So, nun schreibe ich hier nochmal

  • Hallo Mohn,
    ich schreibe immer gerne mit Zitat, weil ich da deinen Text
    besser vor Augen habe.
    Ja sicher gibt es viele Leute, die von dem Stoff wegkommen.
    Ich habe hier auch sehr viel darüber gelesen, wie zum Beispiel von
    Karsten, Hut ab vor so viel Stärke.
    Solche "Geschichten" sollten sich mal unsere Männer durchlesen...
    aber, haben sie einen Grund damit aufzuhören? NEIN!!!
    WARUM AUCH???? Läuft doch alles gut, wir Frauen machen ja alles
    mit. Wie oft habe ich gelesen, dass sie erst ganz tief fallen müssen,
    um aufzuwachen, ich, du, wir alle hier, die Hilfe suchen, wissen es.
    Das finde ich so schade, dass immer erst was passieren muss!
    Wo bleibt denn der gesunde Menschenverstand?
    Warum muss erst alles kaputt um sie herum sein, bevor sie damit endlich,
    wenigstens bereit sind, aufzuhören?
    Wie fühlen sie sich denn, wenn sie immer wieder mit einem dicken Schädel aufwachen? Wenn sie ihre Familien zerstören?
    Ihre Arbeitsplätze verlieren?
    Wo bleibt der Stolz?
    Sie sind doch nicht als Alkoholiker geboren.
    Nee, genug jetzt davon, es bringt ja doch nichts.
    Vielleicht sollten wir hier eine neue Seite aufmachen:
    Co sucht Co zwecks WG....
    Plan B ist natürlich auch wichtig, aber momentan habe ich mich so auf die WG mit meiner Freundin eingeschossen, dass ich an nichts anderes mehr denken kann und es macht mich froh, dass ich diese Möglichkeit voraussichtlich tatsächlich habe.
    Sonst ziehen wir beide zusammen.

    Wünsche dir und allen die hier mitlesen, ein
    entspanntes Wochenende, ich muss noch 2 Nächte arbeiten und dann
    kann ich schon mein Köfferchen packen.
    LG Waldliebende


    :roll::roll::lol::)

    Und wenn du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her.....

  • Hallo Waldliebende!

    Hoffe du hattest ein ruhiges Wochende! Bei mir so lala. Habe immer wieder erhöhten Redebedarf mit dem jüngsten Sohn. Kommt einfach nicht in die Hufe. Aber es wird schon werden.
    Und schon Koffer gepackt für den Kurzurlaub?
    Hoffentlich spielt das Wetter mit!Schöne lange Spaziergänge am Strand, sich mal richtig durchpusten lassen.Leider gibt es hier keinen grünen Smilie.
    Die Seite Co sucht Co zwecks WG :D
    Würde bestimmt sehr interessant werden.Ob man nicht direkt ein Haus mieten sollte?? Oder direkt mehrere?? Zurtitt für Männer nur auf Einladung und Bedarf :oops: gestattet!!!
    Du hast ja Ideen!
    Die Sache mit deiner WG ist schon toll und es könnte ja auch klappen. Warum auch nicht!.
    So hast du auch ein Ziel vor Augen, wo du mit kleinen Schritten darauf zugehen kannst.
    Wünsche dir fröhlichesKofferpacken und wunderschönen Urlaub.
    Freue mich dann von dir zu lesen.

    LG
    Mohn 8)

