Hallo,
ich habe diese Frage grad von doro gelesen und stelle sie hier mal als eigenes Thema rein.
Warum nur fühle ich mich meinem eigenen Glück so wenig verpflichtet?
Liebe Grüsse
Elocin
Hallo,
ich habe diese Frage grad von doro gelesen und stelle sie hier mal als eigenes Thema rein.
Warum nur fühle ich mich meinem eigenen Glück so wenig verpflichtet?
Liebe Grüsse
Elocin
Hallo,
ich weis zwar nicht warum mir dabei grade so spontan das Gespräch letztens mit meinem Vater einfällt....
er sprach über meine Mutter, die vor fünf Jahren gestorben ist an Leberzirrhose...er vermißt sie sehr...heute genauso wie kurz nach ihrem Tod....und er beteuert immer wieder: Wenn ich besser aufgepasst hätte, hätte sie diese Krankheit nicht bekommen aber ich habe ja an mich gedacht und an meine Arbeit und an den Garten und an was weis ich noch. Dabei hat er nie an sich gedacht, sondern nur an meine Mutter, ein Co wie er im Buche stand und immer noch steht...Na...und er hat mir das beigebracht....hat mich " aufpassen" geschickt, wenn er es nicht konnte weil er arbeiten mußte...andere Dinge als arbeiten zu gehen hat er sich im Leben nicht geleistet obwohl er 10 Jahre seines Lebens sowieso schon verloren hatte weil er Kriegsbeschädigter war und zehn ganze Jahre seines Lenbens im Lazarett verbrachte.....
Ja, die Frage ist gut aber ich kann zur Zeit keine Antwort darauf finden, weiß wohl nicht einmal wann und womit ich glücklich wäre
aber ich bin eifrig dabei danach zu suchen.
Merlina
Hi Elocin,
"warum"-Fragen stelle ich mir schon lange nicht mehr, da es für mich sinnlos ist, diese Fragen, die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, zu beantworten.
Auch der Negativtouch der Frage "Warum ich mich so wenig verpflichtet fühle" ermuntert mich nicht zu schreiben, geschweige denn mir Gedanken darüber zu machen.
Ich versuche im JETZT positiv zu formulieren und so wäre ich angeregter zu schreiben, wenn die Frage z.B. hiesse:
Was kann ich selbst zu meinem Glück beitragen?
Eine liebgemeinte Anregung sich nicht nur mit dem "Warum nicht" zu beschäftigen. ![]()
LG Skybird
Moin Elo,
GUTE Frage! Die ich mir selbst immer wieder stelle, wenn ich mich gehetzt fühle.
Mir wurde beigebracht, dass Leistung und Fleiß sehr, sehr wichtig sind im Leben. Sich Ruhe gönnen, Musestunden genießen wurde gleichgesetzt mit Faulheit und die ist verachtenswürdig. Selbst Lesen galt als Hindernis, im Haushalt zu helfen und somit als nicht rechtens. Ich war schlampig und dick und musste froh sein, wenn ich überhaupt „einen abbekam“ – nach Meinung meiner Mutter. Wie sollte ich also Glück überhaupt verdient haben – mich ihm sogar verpflichtet fühlen? Ich musste mich immer anstrengen, um Anerkennung und Zuwendung zu bekommen. Wieso soll das jetzt plötzlich anders sein und ich kann einfach „sein“? Es ist schwer, aus diesen Strukturen heraus zu kommen, mich selbst wichtig zu nehmen und mein Glück zu gestalten und auch anzunehmen.
