• Hallo Lena,

    deine "kleine Zwischenbilanz" hört sich durchaus positiv an. Ich spüre förmlich, dass du mit dir und deiner Umwelt zufrieden bist.

    Das ist schön zu lesen.

    Ich wünsche dir auf deinem Weg weiterhin alles gute.

    Viele Grüsse
    Zotti

  • Hallo Lena,

    mit deinem Weg geht es mir wenn ich das so lese wie eigentlich immer seit langer Zeit: ich finde das vorbildlich (soweit es da Vorbilder geben mag denn wir sind ja alle, obgleich on derselben Krankheit betroffen, Individuen) und bewundernswert. Warum?

    Weil du kleine Schritte gehst, aber die einen nach dem anderen, beharrlich und zielgerichtet. (Ich selbst neige zu gelegentlichen Höhenflügen ohne zureichendes Fudament, was nur zu Abstürzen verleitet... da erdet mich deine Vorgehensweise immer wieder...) Danke dafür!

    Weil du in die Mitte der Dinge gehst. Z.B.: Ein schwieriges Verhältnis zur Mutter. Eine nicht gute Beziehung zu einem (Ex-)Partner. "Nur nicht trinken reicht nicht"... das hast du nicht bloß gemerkt sondern verinnerlicht. Das sind Sachen vor denen viele Andre ein Leben lang weglaufen. Du aber nicht. Du gehst dahin: darum erntest du die Früchte mehr und mehr...

    Ich freu mich sehr daß es dir so gut geht. Daß mirs auch gutgeht hat ne Menge damit zu tun daß ich dich hier kennenlernen durfte und von deinem Weg lernen konnte für meinen eigenen. (Gab ja einiges an Parallelen)...

    Danke, weiter so und Lieben Gruß! Frank

  • Liebe Lena,

    Deine *kleine* Zwischenbilanz finde ich sehr bemerkenswert, denn Du hast mit vielen kleinen Schritten beharrlich einen großen Schritt zu Dir gemacht und wirkst insgesamt sehr geerdet.

    Zitat

    Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab, aber es kommt immer auf die eigene Sichtweise an und manchmal lohnt es sich, alles aus einem anderem Blickwinkel zu betrachten und dann sieht vieles schon ganz anders aus.

    Diese Betrachtungsweise hat mir sehr oft geholfen, mich von meinem Tunnelblick in bestimmten schwierigen Situationen zu lösen. Immer dann, wenn es keine Lösung zu geben scheint, lohnt es sich, innerlich einen
    Schritt zurückzutreten und das Problem aus einem veränderten Blickwinkel zu sehen. Auch die Vogelperspektive kann für einen hilfreichen Abstand sorgen - auf diese Weise eröffnen sich dann auch oft Wege, die ich aus einer verengten Sicht nicht erkennen konnte.

    Zitat

    Das Wichtigste für mich dabei ist, das ich mir selbst wieder vertraue und das ich mich selbst wert schätze. Ich bin genau richtig so, mit allem was mich ausmacht und mit allem was zu mir gehört.

    Wenn Du Dir selbst vertraust und Dich so akzeptierst, wie Du bist -mit all Deinen Stärken und Deinen menschlichen Unzulänglichkeiten- dann gehst Du Deinen Weg auf einem guten und tragfähigen Fundament. Diese innere Haltung wirst Du auch im Außen ausstrahlen.

    Ich wünsche Dir weiterhin ein zufriedenes Unterwegs-Sein.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo Zotti, Frank, Samsara und Matthias,

    ich möchte mich ganz herzlich bei euch für eure Rückmeldungen bedanken, das bedeutet mir sehr viel und ich habe mich ganz doll darüber gefreut! Ich hoffe, das es so gut für mich weiter geht, auf jeden Fall werde ich weiterhin in kleinen Schritten voran gehen. Ich möchte nichts überstürzen oder über's Knie brechen, ich versuche mich mit meiner Langsamkeit anzufreunden- früher war ich eher ungeduldig und heute bin ich das auch noch oft- aber dadurch, das es mir bewusst geworden ist, kann ich daran arbeiten.

    In meiner Therapie habe ich mir ja die Schildkröte ausgesucht und ich habe das Gefühl, das ich mir intuitiv das passende Tier für mich ausgesucht habe. Klingt vielleicht ein bißchen komisch, aber mir hilft es sehr- sie ist zu einer kleinen inneren Begleiterin und Wegweiserin für mich geworden- ja ich habe sie in mein Herz geschlossen.

