GreenViolett - Es muss etwas passieren, mein Mann dreht durch...

  • Wenn ich deine damaligen Worte lese, sehe ich das erste mal parallelen bei mir. Mein Lebenspartner ist im Vordergrund alkoholiker aber der Konsum von pep ist auch immer wieder im Spiel. In den trockenen Zeiten ist er sehr liebevoll und kümmert sich. Klar all das hat langzeitschäden hinterlassen und er ist schnel reizbar schafft es aber überwiegend sich sehr gut zu regulieren. Therapien hat er schon mehrfach hinter sich immer dann wenn alles schon verloren ist und sein Körper es nicht mehr schafft. Aber leider dauert dies nun bedingt an. Die längste Zeit war nun ca 5 Monate. Und zack ging es wieder los. Was du beschreibst dieses hin und her zwischen Hass und Entschuldigen und den Spieß umdrehen dann auf nicht mehr reagieren kenne ich zu gut. Und das warten und ignorieren macht einen mürbe. Bei uns kommt noch hinzu, ir Leben zusammen ein sehr gutes liebevolles trockenes Leben und wenn es startet ist er weg. Manchmal eine Nacht, manchmal Tage manchmal Wochen oder länger. Ich habe Leider noch nie gelesen dass es ein paar schafft. Auch bei dir war nur die Trennung ein Ausweg . Ich denke du kennst meine derzeitigen Gefühle von verlassenwerden zurückgewiesen werden....

  • Hallo ihr Lieben,

    ich habe vor ca einem Jahr mal einen Beitrag verfasst über meinen Alkohol und kokainabhängigen Partner und Gott sei Dank erkannt dass ich ihn verlassen muss. Ich sehe selbst wie ich wie die letzte soziale Tante wirke mit meinen Beiträgen obwohl ich mich selbst nicht mal so sehe. Ich habe einen guten Job, eine tolle Familie, komme aus einem "guten Elternhaus" und habe es dennoch verkackt. Mit 12 Jahren habe ich das erste Mal getrunken und vom ersten Augenblick an genossen. Ich habe meine Drogensucht nie erkannt doch war ich immer mit Drogen in Kontakt. Erst Alkohol, dann Zigaretten, danach Grad, Speed ,xtc, Koks und so weiter.

    Ich habe den Drogen abgeschworen und war sogar nach der Trennung von Eminem Alkoholabhängigen Partner der narzisstische Züge aufwies und mich emotional und körperlich misshandelte endlich nüchtern. Dies hielt anscheinend,5-6 Monate an und ich war sehr glücklich. Habe seit dem Neujahr 2024 - 30 kg abgenommen,Sport gemacht, mein Leben auf die Kette gekriegt. Vor ca vier Wochen hatte ich einen Rückfall. Und der hält seitdem an. Ich glaube ich muss einen Entzug Machen und in die Klinik aber ich dachte immer ich würde es ihnen hinbekommen, vor allem weil ich es mir doch so oft selbst bewiesen habe.

    Ich würde es inzwischen sogar gerne aber ich habe soooooo sehr Angst es meiner Mama zu erzählen. Sie ist eine so tolle Frau und immer für mich da. Aber ich will sie einfach nicht enttäuschen. Das hat sie einfach nicht verdient dass ich so viele Fehler mache. Was soll ich tun.

  • Hallo Green Violet,

    du hast genau das richtige gemacht, du hast dich hier in der Selbsthilfegruppe gemeldet.

    Ich habe deine beiden Threads zusammengefügt, damit es übersichtlich bleibt.

    Von außen ist es schwer zu beurteilen, ob du besser in der Klinik entgiftest oder ambulant. Was sagt denn dein Arzt dazu?

    Liebe Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Ach so, ich habe ganz vergessen zu fragen, was das für ein Rückfall ist. Alkohol oder etwas anderes? Das ist mir nicht klar.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Oh wow cool dass du beide Threads zusammengefügt hast.


    Der Auslöser war so absurd, ich habe gedacht ich sei über meinen Ex Partner hinweg, im Nachhinein betrachtet wollte ich es vermutlich auch unbedingt. Nun habe ich einen man kennengelernt und alleine dieser kennenlern-prozess hat mich so sehr getriggert. Ich weiß von außen schwierig nachzuvollziehen aber ich dachte andauernd er würde mich belügen und alleine dieses "mich jemanden zu öffnen" (vor allem einen Mann) hat in mir so viel Stress ausgelöst dass ich mir irgendwann einfach ein Bier gekauft habe. Das ist jetzt ca vier Wochen her und ich ich komme da einfach nicht mehr raus...

  • o.k., es ist Alkohol, das war mir nicht gleich klar.

    Was hast du jetzt vor? Gehst du morgen zum Arzt? Das Gespräch mit deiner Mutter könntest du danach führen, denn dann hast du ja schon einen Plan und die ersten Schritte. Wäre das was?

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Elly 1. Mai 2025 um 23:14

    Hat das Thema geschlossen.

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