Wenn ich das in Zusammenhang mit meiner Co-Abhängigkeit bringe, finde ich die Ursachen auch dort, wo ich aufgewachsen bin. Leistung, Anstrengung und Tun sind die einzigen Dinge, die mich etwas wert machen. Und natürlich das Stillschweigen über das, was in der Familie passiert. So war es nicht verwunderlich, dass ich immer Beziehungen hatte, in denen ich mich anstrengen und sorgen musste und die nach Außen topp wahren. Teilweise gab es auch in früheren Beziehungen schon Alkoholmissbrauch, was mir aber erst im Laufe meiner Co-Bearbeitung auffiel. Erst als ich dann mit einem abhängig trinkenden Mann zusammen war, kamen meine Co-Anteile RICHTIG zum Vorschein, sodass ich nicht mehr umhin kam, daran zu arbeiten. Ich lernte, dass ich nicht mit JEDEM auskommen, es JEDEM recht machen muss und mir auch Zeiten des „Faulseins“ nehmen darf. ICH bin die Person, die mir das erlauben kann. Inzwischen weiß ich, dass ich auch etwas wert bin, wenn ich nicht rackere wie ne Hafendirne und es mir mal gut gehen lasse. Aber das war ein langer Weg.
LG
Ette
Sky : Da bin ich anderer Meinung als du. Wenn ich nämlich für mich die Ursachen nicht erkannt habe, kann ich auch nicht daran arbeiten, mich da heraus zu arbeiten.
Hallo,
weil ich es schon als kleines Kind gelernt habe, mich nicht so wichtig nehmen zu dürfen
Sätze wie :*Kind, stell Dich mal bitte nicht so an, Du mußt Dich nicht so in den Mittelpunkt stellen, andere haben es ja noch viel schlechter erwischt als Dich, Kind, was soll ich denn sagen, mir geht es ja auch schlecht, wenn ich mich immer um Dich so viel kümmern muß.* (ohne Worte...)
Dies Verhalten zog sich dann inmeiner Männerwahl weiter, die mir dann suggerierten, meine Bedürfnisse müssten hinten anstehen. Selbst in meinem Job war dies zehntrangig, die eigenen Bedürfnisse zu beachten.
Sies war die perfekte Grundlage für mich, mich nicht verpflichtet zu fühlen, meinem Glück große Bedeutung beizumessen.
Die Frage *warum* finde ich insofern wichtig, weil hier viele noch ganz am Anfang stehen, sich selbst zu finden, zu erkennen, was dazu führte, daß Andere im Mittelpunkt stehen und nicht die Person selbst. Warum selbst liegt für uns hier das Glück des abhängigen Partners im Vordergrund? Für mich jahrelang, weil ich nicht *wichtig* war, eigene Bedürfnisse mit blöden und dummern Sprüchen, Drücken sämtlicher Co-Knöpfe kommentiert wurden.
Erst, als ich mit der Nase am Boden schnuppern durfte, erkannte ich, daß es nur eine Verpflichtung gibt: Nämlich, mir und meinen Bedürfnissen, glücklich sein zu können und zu dürfen, gerecht werden zu müssen. Nur die Verantwortung mir gegenüber ist wichtig, um aus der Suchtspirale kommen zu können. Nicht der Gedanke, wenn ich etwas für mich tue, dann wird der Partner schon mitziehen und so weiter...(dies wäre nämlich wieder nicht für mein Glück, sondern wieder für Andere).
Heute bin ich wichtig, stehe bei Allem für mich im Mittelpunkt, was nicht zwangsläufig heißt, egoistisch zu sein, andere nicht an meinem Glück teilhaben lassen zu können. Aber den Staub an meiner Nase konnte ich abschütteln, und dort will ich auch nie wieder liegen, nur um für andere oder durch andere Glück zu empfinden. Ich bin glücklich mit mir, so wie ich bin...
Lieben Gruß
S.Käferchen
Liebe Elocin,
danke für Deine/Doros Frage. Ich hab mal in mich reingehorcht und festgestellt, dass sie auf mich nicht 100prozentig zutrifft.
Eigentlich tat sie das noch nie.
Bitte nicht falsch verstehen, das klingt vielleicht überheblich, ist aber so nicht gemeint.
Schon immer war mir mein Glück wichtig.
Ich habs nur ständig von anderen abhängig gemacht. Das ist die Krux.
Wie ein Samurai-Krieger hab ich gegen den Suff meines Mannes gekämpft, weil ich glücklich sein wollte!
Ich hab nicht weggeschaut, hab nicht beschönigt, nicht verharmlost.
In diesem Kampf hab ich viel Kraft verloren, auf jeden Fall.
