Bono59 - Aufbruch in ein neues Leben

  • Ich habe meinen Freunden gesagt was los ist und die meisten verzichten von ganz alleine auf Alkohol wenn sie sich mit mir in kleinem Kreis treffen. Wenn es eine klare ‚saufveranstaltung‘ ist, sage ich das im Moment noch ab (bin auch erst 6 1/2 Monate nüchtern). Sogar den Geburtstag meiner Schwester hab ich abgesagt, weil sie sehr trinkfreudige Freunde hat, die mit ihr gefeiert haben. Sie hatte Verständnis- obwohl sie auch sehr viel trinkt.

    Ich glaube niemand aus dem engeren Umfeld wird sich weigern für dich - zumindest jetzt in der ersten sensiblen Zeit- auf Alkohol zu verzichten. Du musst nur offen sein und sie darum bitten. Viele Menschen verstehen nicht wie sehr es den alkoholiker gefährdet, wenn man vor seinen Augen trinkt- man muss da schon was sagen…

  • Hallo Panama,also in meinem Freundeskreis ist Alkohol schon ein Thema. Wir sind eine lustige Clique.Aber bei eins,zwei Bekannten

    liegt eindeutig auch ein Alkoholproblem vor.Ich bin gespannt,wenn ich mich zu erkennen gebe! Das ist bei euch dann ja eine gute Sache, wenn

    das so abläuft. Ich muss da einen Weg finden mit der Sache umzugehen. Wir werden sehen.

    Nun noch was zur Bipolarität.Ich erzähl mal meine Geschichte. Ich bin den klassischen Weg eines Bipolaren gegangen(dabei gibt es verschiedene Abstufungen dieser Krankheit).Also als Jugendlicher hatte ich zuerst recht schlimme Depressionen. In den 80'ziger Jahren war das noch kein Thema

    Es hat sich schon vieles verbessert. Zum Glück.Ja ich wusste das mit mir was nicht stimmt. Habe mich dann schlau gemacht und den Weg zum

    Psychiater gefunden.Hab Medikamente gegen Depressionen bekommen.Hab unter ziemlicher Überwindung meine Ausbildung abgeschlossen. Hab

    Mit 24 geheiratet und zwei Jahre später ist unserSohn geboren. So mit 16 fing meine Alkoholkarriere an.Der Alkohol half mir über meine Depressionen weg

    In dieser Zeit kamen dann Phasen gehobener Stimmung dazu.Ich wurde aber nach wie vor nur wegen Depressionen behandelt. Ab da war auch der Alkohol

    mein Begleiter.Ich bin Quartalstrinker, bedeutet ich kann problemlos Tage,Wochen oder auch Monate ohne Alkohol auskommen, bis zum Tag X! Dann folgt

    ein totaler Alkohol Absturz und dann ist es wieder gut.Das ist allerdings gefährlich, peinlich und für die Angehörigen schrecklich.Die Bipolarität

    wurde bei mir vor ca 30 Jahren diagnostiziert. Bin jetzt medikamentös gut eingestellt.Da ich eine abgemilderte Form der Bipolarität habe ich eine 47jähriges

    Berufsbiografie,eine intakte Familie und keine finanziellen Probleme .Ich weis nicht,wie ich das hinbekommen habe.Manche Bipolare setzen in Hochphasen

    Ihr ganzes Leben in den Sand Geld weg,Familie weg,Job weg.So ähnlich wie beim Alkohol. Bipolarität ist nicht heilbar, sondern kann nur abgemildert(Therapie Medikamente lebensläng!Ich weis nicht wie es bei deiner Mutter ist .Ich kann dir dazu sicher was sagen,wenn du magst. Oh Mann,das ist ja jetzt ein Roman

    geworden. Ich hoffe,ich habe dich mit meiner Geschichte nicht gelangweilt. LG und bis bald,wenn du magst.Die Geschichte deiner Mutter würde mich

    interessieren.

  • Hallo Hartmut, wollte nochmal fragen, wie ihr das mit eurem Umfeld gemacht habt. Man kann sich ja kein alkoholfreies Umfeld von

    Heute auf morgen schaffen?LG

    Als erste sah ich mich in der Pflicht und nicht "ihr". Ich habe gehandelt und dabei an verschiedenen Stellen vollendete Tatsachen geschaffen. Es ging nicht darum, was ich wollte oder ob ich jemandem dabei auf die Füße trat, sondern um die Notwendigkeit, mich selbst vor einem Rückfall zu bewahren.

    Zu Hause habe ich damit begonnen, Alkohol zu entsorgen, um einen sicheren Raum zu schaffen. Mit meinem Partner darüber gesprochen, warum das notwendig ist. Hilfreich waren da die Grundbausteine die ja schon sehr viel aussagten .

