Ich bin mein neues Ich-Tagebuch

  • ich umarm` Dich ganz herzlich, danke für den Tipp...mach ich gleich, ich hoffe, ich finde Paddy...

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • liebe ingrid!

    DOCH DU KANNST DAS!!!!!!!

    ...warum du so gern leidest...

    warum du meinst es nicht wert zu sein...

    und ja auch warum du es auf MORGEN verschiebst...

    das IST DEINE CO-ABHÄNGIGKEIT!!!

    yeah,sieh es als erkenntnis deines diesen tages..

    immer weiter und weiter wirst DU ihr auf die pelle rücken...

    wir sind da für DICH wenn du uns brauchst..

    drück dich..

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Amai, weißt du, meine Oma sagte immer: ich kann nicht ist will nicht und will nicht ist Trotz. Auch in der Suchtfibel habe ich etwas Ähnliches gefunden: "Ich kann nicht" ist meine Entscheidung, Macht durch Hilflosigkeit auszuüben. So vermeide ich ein klares: " ich will nicht."

    Genauso habe ich auch bei dir den Eindruck, dass du letztendlich erwartest, dass sich FÜR dich etwas verändert anstatt du dich selbst veränderst. Es funktioniert ja auch. Du jammerst rum wie verrückt und alle schreiben sich die Finger wund, um dich aufzuheitern. Das ist Manipulation.....ebenfalls eine derco-abhängigen Glanznummern. Mir ist dafür, ehrlich gesagt, meine Energie zu schade für.

    Ich wünsch, dass du irgendwann den Bogen kriegst.

    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • ich habe niemals vorgehabt, euch eure wertvolle Zeit zu stehlen. Ich fühle mich nicht hilflos, sondern total traurig. Ich kann mich gar nimmer erinnern, wann ich das letzte Mal so traurig war.

    Ich möchte nicht manipulieren, auch nicht Zeit stehlen, auch nicht aufgemuntert werden.

    Ich werde nicht mehr jammern, auch nix mehr sagen, ... solange, bis ich mich selbst wieder im Griff habe. Mir ist klar, dass andere Hilfe brauchen, ich schaff` das schon. Ganz sicher.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • Liebe Amai,

    fühlst Du Dich in Deinem Körper zu Hause? Denn nur über unseren Körper können wir unsere Gefühle wahrnehmen.

    Damit Denken und Fühlen übereinstimmen können.

    Wenn Du traurig bist, lass Deinen Tränen freien Lauf.

    Auf jeden Regen folgt auch wieder Sonnenschein.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Hallo Ingrid,

    ich frage mal einfach nach, wie es Dir heute geht? Konntest Du von dem, was Dir geschrieben wurde, etwas mitnehmen für Dich?


    Das, was Ette geschrieben hat, kann ich nur unterstützen. Jeder kann, wenn er denn will!
    Auch ich dachte immer, ich finde keinen Weg aus der Abhängigkeit, aus meinem Hamsterrrad. Aber es geht, weil ich wollte und einfach losging! Kein Wenn und Aber, kein, ja aber...etc....

    Verstehe, daß Du, nur Du, einen *kleinen* Schritt gehen mußt. Nichts und niemand, sondern nur DU!


    Ich wünsche Dir, daß Du diesen Weg weitergehst! Ein Teil bist Du schon gegangen. Nun geh weiter! Und dazu gehört auch, die traurigen Gefühle mal zuzulassen, aber nicht trotzig zu werden...

    Lieben Gruß

    S.Käferchen [Blockierte Grafik: https://beispiel.rocks/beispiel.rocks/www.cosgan.de/images/smilie/tiere/k025.gif]

  • Zitat von Amai

    ich habe niemals vorgehabt, euch eure wertvolle Zeit zu stehlen. Ich fühle mich nicht hilflos, sondern total traurig. Ich kann mich gar nimmer erinnern, wann ich das letzte Mal so traurig war.

    Ich möchte nicht manipulieren, auch nicht Zeit stehlen, auch nicht aufgemuntert werden.

