• Danke Melanie,
    alle Achtung vor deiner Entscheidung!
    Was ICH will? Ja - ich will Ruhe und Frieden haben.
    Heute habe ich schon was dazu getan - ich war wieder draußen im Garten, habe gepflanzt und die Gartenmöbel für die Freiluftsaison gerichtet. Ich war ganz entspannt! Anschließend war ich auf einen "Klön" bei einer Freundin. Wir saßen im Strandkorb und haben die herrliche Sonne genossen.............so könnte es weitergehen........
    Ich arbeite daran.............
    Liebe sonnige Grüße euch allen. Rosita

  • hallo rosita,
    ja das kenn ich, das will ich auch.nicht immer leicht.

    wie kommst du dahin, die nächste frage, dein ziel dein wille ist ja da. jetzt brauchst du einen weg, das wie erreich ich dieses ziel. es gibt ganz viele wege die du gehen kannst.such dir einen aus der für dich zu bewältigen ist, wo du dieses ziel erreichen kannst.

    mein ziel war das gleiche und mein weg war die trennung. was dann passierte ist eine unendliche geschichte, die ich hier aufgearbeitet habe und weiter aufarbeiten werde.doch mein ziel ist erreicht, ich habe ruhe und einwenig frieden.besser kanns doch nicht sein.

    suche dir deinen weg den du für dich gehen kannst. aber habe dein ziel vor augen. wenn du dich bewegst, etwas tust, wirst du es erreichen können.

    nur mut, du bewegst ja etwas, wenn du hier schreibst.

    liebe grüße melanie

  • Das hört sich gut an, Melanie, du hast ein gutes Ziel erreicht.
    Ich bin noch am üben - gar nicht so einfach.
    Gestern bin ich ganz gelassen geblieben als es hier lautstark wurde. Da ich nicht daran beteiligt war, habe ich mich aus der Affaire gezogen - und das war gut so. Bin in mein Zimmer mit einem guten Buch.
    LOSLASSEN war in dem Moment genau das Richtige. Ich wollte nicht der Puffer zwischen Vater und Sohn sein. Die Beiden haben es untereinander ausgetragen, sind beide alt genug. Bei einem kleinen Kind hätte ich es nicht so laufen lassen. Man muss da gut unterscheiden. Es gab sogar eine Entschuldigung, fand ich beachtlich.
    Gleich gehts wieder in den Garten, damit ich nächste Woche noch die freien Tage draußen genießen kann.
    Rosita

  • liebe rosita,

    ja genau richtig, lass das die beiden unter sich ausmachen. ich dachte auch ich müsste meine kinder beschützen und mich dazwischendrängen. wenns nicht mit handgreiflichen ausseinandersetzungen zwischen vater und kind einhergeht, dann sollte man das die selber ausfechten lassen. meisst war ich dann diejenige die gestritten hatte und vater und sohn sind dann wieder miteinander klar gekommen. ich fühlte mich schlecht und den beiden ging es gut. also richtig so, buch lesen ist wesendlich sinnvoller! heute weiss ich das auch.

    lieben gruß melanie

  • nein, handgreiflich wurde es nicht - nur arges Gebrüll. Ich nehme mich immer mehr zurück, wenn die beiden ihre Auseinandersetzungen und Reibereien haben.
    Heute Morgen war ich mit meiner Freundin unterwegs, haben Blumen gekauft und die Sonnenstrahlen genossen.
    Ich freue mich aufs Wochenende - hoffe, dass es nicht allzu feucht- fröhlich wird. Es gelingt mir immer besser, es nicht in den Vordergrund zu drängen, denn ich schaffe es immer öfter, auf MICH zu schauen. Übung macht den Meister.
    Rosita

  • mehrfach bin ich in der Stadt auf den Alkoholkonsum meines Mannes angesprochen worden, was ich ihm auch sagte, als es wieder "gefetzt" hat und er in dem Zustand einen Streit anfing.
    Nach Tagen hält er mir das wieder vor und beschimpft die Leute aufs ärgste. Er will sogar hin und es "klarstellen". Hätte ich es ihm nicht sagen sollen? Ja - ich weiß - ich kann in nicht ändern und habe im Hinterkopf, dass er endlich wach werden soll. ICH habe Probleme mit seinem Konsum. MICH stört es. ICH will es nicht mehr!. Hier spüre ich meine MACHTLOSIGKEIT.
    Werde trotzdem versuchen, den Tag zu genießen und neue Kraft für die Woche zu sammeln.
    Rosita

  • seit einpaar Tagen könnte ich mich nur noch verkriechen.........
    Die Gefühle, die in mir stecken, sind so zwiespältig, denn einerseits möchte ich weg andererseits weiß ich auch nicht, ob das die Lösung ist.
    Ich versuche meinen Weg zu gehen, dennoch FEHLT mir was. Ich kann nicht mal sagen, was es ist.
    Eine gewisse Leere macht sich breit, Traurigkeit und Ungewissheit.
    Kennt jemand solche Gefühle :?:
    Wie geht ihr damit um?
    Rosita

