Unsere Ehe ist überschattet vom Alkoholmissbr, unsererEltern

  • es sollte ein grund sein, auf jeden fall.

    das war auch nicht so gemeint, ich glaub halt das ein alkoholiker für sich selbst aufhören muß weil er leben will, weil er sich ändern will, sobald es anfängt für andere zu sein ist es von vonherein zum scheitern verurteilt. mir macht das auch mein herz schwer, ich les hier bei manchen kindern die noch zuhause leben, wie schlecht es ihnen geht, wie sie nicht geliebt werden, und trotzdem da bleiben, aus lauter verzweiflung die mama oder papa tut sich sonst was an. am liebsten würde ich hingehn und die kinder dort rausholen.

    aber wie du weißt, sind meine beiden ja auch weg, und dann kann ich das noch weniger verstehn, wie eltern so handeln können, ich würd alles tun um die lage zu ändern.

  • Hallo Weitsicht !

    Ich habe getrunken, obwohl ich mir der Gefahr bewußt war, Kinder und Mann zu verlieren. Ich hatte oft ein schlechtes Gewissen, hatte oft Angst am nächsten Morgen und wartete quasi auf den Tag, an dem mein Mann mir sagt, dass er mit den Kindern auszieht bzw. dass ich gehen soll. Vom Trinken hat mich das aber nicht abgehalten.

    Ich konnte erst aufhören, als ich mir selber eingestand Alkoholikerin zu sein, als ich merkte, ich komme "aus der Nummer so einfach nicht mehr raus". Das war der Zeitpunkt, an dem ich für mich aufhören wollte zu trinken und das war damit der Zeitpunkt, an dem es dann auch ging. Vorher hatte ich nie ernsthaft versucht, meine Trinkerei zu stoppen. Über gute Vorsätze, die max. zwei Tage hielten, bin ich nie hinausgekommen. Auch nicht für die Kinder, die ich über alles liebe.

    Lieben Gruß
    Biene

  • hi weitsicht

    das kenn ich auch, es gab tage da kam ich bestens gelaunt ins forum, ich hab von nem anderen kind was gelesen und schon war ich mitten in den erinnerungen und hab geheult ohne ende :cry:

    ich habs mir dann angewöhnt das in meinem thread zu schreiben, den auslöser sowie aber auch die erinnerungen die hochkamen. das kostete einige tränen, aber es hat echt gut getan. oft waren es dinge wo ich vorher gar niemanden erzählt hatte, wo ich die meiste zeit verdrängt habe, manchmal kamen sie nachts hoch oder wenn ich in einer situation stecke wo der ähnlich war - nun nicht mehr.

    liebe grüße -Dani-

  • mein Magen hat sich zusammengekrampft, als ich das gelesen habe.

    Merke, das dann eine Wut in mir hoch kommt, würde sie dann am liesten anschreien, ob sie nicht merken, was sie ihren Kindern damit antun. Lesen die hier im Bereich nicht mit.

    Ja geht mir wie Dir, wenn ich lese, dass einige den Absprung nicht schaffen, rausholen geht nicht. Ist wieder das Abgrenzen notwendig. Wichtige Übung für uns.

    Loreen Du machst doch alles, um deine beiden wiederzusehen.

  • Hallo Biene,

    wie alt waren Deine Kinder?

    Haben sie Hilfe bekommen um das Erlebte verarbeiten zu können.

    Ich achte Dich, dass Du es geschafft hast, denn Deine Kinder lieben Dich bedingungslos.