    Nochmal lieben Dank, Grüße von Lena :wink:

  • Hallo Lena!

    Vor kurzem habe ich das Kinderbuch Momo von Michael Ende wieder mal gelesen und musste an dich denken, weil da ja eine spitzenmäßig langsame, aber immer den Weg wissende Schildkröte vorkommt.

    Langsamkeit, ja was bedeutet das heute überhaupt? Dass man sich das Recht herausnimmt, einigermaßen gründlich eines nach dem anderen zu tun?
    Kann schon sein, oder. :)

    Liebe Grüße!

  • Hey Schnuffig,

    ja, was bedeutet denn Langsamkeit heute überhaupt? Ich kann da nur für mich sprechen und für mich hat das auch ganz viel mit meiner inneren Einstellung zu tun. Ich versuche mit Hilfe der Therapie mir selbst wieder näher zu kommen und mich und meine Bedürfnisse wieder kennen zu lernen. Und ich merke, das es mir gut tut, mir Zeit zu lassen...langsam zu sein....alles eher ruhig anzugehen. Als ich noch getrunken habe, habe ich mich selbst so gut wie gar nicht mehr gespürt, bin stumpf geworden und habe mich in lauten Discos, Kneipen und auf Partys herum getrieben und war der Meinung, mich dort wohl zu fühlen- doch das war nicht so, das Gegenteil war der Fall. Nur mit Hilfe des Alkohols habe ich es überhaupt in dieser lauten und stressigen Umgebung ausgehalten und ich war ganz weit entfernt von mir selbst.

    In den 20 Monaten, die ich trocken unterwegs bin, habe ich schon so einiges über mich herausgefunden. Ich brauche viel Ruhe und eine angenehme, harmonische Umgebung und ich kann es gut mit mir selbst aushalten. Und ich bin einfach langsam...ich kann mit diesem "höher, schneller, weiter" nichts anfangen...konnte ich eigentlich noch nie, aber ich habe mich davon sehr unter Druck gesetzt gefühlt, von Außen und habe meine eigenen Empfindungen oftmals mit Alkohol betäubt. Ich fühlte mich nicht richtig und hatte kein Selbstwertgefühl- ein leichtes Spiel für die Droge Alkohol.

    Ich habe sehr viele Jahre gegen mich selbst gelebt und ich bin so froh, das ich meine Entscheidung gegen den Alkohol getroffen habe und einen neuen Weg eingeschlagen habe. Und ich bin gerne langsam...

    Ich glaube, Langsamkeit ist heute eher negativ besetzt...ich bin da ganz anderer Meinung und ich bin mir selbst am wichtigsten und da ist mir die Meinung der Allgemeinheit einfach mal egal. Ich möchte nicht mit dem Strom schwimmen- schon gar nicht auf Kosten meiner Gesundheit und meines Wohlbefindens.

    Dir einen schönen Abend, LG Lena :wink:

  • Guten Abend zusammen,

    heute war irgendwie ein komischer Sonntag, habe viel nachgedacht und es sind einige Sachen hoch gekommen und dann habe ich einfach mal meine Gefühle aufgeschrieben. Das kam dabei heraus:

    Prozess

    wir waren uns einmal so nah
    brauchten nicht viele worte
    um einander zu verstehen
    du warst alles für mich
    und noch mehr
    fühlte mich angekommen
    aufgehoben
    gesehen, geliebt und angenommen
    im ganzen
    habe dir uneingeschränkt vertraut
    aus tiefstem herzen
    hätte alles für dich gegeben
    habe deinen worten geglaubt
    und wurde bitter enttäuscht
    es hat lange gedauert
    bis ich die wahrheit sehen konnte
    zu groß war der schmerz
    zu tief die verletzung
    erst als es fast zu spät war
    schaffte ich den absprung
    konnte mich endlich von dir lösen
    zurück bleibt eine noch immer andauernde
    traurigkeit, enttäuschung und wut
    vor allem aber viele unbeantwortete fragen
    um wirklich frei sein zu können
    brauche ich antworten.

    Ich lass das jetzt einfach mal so stehen....

    Wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, LG Lena :wink:

  • Liebe Lena,

    wenn der *komische Sonntag* Dich dazu gebracht hat, Deine Gefühle aufzuschreiben, hatte er doch seinen Sinn.....