    Ich werde nicht mehr jammern, auch nix mehr sagen, ... solange, bis ich mich selbst wieder im Griff habe. Mir ist klar, dass andere Hilfe brauchen, ich schaff` das schon. Ganz sicher.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

    Hallo Amai,

    all das will ich dir gern glauben. Ein Schritt auf dem Weg, gesund zu werden, ist es aber auch, an sich selbst genau diese Strukturen wahrzunehmen und zu akzeptieren. Und nicht nach dem Motto zu agieren: Wenn ihr mir nicht sagt, was ich hören will, dann spiel ich nicht mehr mit.

    In der Regel haben wir aus unserer Historie Gründe mitgebracht, uns so zu verhalten. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dir professionelle Hilfe zu suchen, deine Gründe herauszufinden? Zum Beispiel die Rolle deiner "Helferelfe" in deinem Leben zu ergründen. Du schreibst immer wieder von Alkohol in deiner verwandschaftlichen Umgebung. Was hat das mit dir gemacht? Warum hat sich ein Teil deiner Persönlichkeit geweigert, erwachsen zu werden? Warum ist es für dich wichtig, immer wieder zu betonen, dass du aufgrund deiner Körperlichkeit, jederzeit neue Männer haben kannst? Warum brauchst du Männer, um dich zufrieden zu fühlen?

    Es gäbe noch zig Fragen, die mir einfallen würden, aber meine Zeit ist begrenzt. Deshalb solls nun genug sein.

    Gruß
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • nein...ich bin nicht trotzig. Ich bin einfach noch immer traurig. Und irgendwie möchte ich euch mit meiner Trauer nicht langweilen. So habe ich das gemeint, mit meinem letzten Beitrag gestern. Zumindest ist dieses "extremst tieftraurig" zu "tieftraurig" geworden.... Das ist für mich z. B. schon eine Nuance befreiend.

    Ich hab` eine Menge von euch "mitgenommen" ... das "Wollen", Körperlichkeit (ich muss mich in meinem Körper wohl fühlen), auch, dass ich vielleicht etwas Disziplin für mich an den Tag legen sollte, ...

    Vielen lieben Dank für Deine/eure Hilfe.
    Ingrid :D

  • 8) ich bin noch da....vor ein paar Wochen wäre ich eine "Staubwolke" gewesen, hätte eine Runde "geschimpft" und nix verändert, für mich. :D

    Meine Helferelfe ist, glaube ich, meine persönliche Co. Was ich ja auch nicht möchte, weil ich weiß, wie sich Co anfühlt.

    Ich glaube, ich brauche deshalb Männer, dass ich mich "spüren" kann .... Körperlichkeit. Leider. Von daher ist es auch besser für "ihn", wenn ich ihn niemals real treffe, obwohl diese tiefe Liebe da ist, für "ihn".

    Liebe Ette, danke für Deine wertvolle Zeit. Ein Teil von mir ist Kind geblieben, weil ich mich nie angenommen, geliebt gefühlt habe. Und jetzt brauche ich ständig jemanden im Außen, der mir Liebe entgegenbringt. Ich weiß, dass ich mir diese Liebe selbst schenken, geben muss....ich, kein anderer. Dann bin ich überhaupt erst liebesfähig für jemand anderen. Aber diese Erkenntnis muss erst vom Kopf ins Herz finden.

    Vielen Dank für Deine Hilfe, Ette.
    Ich schau` jetzt, dass ich dieses tieftraurig zu traurig wandeln kann.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,
    habe nur flüchtig über deine Seiten gelesen. Ich glaube dir auch, daß du momentan im Tief bist. Doch hier im Forum bekommt man so viel Hilfe, die woanders gar nicht möglich ist, da ein jeder von sich aus schreibt. Nimm doch auch die Worte an, die dir übermittelt werden. Bezüglich Männer: Ich dachte auch, ich kann nicht allein leben. Doch allein ist nicht einsam. ICh bin total sensibel, was dieses Geschlecht jetzt angeht. Bei mir ist es sicher auch zu früh, mich damit zu beschäftigen. Für mich bin nur ich mir wichtig. Habe zu große Angst, wieder in ein Schlamassel hinein zu rennen. Und wenn einer nur ein Glas Bier in der Hand hat, ist er für mich schon gestorben. Total verrückt auch, aber es ist so. Und die Ansagen, ich trinke nicht mehr und habe aber vorher einmal getrunken, läßt auch kein Vertrauen aufkommen. Die Wunden sind eben zu tief und Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Also Männer weit weg von mir, ich fühle mich auch so sauwohl. Man ist ja meistens nur Ersatzmutter, so sehe ich es. Sie wollen umsorgt und versorgt werden, und tun nichts dazu. Doch eigenständig werden sie in den seltensten Fällen. Jedenfalls nicht die in meinem Alter.
    Es ist ein Graus. Also schau auf dich, daß er dir gut geht und verschwende keine Gedanken, was du nicht hast. Du hast die Freiheit, du hast einen Sonnenschein und sehr viele Freunde, hier, die deinen Weg begleiten.
    Manchmal hilft es, im Kopf einen Hebel umzulegen.
    Liebe Grüße
    Renate