  • Bin wieder da und hatte einen schönen Kurzurlaub.
    Wir hatten zwar überwiegend schlechtes Wetter, aber
    das hat uns die Laune nicht vermiest.
    Haben uns mehrere Küstenorte angeschaut, waren so viel
    unterwegs wie das Wetter es zuliess.
    Zwei Tage später kam der Partner meiner Freundin.
    Wir haben uns prima verstanden und hatten alle drei
    enorm gute Gespräche.
    Wir konnten alle über unsere Probleme reden und
    haben viel für uns rausgezogen.
    Das angenehme war, dass alles so schön sachlich und ruhig
    zuging. Alles wurde von allen Seiten betrachtet und jeder
    durfte seinen Senf dazugeben.
    Ich habe ihnen von der WG erzählt, sie waren ganz begeistert.
    Nun wollen sie auch eine WG mit mir gründen.
    ich habe noch nie erlebt, dass sich 3 Menschen, die sich teilweise
    nicht öfter als zweimal gesehen haben, so vertraut sein
    können.
    Nun kann ich sogar wählen, ob ich eine Zweier-WG oder einer
    Dreier-oder sogar Vierer- WG beitreten möchte.
    Es tut sich was und das schöne ist, dass alles in Ruhe angegangen werden
    kann, keiner drängt und die Angelegenheit wird in Ruhe durchgesprochen,
    wir 3 werden uns in Zukunft mehrmals zum Gesprächskreis treffen
    und planen, wie wir das in die Tat umsetzen können.
    Uns schwebt ein grösseres Haus vor, in dem wir miteinander leben, aber
    jeder trotzdem noch seine Rückzugsmöglichkeiten hat.
    Beide trinken kaum, einer raucht nicht, auch im Urlaub habe ich weniger geraucht, ich konnte mich gut anpassen, ich hatte nicht das Gefühl, dass
    ich ein Opfer brachte.
    Dieser Kurzurlaub hat mir wirklich enorm was gebracht.
    Ich habe gemerkt, dass ich auf dem Weg bin, mein Leben zu
    ändern, es stagniert mich mehr.
    Wenn man sich öffnet, dann ergeben sich plötzlich Möglichkeiten,
    an die man im Traum nicht gedacht hat.
    Mein Mann fragte mich, in welchen Kneipen wir waren und wo man
    da überall was trinken kann.....
    er war erstaunt, dass wir in keiner einzigen Kneipe waren, dass
    wir abends "nur" im Ferienhaus waren und trotzdem eine schöne Zeit hatten. Es war dort total einsam und die nächste Kneipe war 8 km entfernt, ihm wäre sowas zu langweilig...
    Er hat nichts begriffen.....merkt aber, dass ich mich jetzt in eine
    andere Richtung entwickle, lässt mich aber machen.
    Ganz kurz stand ich vor einem Schnapsregal, da waren so typische Küstengetränke, ich sagte dann nur noch zu meiner Freundein, das fehlt auch noch, dass ich ihm Schnaps als Mitbringsel einkaufe.
    Statt dessen gab es einen gräucherten Aal und eine warme Mütze.
    Heute Abend gehe ich wieder zum Nachtdienst, habe mir leider eine Erkältung eingefangen, da war aber auch ein Sturm.
    Halsschmerzen auch, aber da muss ich erstmal durch, ist egal, die Erkältung werde ich in ein paar Tagen wieder los, ist nichts gegen die
    schönen Tage, die ich da verbringen durfte.
    Wie geht es dir, Mohn? Hoffe doch gut...?
    LG Waldliebende

    Und wenn du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her.....

  • Hallo Waldliebende !

    Habe mich wirklich gefreut, das du so einen schönen Kurzurlaub hattest!!!
    Ich habe mir beim Lesen gedacht: Siehste Waldliebende ,jetzt hast du nicht nur einen Plan A sondern auch Plan B und Plan C.
    Ja, es bewegt sich was, wenn man sich selber bewegt. Nur die ersten paar Schritte sind schwer.
    Toll auch , das du so tolle Gesprächspartner gefunden hast, die dir in Ruhe und vorallendingen wertungsfrei zugehört haben. Das ist, so finde ich, sehr sehr selten!!
    Es ist bestimmt sehr schwer gewesen für dich gewesen, dich gegenüber Menschen die du nicht so gut kennst , zu öffnen.
    Aber irgentwie merkst du auch schnell ,wenn jemand mit dir die selbe Wellenlänge hat. Da braucht man sich nur in die Augen zu schauen und brauchst nix zu sagen.
    Aber selten ist da schon.
    Jetzt kannst du ja wählen in welche Richtung du willst. Warum auch in Eile!! Lieber alles in aller Ruhe planen und dann durchziehen, als eine Hauruckaktion!!
    Gut finde ich auch, das du deinen Mann nix zu Trinken mitgebracht hast. da wäre ich auch erstaunt gewesen, wenn du das gemacht hättest. :shock:
    Sicher läßt dich dein Mann erstmal alles machen. So richtig glaubt er bestimmt nicht daran, das du das durchziehst.
    Bin ja auch so eine, habe einfach zu oft gedroht und nicht wirklich durchgezogen.

    Wirklich, du liest dich sehr gut!
    Mehr davon!!!
    Wie es mir so geht?
    Gesundheitlich jetzt viel, viel besser. Dieser Wirbel war es doch wohl gewesen. Der Arzt hat mich wieder sehr gut in Form gezupft.
    Ansonsten?
    Ich bin zufrieden!
    Nein!! Ich bin mit mir zufrieden!!
    Es sind meine kleinen Schritte, für manche klitzeklein, aber sie bringen mich doch vorwärts. Und wer will es schon bewerten?
    Habe dieses Jahr viel für mich erreichen können und viel positives Feedback bekommen.Womit ich überhaupt nicht gerrechnet habe!
    Und zu Hause, da achte ich mehr auf mich und arbeite an mir!
    Wer weiß schon was alles noch so passiert.
    In kleinen Schritten.
    Freue mich wirklich sehr, das du so gut drauf bist!!!
    Mehr davon!!!