Aber ein grundsätzlicher Gedanke in bezug auf Deine Frage drängt sich mir doch auf:
Ich muss jetzt leider bei Adam und Eva anfangen. ![]()
Es liegt in der Natur der Sache, dass wir Frauen eher nach außen orientiert sind.
O.K. Wir hier in unserer pervertierten, vereinsamten Überflussgesellschaft sind total degeneriert, aber in vielen Ländern und vor allem Naturvölkern leben die Frauen in Gemeinschaften, organisieren sich sozial, teilen sich die Erziehung der Kinder und alle sonstigen anstehenden Arbeiten und Aufgaben, stehen also nicht so unter Stress.
Sie leben in einem guten, natürlichen sozialen Netz.
Das WIR ist wichtig und mit Sicherheit in uns tief verankert.
Während Männer in Konkurrenz zueinander stehen und eher Einzelkämpfer sind. Klar, es geht ja darum, dass der Stärkste das beste Genmaterial so weit wie möglich verbreitet ![]()
![]()
Ich philosophiere mal ein bisschen weiter:
Dadurch, dass wir Frauen hier sehr viel auf uns alleine gestellt sind, also fast schon das männliche Prinzip leben, krallen wir uns vielleicht verzweifelt an den Partner, verbiegen uns, gehen Kompromisse ein, verlieren uns...weil wir uns unbewußt nach dieser Gemeinschaft, nach diesem WIR sehnen.(?)
Und überfordern unsere Partner.
Wir sehnen uns nach diesem Wir-Gefühl, Männer aber eher nach dem Ich.(?)
Wir hecheln in pervertierter Art und Weise einer verloren gegangenen Gemeinschaft hinterher und verlieren uns in einer Partnerschaft. Wir entfernen uns von uns selbst, verlieren das gesunde Ego, verlieren das Gefühl für unsere eigenen Bedürfnisse, weil wir diesen Menschen nicht verlieren wollen, an ihm festhalten.
Frauen sind, glaub ich, nicht zum Allein-sein geboren.
Und diese unbewusste Sehnsucht nach dem WIR macht uns vielleicht so verschroben.
Wir wollen helfen, retten, pflegen, an uns binden, brauchen Bestätigung, Anerkennung.
Je weniger gesunder Egoismus vorhanden ist, desto ungesündere Beziehungen werden eingegangen.
Die Erziehung spielt auch 'ne große Rolle.
so manche Frau hörte als Mädchen Sprüche wie:
Sei brav, zurückhaltend, kümmere Dich....
Die heutigen Mädels habens vielleicht einfacher. Weiß nicht.
Ich glaub schon, dass jedes Mädchen eigentlich einen gesunden Egoismus mitbringt, sonst wäre gesundes Zusammenleben ja garnicht möglich.
Wenn ich ein gutes Grundgefühl für mich habe, kann ich es auch für andere haben und mich auf natürliche Art in einer Gemeinschaft bewegen, eben OHNE mich zu verlieren, OHNE zu klammern.
Dieser gesunde Egoismus aber wird manchen Mädchen aberzogen.
Ach, ich könnte jetzt noch ewig gedanklich weiterspinnen, hör jetzt lieber auf...
War das alles jetzt am Thema vorbei?
Ich hoffe nicht, liebe Elo ![]()
Liebe Grüße,
Thelma
Hallo Thelma, solche Dinge finde ich auch wichtig und beachtenswert. Ich sehe auch das Soziale und Netzwerkbildende an den Frauen. Frauen finden aber keine Energie in dieser männlichen Art die bei uns gelebt wird und auch nicht im Wir sondern in der Stille und des bei sich seins. Ich glaube eine richtige weibliche Frau ruht in sich... doch so sind wir nicht erzogen. Wir sind zum funktionieren und kümmern erzogen bis zum kranken Co Verhalten.
Männl. Kraft, auch Feuerkraft zu leben kostet uns auch Kraft..kann auch gut funktionieren, wenn Wir denn einen Ausgleich finden...
Auch ich glaube da in die Prägung der Biologie, doch die Gesellschaft ist genauso ausschlaggebend.
