir diese Pillen nicht gut tun, dann müßte sich daran doch was ändern lassen können?!!


    LG
    ClaudiA

  • Hallo Erikl,

    womöglich ist Dein Hausarzt doch nicht der richtige Ansprechpartner für Dich.

    zum Thema bezüglich des Umgangs mancher Ärzte mit Patienten und deren Alkoholproblemen möchte ich folgendes sagen:

    Vielen Allgemeinmedizinern fehlen meiner Meinung nach das spezielle Fachwissen sowie auch die Erfahrungen mit alkoholkranken Menschen.

    Es gibt für alle möglichen Krankheiten Fachärzte und ein verantwortungsvoller Allgemeinarzt wird in einem Fall, bei dem er sich nicht kompetent genug fühlt, eine Überweisung an einen Fachkollegen vornehmen.

    Bei Alkoholkranken wird wahrscheinlich dagegen oft der Ernst der Lage nicht richtig eingeschätzt.

    Auch mein Arzt hat mir meine Abhängigkeit nicht so recht abgenommen.

    Neulich hatte ich, im Rahmen einer privaten Feier, ein Gespräch mit einem Arzt aus dem Bekanntenkreis ein Gespräch über Alkoholkrankheit.
    Er ist der Meinung, falls noch keine körperliche Abhängigkeit vorliegt, bedarf es auch keiner professionellen Entgiftung.
    Die psychische Abhängigkeit dagegen sei ein anderes Thema und die Loslösung ein langer Prozess.


    Gruß
    Alpenrose

  • Ein mögliches Kennzeichen der Alkoholkrankheit ist der Realitätsverlust. Er geht sehr oft mit einer Portion Größenwahn einher.
    Ob das hier:

    Zitat

    Ich kann, wenn ich nüchtern bin und klar denken kann und nicht durch dieses Schlafmittel vernebelt bin, mit 1 - 2 Wochen arbeit meine Firma retten!

    dazu zählt kann ich nicht beurteilen.

    Ich kann Dir nur sagen, dass ein weiterer Rückfall Dich auf jeden Fall weiter zurück werfen kann, als es je eine Firmenpleite vermag.

    Eine sehr unbeliebte Ausage in der Suchttherapie ist: erst das Problem Alkohol lösen, dann alle anderen Probleme angehen.

    Das hat seinen Sinn.

    Ein Säufer lebt -auch in den ersten Wochen der Abstinenz- nicht unbedingt im "hier und jetzt", sondern ganz oft in seiner vom Suchtmittel über Jahre verzerrten und entstellten Wahrnehmung.

    Warum dauern Langzeittherapien für ALkoholiker i.d.R. 12 - 16 Wochen? Weil es Monate braucht, bis ein ALkoholiker überhaupt in der Lage ist, seine eigene Situation halbweg realistisch einzuschätzen und zu erkennen, wo es bei ihm "mangelt".

    Nach der Therapie fängt dann die eigentliche Arbeit an sich selbst im täglichen Leben an...

    Wohl dem, der sich die Hilfe sucht, die er braucht - und dann auch annimmt und umsetzt. Anstat Gründe zu finden, warum etwas nicht geht.

  • Hallo Erik,
    wenn du was aus Spedis Gedanken ziehen kannst, dann freut das mich ganz besonders für dich.Vor allen Dingen für deine Trockenheit.
    Du hast dich ja gut relfektiert mit den Tabletten. Du hast sie als Ersatz für den Alkohol benutzt. Beobachte dich weiter genau, und achte auf deine Gedanken.
    Und der Spaziergang hat dir bestimmt gut getan.Manchmal muss man sich selber zwingen zu seinem Glück.Behalt dir sowas bei, das ist wichtig. Mal raus durchatmen, innehalten. Sehr gut, Erik.
    Weiter so.
    LG
    Jürgen

  • Hallo Erik,

    hm… wer mag schon gerne Kritik??? Ich jedenfalls nicht, und ich habe am Anfang meiner Zeit
    hier auch erstmal um mich geschlagen, wenn ich was meines Erachtens nach Unwahres über
    mich gelesen habe, oder aber mir Dinge unterstellt wurden. Da kannte ich ja garnix *grins.

    Allerdings habe ich recht schnell festgestellt, daß die Leute hier eines hatten, was ich noch
    lange nicht hatte, weswegen ich aber hier war: eine zufriedene Nüchternheit.
    Und genau das wollte / will ich ja auch. Blieb mir also ja nichts anderes übrig, als auf die
    Meinungen und Tipps der Alten hier zu vertrauen.

    Und siehe da – es funktioniert. Bis einschließlich heute. Auch habe ich gemerkt, daß mir keiner
    was Böses will, denn den Alten ist es nämlich „egal“, ob ich trocken werde oder nicht. Mein
    ich nicht böse, sondern es ist eben so. Jeder, der hier seine Meinung äußert, bzw. einen Tipp
    gibt, der macht das rein freiwillig. An uns Neuen liegt es, dem Ganzen einfach zu vertrauen.
    Warum sollte ich mir z.B. Gedanken drum machen, ob kontrolliertes Trinken bei mir vielleicht
    doch funktioniert, wenn hunderte von Alkoholikern das Gegenteil bereits oft genug bewiesen
    haben? ;o)

    Generell kann ich Deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen… meine Denke funktioniert
    nämlich ähnlich, und ich muß mir dann einfach bewußt machen, daß ich nicht alles falsch
    mache, sondern manche Sachen eben noch nicht ganz richtig. Und sorum klingt es doch gleich
    schon viel besser, meinste nicht?? :wink:


    Liebe Grüße Dir

    ClaudiA

  • Servus ErikL,

    sieh an, geht doch! :!::wink:

    Und? Hat's weh getan? Nein?