    LG
    Mohn 8)

  • Schon so spät, aber die Zeit rennt nur so dahin.
    4 Abende nicht zu Hause (Urlaub) gewesen, im Anschluss 3 Nachtdienste
    gearbeitet, gestern hatten wir einen Tag für uns.
    Ich bin da immer sehr aktiv, weil ich alles aufarbeiten muss.
    Das übliche, Haushalt der liegen geblieben ist, Wäsche aus`m
    Urlaub, Böden putzen.....etc...etc...
    dann gestern eigentlich der erste Abend so richtig ohne Verpflichtungen.
    Gemütlichen Abend gemacht, mit Mann....
    Zwei Videos geliehen, machen wir sehr selten...
    Einen Fim für meinen Geschmack, einen für seinen.
    Halb Zehn abends dann das übliche:
    Augen zu und Schluss mit Gemeinsamkeit.
    Früher hätte ich mich darüber total aufgeregt, gestern habe ich einfach mein Buch genommen und bin ins Bett gegangen, keine Lust mehr auf Diskussionen, warum er wieder mal eingeschlafen ist, ich weiß es ja....
    Er war total überrascht, was das denn solle, er wäre ja nur mal kurz eingenickt, bla bla bla.....eine Stunde....
    Früher wäre ich auf diese Diskussion total eingegangen, hätte ihm alles
    Mögliche vorgehalten.....
    Habe einfach nur gesagt, dass ich mir seinen Film, der sowieso nichts für mich ist, dann nicht auch noch alleine ansehe.
    Er beleidigt in sein Bett.
    Heute Morgen gemeinsames Frühstück als wenn nichts gewesen wäre.
    War denn was???? Nöööö, es war das was immer war.....
    Gemeinsames Einkaufen für langes Wochenende, er wollte ja unbedingt mit, ohne Stoff im Kopf, sonst wäre ich wirklich alleine gefahren.
    Einen lieben alten Bekannten nach langer Zeit wiedergesehen, ach, ich liebe es mit solchen Menschen zu plaudern, nicht, dass ich so eine Quasselstrippe bin, aber es macht einfach Spass zu hören, was Menschen
    so machen, die man fast ein Jahr nicht mehr gesehen hat und die arbeitslos waren und Wirt waren und eine neue zufriedenstellende Arbeit gefunden haben und so über ihr ehemaliges Leben als Wirt erzählen und wie sie die Menschen im Nachhinein sehen, die tagtäglich an der Theke standen und es heute noch tun, wie man hört und keinen anderen Lebensinhalt in den letzten Jahren gefunden haben, sich einfach nicht weiterentwickeln konnten/wollten...schade...und er so froh ist, dass er das heute nicht mehr erleben/mitkriegen muss.
    Dann im nächsten Laden totale Unruhe seinerseits.
    Er müsste ja wieder in 4! Stunden arbeiten, wäre ihm alles zu viel/ zu
    lange, zu nervig.....
    Ach ja.....der Pegel....
    Halbe Stunde später wieder zu Hause, einen Drink und gute Laune.....
    Alles wieder gut, so einfach ist das....
    Ich lästere hier nicht ab, sondern ich schreibe das alles auf, weil ich immer mehr begreife, warum er das und das macht, warum er so und so ist, warum er so und so in bestimmten Sitauationen reagiert.
    Mitleid ja, er ist krank.
    Missionieren? NEIN!!!
    Bringt nichts, das habe ich gelernt, dank euch in diesem Forum hier.
    STAGNATION? NEIN!!!!
    Ich trete nicht auf der Stelle!!! Ich habe durch meine Anmeldung
    hier so viel Wertvolles erfahren und auch umgesetzt, dass es schon erstaunlich ist.
    Ich bin eigentlich überhaupt kein Internetmensch, ich bin eher der Naturmensch, ich brauche immer Bodenhaftung, muss immer die Erde unter meinen Füssen spüren, wenn ich zu lange im Internet bin, dann habe ich das Gefühl in einer fremden Welt zu sein, weil das so unwirklich ist, aber es hat mich so weit gebracht, ich bin so dankbar.
    Noch was: Ich habe meinem Mann heute Morgen nach dem Frühstück ohne irgendwelche Emotionen(aber nicht eiskalt) sachlich mitgeteilt,
    dass ich weiterhin MEINEN Weg gehen werde, weil ich seinen Weg nicht mehr akzeptiern kann/will.
    Ich werde auch weiterhin Auszeiten nehmen, mit Freunden in Kurzurlaub fahren, nicht fragen, ob es ihm gefällt, kein schlechtes Gewissen deshalb haben.
    Wenn er daran teilnehmen möchte, so kann er es tun, aber es wird nicht mehr solche Touren geben, wo es nur darum geht, wo ist die nächste
    Kneipe, was kaufen wir an Buddels für einen "geselligen" Abend ein...
    Wenn es ihm gefällt, kann er mitmachen, nur dann, ich werde darauf keine Rücksicht mehr nehmen!!!
    Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass er es begriffen hat und das ist
    für mich ein Schritt weiter.
    Ich weiß nicht wohin meine Entwicklung mich in Zukunft führt, aber
    ich werde MEINE Entwicklung zulassen.
    Wenn er auch mal irgendwann bereit ist, sein Leben zu ändern,
    dann helfe ich ihm, solange muss er damit leben, dass ich mein Ding durchziehe.
    Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden, das hätte ich nie für möglich gehalten. Das Leben macht mir wieder Spass und ich habe kein schlechtes Gewissen mehr dabei.
    Es zieht auch Kreise in anderen Bereichen, ich kann manches von mir halten, muss nicht mehr so emotional reagieren und kann besser
    unterscheiden, ob kämpfen Sinn macht oder nicht.
    Das ist meine aktuelle Situation.
    Ist gut so momentan.......