Und das ist auch im Arbeitsbereich so...Arbeit steht eigentlich ganz oben, vieles wird über Arbeit und Arbeitsleistung definiert. Da stimmt für mich was ganz und gar nicht.
Und um die Kurve zum Glück zu kriegen. Das Land braucht eine Veränderung. Und eine Umverteilung der Anerkennung von Menschen.
Fängt ja schon an das Frauen immer noch weniger verdienen...und Kinderkriegen und Erziehen nicht wirklich belohnt wird etc.
Was immer gilt ist die Feuerkraft. Für uns Frauen echt ungesund.
FÜr Frauen sollte es mind. 2 bis 4 Tage im Monat frei geben für die Erdbeertage z.B. damit Sie sich regenerieren können etc.
Das ist für mich als Frau Glück. Wenn ich auf meinen Zyklus achte und achten kann und wenn meine Arbeit gelich Wert ist. Bzw. nicht alles über Leistung definiert wird.
Und mir liegt mein Glück sehr am Herzen... aber ich habe auch an mir gearbeitet.
Karotte
Fühle mich ja geehrt, dass meine Frage hier Threadtitel geworden ist. ![]()
Meine Lebensphilosphie ist eigentlich auch so, dass ich mich dem WIR verpflichtet fühle.
Bin christlich erzogen und da gings immer so nach dem Motto: Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück.
Und es stimmt normalerweise auch.
Es lohnt sich, für andere etwas zu tun, in Netzwerken zu leben, sich zu kümmern.
Normalerweise!
Doch in der Beziehung zu meinem Mann verkümmerte mein Engagement für andere immer mehr, alles lief nur noch darauf hinaus, IHN aus seinem Schlamassel zu befreien, ihn zu retten, ihn glücklich zu machen.
Für andere fiel da nichts mehr ab.
Alles lief aus der Balance.
Maßlosigkeit.
Nix mehr mit Netzwerk, nur noch ein Pol, um den sich alles dreht.
Und meine Frage, warum ich mich dem eigenen Schicksal nicht genug verpflichtet fühle, fiel mir ein im Zusammenhang mit Situationen, in denen ich eben mich selbst aufgeben muss für andere oder einen anderen.
Wo ich ein schlechtes Gewissen habe, dass ich IHN verlasse, weil ich mit ihm nicht glücklich werde, und mir Sorgen mache, dass dies für sein Schicksal negativ ist. Und ich denke, ich muss lernen, es in Kauf zu nehmen, dass mein Handeln FÜR MICH auch negative Auswirkungen auf andere haben könnte. Oder zumindest dass andere das so empfinden und mir Vorwürfe machen.
Ich muss aufhören, aus Pflichtgefühl Dinge zu tun, die mir widerstreben. Oder sie mir aus Pflichtgefühl so lange zurechtzubiegen, bis ich mir einbilde, dass ich es auch will.
(Dass ich jetzt nicht normale tägliche Pflichten wie Arbeiten usw. meine, ist klar.)
In Gesprächen mit meinem Mann (na ja, das Wort "Gespräch" passt nicht wirklich) oder auch durch mein Handeln versuche ich immer weiter, die Gute zu sein, fair zu sein, ihm verständlich zu machen, dass ich im Recht bin.
Aber vielleicht ist das schon zu viel.
Es geht irgendwie um Balance.
Mein Schicksal, mein Weg, ist meine vornehmlichste Aufgabe.
Und meinen Weg gehe ich gemeinsam mit anderen. Und da gehören Rücksichtnahme, Wir-Gefühl, Gemeinsamkeit, alles mit dazu.
Und auch mal zurückstecken oder was opfern.
Aber bei ihm sollte ich mich selbst opfern mit Haut und Haaren und meine Kinder dazu.
Doro
Hallo, da gibt es doch auch diese Aussage: Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst. Da bestätigt sich das zuerst das Ich kommt und die Selbstliebe, Selbststärke, sonst kann ich auch andere nicht lieben und auch nicht wirklich von mir aus und von Herzen geben.
