Zitat von LindiJemand in meinem naeheren Umfeld ist in der VViedereingliederung ins berufsleben von Menschen mit "krummem" Lebenslauf taetig. Und selbst die runzelt bei meinem "Fall" die Stirn ....
Hat sie nur die Stirn gerunzelt oder konkret gesagt "du bist ein hoffnungsloser Fall"??
Warum fragst Du nicht einfach mal nach bei der Arge, ob du Beratung bekommen kannst, auch wenn du noch nicht in Deutschland wohnst.
So gehst Du von etwas aus- nämlich vom Schlimmsten-, was Du noch gar nicht sicher weißt - das ist übrigens katastrophisieren.....
Anrufen und nachfragen- mehr ist es nicht. Kein Sprung vom 10m Turm ins Ungewisse.
Du wirst sehen, selbst wenn sie dir immo nicht helfen können, sie werden Adressen oder Ideen haben, wo man in Deinem Fall Hilfe bekommt.
Du bist doch nicht die Erste, die aus dem Ausland mittellos nach Deutschland kommt!!
Wenn du dann erlebt hast,- so eine Katastrophe ist gar nicht eingetreten, gibt dir das schon Kraft fürs nächste Mal.
Du hast Recht, man kommt vor allem mit viel bewusstem darauf-achten und Reflektieren aus dem Katastrophisiseren heraus.
Ich darf es mein Leben lang tun.... diese Neigung schleicht sich nach einer Weile Unachtsamkeit prompt wieder ein....
Im RÜckblick kann ich sagen: Eine wahre Katastrophe hat sich seit den 3 Jahren, in denen ich nun darauf achte, noch nie ergeben.
Definition Katastrophe wäre dann noch interessant.
Was ist für dich das schlimmste, was passieren kann nach der Rückkehr?
Und dann: Wäre es wirklich eine Katastrophe??
(Definition: „Katastrophen sind - edit, bitte auch keine verkürzten Zitate von anderen Internetseiten einstellen, danke, Tina - )
Nun kommt es auf die Betrachtung an.
Bsp: Arbeitslosigkeit. Bsp: Sie käme unabwendbar auf dich zu.
Du kannst nun einknicken, im Ausland bleiben und dich vor lauter Angst quasi "totstellen".
Oder überlegen: Es is nicht schön, aber es nicht das Ende der Welt.
Ich bekomme genug Geld von Ämtern, um zu überleben. Ich werde eine Qualifizierung beantragen und machen, damit ich nicht ewig auf Staatskosten leben muss.
Wegen des Katastrophisierens bekamen wir in der KLinik diese konkrete Aufgabe: In der nächsten WOche darauf achten, wann wir wieder eine Katastrophe sehen. Schauen, was am Ende wirklich herausgekommen ist.
In der nächsten Woche: Jeder von uns hatte einige Bsp erlebt, wo er die Katastrophe direkt hat auf sich zurollen sehen
Und bei keinem war es letztlich ein wahrhaftiger Weltuntergang.
LG!