    Ein Nein aus tiefster Überzeugung ist besser und größer als ein Ja, das nur gesagt wird, um zu gefallen oder Schwierigkeiten zu vermeiden.

  • :D vielen lieben Dank für Deine Worte. Ja, hier im Forum sind viele liebe Seelen mit wertvollen Hinweisen und Tipps ... und: Ich fühle mich angenommen. Obwohl ich so bin, wie ich bin.... eine anstrengende Persönlichkeit. 8)

    Stimmt, ich sehe immer das, was ich nicht habe. Das ist auch ein superguter Ansatzpunkt, um an mir zu arbeiten: Endlich zu sehen und wertzuschätzen, was ich alles habe.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • 8) ich hab`s tatsächlich geschafft, nur ein einziges Mal an ihn zu denken...ich bin direkt stolz auf mich. Anscheinend hat er es geschafft, sich sehr gut abzugrenzen, ich weiß, dass es ihm gut geht, obwohl ich kein "Lebenszeichen" von ihm erhalte.

    Gut...er lebt sein Leben, ich lebe jetzt meins. Ich bin dankbar, dass ich heute einen neuen Kühlschrank erhalte.... Somit muss ich kreativ nachdenken, wie ich den alten aus dem blöden Eck herausbekomme.... na irgendwie wird`s schon gehen, außerdem nehmen die Lieferanten den alten Kühlschrank mit, also brauch ich mich wirklich nicht abmühen.

    Gestern hat mich meine Tochter gefragt, warum ich mich nicht mehr schminke. Ich hab` sie erstaunt angeschaut (weil mir das gar nicht bewusst war) und ihr gesagt: Du, Schatzi, mir ist derzeit nur nach heulen und ich brauch` mich gar nicht schminken, weil das sowieso alles verläuft und ich dann ausschau` wie ein Zombi....

    Sie sagte nur: Ist es wegen ihm? Ich: Ja! Aber das ist jetzt eine Phase, die geht vorbei, Du und ich, wir sind es uns wert, geliebt zu werden.

    Ab heute werde ich mich wieder schminken....die Tränen sind weg, brauch` ich derzeit nicht.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • :shock: momentan hab` ich zwei Kühlschränke....

    Ích weiß nicht, was sich manche Firmen denken...da heißt es: Zustellung und Abholung. Mich ruft vor einer halben Stunde der Lieferant an und fragt, ob ich eh zu Hause bin. Ich sagte: Klar, sind Sie eh zu zweit??? Neeeeeeeeeiiiiiiiiiin....warum? Oh Gott...mir ist geistig gleich alles runtergefallen....1. Stock, Beton- und nachher Holzstufen, ... der alte Kühlschrank steht noch dort, wo er sowie immer stand, weil ich alleine ihn partout nicht rausgebracht habe.

    So...jetzt war er da, der Lieferant, ich hab` ihn ordentlich angelächelt...hat aber nix an der Tatsache genutzt, dass sich die "Löwendame" zum Schleppen bequemen musste.... rauf in die Wohnung mit dem neuen Kühlschrank.

    Dann haben wir beide versucht, das alte Ding rauszubekommen...unmöglich, irgendwas spießt da. Er meinte: Weißt was...ich komm am Montag wieder, schau`, dass den irgendwie rausbekommst, ... dann hole ich ihn ab. Ich war erfreut und meinte, dass ich bis Montag sicher ein Trinkgeld für ihn habe. Ein bezauberndes Lächeln seinerseits und die Worte: Ich würd` mich über einen Kaffee riesig freuen! Jou...den Kaffee kann er gerne haben. :D

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • schon an ihn, aber heute tut`s mir nicht mehr weh. Gestern habe ich geglaubt, mir zerreisst es mein Herz. Heute ist so ein Zufriedenheitsgefühl da, ich weiß gar nicht, woher das kommt. Brauch`s auch gar nicht wissen... 8) Ich glaube, dass es meine Gedanken sind, die ich zum Thema Loslassen habe. Es sind befriedigende, schöne Gedanken für mich.