    liebe Grüsse Weitsicht

  • ja ich mach alles, aber in mir kommen dann schon ziemlich schlechte gedanken hoch, seit ich hier les, seh ich halt auch das ich sehr viel fehler gemacht habe. vorher war ich der meinung die beste mama der welt zu sein, ich hät alles für die beiden gemacht. nach dem lesen, seh ich mich eher als einen erbärmlichen co der sich irgendwo mal verloren hat, und nur noch für ihren tollen mann da war. das ist sehr schmerzlich für mich mir selbst die augen zu öffnen das da doch nicht alles so supi war wie ich es sah. auf der anderen seite bin ich so groß geworden, ich habs nicht anders gekannt. was ist normal und was nicht? mein NMB hat zwar nie getrunken, aber ich hab mich so verhalten, wie meine mam mit meinem dad. beziehungskrank? ich werde weiter alles machen, ich möchte das die beiden die chance bekommen, nicht die gleichen fehler zu machen.
    das ist dann das nächste was mich beschäftigt, ich war nie so gemein zu ihnen und trotzdem melden sie sich nicht.
    eigentlich ja ein zeichen das sie vielleicht nicht mein verhalten anerzogen bekommen haben? da kommt echt gedankensalat in mir auf.

    nochmal zum thema trinken aufhören, mein dad hat auch oft entzogen, aber nie freiwillig. was war das ende.... es ging von vorn los. deshalb denk ich ist der wichtigste schritt das es von einem selbst innen drin kommt ansonsten ist es umsonst.

  • Danke Dani,

    dass Du mir Deine Erfahrungen mitgeteilt hast.

    Ich werde morgen in meinem Thread schreiben, kommt doch noch einiges bei mir hoch.

    liebe Grüsse Weitsicht

  • Ja Loreen, die Arbeit an sich selbst bleibt keinem hier im Forum erspart.

    Vielleicht müssen wir auch nicht alles verstehen, es reicht wenn wir unsere wahren Gefühle ausdrücken und unsere Lebensfreude leben.

    Diese Abhängigkeiten und das Co-Verhalten finde ich zum K....., was das alles bei Menschen, besonders bei Kindern anrichten kann. Und Kinder leben nach was Erwachsene vorleben, wenn sie nicht die Chance haben, ihre Kindheit aufzuarbeiten.

    Loreen gemeinsam schaffen wir es hinzusehen, um gesündere Umgangsformen für uns selbst zu leben. Gute Vorbilder hatten wir nicht.

    Ich hoffe, dass Du Dich jetzt nicht runterziehen lässt.

  • nein brauchst keine angst zu haben, ich mach mir halt meine gedanken,wenn ich sowas lese, könnt ich schreien, es zerreißt mir das herz. ich hatte zwar auch ein alk als dad, aber er war nicht bösartig und hat auch nie geschlagen. dafür war er immer teilnahmslos, interessenlos, einfach leblos. trotzdem hatte ich eine liebe mama die mir auch gezeigt hat, das sie mich liebt. ich stell mir furchtbar vor, wenn gerade die mama trinkt. echt der horror.
    ich werd weiterhin alles erdenklich machen, das meine beiden mädchen wissen wie sehr ich sie lieb. morgen geh ich wieder zum JA schaun wir mal. auf den brief habe ich ja leider immer noch keine reaktion, geduld, geduld. wer weiß, vielleicht musste ich das ja alles jetzt erleben, damit ich endlich ich sein kann. alles ein lernprozeß, ohne das ganze hätte ich nie gesehen, was bei mir so fehlgesteuert ist. ich empfand mich immer als normal.

    lg loreen

  • Ja Loreen in jeder Krise liegt auch eine Chance, zum Neubeginn.

    Gehen wir jetzt schlafen, morgen lesen wir uns wieder.

    Gute Nacht Weitsicht

  • nochmal ich :lol:

    Zitat

    loreen ich kann nicht nachvollziehen, das ein Kind kein Grund sein soll, mit dem Trinken aufzuhören.


    ich glaub das is mit ein haken an der sache, ich weiß es aber nicht.

    ich schätz das mei mutter gern für mei geschwister und mich da wär, sich bestimmt auch wahnsinnig oft gedacht hat sie hört etz auf zu trinken für uns - aber das hat nicht geklappt, weil sie es eben nicht für sich will/wollt.

