Hallo zusammen,
@ elle: ja ich liebe meine Frau und es war ein weiter Weg, dieses „in Liebe fallen lassen“ und wenn „Er“ aus seiner Flasche kriecht, dann erwacht etwas, wäre es ein anderer, könnte ich abschließen. Ich bin nicht bereit einen, wie sagte das Diandra „Zunkunftsblick“ *schmunzel* , also einen Zukunftsschmunzelblick zu riskieren. Danke für Deine Worte, ja, lass uns den Duden revidieren, aber ich kann auch kaltblütigen Klartext reden:
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Ich habe keine Ausbildung wie neverfree und ich bin auch nicht so geradlinig. Ich werde oft hin- und her geworfen, von Zweifeln und Hoffnung. Meine Uhren ticken manchmal etwas anders und das ist auch gut, weil das mein Ich ist. Nur, wenn man Regeln nicht beachtet, dann heißt dass Abflug. Mein Großer hat gestern gepennt und ich sah ihn schon im Duc-Himmel. Dreht auf, überholt in einer langen, freien Linkskurve und fährt einfach geradeaus, aber er hat eine gute Ausbildung, tolle Reflexe, einen Schutzengel und konnte den fast Abflug mit einem tiefen Schrecken und viel Putzarbeit meistern.
Deshalb frage ich beide Seiten, ob ich meine Hausaufgaben nach bald 10 Monaten richtig gemacht habe, die Regeln klar begriffen habe. Es ist für mein Leben und es geht um meine Frau.
44J., 46-49kg, lange Jahre Alkoholiker, mit 1-2 Liter Weinbedarf pro Tag, infarktgeschädigt, starker Raucher.
Habe ich Eure Ratschläge, Erfahrungen und Erkenntnisse für Regelfälle richtig verstanden (Ausnahmen werden in diesem Forum nicht zugelassen, da viele tausend Erfahrungen das Gegenteil belegen):
1. die Krankheit ist nicht zu heilen, aber zu stoppen
2. die Krankheit ist ohne massive Gegenmaßnahmen nicht zu stoppen
3. die Krankheit führt zum Leid aller Beteiligten bis zum Tot.
4. kein Stopp ohne es voll und ganz zu wollen, ohne Abstinenz, ohne wenn und aber
5. kein Stopp ohne Handlung
6. kein Stopp ohne stationären oder ambulanten Entzug
7. kein Stopp ohne Therapie
8. kein Stopp ohne Langzeittherapie bei meiner Frau
9. kein Stopp ohne SHG (reden wir bitte nicht über Forum und Realgruppe, meine vollwertige SHG ist hier, seid Ihr, ich meine eine SHG)
10. kein Stopp ohne volle Akzeptanz der Krankheit
11. kein Stopp ohne offenen Umgang mit der Krankheit, kein Vertuschen, Verharmlosen, Übergehen, Runterspielen, Unterdrücken.
12. kein Stopp ohne Entsorgung und genaue Beachtung aller Versuchungsmittel
13. kein Stopp ohne Umfeldveränderung bzw. Versuchungsvorbeugung
Ist es richtig, dass bei Nichtbeachtung der Regeln ein Rückfall sehr wahrscheinlich ist?
Habe ich das so richtig begriffen?
Ich bitte Euch um Beistand bei meiner geistigen Unordnung.
Bis dann und genießt den Sonnenschein kaltblut