    Wir hatten auch User, die diese Grundbausteine ausdruckten und sie einfach den nahen Mitbewohnern im Haus hingelegt haben, um sie über die notwendigen Maßnahmen zu informieren.

    Zudem hatte ich mich konsequent von den meisten Feierlichkeiten ferngehalten, bei denen viel Alkohol getrunken wurde, unabhängig davon, ob Freunde, Verwandte oder Bekannte daran teilnahmen, mit denen ich früher hauptsächlich getrunken habe.

    Das wird kein leichter Weg.Wenn es leicht wär, gebe es dieses Forum nicht!

    Ich sehe das anders. Ob der Weg einfach oder schwierig wird, entscheidet sich letztendlich im Kopf des Alkoholikers. Denn am Ende steht ja "Nicht mehr trinken zu müssen" als Ergebnis. Für mich war der Weg eine "Erleichterung" Zudem ist das Forum eine wahre Schatztruhe voller gelebter und vor allem authentischer Erfahrungen, die ich auch heut noch nutze, um das erreichte zu bewahren.

    Damals orientierte ich mich auch nicht an denjenigen, die gleichzeitig mit mir aufgehört haben, sondern hängte mich an die Fersen der Langzeittrockenen. Denn sie müssen ja etwas richtig gemacht haben, sonst hätte es bei ihnen nicht geklappt.

    Soviel erstmal dazu

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hartmut hat jetzt bereits geschrieben, was ich vorhatte, zu schreiben. Und noch mehr. In dem Beitrag steckt alles drinnen. Lies ihn Dir am besten öfters durch.

    Besonders anschaulich wird dies im thread von Alex auf dem Weg beschrieben.

    Leider findet sich dieser Beitrag im geschlossenen Bereich wieder und ist derzeit für Dich nicht einsehbar.

    Aus dem Grund hier in Kürze. Ich hatte mir natürlich ein sehr alkohollastiges Umfeld aufgebaut. Sprich, 90 % meiner "Freunde" haben mit mir gebechert. Und das tun sie auch heute noch. Nur ohne mich.

    Mein damals bester Freund ist Alkoholiker. Nur weiß er das selbst noch nicht. Bzw. er belügt sich dabei genauso gut, wie ich das all die Jahre gemacht habe. Auch zu ihm habe ich keinen Kontakt mehr.

    In dem Fall ist das nicht mal, weil er etwas trinken würde, wenn wir uns sehen. Wir haben einfach keinen Draht zueinander. Das Bindeglied Alkohol ist weggefallen.

    Meine anderen "Freunde" wollten sich melden, wenn sie mal etwas unternehmen, wo Alkohol nicht im Mittelpunkt steht. Das war vor 2 1/2 Jahren. ^^

    Ich habe auch nicht damit gerechnet. Das Umfeld hat sich bei mir von selbst ergeben.

    Dass es viele Veränderungen geben wird, war mir nicht klar, als ich aufgehört habe zu saufen. Ich dachte, ich trinke halt nichts mehr. Doch es hat sich mein ganzes Leben geändert. In vielen Bereichen. Und eigentlich sehr zum Besseren.

    Also. Dich mit an den Stammtisch zu setzten oder (besonders gleich zu Anfang) wild abzufeiern, kannst Du knicken. Wegen des Alkohols, der getrunken wird UND wegen der Art und Weise, wie sich Deine "lustige Clique" verändern wird, wenn der Pegel steigt. Das wurde mir nämlich ganz schnell unangenehm. Da passe ich gar nicht mehr hin.

    Wünsche Dir einen guten Start :thumbup:

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Wir sind eine lustige Clique

    Da wurde zwar schon darauf hingewiesen, aber ich lege nochmal den Finger in die Wunde. Diese Denke ‚lustige Menschen saufen, nüchterne Menschen sind langweilig‘ oder ‚feiern=trinken‘. Sind Glaubenssätze die tolle Argumente für nasse Alkoholiker, aber auch bei Menschen die gerne Alkohol trinken aber (noch) nicht süchtig sind sehr beliebt.

    Ich merke, dass ich super lustige Abende mit Freunden verbringen kann ohne jeden Alkohol. Aber nur mit Freunden die das ohne Alkohol schaffen. Die anderen waren saufkumpane und die habe ich seit Beginn meiner Nüchternheit nicht vermisst,

    Ich kenne so ‚lustige Cliquen‘. Da werden ‚lustige Sprüche‘ geklopft wie ‚kein Bier vor vier‘, ‚kein Alkohol ist auch keine Lösung‘ usw..