    ich zieh etz mal nen anderen vergleich, den von unserer seite aus :wink:
    ich durft hier scho manchmal von kindern (oder auch co's lesen) die nen kontaktabbruch- oder minderung/trennung nur durchgeführt ham mit dem ziel, das der alkoholkranke sich dann hilfe sucht. diesen personen ging es danach weiterhin genauso besch... wie vorher :(
    erst wenn ich sag, ich zieh das etz durch, weil ich will das mir besser geht, ich endlich leben will - erst dann wird das ganze auch zum gewünschten erfolg führen - für mich!

    schau dich selbst an du bist nun hier weil du an dir arbeiten willst, du willst das es dir besser geht. in erster linie nur für dich und mit diesem gedanken, es wird zwar nicht einfach werden, aber so wirst du es schaffen, dein ziel schritt für schritt zu erreichen!

    liebe grüße -Dani-

  • Hallo Weitsicht,
    meine Kinder sind 8+9 Jahre alt. Seit knapp 5 Monaten trinke ich keinen Alk mehr. Auch, wenn ich meist abends getrunken habe, würde ich lügen, wenn ich sage, sie haben nichts mitbekommen :( . Aber sie sind nicht in Behandlung. Inwieweit ich sie traumatisiert habe kann ich leider nicht sagen. Interessanterweise kommt gerade bei meiner Tochter immer mal wieder zwischendurch das Wort "Bier" (in verschiedensten Zusammenhängen), aber meist regt sie sich darüber auf, dass ich rauche. Meine Antwort, dass ich ja "zumindest" kein Alk mehr trinke, scheint in diesem Zusammenhang nicht zu zählen :?:
    Über Sucht und die damit zusammenhängenden Fragen habe ich mit ihr noch nicht gesprochen. Ich denke, dass kommt erst, wenn sie ein wenig älter ist. Jetzt ist sie mir noch zu klein dafür.

    Lieben Gruß
    Biene

  • Zitat Danny

    ich glaub das is mit ein haken an der sache, ich weiß es aber nicht.

    ich schätz das mei mutter gern für mei geschwister und mich da wär, sich bestimmt auch wahnsinnig oft gedacht hat sie hört etz auf zu trinken für uns - aber das hat nicht geklappt, weil sie es eben nicht für sich will/wollt.

    Liebe Danni,

    ok kann ich nachvollziehen und auch irgendwo verstehen.

    Ich kann aber nicht mehr nur zusehen und den Mund halten, wenn ich bemerke, dass Kinder geopfert werden, damit es Erwachsenen leichter gemacht wird, ihr Leben so weiterzuführen, ohne Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen.

    Gut alle Erwachsenen waren mal Kinder, und ich weiss ja nicht was diesen damals geschehen ist, oder was sie ansonsten erfahren haben, dass sie im Alkohol Trost und Halt sehen und finden, damit ihr Leben erträglicher ist.

    Sie sollen aber aufhören ihre Kinder zu belügen und zu verwirren. Von wegen ich liebe meine Kinder über alles, den Alkohol anscheinend etwas mehr.

    Dann sollte man sich doch eingestehen, dass eigene Liebesfähigkeit blockiert ist, sie garnicht in der Lage sind zu lieben, sich selbst nicht und somit auch nicht die Kinder.

    Denn wir laufen doch wie Verrückte der Liebe unserer Mutter hinterher, tun alles, verleugnen unsere Bedürfnisse, und im schlimmsten Fall, verraten wir auch unsere Liebe zu unseren Kindern, wollen lieber trinkende Elternteile oder Partner retten, als auf die Bedürfnisse der Kinder zu achten. Dagegen wehre ich mich Danni, Aufklärung ist hier so wichtig.

    Ich bin so dankbar, dass ich damals diesen Therapeuten fand, und dieser mir klar vermitteln konnte, dass meine Mutter in ihrer Liebesfähigkeit blockiert war, mir keine Liebe schenken konnte, denn sonst hätte sie nicht zu Tabletten und Alkohol gegriffen.

    Und das WICHTIGSTE für mich war, als er meinte aus einem LEEREN GEFÄSS KANN MAN NICHT SCHÖPFEN, und ich solle mir das Buch "Das Drama des begabten Kindes" von Alice Miller kaufen und mit ihm durcharbeiten. Das war der Anfang für ein bewussteres Leben für mich.