    Eben! :)

    Wer will, findet Wege...

    LG
    Spedi

  • Hallo Erik,

    gut das Du wieder klarer siehst und aufgestanden bist. Nu solltest Du ja, Deine Knackpunkte kennen.

    Es ist immer besser hier zu lesen oder zu schreiben, als sich zurück zu ziehen, nun Du hast es ja auch wieder erkannt. Wenn Du zur Suchtberatung gehst, kannst Du ja mal wegen einer ambulanten Therapie nachfragen.

    Du kannst dann weiter arbeiten und dabei Dein Alkprobl, Deine Depris aufarbeiten. Du schreibst ja auch von Deinem Vater, auch solche Dinge, kannst Du da besprechen.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und den Mut, Deinen Weg weiter zu gehen.

    MLG Mandy

  • Hallo Erik,
    sehs mal so wenn du Probleme ohne Alkohol unter Menschen hast, dann ist die SHG ein gutes Übungsfeld, denen gings doch genauso. Bleib am Ball, so wie hier auch, das dauert eben.
    Und wenn dir die Power fehlt, versuch deine Tage zu strukturieren und Reglmäßigkeiten reinzubringen.
    Oder laß es langsamer angehen. Wir haben alle unseren Körper und Geist mit Alkohol in all den Jahren überfahren.
    LG
    Jürgen

  • Hallo Erik,

    ich freue mich für dich, daß du nach kurzer Zeit wieder zu Sinnen gekommen bist und nun anscheinend ernster einen Weg für dich suchst.

    Ich bin etwa zur gleichen Zeit hier aufgeschlagen, wie bei deinem 2. Mal :wink:. Ich habe mich ziemlich viel durch die Historie des Forums gelesen und habe somit dein Post von vor ca. 2 Jahren entdeckt. Ich sehe zwar grad nicht, was du jetzt anders machst, aber wirkliche Veränderungen gehen ja auch von innen heraus vor sich :wink:

    Zitat

    Ich muß mir Prioritäten setzen ...

    Zitat

    erkenne ich eine Struktur, die von eurer Seite Sinn macht und die ich annehmen muss

    Versuch mal: muß durch möchte zu ersetzen :wink:

    LG und trockene 24 h
    Mieken

  • Nein Erik,
    ich möchte dich nicht verunsichern, denn ich schrieb

    Zitat

    ernster einen Weg für dich suchst

    Das finde ich gut und das zeigt, daß du es nun anders angehst.

    Was mir ins Auge stach ist,

    Zitat

    die von eurer Seite Sinn macht und die ich annehmen muss

    Hört sich für mich, nach einem Übel an.

    Herausgelesen habe ich bei dir, daß du häufig unter Druck stehst und mit aus diesem Grunde Erleichterung in Alkohol gesucht hast.

    Versuche dir nicht zusätzlichen Druck aufzubauen, weil du meinst dieses oder jenes tun zu müssen. Versuche mal für dich: "ich möchte dieses für mich tun" zu ersetzen. Wie fühlt sich das an?

    LG Mieken

  • Hallo Erik,
    du machst doch nicht alles falsch, red dir das doch nicht selber ein. Dein erstes Problem ist der Alkohol, der ist weg, und bleibt es.
    Dann kommen die finanziellen Dinge. Und Erik, da bist du in guter Geselleschaft. Viele unter uns hier haben daran zu knappern. Der Alkohol hinterläßt Spuren in unserem Leben. Du hast mit deiner Frau geredet, und das ist viel ,und sie sieht die Sache ganz pragmatisch. Also geh dies als nächstes an, bevor es dich wieder runterzieht.
    Geh ein Problem nachdem anderen an, das langt für den Anfang.Und wenn du dein Alkoholproblem nicht in den Griff kriegst, haut das mit dem finanziellen erst recht nicht hin.
    LG
    Jürgen

  • Zitat

    Natürlich sage ich zu mir selbst: so kann es nicht weitergehen also MUSS sich was ändern.

    Gut, daß ich noch mal nachgefragt habe :wink:, denn

    Zitat


    Veränderungen gehen ja auch von innen heraus vor sich

    Danke für deine Antwort, wünsche dir ein schönes WE.

    LG Mieken

  • Hallo Erik,

    Du bist ehrlich mit Dir selber und weist, das Luftschlösser Dich nicht weiterbringen. Probl. sind ja mit dem Alk nicht weg, aber man kann Sie nun klar angehen und Lösungen suchen.

    Aller Anfang ist schwer, gut ist das Du Dir Hilfe gesucht hast auch beruflich.

    Ich drücke Dir für Dein Gespräch die Daumen, das Du die richtigen Worte finden wirst. :wink:

    Solange Du klare Gedanken hast und Deine Familie auch hinter Dir steht, wirst Du auch das Finanzielle, wieder in den Griff bekommen, alles braucht seine Zeit.

    Immer step by step, nach vorne schauen und auch kleiner Erfolge genissen.

    MLG Mandy

  • Hallo Erik,

    Meine anfangs überschüssige Energie hab´ich komplett in den Haushalt gesteckt - irgendwo mußte sie auch bei mir bleiben :wink: Ich bin den Fliesen an den Kragen - du deinem Schreibtisch.

    Zitat

    Dankbar bin ich allerdings auch..


    Darfst du dir selbst auch sein, denn DU bist es, der sich einen Weg aus der Sucht sucht.

    Ich danke dir im übrigen auch...hast mich dran erinnert, daß ich ein Buch zum Thema Dankbarkeit besitze. Hatte ich ganz vergessen. Das lädt zum Meditieren ein.

    Schönen Abend wünscht

    Mieken

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