    Heute habe ich wieder etwas "Normalität" für mich, ich werde es genießen, über meine Themen quatschen zu können (Pendelverein). Morgen gehe ich wieder Blutplasmaspenden, ... eine Freundin arbeitet in dem Labor, in dem die Spenden (auch meine) untersucht werden. Ist auch schön, dass etwas von mir in die Welt verstreut wird, ... auf die ganze Welt.

    Ich glaub, dass ich deshalb Co bin, weil ich Aufmerksamkeit und Anerkennung möchte. Das ist mein Hauptgrundmuster. Ich schenke mir viel zu wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung und darum mache ich die unglaublichsten Dinge, um es im Außen zu finden.

    Ich weiß jetzt, wo ich bei mir ansetzen kann. Das tut gut. Ohne euch, ohne dieses Forum, würde ich noch immer glauben, dass ich so bin, wie ich bin, weil ich einmal zutiefst verletzt wurde. Heute weiß ich: Ich bin krank! Und heute weiß ich auch, dass es einen Weg raus gibt. Er lautet: ICH.

    Vielen lieben Dank,
    Ingrid :D

  • Liebe Amai,

    Zitat

    Ich glaub, dass ich deshalb Co bin, weil ich Aufmerksamkeit und Anerkennung möchte.

    Wir Co's sind in unseren aktiven Co-Zeiten die Meister in Wunden und Leidaufzeigen. Ja wir moechten zeigen wie sehr wir leiden, wie schlimm doch die Welt mit uns umgeht und wir geben doch soviel. Wir die guten Herzen und die kalte Welt da draussen, so kam es mir manchmal vor. Erst wenn man erkennt, mit welchen Mitteln wir Aufmerksamkeit auf uns lenken und wir uns wirklich eingestehen, dass wir krank sind, erst dann hast Du eine Chance auf das Loesen Deiner Co-Abhaengigkeit. Unsere Selbstliebe fehlt uns, wir koennen uns scheinbar nur lieben indem wir die Liebe eines Partners haben und dazu suchen wir uns dann ein sehr "schwieriges Prachtexemplar" aus, damit wir zeigen koennen, dass wir faehig sind zu lieben, mit all den Schwaechen. Aber Liebe, die faengt bei uns selbst an, solange Du Dich nicht lieben kannst und Du immer noch die Aufmerksamkeitsspielchen brauchst, solange wirst Du auf Maenner treffen, die passend zu Deiner Co-Abhaengigkeit Dein Beduerfnis nach Verletzung und angeblichem Heldentum aufzeigen.

    Mach Dich auf den Weg der Selbstliebe und Selbstachtung, nur dann hast Du eine Chance raus aus diese Co-Rad.

    Bis dann,

    Jenny

  • :D vielen lieben Dank für Deinen Beitrag. Ja, über den Begriff "Selbstliebe" bin ich schon des Öfteren gestolpert.... Wenn ich mich selbst so lieben würde, wie ich andere lieben kann, dann wäre ich geheilt.

    Hast Du eine Idee, wie man startet, in Richtung Selbstliebe?

    Vom Kopf her weiß ich das alles, aber das Umsetzen, dieses Umsetzen, das ist echt der Hammer...

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

  • Hallo, Ingrid,

    es könnte z.B. funktionieren durch die Arbeit mit dem "inneren Kind". Das ist in meinen Augen ein recht empfehlenswerter Weg.

    Du könntest aber einfach mal versuchen einen anderen Weg zu gehen, der da heißt: NICHT ständig um deine eigene Mitte kreisen, nicht pausenlos nur immer an dich selbst denken, sondern mehr an andere im Sinne von: sich kümmern, anderen helfen. Nicht als Co-Abhängige, sondern als Mensch, der ehrlich helfen will (in entsprechenden Ämtern oder Jobs, oder einfach für deine Tochter da sein) - nur, dass du mal diese extreme Ichbezogenheit etwas ablegst. Dann wirst du eher zu dir finden als auf dem Weg, den du momentan beschreitest. Da bin ich ganz sicher. Du wirst dich dann auch wieder selbst lieben können und einen Mann evtl. nicht mehr unbedingt zum Glücklichsein brauchen.