    Wenn man sich aber mal die ‚feucht fröhlichen‘ Abende verinnerlicht, verlaufen die alle nach einem festen und gar nicht mal so fröhlichen Schema ab. Ja zunächst ist die Stimmung aufgekratzt, es werden Sprüche gemacht, ‚lustige‘ Geschichten von Abstürzen erzählt, später wird es dann ‚deep‘- es wird auch geflirtet. Noch später, wenn die Amateure nach Hause gegangen sind und die Profis unter sich (spätestens jetzt kommt der Schnaps ins Spiel) ist eigentlich Schluss mit lustig. Die Gespräche drehen sich im Kreis, es kommt zu Missverständnissen bis hin zu sinnlosen Konflikten. Einige heulen oder knutschen, manche beides, irgendeiner macht dann was richtig peinliches (irgendwo hin pinkeln, Umfallen, kotzen usw.) was er dann auf der nächsten Party um es zu überspielen in eine Anekdote verpackt.

    Wer nicht trinkt ist entweder schwanger, muss fahren oder ist eben eine Spaßbremse. Punkt. Von außen betrachtet ist dieses Schauspiel nicht lustig. Trotzdem halten alle an diesem Verhalten fest. Man akzeptiert die Ausfälle der anderen- der Preis dafür ist die Zugehörigkeit.

    Wenn man versucht Teil einer solchen Clique zu bleiben und erhofft sich, dass man es weiterhin total lustig findet, bis zum Schluss diesem Beispiel mit einem Wasser in der Hand beizuwohnen, kann man nur scheitern. Vielleicht ist man 1-2 mal stolz und die anderen sagen: schau mal der trinkt nix mehr und ist trotzdem noch ‚so locker‘.
    Aber das ‚so locker‘ wird gar nicht locker sein und irgendwann versteht man nicht mehr, warum man da jetzt nur noch Zaungast ist. Schwupps, Rückfall.

    Zumindest ich habe es so erlebt. Meine versuche nicht zu trinken waren damals immer kurz. Erst als ich es wirklich nicht mehr wollte und ich auch keinen Bock mehr auf diese Dynamik hatte, fühlte sich das gut an.

  • Hallo Alex, mein letzter Alkoholabsturz ist jetzt schon wieder 15Tage her.Im Moment interessiert mich Alkohol absolut nicht.

    Ich war im Supermarkt, Spirituosenregal vollkommen uninteressant. Eher eine Abneigung gegen Alkohol.Abstinenz kein Problem.

    Der letzte Absturz vor 15 Tagen war so peinlich,gefährlich und für meine Frau einfach unterirdisch! Der Schreck sitzt mir immernoch

    In den Knochen! Wie gesagt ich bin jetzt 65 Jahre alt musste noch nie zur Entgiftung, habe noch ein intaktes Familienleben,keine finanziellen

    Sorgen! Fakt ist mein Verhalten bei einem Absturz oder Blackout ist für mich nicht mehr akzeptabel. Das Problem bei Quartalstrinkern ist halt ,das es keine körperlichen Entzugserscheinungen gibt.(jedenfalls bei mir nicht) sondern es ist halt eine psychische Abhängigkeit! Wenn ich dann nach einem Absturz wieder Tage,Wochen oder Monate problemlos abstinent sein kann besteht halt die Gefahr, das der Qurtalstrinker denkt, was solls ich bin ja nicht abhängig! Das ist hochgefährlich, zumal ich ja jahrelang damit durchgekommen bin.Sicherlich hatte ich auch Glück , das nichts ganz Schlimmes passiert ist! Also

    Ich bin ALKOHOLIKER , ohne wenn und aber, auch wenn wir Quartalstrinker anders trinken als die meisten anderen. Ok ,ich habe mir jetzt einen Termin bei

    der Suchtberatung geholt und finde auch dieses Forum für mich echt super.Naja der Kampf geht jetzt erst los! Wie gesagt, ich habe echt Probleme , wie ich das mit meinem Umfeld hinkriegen soll,Das ist dann für mich die größte Hürde.Allerdings habt ihr mir hier im Forum schon tolle Tipps gegeben, das tut einfach gut.

  • Ich konnte noch nie das Trinkverhalten eines Quartalstrinkers nachvollziehen, da es so anders ist, wie mein eigenes war.
    Mich konntest Du zu den Pegeltrinkern zählen, Pegel halten um zu funktionieren, mit körperlichen Entzugserscheinungen, wenn der Pegel gesunken ist.

    Wenn ich es richtig einschätze, geht es für Dich jetzt darum, die Zeit bis zum Tag x zu nutzen, um Dich bestmöglich darauf vorzubereiten. Du bist jetzt abstinent, aber Deine grösste Herausforderung kommt erst noch, in Wochen, in Monaten? Damit sind für Dich auch die Grundbausteine der Schlüssel zum Weg und eine intensive mentale Auseinandersetzung für Dein neues, abstinentes Leben. Dazu gehören auch die Gewohnheiten und Strukturen, in denen Du Alkohol getrunken hast.

