Tanja1990 - Trennung vom Alkoholabhängigen Partner

  • Hallo ihr lieben,

    ich bin zum ersten Mal in so einer online Gruppe,dachte ich Versuche es hier mal.

    Ich war über 4 Jahre mit meinem Partner zusammen der eindeutig ein Alkohol Problem hat. Es gab so viele Momente in denen er mich dadurch stark getriggert hat durch meine Kindheit, mein Vater ist Alkohol krank..

    Dadurch habe ich mich immer wieder zurückgeworfen gefühlt dieses Angst und Flucht Gefühl gehabt. Damit könnte mein Partner nicht mit umgehen das ich mich als er getrunken hatte , mich zurückgezogen habe . Es gab unzählige Streitigkeiten und in Off Phasen.

    Habe ihn immer wieder zurück genommen in der Hoffnung er ändert sich.

    Durch seine Ausbildung könnte er noch in keine Langzeittherapie.

    Jetzt da er die Prüfung durch sein Konsum nicht beenden konnte, Und ich die Beziehung beendet habe nach der hin her , erst jetzt geht er in die Langzeittherapie...

    Das hat mich soviel Kraft gekostet alles, habe einen Sohn aus erster Ehe.

    Er bekommt einigis mit das wollte ich nicht mehr..

    Nun fühle ich mich so schlecht wie ich ihn im Stich lassen kann und mich getrennt habe jetzt wo er dich geht in die Langzeittherapie...

    Mein Therapeut sagt ich soll ihn komplett lassen er muss da durch und Verantwortung für sich übernehmen.

    Denn ich hab ihm immer alles abgenommen..

    Oder soll ich ihm noch eine Chance geben weil ich ihn immer noch liebe .. das ist echt schwer..

    Ich hoffe ich bekomme hier Ratschläge wie ich damit umgehen kann mit meinem schlechten Gewissen 🙏

  • Hallo Tanja, herzlich willkommen,

    dein Therapeut hat Recht, dein Expartner muss nun erstmal seinen eigenen Weg finden. Das Trockenwerden ist eine ziemliche Lebensumstellung für den Alkoholiker. Auch was das Übernehmen der Eigenverantwortung betrifft.

    Du schreibst, du hast einen alkoholkranken Vater. Dadurch bringst du mit Sicherheit genug eigene Probleme mit. Du schreibst ja auch, wie sehr dich das oft getriggert hat mit deinem Expartner. Darum ist es gut, dass du dir hier Hilfe zur Selbsthilfe suchst um im Austausch Lösungen finden zu können.


    Um dich für den Austausch zu bewerben, klicke auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreibe kurz noch was dazu und du wirst dann freigeschaltet.

    Dein Thema findest du dann im

    Bereich für Angehörige und Coabhängige .

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo liebe Aurora,

    ja im inneren weiß ich das. Nur meine Schuldgefühle ihm gegenüber sind echt schlimm und suche die Schuld oft bei mir,ob ich nicht noch mehr hätte tun können. Oder jetzt wo er geht ihm unterstützen kann und doch noch unserer Beziehung eine Chance geben soll...

  • Hallo Tanja,

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    VG

    Alex

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Hallo ihr lieben,

    mein Partner ist nun seit 6 Monaten aus dem Entzug draußen . Er war4 Monate weg. Er hat lange gebraucht um einen Job zu finden danach und wieder ins Leben zu finden. Er greift immer wieder seitdem ab und zu zum Alkohol und versteckt es wieder... Er konsumiert täglich cannabis um wie ich glaube den Druck zu lindern. Vermiedez therapeutische Hilfe und lehnt alles ab. Er meint er schafft es selbst er braucht niemand...

    Bin kurz davor mich entgültig zu trennen...

    Doch ich habe noch Hoffnung daß er es Einsicht das er Hilfe braucht..

    Was soll ich nur machen ich fühle mich wie seine Mutter..

  • Hallo Tanja,

    dein Partner hat aus der Zeit von Entzug und, wenn ich das richtig interpretiere, aus der Therapie anscheinend nichts mitnehmen können. Denn er konsumiert Alkohol und eine weitere Droge. Er meint es alleine zu schaffen...

    Hoffnung ist da gerade fehl am Platz denn so wie es aussieht, hat er nichts verstanden. Und du fühlst dich wie seine Mutter. Ohje, das ist doch dann keine Partnerschaft auf Augenhöhe.

    Bin kurz davor mich entgültig zu trennen...

    Es macht Sinn, den letzten Schritt raus aus der Beziehung zu machen. Auch wenn da noch ein Fünkchen Hoffnung ist. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es so bei ihm erstmal nichts wird. Er konsumiert und das wird mehr und mehr werden. Und eine Mutter bist du für deinen Sohn, für ihn hast du Verantwortung. Nicht für deinen Partner.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

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