    Und wenn du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her.....

  • Hallo Waldliebende,

    Schön, dass Du mit Deiner Situation zufrieden bist. Ich wäre es nicht.

    - Wenn mein Mann unbedingt mit einkaufen gehen will und dann unbedingt weg will, damit er endlich was tanken kann. Hallo? Ist er die Sonne und alle haben um ihn zu kreisen? Danke, das kenne ich von XY schon zur Genüge. Das will ich NICHT mehr.

    - Wenn ich das Ansehen von zwei DVDs als innige Zweisamkeit interpretieren muss, weil da sonst einfach nichts in Sachen zwischenmenschlicher Nähe stattfindet.

    - Wenn ich ungerechter Weise beschimpft werde, obwohl eigentlich ICH den Grund habe, sauer zu sein (Einschlafen vor dem Fernseher).

    - Wenn ich mit meinem Mann Streit habe und anstatt die Situation zu klären, einfach zur Tagesordnung übergegangen wird. Und ich meinen Ärger deshalb runterschlucken muss.

    und vor allem:

    - Wenn ich jemandem dabei zusehen muss, wie er immer weiter abbaut und immer tiefer in seiner Krankheit versinkt.

    - Wenn ich immer Verständnis zeigen muss, weil mein armer Mann ja so krank ist - aber nicht willens, seine Krankheit behandeln zu lassen.

    - Wenn ich sehe, in was das schwer verdiente Geld umgesetzt wird. Was von meiner Leistung am Ende übrig bleibt.

    - Wenn ich mir mühsam Freiräume erkämpfe - durch eine Trotzhaltung - ich aber trotzdem immer Gewehr bei Fuß stehe, falls mein Mann mir doch einmal die Gnade erweist, sich helfen lassen zu wollen.

    - Wenn ich zwar einen Ausweg aus meinem Seelengefängnis sehe, ich darauf aber zwei Jahre warten muss.

    Du siehst das sicher ganz anders. Über einen Austausch würde ich mich freuen.

    Feeli

    Liebe Grüße von

    Feeli

  • Hallo Feeli,
    ich habe geschrieben, wie der momentane Zustand ist.
    "Ist gut so momentan", habe ich wortwörtlich geschrieben.
    Momentan kann ich damit umgehen.
    Wie es in einer Woche, einem Monat, einem Jahr aussieht,
    kann ich jetzt noch nicht sagen.
    Natürlich ist das alles andere als schön.
    Wir hatten auch bessere Zeiten.
    Die werden auch nie wiederkommen, das ist klar.
    Ich habe erreicht, dass ich nicht auf der Strecke bleibe
    und nicht jeden Tag grübel und frage, wie ich ihn da
    rausholen kann.
    Ich tue was für mich, das habe ich früher nicht getan.
    Das muss dir nicht gefallen, für mich ist es momentan
    erstmal erträglich.
    Man darf auch nicht vergessen, dass ich seit 28 Jahren verheiratet
    bin. Das macht die Sache nicht gerade leichter.
    Mein Mann weiß, dass er ein Problem hat, aber wie so viele hier, ist er
    nicht in der Lage, daran was zu ändern.
    Und ja, es ist eine Krankheit, wie wir alle wissen.
    Mehr kann ich dazu nicht sagen.
    LG Waldliebende

    Und wenn du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her.....

  • Hallo Waldliebende,

    Ja, dass es schwer ist, sich zu trennen, weiß ich. Ich kann auch Deine Situation nachempfinden. Ich selbst habe mich nach 13 Jahren getrennt. Meine Urgroßmutter nach über 40 Jahren. Und das waren noch Zeiten, wo man sich eigentlich nicht hat scheiden lassen. Irgendwann hat man eben die Wahl, mit unterzugehen oder sich frei zu schwimmen.

    Für eine Trennung braucht jeder seinen Tiefpunkt, den hast Du offensichtlich (noch) nicht erreicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es Deinem Mann zusehends schlechter gehen. Mir scheint, darauf bereitest Du Dich innerlich schon einmal vor, indem Du Dir Freiräume schaffst. Was ich mit meinem vorherigen Post auch zum Ausdruck bringen wollte, ist: Mir scheint, Du quälst Dich. Tust gerade eben so viel für Dich, dass die Situation wieder halbwegs erträglich wird. Pass nur gut auf Dich auf. Ich war innerlich auf den Anblick meines nahezu besinnungslosen Mannes nicht vorbereitet. Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen.