    Es war sehr schmerzhaft für mich Dani, zu akzeptieren, dass meine Mutter mich nicht lieben konnte, und mir fielen Tausend Gründe dafür ein, das dem Therapeuten nicht zu glauben.

    Schliesslich hatte sie doch so viele Ängste um uns, es könnte uns doch was passieren wenn wir draussen unterwegs waren, Und ihr Satz den sie oft wiederholte, Das Schlimmste was einer Mutter passieren könnte, wenn sie am Grab ihres Kindes stehen müsse.

    Das sind doch so verwirrende Botschaften für uns Kinder, auf der einen Seite sagen sie, dass sie uns lieben auf der anderen Seite ist der Alkohol wichtiger als unser Bedürfnis, von der Mutter gefordert und gefördert zu werden, wie wir von unserem Wesen her sind. Und von ihnen einfach nur geliebt werden, weil sie uns geboren hat. Sie sind doch unsere Mütter die wir aus tiefstem Herzen lieben.

    Und wenn uns dann noch eingeredet wird, wir sollten unseren Müttern verzeihen, und sie in Liebe loslassen, damit wir liebevoll zu uns sein können.

    Nein, nein auch das ist eine verwirrende Botschaft.

    Eltern haben wenn sie Kinder bekommen, für diese da zu sein, und ihnen den Rücken zu stärken, nicht umgekehrt wie wir es schon ein Leben lang getan haben, die Verantwortung für den trinkenden Elternteil und für jüngere Geschwister zu übernehmen. Oder warum starb mein Bruder mit 27 Jahren durch den Alkohol, und mein jüngerer Bruder sucht sich eine Frau aus, die auch Alkoholikerin ist, wie er es von seiner Mutter gewohnt war, die Verhaltensmuster ziehen sich über Generationen hin fort, wenn nicht einer anfängt diesen zu durchbrechen.

    Ist lang geworden hat mir aber gut getan, denn ich möchte keiner Illusion in meinem Leben mehr nachrennen, ich kann und darf merken was mir gut tut, und mich ein lebendiges Leben leben lässt, und ich weiss was mir schadet, nämlich mich selbst zu belügen, da die Wahrheit schmerzlich ist.

    Liebe Grüsse Weitsicht

  • hallo lonia!

    ich für mich bin an dem punkt angelangt und das ohne jegliche "ach is mir doch alles egal-einstellung"...

    alkoholismus ist eine KRANKHEIT!

    bei meinem letzten therapiegespräch sagte ich:

    ja das wäre schön,wenn es wieder so werden könnte zwischen meiner mutter und mir...wie es mal war!

    die antwort der therapeutin war:

    es war NIE schön zwischen ihnen und ihrer mutter.weil unsere beziehung zueinander IMMER krank war.krank durch den alkoholkonsum meiner eltern der IMMER stattgefunden hat....und somit IMMER zwischen uns stand...

    klar,hätt ich auch tausend gründe sagen können/wollen warum ICH DOCH AUCH SCHÖNE ZEITEN ERLEBT HABE MIT MEINER MUTTER/VATER..vom kopf her war es nämlich sofort da...hey,warum sagst du sowas?das stimmt doch garnicht...

    meine eltern waren schon immer alkoholiker und dementsprechend war ihre erziehungsweise vom alkohol durchtränkt...

    in liebe loslassen...gott überlassen,versuche ICH zu leben.

    ich lass sie los...ich weiss das sie mich liebt.doch dem alkohol gegenüber ist auch sie machtlos...solang sie nichts ändern will...bis über ihren tod hinaus...wird sie ihre sichtweise mit in ihr grab nehmen.

    lonia,ich glaube wenn wir es nicht schaffen irgendwann einmal sagen zu können:ich lasse dich in liebe los...

    können wir unser leben nicht uneingeschränkt glücklich leben...auch uns würde immer wieder etwas blockieren.

    hach is das schwer!ich hoffe du verstehst MEINE sichtweise,welche ich gern leben möchte..ich lerne sie noch,lächel...aber in meinem kopf ist sie schon.