    Ich kann auch am besten verarbeiten, wenn ich meine Gedanken aufschreibe. Vielleicht gelingt es Dir, irgendwann einmal loszulassen, auch wenn Du auf viele Fragen keine Antwort bekommst, weil der andere sich Dir entzieht.

    Einen guten Wochenstart und liebe Grüße,
    Samsara

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Hallo Samsara, hallo Forum,

    bei mir passiert gerade so einiges....ich habe mich ja damals- im Herbst 2011 von meinem Partner getrennt. Dazu muss ich sagen, das ich mich ihm eher "entzogen" habe, sozusagen auf Abstand gegangen bin, was dann letztendlich zu einer Trennung geführt hat. Anders hätte ich es nicht geschafft, ich hatte schon öfters Schluss gemacht, jedoch bin ich immer wieder nach ein paar Tagen, manchmal auch Wochen zu ihm zurück gegangen. Ich habe abhängig getrunken und auch in meiner Partnerschaft war ich abhängig. Es war wie ein Teufelskreis, hinzu kam, das er meine große Liebe war. Diese Trennung war sehr schwer für mich, danach habe ich 2 Monate noch extremer als sonst getrunken, eine selbstzerstörerische und äusserst gefährliche Methode, meine Gefühle, die ich nicht aushalten konnte, zu betäuben. Das war mein Tiefpunkt, erst danach konnte ich mich auf einen neuen Weg machen.

    Danach habe ich 10 Monate keinen persönlichen Kontakt/ Gespräch mit ihm zugelassen. Meine beste Freundin hat sich einmal mit ihm zu einem Gespräch getroffen, da er sehr viele Fragen hatte und ich habe ihm in großen Abständen per SMS über meine Pläne, Ziele und Entwicklung auf dem Laufenden gehalten. Doch ich wollte und konnte keinen persönlichen Kontakt zu ihm zulassen, da ich noch sehr labil und unsicher war auf meinem neuen Weg. Ich musste mich selbst schützen.

    Mittlerweile haben wir zwar wieder lockeren Kontakt, doch bis heute hat es noch kein abschliessendes und klärendes Gespräch gegeben. Ich weiß, das ich dafür die Verantwortung trage und das es für ihn sicher nicht leicht gewesen ist, die Art und Weise wie ich mich von ihm getrennt habe. Doch es ist wie es ist und ich glaube, es ist jetzt die Zeit gekommen, dieses Gespräch zu führen....führen zu können. Ich fühle mich jetzt stabil genug, auch wenn noch so gewisse Ängste da sind, aber vom Grunde her bin ich stabil und fühle mich dem Gespräch gewachsen. Dabei hilft mir auch meine Therapeutin sehr viel.

    Ich denke in den nächsten 2-3 Wochen wird es zu diesem Gespräch kommen....ich bin sehr gespannt darauf und werde vorher sehr aufgeregt sein. Ich hoffe, das es zur weiteren Klärung für mich beiträgt und ich ihn dann wirklich loslassen kann....es wird sich zeigen.

    Herzliche Grüße, Lena :wink:

  • Hallo Forum,

    in den letzten 1,5 Wochen überschlagen sich bei mir die Ereignisse....

    Es geht um meine Arbeit im Kiosk, leider kann ich hier nicht wirklich detailliert darüber schreiben. Auf jeden Fall wird es über kurz oder lang darauf hinaus laufen, das ich dort nicht mehr arbeiten kann.

    Ich habe ja schon öfter darüber geschrieben, das ich mich längerfristig beruflich neu bzw. umorientieren möchte. Doch es macht mir sehr zu schaffen, das das jetzt wohl schneller aktuell wird, als mir lieb ist. Ich habe einige psychische Einschränkungen, die es mir nicht gerade leicht machen in der heutigen Arbeitswelt. Bisher bin ich meinen neu eingeschlagenen Weg sehr konsequent, zielstrebig und zuverlässig Schritt für Schritt gegangen, und ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren unterwegs....doch jetzt komme ich an meine Grenzen....gerade bei diesem/meinem beruflichen Thema brauche ich mehr Zeit. Es würde hier jetzt zu weit führen, euch zu erklären, warum das so ist.

    Es ist eine Grenze erreicht, und ich habe ganz viel Angst, wie es jetzt weiter gehen soll? Es fühlt sich schrecklich bedrohlich an und ich fühle mich damit überfordert. Ich verliere meine Sicherheit...