    Warum bleibst Du bei ihm? Aus Loyalität, Angst vor Veränderung, willst Du sicherstellen, dass er 'gut versorgt' ist, bevor Du gehst oder weil Du ihn liebst? Die Fragen brauchst Du mir nicht beantworten. Aber kannst Du sie Dir selbst beantworten?

    Liebe Grüße

    Feeli

    Liebe Grüße von

    Feeli

  • Feeli, danke für deine lieben Worte.
    Es wird meinem Mann voraussichtlich zusehends schlechter gehen,
    ich mag nicht daran denken.
    Es ist ein schleichender Prozess oder es kommt von heute auf morgen.
    Wenn man ihn nicht kennt, sollte man nicht meinen, dass er trinkt.
    Er wird immer noch mind. 5 Jahre jünger geschätzt.
    Es kann sein, dass ich mich quäle und deshalb viel für mich tue, um
    es erträglicher zu machen.
    Aber ist das denn so falsch?
    Deine Urgroßmutter hat sich nach 40 Jahren getrennt, wie ist sie damit zurecht gekommen??? Das interessiert mich wirklich.
    Wie ist es dir ergangen?
    13 Jahre sind auch eine lange Zeit, die ihr zusammen verbracht habt.
    Warum ich bei ihm bleibe?
    Die Frage stelle ich mir jeden Tag.
    Deine Gründe sind alle ein Teil davon und du liegst damit
    goldrichtig, denke ich.
    Liebe spielt wohl auch eine große Rolle, ich vergesse die schönen Zeiten
    nicht, auch wenn sie immer mehr schwinden.
    LG Waldliebende

    Und wenn du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her.....

  • Hallo Waldliebende,

    vielleicht redest du dir die Situation schön, vielleicht aber ist dieser etwas langsamere Weg eben für dich viel besser. Wer weiß das schon von außen?

    Ich finds schön, dass du deinen Weg gehst (musst du ja sowieso) und dich hier den kritischen Nachfragen immer wieder mutig stellst.
    Hauptsache, die Richtung stimmt, ist jedenfalls meine Meinung.
    Ob es so, wie du es jetzt vorhast, richtig ist, kannst nur du selbst letztendlich wissen. Kritische Nachfragen sind sicher hilfreich, weil wir dazu neigen, uns eben die Dinge so zurechtzurücken, wie es uns passt.
    Mein Eindruck war aber ein anderer: Ich finde, du machst das irgendwie gut, eben auf deine Weise. Nur ein Eindruck, mehr ist es nicht. DU bist Kapitän deines Lebens.

    Liebe Grüße
    Doro

  • Hallo Waldliebende, Hallo Doro,

    Die Sache ist eben nur die, dass man sich mitschuldig macht, wenn man sein Alkoholikerleben unterstützt, statt ihn fallen zu lassen. Nichts wird dadurch besser, weder für einen selbst, noch für den anderen. Meiner Meinung nach sollte man seinen Teil dazu beitragen, dass der andere die Chance bekommt, sein Problem in seiner vollen Tiefe zu erkennen und sich Hilfe zu suchen. Wenn man einen Alkoholkranken unterstützt (emotional, finanziell, organisatorisch...), entmündigt man ihn!

    Meine Urgroßmutter hat nach ihrer Scheidung leider nur noch zwei Jahre leben dürfen. Doch diese beiden Jahre waren die glücklichsten ihres gesamten Lebens. Das hat mir meine Oma erzählt. Letztere ist durch das Verhalten ihres Vaters heute noch, mit 86 Jahren, traumatisiert.

    Für mich selbst waren es nach den dreizehn Jahren psychische Schmerzen, die fast schon physisch wurden, so stark waren sie. Ich handelte komplett gegen meine Gefühle und nur nach meinem Verstand. Besonders mein schlechtes Gewissen hat mich lange gequält und tut es auch heute noch ab und an. Und da ich wusste, dass ich es alleine nicht schaffen würde, habe ich mir Hilfe gesucht. Doch schon etwa eineinhalb Monate nach der Trennung, als ich endlich die Kontaktsperre errichtete und mich daran hielt, ging es mir deutlich besser. An dieser Stelle vielen Dank an meine Therapeutin, die mich davon überzeugt hat, dass dies richtig ist.

    Ich habe immer noch meine Tiefs. Ich weine. Mein Herz wird mir schwer. Doch die anderen Momente, wo ich befreit lachen kann, wo ich ausgehen kann ohne Angst davor, was mich erwartet, wenn ich wieder nach Hause komme, die werden immer öfter. Ich habe begonnen, die Scheuklappen abzulegen, mit denen ich die letzten Jahre durch mein Leben gegangen bin. Ich fange wieder an, andere Menschen wahrzunehmen. Mich sogar darauf zu freuen, wenn ich neue Menschen kennenlerne.

