Mir liegt noch etwas auf dem Herzen, was ich schreiben möchte und ich bitte, es innerlich ruhig zu lesen.
ZitatIch sehe ihn jetzt in einem ganz anderen Licht. Ein veränderter, ja teilweise bösartiger, verbitterter Mann.
Und so möchte ich auf keinen Fall werden. Das habe ich mir fest vorgenommen. Möchte wieder lachen, offen und glücklich sein, so weit dies möglich ist.
ZitatDann gab ich ihm noch einige Teiller. Und schon wieder krachte es zwischen uns. Nur eine Kleinigkeit. Ich sagte ihm, es sei besser, die Teller in Zeitungspapier zu wickeln. Seine Antwort war nur, ich solle das Papier schon hergeben. Dann noch die Bemerkung: "Mein Gott". Ich war auch gleich auf Hochtouren und habe ihm gesagt, dass ich nicht in diesem Ton mit mir reden lasse, ich mir das nicht mehr gefallen lassen würde, ansonsten käme er nicht mehr in die Wohnung und habe ihm das Papier vor die Füße geknallt.
Im folgenden Disput musste ich mir wieder anhören, dass ich völlig überdreht sei.
Bevor er ging, kam noch eine kurze gemurmelte Entschuldigung und ein kleines Danke für das Geschirr.
Alkohol, Abhängigkeit in jeder Form zieht eine Wesensveränderung nach sich, der Mensch ist nicht mehr so wie er vor Jahren noch war.
Verbitterung, körperliche oder auch psychische Gewalt gehen mehr oder weniger von diesem Menschen aus, jedoch haben Alkoholiker und Co´s Gemeinsamkeiten: Sie können nicht kommunizieren. Sie können nicht wirklich das in Worte fassen, was sie bewegt oder ob oder wie sie Hilfe brauchen ohne anzugreifen oder zu manipulieren. Alkoholiker wie auch Co´s sind kaum in der Lage, gesamtheitlich oder "unwesentlich" erscheinende Dinge erfassen zu können. Oder es wird erfasst und nicht entsprechen bewertet oder reagiert. Und ich stelle hier auch ganz vorsichtig in den Raum, es geht von Beiden Gewalt aus. In verschiedener Form.
Bitten und danken ist irgendwie verkümmert und es kann ein großer Schritt sein, eine Entschuldigung oder ein Danke auszusprechen und ebenso kann es ein großer Schritt sein, das anzunehmen, ohne es überzubewerten.
Auch ein großer Schritt:Ein wiederum danken für das Danken ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Es gibt so viele "kleine Druckgeister, die Energien rauben und hinderlich sind/einen zu schaffen machen. Der innere Blick kann sich durchaus mehr auf generelle Abwehr richten, wie auf klare Sichtverhältnisse schaffen für Abgrenzung und Aufbau.
Es gilt, diese aufzuspüren und diese "Druckgeister" aus ihrem "Fuchsbau" herauszuscheuchen.
Ha Antilope, das wäre doch gelacht, wenn wir diese Lebensfüchse nicht aufspüren und verscheuchen können!
Bob der Baumeister würde sagen: Jo, das schaffen wir
und irgendwie sind wie ja nun Baumeister für ein neues Leben ![]()
lg
Mora