    In der nächsten Woche wird sich einiges entscheiden, ich halte euch auf dem Laufenden...

    LG Lena :shock:

  • Liebe Lena,

    ich hoffe, dass Du Menschen in Deinem unmittelbaren Umfeld hast, die Dich in dieser nicht einfachen Umbruchsituation unterstützen.

    Mit Arbeit am Kiosk verbinde ich sehr viel Menschen, die in Ausnahmesituationen Alk kaufen und Dinge, mit denen Du Dich vielleicht nicht mehr ohne Weiteres konfrontiert sehen möchtest....Willst Du Dich deshalb umorientieren (wäre aus meiner Sicht mehr als verständlich)

    Du bist seit 2 Jahren so zielstrebig unterwegs und bist Deine Schritte gegangen - ich kann mir vorstellen, dass da jetzt auch im Hinblick auf Deine klare berufliche Linie eine Veränderung ansteht?

    Ich wünsche Dir alles Gute - vertraue auf Dein Gefühl...

    Samsara

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Liebe Lena, ich wünsche Dir, dass sich diese wichtigen Dinge gut für Dich regeln lassen. Angst vor etwas haben, ist ja ursprünglich auch eine total gesunde Reaktion, die mich warnt oder mir Risiken aufzeigt usw. Erst wenn die Angst übermächtig wird, macht sie mich irgendwie handlungsunfähig und lähmt. Wenn ich selbst vor etwas sehr Angst habe, hilft mir, wenn ich drüber nachdenke, was wäre das schlimmste, was mir dabei passieren kann? Was ist sozusagen der worst case? Oft konnte ich dadurch meine Ängste ein bisschen relativieren und klarer beurteilen, vielleicht hilft es Dir etwas, wenn Du es mal so betrachtest. Herzlichen Gruß Consuela

  • Hallo Samsara,

    ja ich habe Menschen in meinem nahen Umfeld, die mir helfen und mich unterstützen...das ist mir sehr viel wert und ich bin dankbar dafür das es so ist.

    Zitat


    Mit Arbeit am Kiosk verbinde ich sehr viel Menschen, die in Ausnahmesituationen Alk kaufen und Dinge, mit denen Du Dich vielleicht nicht mehr ohne Weiteres konfrontiert sehen möchtest....Willst Du Dich deshalb umorientieren (wäre aus meiner Sicht mehr als verständlich)

    Das ist schon ein wichtiger Punkt, weshalb ich mich längerfristig beruflich neu orientieren möchte. Doch es ist nicht der Hauptgrund, bisher habe ich mit diesen Dingen kein Problem gehabt, wäre es für mich ein Problem gewesen, hätte ich mich schon sehr viel früher von meiner Arbeit im Kiosk verabschiedet. Leider kann ich zu den aktuellen Ereignissen und Umständen hier nichts schreiben, auf jeden Fall habe ich mich diese Woche krank gemeldet. So habe ich ein bißchen Zeit, um in Ruhe über alles nachzudenken. Ich arbeite seit 8 Jahren dort und es fällt mir verdammt schwer, mich davon zu verabschieden. Ich brauche einfach 1-2 Wochen zum innerlichen Abschied nehmen, ich weiß das da jetzt recht schnell eine Veränderung ansteht. Trotzdem habe ich Angst und möchte das auch aussprechen....auch wenn ich mir vertraue und denke, es wird Zeit loszulassen....es fällt mir halt nicht leicht.

    Hallo Consuela,

    danke für deine Worte, damit kann ich etwas anfangen...ich akzeptiere mittlerweile meine Ängste, weil sie grundsätzlich nichts schlimmes oder schlechtes sind. Ich versuche sie anzunehmen und mit ihnen umzugehen. Doch es ist mir wichtig meine Angst auch auszusprechen und sie mir genauer anzugucken....alleine damit nehme ich ihnen schon ein Stück weit an Bedrohlichkeit....

    Heute morgen hatte ich Therapie und meine Therapeutin hat mich auch gefragt, wovor ich denn am meisten Angst habe....da musste ich erstmal überlegen und wir haben dann über verschiedene Dinge gesprochen und es geht mir jetzt schon ein bißchen besser.

    Wie gesagt, ich kann da nicht einfach Hals über Kopf kündigen, also von heute auf morgen...ich brauche 1-2 Wochen um mich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen und "anzufreunden", ich denke so ist es besser für mich. Innerlich weiß ich, das jetzt der Zeitpunkt des Loslassens gekommen ist....