    Es ist so schön, nicht mehr morgens zur Arbeit zu gehen mit dem Gedanken, ob er wohl heute imstande war, selbst arbeiten zu gehen - oder ob er sich schon wieder hat krankschreiben lassen. Ich wurde mal von seiner Chefin vormittags auf der Arbeit angerufen, weil er weder auf der Arbeit erschienen war, noch sich gemeldet hatte, es sei denn eine Krankmeldung eingereicht hätte. Ich habe für ihn gelogen. DAS WILL ICH NIE WIEDER.

    Liebe Grüße

    Feeli

    Liebe Grüße von

    Feeli

  • Hallo Feeli

    Zitat

    ie Sache ist eben nur die, dass man sich mitschuldig macht, wenn man sein Alkoholikerleben unterstützt, statt ihn fallen zu lassen. Nichts wird dadurch besser, weder für einen selbst, noch für den anderen. Meiner Meinung nach sollte man seinen Teil dazu beitragen, dass der andere die Chance bekommt, sein Problem in seiner vollen Tiefe zu erkennen und sich Hilfe zu suchen. Wenn man einen Alkoholkranken unterstützt (emotional, finanziell, organisatorisch...), entmündigt man ihn!


    wer ist man?

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Hartmut,

    Na, ich habe das gemacht. Ohne bösen Willen, ohne mir dessen auch nur bewusst zu sein. Und ich denke, Waldliebende tut gut daran, sich anzusehen, ob sie ähnliche Verhaltensweisen zeigt. Ob sie nicht aus den falschen Motiven bei ihrem XY bleibt. Ich will sie um Gottes Willen nicht angreifen und damit sie meine Aussage nicht als böse gemeinte Kritik auffasst, habe ich eben allgemein formuliert. Ich denke, dass es eben auch typisch Co ist, den Angehörigen auf diese Weise zu entmündigen und ihm damit die Chance zu nehmen, die entscheidende Krise zu erfahren. Erst als ich diesen Mechanismus erkannt habe, war ich imstande, ein gutes Stück weit loszulassen.

    Ich habe meinen XY von ganzem Herzen geliebt. Ich habe ihn sogar so sehr geliebt, dass ich ihn verlassen konnte. Ist verständlich, was ich meine? Glücklicher Weise habe ich mich selbst auch noch ausreichend geliebt um zu erkennen, dass es auch für mich so nicht weitergehen kann.

    Ich hatte ihn wie in einer Gummizelle eingesperrt, in der er sich nicht verletzen konnte, aber in die Bier, Rotwein, Wodka reinlief. Auch wenn mir das nicht klar war. In dieser Gummizelle musste er über kurz oder lang ertrinken. Den Einstrom konnte ich nicht (mehr) verhindern. Aber ich habe ihm den Schlüssel zugeworfen. Jetzt liegt es an ihm, ihn zu ergreifen und sich zu befreien. Dafür wünsche ich ihm alles Glück der Welt.

    Feeli

    Liebe Grüße von

    Feeli

  • Hallo Feeli,

    mir ging es gar nicht um die Post oder den Inhalt an Waldliebende . Ich wollte nur wissen wer man ist. Ich dachte du hast Verbündete oder jeder sollte das machen . :wink:

    Bei sich selbst bleiben ist ein wichtiger Faktor der Selbsthilfe. Da hat mir am besten geholfen, indem ich in der ICH Form von meinen Erfahrungen geschrieben hatte. Da nahm ich mich in die Pflicht und ernst. Denn es geht ja um mich.

    Nichts für ungut.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Feeli,

    meine Meinung zu der Mitschuldsache ist, dass ich glaube, dass ich eben wirklich keinen EInfluss oder fast keinen EInfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen kann. Auch nicht durch eine Trennung. Natürlich ist es in der Theorie so, dass der Suchtkranke so schneller zu seinem Tiefpunkt kommt, wenn er niemanden mehr hat. Aber wie oft passiert dann trotzdem erstmal gar nichts. Oder niemals mehr irgendwas.

    Diese EInstellung hat natürlich mit meinen Erfahrungen zu tun. Bei meinem lieben Mann hat meine Trennung und der Entzug von Unterstützung leider nix bewirkt. Ich fand das einerseits schrecklich, aber auch eigentlich sehr befreiend.
    Ich finde, die Verantwortung für die Sucht des anderen sollte die co-abhängige Partnerin am besten komplett ablegen, damit fährt man am besten. Man ist nicht Schuld, dass der andere trinkt. Egal, was man tut oder nicht tut.

