Zitat von garcia@ Lütze: Besser, einfacher und sicherer ist es sich einen Lehrer zu suchen. Es ist beispielsweise einfach schwierig, die eigene Sitzhaltung selbst auf ihre Korrektheit hin zu überprüfen, und Fehlhaltungen können durchaus körperliche Probleme mit sich bringen. Je tiefer man ins Sitzen einsteigt (und je mehr man aus einer im engeren Sinne religiösen Motivation heraus sitzt und nicht „nur“ aus Entspannungsgründen, desto wichtiger wird eine gute Führung. Dazu kommt, daß Meditation die Eigenart hat, Inhalte des Unbewußten, Abgespaltenes, Verdrängtes sozusagen „hochzuschwemmen“. Das kann eine Zeitlang ziemlich unangenehm sein. Ich selbst bspw. hatte in 1998 (Winter 1997 hatte ich angefangen) monatelang Angst, ohne zu wissen wovor. Es hat gedauert bis mir klar wurde, daß das alte Dinge aus sehr frühen Phasen meines Lebens waren, die da wieder lebendig wurden. Da kann das gut sein jemanden zu haben, mit dem man so etwas besprechen kann und der/die diese Dinge aus eigener Erfahrung kennt...
Darf ich?
Ich habe lange Jahre den Tibetischen Buddhismus praktiziert (ohne Dogma, ich bin und bleibe Freigeist), "Zuflucht genommen und dabei vieles verinnerlicht (im Moment bin ich eher dabei etwas gesunden Egoismus zu entwickeln:) ).
In den Buddhistischen Meditationen geht es um die
- Konzentration auf den Atem,- die Entwicklung von erleuchteten Qualitäten im Geist und um die -Erkenntnis der Natur des Geistes.
Es wird auf Buddhaformen meditiert um die jeweiligen Fähigkeiten zu "wecken" (das mag am Anfang etwas verwirrend sein).
Auch gibt es ganz spezielle Reinigungsmeditationen (es werden die gespeicherten Eindrücke "gereinigt"), die man aber wirklich besser mit einem Lehrer und etwas Übung macht....
Die Diamantwegbuddhisten haben mittlerweile viele Zentren in Deutschland und laden gerne zur Hauptmeditaion (die auf den 16. Karmapa) ein (und die Internetseite ist sehr informativ)
Alles Gute von
Nynana