  • hallo rosita,
    ja ich kenne diese gefühle.
    in solchen momenten höre und fühle ich ganz genau in mich rein.tut weh,aber genau da konnte ich etwas verändern.nämlich bei mir bleiben.mich fragen was will ich wirklich,was kann ich an mir bei mir ändern damit es mir besser geht.alles denken vom partner weg und zu mir,weil nur bei mir habe ich die möglichkeit etwas zu tun.

    glg kathrin

  • Danke Kathrin,
    für deine Antwort.
    Es fällt mir oft schwer, wirklich bei MIR zu bleiben. Ich meine so oft, für den Anderen handeln und entscheiden zu müssen. Die Antworten liegen auf der Hand und ich frage mich: "Warum sieht er es nicht!" Dann muss ich mich zur "Ordnung" rufen, denn es ist nicht meine Angelegenheit. Ja - es tut weh, den Anderen in sein Unglück rennen zu sehen. Vielleicht ist [b]das ja der Weg.
    Den Anderen für sich selbst entscheiden zulassen.
    Rosita

  • Du schreibst , wie du reagieren sollst, wenn er was von dir will. Meiner möchte schon lange nichts mehr von mir, du meinst sexuell?
    Ich habe hier noch nicht so recht von Frauen gelesen, die noch verheiratet sind, viele trennen sich.
    Ich muss mich auch erst hier noch richtig zurechtfinden.

  • ja rosita,dem anderen die entscheidungen selber treffen lassen und auch die konsequenz die daraus entsteht.nicht enmischen denn das ist manipulation,und somit entwickelt es sich anders als es sein würde ohne einmischung.schwer ja,aber notwenig.

    glg kathrin

  • irgendwie fühle ich mich in den letzten Tagen von Allem überrollt...............das Leben hetzt mich durch die Gegend, obwohl ich es so gar nicht will.
    Ich bin ausgepowert und müde.
    Zeitweise habe ich das Gefühl, meinem Leben hinterher zu rennen. Ich spüre eine große Leere.
    Kennt das auch jemand?
    Rosita

  • Gestern las ich in einem Buch, dass es das Wichtigste ist, für sich selbst zu sorgen.
    Der Verstand weiß es - nur die "Ausführungen" hinken bei mir hinterher.
    Dann frage ich mich, ob ich zu egoistisch bin, wenn ich mich an die erste Stelle setze?
    Nunja, das Übungsfeld ist für heute abgesteckt!
    Allen einen schönen Tag.
    Rosita

  • Die letzten Tage sind nicht so berauschend gewesen.
    Ich fühle mich mit meinem Problem sehr alleine gelassen und z.T. unverstanden.
    In unserer Gesellschaft wird das Trinken als so normal angesehen und die meckernde Ehefrau "gönnt" es nicht.
    Mich kotzen diese hochprozentigen Gesellschaften an. Kann man nur gut gelaunt sein, wenn der Alkohol fließt? Bin ich immer nur Spielverderber?
    Rosita

  • Zum Glück kippt bei meinem Mann die Stimmung noch nicht allzu oft, wenn er abends meist vorm Fernseher sitzt, ist er gut aufgehoben, da möchte er eh nicht reden und man kann nicht plötzlich was falsches sagen.
    Ich sehe es ihm meist an, am Gesicht, wenn er schlechter gelaunt wird.

  • Liebe Rosita,

    laß Dich "einfach" nicht zum Spielverderber abstempeln.

    Ich habe Alkohol noch nie gemocht - aus Geschmacksgründen - und galt auch zuweilen als Spielverderber. Damit kann ich verdammt gut leben. Wer nämlich meint dass der Alkohol - und damit eine Wesensveränderung/Lockerung - notwendig ist um "Spiele" zu spielen, mit dem mag ich nicht spielen ;)

    Ja, das trinken gilt als normal. Aber es liegt doch an uns, wie wir damit umgehen. Komischerweise gibt es in meinem Freundeskreis fast nur Leute nicht nicht trinken - wenn, dann verdammt wenig. Einfach weil unbewußt schon solche Menschen zu Freundschaften fanden, die sich ähnlich sind.

    Ich fand mit den Kumpels meines Ex kein Level. Ich kann weder mit Kartenspielen noch würfeln um Alk umgehen, bzw. dem etwas abgewinnen. Aber das muss ich nicht!

    Du siehst also Rosita, Du bist wichtig, Deine Interessen oder die Dinge, in deren Gegenwart Du Dich nicht wohl fühlst. Du bist verantwortlich dafür, dass Dinge, die Dich stören nicht in Deiner Nähe sind.

    Bist Du zu egoistisch? Dieses Wort "Egoismus" hat durchaus eine gesunde Seite und ist eine ganz wichtige Eigenschaft. Da aber oftmals Egoismus als "Schimpfwort" verwendet wird hat es einen Beigeschmack bekommen. Wenn jemand sagt "du Egoist" so ist das eine Unterstellung/Bleidigung.