    Die Sache mit der verschenkten Lebenszeit ist allerdings wirklich ein Argument. :!:
    Und es ist wirklich schwer auseinander zu halten: Wo rede ich mir was schön? Und wo gehe ich Kompromisse ein, mit denen es mir besser geht als mit einem radikalen Kurs. Wenn die Situation noch ganz erträglich ist, ist es eben schwierig, dieses Wagnis des Neuanfangs einzugehen. Gleichzeitig fängt man an, sich an abartige Zustände zu gewöhnen. Z.B. hatten mein Ex und ich vor unserer ersten Trennung bestimmt zwei Jahre keinen Sex mehr. Und das mit Ende 20, also war nicht gerade so die tolle Beziehung. Vor allem entsprach das in keinster Weise meinen Vorstellungen, die ich zu Beginn der Beziehung hatte. Wir hatten weder eine gemeinsame Zukunftsperspektive noch gemeinsame Unternehmungen (außer gelegentlichen Wochenendtrips). Und den Alltag meisterten wir auch nicht gemeinsam, sondern er bürdete mjr noch zusätzliche Probleme auf, die ich ohne ihn nicht gehabt hätte. Ich war wirklich zufrieden, wenn wir halbwegs gemütliche Fernsehabende miteinander verbrachten. Abartig eigentlich.
    Man gewöhnt sich an alles, auch an den Wahnsinn.

    Ich frage mich auch manchmal, ob ich mich eher getrennt hätte, wenn mehr Leute mir ihre Meinung zu dieser Beziehung gesagt hätten. Ich weiß nicht, manche haben es mir ja gesagt. Allerdings immer sehr vorsichtig. Ich konnte zu dem Zeitpunkt, als ich noch nicht so weit war, irgendwie nichts damit anfangen. Ich wusste ja, dass die Beziehung nicht gut war, aber ich war der festen Meinung, dass ich ihn einfach zu sehr liebte, dass ich es eben nicht könnte.
    Vielleicht hätte mal jemand mir richtig die Ohren langziehen müssen. Aber vielleicht hätte ich ihn dann nur wieder verteidigt. Ich glaub, ich hätte es nicht annehmen können. Ich hab ihn immer dafür bemitleidet, dass meine Verwandtschaft ihn nicht richtig akzeptiert hat, dass er das schwarze Schaf war.
    Die Einsicht, so nicht weitermachen zu wollen, die habe ich letztlich ganz alleine mit mir selbst abgemacht. Ich glaube, es ging einfach nur so. So war es dann für mich stimmig.
    Andere von außen haben mir sicherlich auf dem Weg dahin wichtige Denkanstöße gegeben, die dann im Zusammenwirken mit meinem Leidensdruck den Absprung ermöglicht haben.

    Liebe Grüße
    Doro

  • Nachtrag:
    Ich stimm dir auch darin zu, Feeli, dass es ein gutes Gefühl ist zu wissen, dass ich durch die Trennung auch ein System verlassen habe, das für den Suchtkranken selbst schädlich ist. Das stimmt schon.

    Doro

  • Hallo Hartmut,

    Na, ich bin froh, dass Du mich nochmal zum Nachdenken angeregt hast. Die Selbstreflexion hilft mir bei der Verarbeitung. Habe ein bisschen geweint, als ich geschrieben habe. Weil da immernoch Stellen sind, die mir weh tun. Je klarer mir so etwas wird und je weiter ich in mein Innerstes vordringe, das mir selbst ja total verschlossen war, desto besser. Ja, ich versuche, in der Zukunft alleine bei mir zu bleiben, wenn ich poste. Kann ich nachvollziehen, werde ich dementsprechend umsetzen.

    Hallo Doro,

    Ich sehe es eben so, dass man immer den Alkoholismus unterstützt, wenn man bleibt. Ob man das will oder nicht. Es ändert sich auch nicht unbedingt etwas im Alkoholikerverhalten, wenn man geht. Doch die Chancen steigen deutlich an. Glaube ich. Vor allen Dingen glaube ich, dass es vielen Cos durch die Trennung deutlich besser geht. Sich selbst sollte man doch am wichtigsten sein?

    Als bei mir noch nicht die Einsicht herrschte, dass ich etwas tun muss, dass es so nicht weitergeht, konnte ich keinen noch so gut gemeinten Ratschlag annehmen. Im Gegenteil, ich war sofort wieder in Verteidigungshaltung. Aber als dann der Wille da war, war es immer gut, wenn verquere Gedanken gleich von einer objektiven Meinung ins rechte Licht gesetzt wurden. Das half mir, meinen inneren Widerstand immer weiter zu brechen, mich auf mein neues Leben einzulassen.

    Wenn Du meinst, wenn Ihr meint, ich halte mich hier besser fern, tue ich das. Ich meine das jetzt ganz emotionslos. Vielleicht richte ich hier mehr Schaden an, als es Dir, liebe Waldliebende Nutzen bringt? Weil Du vielleicht (noch) gar keine Veränderung willst? Lasst es mich einfach wissen, ich werde es nicht als Kritik an meiner Person sehen.

    LG

    Feeli

    Liebe Grüße von

    Feeli

  • Hallo Waldliebende!