    Einen guten Weg wünscht dir

    Oiseau.

  • :D Danke schön für Deinen Beitrag.

    Du verwirrst mich jetzt a bisserl. Ich habe vom 18. Lebensjahr an, bis jetzt (es ist ja noch immer aktiv, das Co-Denken), mein Leben jemand anderem gewidmet. Ausschließlich war der andere wichtiger als ich.

    Es gab kein ICH mehr. So...und jetzt, da ich begriffen habe, dass mein ICH wichtiger ist als das DU, jetzt soll ich wieder einen "Rückschritt" machen? Das widerstrebt mir total ... Ich laufe ja jetzt nicht mit Ellbogentechnik durch die Gegend, ich kümmere mich auch meine Tochter und um viele reale und virtuelle Menschen, die meine Hilfe brauchen.

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Zitat von Amai

    Das widerstrebt mir total ... Ich laufe ja jetzt nicht mit Ellbogentechnik durch die Gegend, ich kümmere mich auch meine Tochter und um viele reale und virtuelle Menschen, die meine Hilfe brauchen.

    Liebe Ingrid,

    da liegt der Hase begraben, Du kuemmerst Dich mehr um andere Menschen und deren Probleme als um die Deinen. Die Co-Abhaengigkeit ist auch eine Chance Selbstliebe zu entdecken. Du merkst ja wie wenig erfolgreich Du mit Deinen bisherigen Einstellungen bist. Derjenige, der am meisten Hilfe derzeit braucht bist Du.

    Hast Du Dich schon mal einen einzigen Tag ohne Ablenkung Deiner Probleme ganz allein um Dich gekuemmert. Ohne Leuten helfen zu wollen, ohne Internet etc??? Hast Du wirklich Dich mal mit Dir selbst beschaeftigt??? Das bedeutet hast Du mal die Augen geschlossen und mal in Deinen Schmerz gefuehlt??? Die meisten von uns lenken sich dann wenn es wehtut naemlich ab, Esoterik z.B. ist dort ein gutes aber auch nicht unbedingt sehr erfolgreiches Ablenkungsmittel, dass hab ich fuer mich selbst erkannt. Denn die Heilung ist in uns selbst drin und kann nicht von aussen hinzugefuehrt werden oder Begruendungen wie Verstrickungen in der Familie etc. helfen nicht wirklich weiter, da es einen Co-Abhaengigen meisten noch bestaerkt seine so eingefahrenen und liebgewordenen Helferbahnen weiterzufahren. Vielleicht hoert sich das fuer Dich erstmal komisch an, aber ich denke Du solltest Dich einfach mal weniger ablenken und nur mit Dir selbst beschaeftigen.

    Mir hat es damals geholfen.

    Alles Liebe,

    Jenny

  • :shock: das lasse ich jetzt auf mich wirken...ein paar Sekündchen....

    Da gibt es mich ... ich brauch` Hilfe, ich hol` mir Hilfe ... dann gibt es Oiseau, die mir sagt, dass ich nicht so Ich-bezogen sein soll und jetzt gibt es Dich und Du sagst mir, dass ich mich um andere mehr kümmere als um mich. Hallo? Ich steh` grad in der Mitte und werde einmal nach links, einmal nach rechts gezogen....ich bin aber jetzt kein Opfer, weil ich gute Ansatzpunkte drinnen sehe, höchstwahrscheinlich eine Ausgeglichenheit, zwischen beiden Zuständen, sie sollen sich die Waage halten.

    Ich kann meinen Schmerz anschauen, gestern hab` ich ihm tief und fest in die Augen geblickt. Er hat den Namen: sich abgewiesen fühlen, sich ungeliebt fühlen ... ich hab` eine 100er Packung Taschentücher verbraucht.

    Ich gebrauche Esoterik nicht als Hilfe.... ich biete meine Hilfe an, anderen Menschen, zwischendurch, leider Gottes unentgeltlich, ... werde ich aber ändern (und das Wort Esoterik ist abgedroschen und furchtbar, es gibt schönere Wörter, für das, was ich mache, aber das lasse ich jetzt, weil hier schreibt die Co und ausschließlich die Co).

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid

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