Karotte
Und wie Du mir aus dem Herzen sprichst liebe Karotte, erlebe ich das alles doch gerade pur, purer geht es wohl nicht. Am liebsten würde ich dieses - so dauerhafte und länger andauernde - Gefühl festhalten vor lauter "Angst" das ist wieder vorbei.
Dieses gegenseitige Wechselspiel von Wertschätzung, durch welches zwei Gesprächspartner gegenseitig Stärke erhalten. Mehrer Menschen, die sich achten, übereinander freuen und auch mit offenem Blick gegenseitig die Anwesenheit registrieren.
Früher mal habe ich mich durch Leistung definiert, definieren müssen. Die Leistung ist wohl immer noch da, aber auch eine persönliche Wertschätzung andere Menschen, die mir ein freies Gefühl gibt - ein ungehetztes. Ein Gefühl, dass vom anderen nichts erwartet wird - ich gebe aber mehr als gehetzt, weil dadurch Kreativität und ein gutes Gefühl über meiner Arbeit stehen - so ist diese dann auch "gut".
Ausnahmen wie die, von der Doro spricht gibt es wohl bei uns allen. Aber genau das habe ich nun lernen dürfen: hier liegt die Ausnahme! Und niemand ist unnütz, sondern kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen ![]()
Deshalb erfreue ich mich an anderen Menschen, die mir - und ich ihnen - gut tue. Ich pflanze draussen meine Samen, habe heute meine Palmen rausgestellt und freue mich auf ein Wochenende bei milden Temperaturen - mit meinen Tieren - vielleicht mit meinem Tisch den ich lackiere - vielleicht, vielleicht, vielleicht .... auf jeden Fall Zeit, Glück und Dinge die ich mir gönne ...
Lieben Gruß von Dagmar
Zitat von KarotteHallo, da gibt es doch auch diese Aussage: Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst. Da bestätigt sich das zuerst das Ich kommt und die Selbstliebe, Selbststärke, sonst kann ich auch andere nicht lieben und auch nicht wirklich von mir aus und von Herzen geben.
Karotte
für mich ist diese aussage etwas wie gesetz. im guten mein ich, nicht negativ sondern positiv gesehen. aus dem buch wo das kommt gibt es so viel , das ich für mich nehmen kann und daraus kraft schöpfen.
die eigenliebe, selbstliebe ermöglicht es einem erst andere menschen zu lieben. wer sich nicht mag, mag auch niemand anderen, das ist faktum.weil er es nicht kann. alles andere erscheint mir dann als krank.
die achtung vor sich selbst sollte im leben nicht verloren gehen. doch ich denke wir menschen sind so organisiert, das uns das nicht verloren gehen kann, wenn die liebe für sich selbst vorhanden ist. wenn ich mir vorstelle wie viel kraft der mensch dadurch hat, sich am leben erhalten zu wollen ist es enorm. ich habe schon geschichten von menschen gehört, die in lebensbedrohlichen situationen überlebt haben, obwohl das unglaublich ist. diese enorme kraft steckt in uns allen. wer es für sich entdeckt hat, der kann damit unglaubliche stärke erreichen. darüber sollte man sich bewust sein. mit willenskraft lässt sich so mancher berg versetzen.dazu brauchts dann wieder die liebe für sich selbst. das gehört alles zusammen.fehlt ein teil dafon, wird man krank.dann wirken diese kräfte nicht mehr, das zusammenspiel ist gestört. dann kommt es zu den zusammenbrüchen die uns so sehr erschrecken.
mein beitrag dazu
liebe grüße melanie
Hallo,
kann nur das unterschreiben was Ette gesagt hat. Habe als anerzogene Co einfach nur so gelebt wie es einem beigebracht wurde und mich immer gewundert warum mein Leben für mich nichts schönes, leichtes und lebenswertes (mir) zu bieten hat. Erst als ich wirklich mit einem sehr, sehr, kranken süchigen nicht heilbaren Menschen zu tun hatte, ihn geliebt und mich geopfert habe, stellte ich mir die Frage -Warum?. Da ich am Ende, endlich, meiner Selbst angekommen war/bin. Ich mir eingestehen mußte so geht es nicht mehr weiter. Physisch krank und psychisch. Da konnte ich nichts mehr schön reden. Und deshalb stelle ich mir die Frage sehr oft-Warum, und bin immernoch am Lernen es zu verstehen, damit ich dann für mich etwas ändere. Nämlich mich zu schätzen, zu akzeptieren so wie ich bin und mich und meinen körper zu lieben und das ist eine Menge zu lernen.