    Es gibt Punkte, da bin ich ausgesprochen egoistisch. Ich hoffe sogar, ich lerne das noch besser! Denn es gibt Menschen, die möchten mich ausnützen und genau da muss ich mich schützen dadurch, dass diese Menschen nicht an mich oder meine Seele oder mein Helfersyndrom rankommen.

    Ich kam erst langsam wieder zu Kräften als ich meine Mitmenschen werkeln ließ wie diese wollten. Sind es Menschen, Freunde, die mir ähnlich sind, dann sind sie so und so "normal" und es gibt nichts, wodurch meine Seele sich angsprochen fühlen müsste. Ist es aber ein durchgeknallter Mensch, wie mein Expartner, so geht es mich nichts an was er treibt und es gibt keinen Grund meine Power zu vergeuden durch Mitleid, Hilfsversurch oder oder oder.

    Du siehst, liebe Rosita, die Kraft - oder die Kraftlosigkeit - wird von Dir und Deiner Auffassung bzw. Handlungsweise gespeist.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Danke, liebe Dagmar, für deine zum Nachdenken anregende Antwort.
    Hier soll ich alles Schuld sein: Papiere, die nicht mehr gefunden werden, Magenschmerzen, die mein Kochen verursachen u.u.u.u.
    Das kann ja auch nicht sein!
    Heute habe ich einen schweren Gang vor mir, bei dem ich wünschte, Unterstützung zu haben. Alle solche Dinge muss ich alleine bewältigen. Ich stoße dabei sehr oft an meine Grenzen.
    Ich fühle mich alleine gelassen, obwohl ich verheiratet bin. Das kriege ich nicht sortiert in meinem Kopf.
    Rosita

  • Ach, liebe Rosita, ich denke schon, dass das ganz normal ist ein Päckchen "Schuld" aufgeladen zu bekommen. Aber schnall es Dir doch einfach nicht auf den Rücken und lasse es da stehen, wo er es abgestellt hat. Auch ich war schuld am Verlust des KFZ-Scheins und blablabla. Du, ist mir einfach schnurz ..... ich habe meinen nämlich noch :) Was geht mich das Gegammel eines anderen an und der Versuch der Schuldzuschreibung (Autsch, meine Papiere muss ich auch unbedingt richten, sonst bin ich demnächst mal so eine Blindniete wie er).

    So, Du bist in Deiner Ehe alleine. Nun, auch das kenne ich aus der Partnerschaft. Und ich sage Dir was: ich habe im alleinsein ganz viel gelernt. Früher war die Toilette des öfteren defekt. Glaub aber mal bloß nicht, dass der Mieter des Hauses, mein Ex Bock hatte das zu machen.

    Hier ist mir selbiges passiert, und ich habe das Ding mit harter Arbeit und Hautverätzungen selber befreit. Ich sage Dir, zwischen dem Heulen und der Aussichtslosigkeit weil es nicht zu schaffen scheint, kommt dann nur noch die Erleichterung und das Bewußtsein, was man/frau doch eigentlich alles kann.

    Ich sag Dir was, wenn ich an meine Grenzen stoße und mich alleine fühle, dann weiß ich es und kann im Notfall einen Freund um Hilfe bitten. Habe ich aber einen unzuverlässigen Partner, so bilde ich mir ein Hilfe zu bekommen, die dann doch im Nirvana untergeht....

    Nein danke, dann bin ich lieber mit mir alleine, denn da scheine ich viel weniger einsam und hilflos zu sein. Weil ich eben weiß ich muss alleine gehe ich alles anders an, plane anders und setze anders um.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Frau kann wirklich ALLEINE viel bewältigen. Meinen schweren Gang gestern habe ich auch alleine hinbekommen.
    Es stimmt, Dagmar, auch alleine klappt das - wenn auch mit wackligen Beinen. Ich war zwar k.o. gestern Abend - aber auch stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.
    Die "Schuld" dort stehen zu lassen, wo sie "abgestellt" wurde, fällt mir äußerst schwer.
    Als Kind wurde ich auch schon immer für alles zur Verantwortung gezogen. Musste durch den frühen Tod eines Elternteiles, den fehlenden Part übernehmen. Ich bin als Kind in einer Familie groß geworden, in der der Alkohol oberste Priorität hatte. Es stand immer eine Flasche Rotwein neben dem Herd - musste ja temperiert sein! Sobald die Flasche leer war, kam die nächste......
    Ich fand das so schrecklich, sah es aber mit Kindesaugen als normal an.
    Solche Erinnerungen sitzen!!
    Meine erste Ehe war auch davon geprägt, der Schwiegervater starb mit schwersten inneren "Verletzungen" durch den Alkohol. Es war grausam, das mit anzusehen. Aber - es schreckte nicht mal meinen Mann ab, er trank weiter......
    Hier ende ich ,lieber mal, denn es kommt wieder alles hoch!
    Rosita

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