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Zitat Caro

    die antwort der therapeutin war:

    es war NIE schön zwischen ihnen und ihrer mutter.weil unsere beziehung zueinander IMMER krank war.krank durch den alkoholkonsum meiner eltern der IMMER stattgefunden hat....und somit IMMER zwischen uns stand...

    meine eltern waren schon immer alkoholiker und dementsprechend war ihre erziehungsweise vom alkohol durchtränkt...

    Liebe Caro,

    so sehe ich es auch, und krank ist oder wird man, wenn man sich selbst nicht lieben kann, aus welchen Gründen auch immer.

    Was war das für eine Erziehungsweise wenn sie vom Alkohol durchdrängt war?

    Ja das frage ich mich auch, sie hinderte einen in der eigenen Entwicklung, um gesundes Verhalten zu lernen und zu leben.

    Hast Du den Beitrag von Frozzy T. im Co-Abhängigen Bereich gelesen. Die Sichtweise und den Zustand von uns Kindern hat er prima beschrieben.

    In Liebe loslassen, ja Caro ich kann nichts anderes tun, ich liebte sie trotz allem Leid das ich dadurch erfahren musste.

    Bitter ist die verlorene Kindheit, um die man betrogen wurde, kann einem keiner zurückgeben.

    Hier wäre von Seiten der Eltern eine Entschuldigung an die Kinder nötig.

    Meistens können es Eltern nicht erkennen und sehen, was sie bei ihren Kindern anrichten.

    Machen eher diesen noch Vorwürfe, wenn sie eigene Wege gehen oder den Kontakt abbrechen.

    Viele Kinder bleiben leider abhängig in den Gefühlen zu ihren Eltern, das lesen wir hier genug, hoffe aber durch das lesen und den Austausch hier, es gelingt, dass jede/r innerlich frei und zur Selbstliebe fähig ist/wird. Nachreifen nennen es die Therapeuten.


    Alles Liebe Weitsicht

  • Servus Weitsicht,

    Du fragst im Thread von Nathalie

    Zitat

    ...wie hast Du es geschafft so zu denken, Menschen mit solch einer Einstellung treffe ich nicht so oft. Meistens werden Kinder als Besitz von Eltern angesehen, an denen ausgelebt wird, was einem selbst passiert ist, ist scheinbar Erleichterung, an die Kinder weiter zu geben, anstatt aufzuarbeiten was Eltern einem angetan haben, und diese zur Verantwortung ziehen...


    Nun, ich bin seit gut fünf Jahren trockener Alkoholiker und beschäftige mich intensiv mit meiner Krankheit.
    Darüber hinaus - ich wurde ja auch "wegen irgendwas" zum Alkoholiker, nicht "grundlos". Es würde jetzt zu weit führen (und ich möchte es auch nicht), meine Lebensgeschichte hier auszubreiten. Nur so viel: auch ich bin EKA und finde mich in vielen Berichten und Posts wieder.
    Nur bin ich halt auch Vater und sehe das inzwischen aus noch einem anderen, einem zusätzlichen Blickwinkel: was wurde mir angetan, und was habe ich meinem Kind angetan?

    Irgend jemand hat erst kürzlich wieder geschrieben, da wäre eine Entschuldigung der Eltern an die Kinder fällig.

    Hm. Meinem Sohn war diese Entschuldigung ziemlich egal, ihm war wichtig, dass er inzwischen langsam wieder Vertrauen fassen konnte, weil er gesehen und gespürt hat, dass ich mich zu meinen Gunsten verändert habe - einfach nachhaltig.

    Vielleicht gelingt es ja ihm, diese seit Generationen dauernde "Schiene" zu durchbrechen und ein Leben ohne Suchtkrankheit zu führen - und später an sein(e) Kind(er) weiter zu geben.

    LG
    Spedi

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