    Da wir uns schon eine Weile regelmäßig schreiben, weißt du ja das ich mit meinen Mann schon bald über 30 Jahre zusammen bin und auch sonst in der Familie viele Sachen sich schon stark gleichen.
    Ich würde mich auch als Forumneuling bezeichnen, da ich noch nicht allzulange dabei bin.
    Durch das viele Lesen und vielen Geschichten treffe ich immer wieder auf folgende Punkte:
    Achte aud dich selber!
    Liebe dich selber!
    Steigere dein Selbstwertgefühl!
    Achte darauf wann dein Partner die Co Knöpfe drückt und reagiere dementsprechend!
    Grenze dich ab!
    Bleib bei dir!
    Ziehe Grenzen!
    Und vorallem: Dein Partner muß seinen Tiefpunkt erreichen.

    Meine eigene persönliche Meinung ist, das du deine Schritte in die richtige
    Richtung gehst.
    Du grenzt dich ab,
    du achtest mehr auf dich,
    du machst einen Kurzurlaub auch ohne ihn,
    du hast die Möglichkeit in absehbare Zeit , die gemeinsame Wohnung zu verlassen und in eine WG zu ziehen, wenn du dich dazu entschieden hast, dich zu trennen.
    Und vorallen, es ist nur deine Entscheidung die zählt!!!!!!!!!
    Da bin ich voll auf deiner Welle!
    Und ich habe es schon geschrieben, es sind deine Schritte! Ob klein oder groß, hauptsache Bewegung.
    Und wer mag es von außen zu bewerten?

    Du hast geschrieben , das dein IST-Zustand für dich monentan erträglich annehmbar ist.
    Und du nicht weißt. ob es morgen, in einen Monaten, in einem Jahr es immer noch erträglich ist.
    Stimmt!!
    Du hast dir die Möglichkeit geschaffen, in vielleicht einen Jahr deinen eigenen Weg zu gehen, wenn du es dann auch möchtest.
    Was ich die vielleicht sehr umständlich schreiben möchte, das du meiner Einschätzung nach, wieder die Hauptrolle in deinem Leben wieder übernommen hast!!

    Muß der Partner seinen Tiefpunkt erreichen??
    Für mich eindeutig : Ja!
    Ich immer eine Trennung notwenig, damit der Partner seinen Tiefpunkt erreicht??
    Es kann auch gut sein das er sich nicht so viel daraus lernt und in seinen alten Verhaltensweisen weitermacht.

    Ich schreibe das aus einem akuten Anlaß!
    Denn bei uns hast mal so richtiggescheppert.
    Nix Schlimmes, nur heftig verbal. Aber mein Mann hat seinen Tiefpunkt erreicht und es müssen jetzt Entscheidungen getroffen werden.
    Er muß für sich alleine Entscheidungen treffen, ohne Druck von mir, ich ziehe mich da komplett raus.
    Ich muß Entscheidungen treffen, die dich auch ernsthaft durchziehen muß.

    Wie duch schon geschrieben hattest, es kann sich schnell etwas ändern.
    Halte dich auf den laufenden, wie es bei uns weitergeht.
    Huch, ist mal wieder lang geworden. :oops:

    Wünsche allen noch einen ruhigen Sontag!!

    LG
    Mohn

  • Zitat von Doro

    Hallo Waldliebende,

    vielleicht redest du dir die Situation schön, vielleicht aber ist dieser etwas langsamere Weg eben für dich viel besser. Wer weiß das schon von außen?

    Ich finds schön, dass du deinen Weg gehst (musst du ja sowieso) und dich hier den kritischen Nachfragen immer wieder mutig stellst.
    Hauptsache, die Richtung stimmt, ist jedenfalls meine Meinung.
    Ob es so, wie du es jetzt vorhast, richtig ist, kannst nur du selbst letztendlich wissen. Kritische Nachfragen sind sicher hilfreich, weil wir dazu neigen, uns eben die Dinge so zurechtzurücken, wie es uns passt.
    Mein Eindruck war aber ein anderer: Ich finde, du machst das irgendwie gut, eben auf deine Weise. Nur ein Eindruck, mehr ist es nicht. DU bist Kapitän deines Lebens.

    Liebe Grüße
    Doro

    Hallo Doro,
    das hast du sehr nett ausgedrückt.
    Tut auch mal gut....
    Hoffentlich nicht der Kapitän auf der Titanic....

    Und wenn du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her.....

  • Nochmal kurz ein freundliches Hallo an alle.
    War vorhin dabei allen antworten zu wollen,
    aber dann kam immer was dazwischen, Anrufe...
    Sohn zu Besuch.....
    Nun ist es Zeit zum Nachtdienst zu fahren.
    Nicht, dass ihr wieder denkt, dass ich eure Antworten nicht
    gelesen habe.
    Morgen oder übermorgen werde ich mich wieder melden
    und allen antworten.
    Bis dahin wünsche ich euch einen schönen
    Sonntagabend.
    LG Waldliebende
    :)

    Und wenn du denkst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her.....

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