Viele liebe Grüße an alle und uns alle viel Kraft.
Nancy
Ich finde auch, dass Frauen mehr arbeiten, mein Mann finde ich, ist als Alkoholiker auch fauler, ich darf ihm keine Vorschriften machen, was er tun soll. vor 2 Tagen sagte ich, er solle eben kürzer radfahren, dann noch Zeit Auto bißle aussaugen oder Busch schneiden im vorgarten.
Dann war er gleich sauer, er lasse sich keine Vorschriften machen.
Wenn man so sieht, hat man als Frau mögl. weise mehr Arbeit mit Teenagern ist man als Hausfrau, Lehrerin, Putzfrau, Köchin usw.
Ich versuche, mir immer Freiraum zu schaffen, im Moment bin ich abends öfter weg, über Winter lange nicht , artet dann aber teilweise in Freizeitstress aus.
Ich habe aber keine Lust, das launische Gesicht und die Launen meines Mannes zu ertragen.
Meine Jungs sind dann in ihren Zimmern, die kriegen davon nichts mit.
Aus der Opferrolle rausgehen, das ist ein ganz großes Ziel der Coabhängigkeit. Ich entscheide mich nicht mehr Opfer zu sein. Übernehme für mich selber die Verantwortung und somit auch für mein Leben.
Die Dinge nicht mehr von anderen abhängig zu machen das ist unser Weg. Nicht zu fragen Warum (schließt eine Selbstschuld mit ein) sonder WOZU ist es gut, was will das Leben/Schicksal/Gott mir damit zeigen... das ist meiner Meinung nach die Frage.
Ich sage dazu: Machen wir uns auf um ein gutes und schönes und sinnvolles Leben zu leben...in einem Buch hieß es so ähnlich wie: machen Wir uns auf gute Erinnerungen zu schaffen.
Buchtips.: Da kommt der Satz vor:
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…elbsthilfeun-21
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…elbsthilfeun-21
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…elbsthilfeun-21
LG von Karotte Weibsbild
Hallo Karotte,
ich habe die Linkandresse mal verändert, so wie ich es dir schon mal zeigte.
Weißt du das sind alles nette Bücher...aber ich für mich habe festgestellt das beste Buch ist das Leben...ich habe auch noch kein Buch über Co-Abhängigkeit gelesen, wozu denn auch, ich habe es doch selbst erlebt und so kann das keiner rüberbringen. Und das lesen hier reicht mir..da hier es oft gelebt wird und diese Beispiele sind viel werttvoller...
Liebe Grüsse
Elocin
Liebe Elocin, ich krieg das nicht mehr hin mit den Links...ich komme nicht mehr zu meinen Büchertips, da konnte ich ja selber was ändern und mir immer abschauen und kopieren wie das ging...sorry. Aber danke das Du das immer so ordentlich machst.
Bücher sind nicht für jeden was...glaube ich gerne. Mir haben schon viele Bücher sehr geholfen...in meinem Leben.
Liebe Grüße
Karotte
Zitat von KarotteHallo, da gibt es doch auch diese Aussage: Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst.
Hallo,
WIE dich selbst..... nicht mehr als dich selbst, nicht bis zur Aufgabe des eigenen Lebens! Und wir Co´s nehmen dies allzu gern zum Anlass, das Glück und das Wohlbefinden des Partners über unsere eigenen Bedürfnisse zu stellen.
LG
Ette
Bzw. lieben Wir uns zuwenig und stellen das Glück der anderen über unser eigenes. Das ist aber in meinen Augen keine Liebe mehr, denn es gehen ja auch Kontrolle und Opferhaltung damit einher...es ist eben Coabhängigkeit.
Karotte
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