    Ist alles bißchen viel gerade, aber ich versuche in mich reinzuhören und ich bin sehr achtsam mit mir. Ich gucke wie es mir trotz der schwierigen Situation gut gehen kann und was ich dafür brauche und was mir gut tut.

    Herzliche Grüße von Lena :wink:

  • Liebe Lena,

    es ist gut, dass Du Dich mit Deinen Gefühlen auseinandersetzt und Dir auch die dafür nötige Zeit lässt.

    Es ist ja auch nicht leicht, Veränderungen zuzulassen, wenn *eigentlich* alles soweit ok war.... Deine Ängste kann ich gut nachvollziehen, sie wollen Dir ja etwas sagen.

    Schön, dass Du Menschen in Deinem Umfeld hast, die Dich begleiten :)

    Ich wünsche Dir -bei allem, was ansteht- eine gute Woche. Du schaffst das...

    Samsara

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Unsere Einträge haben sich überschnitten....

    Auch das eine Jahr und die neun Monate werden Dir helfen, die Situation trocken zu meistern - eine gute Basis: mein Glückwunsch!!

    Samsara

    Das Beste geschieht JETZT!

  • Liebe Lena, ich gratuliere Dir zu Deiner trockenen Zeit. Wenn Du mit meinen Worten etwas anfangen kannst, freut mich das. Lena dräng Dich nicht, Du machst das richtig, in Ruhe abwägen, anschauen, in Deinem Tempo und mit der Priorität auf Dein Gefühl dabei. Mir haben die therapeutischen Gespräche auch immer sehr gut getan, bisschen fehlt mir das, jetzt wo die ambulante Therapie schon ne Zeit vorbei ist. Alles Liebe consuela

  • Hallo Consuela, Hallo Forum,

    danke für deine Glückwünsche. Ich habe erst 8 Wochen LZT in Tönisstein gemacht, danach 1 Jahr ambulante Nachsorge und seit Januar diesen Jahres mache ich eine tiefenpsychologische Gesprächstherapie. Ich habe eine sehr gute und aufmerksame Therapeutin und sie hat mir schon oft durch ihre Fragen, und auch dem Betrachten der Dinge aus einem anderen Blickwinkel, weiter geholfen. Die ersten 25 Stunden sind bald rum und weitere 25 Stunden sind auch schon genehmigt. Ich vertraue ihr und sie ist eine wichtige Unterstützung für mich auf meinem trockenen Weg.

    Ich habe mich ja diese Woche krank gemeldet und ich weiß noch nicht, ob es mit der Arbeit im Kiosk überhaupt weiter geht. Ich versuche gelassen zu bleiben und ich lasse es auf mich zukommen. Bisher gelingt mir das ganz gut, ich nutze die Zeit, um zur Ruhe zu kommen und um darüber nachzudenken, wie es beruflich für mich weiter gehen kann.

    Dieses Jahr stand für mich unter dem Motto Dinge zu klären, für Klarheit zu sorgen. Einiges habe ich schon geschafft, anderes ist auf dem Weg. Ich bin zB. mit meiner Mutter im Gespräch, und ich bin da nicht mehr so ungeduldig, sondern lasse es auf mich/ uns zukommen, wohin es sich entwickeln wird. Es braucht Zeit und ich habe Vertrauen, das es langsam und stetig vorwärts geht.

    Dann steht noch ein klärendes Gespräch mit meinem Ex-Partner an, darauf bereite ich mich mit Hilfe meiner Therapeutin vor und ich denke, das dieses Gespräch noch in diesem Jahr stattfinden kann. Das ist mir sehr wichtig, um mit der Beziehung wirklich abschliessen und ihn ganz loslassen zu können.

    In den nächsten 2-3 Wochen wird sich zeigen, ob es mit meiner Arbeit im Kiosk weiter geht oder nicht. Ich stelle mich innerlich schon langsam auf Abschied ein und mache mir viele Gedanken, was es beruflich für mich für Möglichkeiten geben kann. Aber in diesem Jahr werde ich diesbezüglich noch keine Entscheidungen treffen....evtl. suche ich mir einen kleinen Putzjob, um zumindest ein bißchen meine finanzielle Lage zu verbessern. Meine berufliche Neuorientierung ist mein großes Thema für 2014...und ich werde mir damit Zeit lassen, solange wie es halt braucht. Ich bin auf dem Weg....

    Liebe Grüße von Lena :wink:

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