    Je länger ich mich mit meiner Alkoholsucht auseinandergesetzt habe, desto besser konnte ich meinen neuen, abstinenten Weg erkennen und dieses Forum hat mir sehr dabei geholfen.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Fakt ist mein Verhalten bei einem Absturz oder Blackout ist für mich nicht mehr akzeptabel

    So war es bei mir auch. Ich war auch nicht körperlich abhängig- aber die psychische Abhängigkeit ist ja das was die größten Probleme bereitet. Ich konnte auch mal 4 Wochen ohne. Aber immer wenn ich einmal angefangen hatte wollte ich mehr- oft bis zum absoluten Blackout, gefährlichen Unfällen, peinlichen Auftritten.

    Ich glaube es bleibt auch für Quartalstrinker das selbe: keinen Alkohol und das Risiko minimieren.

    Du sagst du willst dich nicht zu sicher fühlen um fast im gleichen Satz zu sagen, dass es dir nix ausmacht dich mit Alkohol zu konfrontieren. Aber muss man das? Dir macht es 20x nix aus und dann, Peng, haste die 5. Flasche am Hals. Ist mir nicht unbekannt. Deshalb sich lieber mal selber in Watte packen. Kein Weinregal im Supermarkt, keine saufenden Kumpels auf dem Weihnachtsmarkt. In deinem Kopf hockt nämlich das fiese kleine Suchtgedächtnis, das jedes Mal genau mitzählt wenn du mit Alkohol konfrontiert wirst- ist die Zahl erreicht, biste dran. Dummerweise ist die Zahl nicht fest und vorher nicht bekannt- deshalb kannst du nicht einfach das 30. weinregal oder die 10. Weihnachtsfeier weglassen. Such dir Orte und Menschen, die dir auch ohne Alkohol Spaß bringen und dir gut tun. Teste nicht deine Widerstandskraft sondern sei mal ganz bewusst weichei.
    Risiko muss ja nicht sein, wenn man es vermeiden kann.

  • Ich hatte täglich Kontrolle, wenn es ums Aufhören ging und ich hatte keine Kontrolle, wenn es am nächsten Tag ums Nicht-Wieder-Anfangen ging.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich hatte vor 14 Tagen meinen letzten Totalabsturz. Seit ich beschlossenen habe nicht mehr zu trinken, geht es mir mental richtig gut.

    Das ist schon fast verdächtig.So einfach ist es sicherlich nicht! Aber mir geht es jetzt besser. Na gut, schaun wir mal. Aber vor 10Jahren

    hab ich mit dem Rauchen aufgehört. Das selbe Muster 3Monate Nichtraucher, dann wieder angefangen.In diesem Rhythmus etliche Jahre. Und dann kam

    auf einmal der Entschluss aufzuhören. Von einem Tag zum Anderen.Das hat bis jetzt funktioniert! Heute kannst du mich damit jagen.Einfach

    eklig das Zeug. Mit dem Alkohol ist das ganz klar eine ganz andere Hausnummer! Das Prinzip ist ähnlich.Die Arbeit beginnt jetzt. Warum

    kippt man soviel Gift in seinen Körper?? Der Nikotin ist langsam geächtet mit schrecklichen Bildern auf den Schachteln.Warum ist auf den Schnapsflaschen kein Totenkopf drauf und doppelt so teuer! Die Politik ist gefragt.Das mußte jetzt mal raus! LG

  • Die Politik ist gefragt

    Aber solange können wir ja jetzt nicht warten. Was tust du jetzt um dich zu schützen? Ist ja gerade ne kritische Zeit. Weihnachten ist ja schon gefährlich aber Silvester ist ja bei den allermeisten Menschen mit Alkohol verbunden. Hast du Menschen mit denen du das nüchtern und geschützt überstehen kannst?

  • Hallo Alex, du fragst was ich anders machen will. Ich habe mir Hilfe gesucht. Suchtberatung. Auch das Forum hier ist eine große Hife.

    Bedeutet das ich mich endlich mit dem Thema ernsthaft auseinander setze. Bisher hab ich das immer verdrängt.Also ich schau jetzt,was ich

    mit meinem Suchtdruck machen kann.(Werkzeugkoffer).Ich werde mir mein trikendes Umfeld mal genauer anschauen.Ich weiß,das es ein steiniger

    Weg wird und die Fallstricke überall lauern! Ich gebe zum erstenmal zu, das ich Alkoholiker bin!

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