Guten Morgen,
schön, dass es nun morgens beim Aufstehen wieder hell ist. Dann fällt es leichter, mich aus dem Schlaf herauszuschälen.
Montage sind mir schon immer ein Gräuel, denn Wochenenden kann ich gut haben. Zeit, die mir ganz alleine gehört und von niemanden, außer mir selbst, strukturiert wird. Aber heute morgen geht es halbwegs. Ich bin recht zufrieden. Wobei ich immer wieder merke, dass es eine Zeit gab, in der ich mir im Leben nicht hätte vorstellen können, dass ich es irgendwann in Ordnung finde, ja sogar genießen kann, ohne einen Mann in meinem Leben – und meiner Wohnung – zu leben.
Wenn ich hier immer wieder die Geschichten lese, in denen es heißt, ich kann nicht ohne ihn, ich will ihn nicht verlassen, fallen mir all meine schlimmen Tage wieder ein, in denen ich wie ein Junkie auf Entzug hinter „meinem Alki“ herjammerte. Na ja, Entzug war es ja auch. Schließlich ist meine „Suchtmittel“ der Mensch gewesen, mit dem ich lebte.
LG
Ette