Hamburgerin44 - Alkoholikerin durch und durch

  • Hallo, ich lese schon seit einiger Zeit viel in diesem Forum. Teilweise hilft es mir, teilweise habe ich große Angst.

    Ich bin 44 Jahre alt und trinke seit 15 Jahren moderat, die letzten 3 Jahre exzessiv.

    Seit dem 13.5.2025 habe ich nicht mehr getrunken. ( nur 0,00 % )

    Ich habe viel geweint und habe große Angst, eine leberzirrhose zu haben und bald sterben zu müssen. Mein Gamma gt ist bei 315 und mein MCV bei 105(22.05.25) Am 06.06. habe ich die nächste Blutabnahme und hoffe so sehr, das meine Werte sich bessern und es noch nicht zu spät ist. Ich komme gut zurecht ohne Alkohol, war am Freitag sogar auf einem Geburtstag. Zum ersten Mal seit Jahren nüchtern. Ich habe mehr Energie, mehr Lust rauszugehen und mich gesünder zu ernähren.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich aufnehmt. Das Lesen hier hilft mir viel.

    Die Hamburgerin

  • Hallo Hamburgerin,

    Herzlich willkommen von mir. Es wird sich demnächst ein Moderator um dich kümmern.

    Mit den Werten kann ich nichts anfangen, aber wie gut dass du den Weg in die Nüchternheit eingeschlagen hast!!!

  • Hallo Hamburgerin,

    willkommen im Forum der Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und Angehörige.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.

    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört Körper und Seele.

    Die genannten Leberwerte sind eine Indikation aber keine Diagnose.
    Als ich in der Klinik war, hatte ich ähnliche Sorgen, der Arzt hat mich aufgeklärt, dass der GT Wert auch 4-stellig sein kann.
    Das einzig Richtige, was du tun kannst, ist vollständig auf Alkohol zu verzichten und das hast du getan.
    Die Leber ist das einzige Organ, welches sich vollständig regenerieren kann, wenn man ihr die Chance dazu gibt.

    Hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.
    Kannst du dich in beidem wiederfinden, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du in Zukunft ein abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo und willkommen bei uns.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich aufnehmt. Das Lesen hier hilft mir viel.

    Das Trinkverhalten zu überprüfen und die Reißleine zu ziehen, ist schon mal sehr gut. Dass nach jahrelangem Besäufnis auch körperliche Folgen auftreten, ist normal und bildet sich normalerweise zurück. Das kann jedoch nur ein Arzt diagnostizieren.

    Jetzt zu hier: Hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Wie sieht es da bei dir aus?

    Siehst du dich als Alkoholiker, und ist das auch dein Wunsch?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich bin starke Alkoholikerin.

    Ich möchte nie mehr betrunken sein, ich hasse diesen Zustand und mich dann auch.
    Habe so Angst um meine Leber und mein Leben, mich macht das alles so fertig. Wie konnte ich es nur so weit kommen lassen.
    Ich gehe jetzt erstmal eine große Runde spazieren.

  • Seit dem 13.5.2025 habe ich nicht mehr getrunken.

    D.h. du bist seit 12 Tagen nüchtern und wirst zudem ärztlich begleitet, wenn ich das richtig verstanden.

    Ich sende dir hier den Link zur Bewerbung für den Austausch im offenen Bereich.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Du bist jetzt für den Austausch in den offenen Bereiche freigeschaltet, Hamburgerin44

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich habe es tatsächlich durchgehalten und seit dem 13.5. keinen Tropfen mehr angerührt. Letzte Woche hatte ich einen Ultraschall, beginnende Fettleber. Meine Werte sind aber wieder im Normalbereich. Ich habe jetzt sogar mit joggen angefangen und fühle mich jeden einzelnen Tag so gut wie schon seit Jahren nicht mehr.
    Ich hoffe, das meine Leber sich wieder vollständig von dem Alkohol regeneriert- meine Ärztin ist positiv gestimmt.

  • 4 Wochen abstinent, das ist ein sehr guter Anfang, aber auch ein zartes Pflänzchen, welches viel Fürsorge braucht.

    Vlt. hast du den Artikel über die Grundbausteine schon gelesen, ich lass dir den Link trotzdem nochmal hier.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40


    Du hast die ersten Wochen ohne Alkohol hinter dir.
    Du schreibst „überstanden“.
    Wenn du hier schon viel gelesen hast, hast du vlt. auch „nur nicht trinken reicht nicht“ gelesen.


    Ich habe einiges in meinem Leben geändert und mich gerade am Anfang intensiv mit meiner Sucht auseinandergesetzt und dabei war mir diese SHG eine große Hilfe.
    Du hast dich die letzten Wochen hier gar nicht mitgeteilt.
    Was tust du um deine Abstinenz zu unterstützen?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Herzlich willkommen auch von mir, Hamburgerin!

    Es ist gut, dass Du hierhergefunden hast. Denn das Suchthirn, das wir durch unser Saufen erworben haben und nie mehr loswerden, ist sehr erfinderisch.

    Es könnte z. B. auf die Idee kommen, Dir einzuflüstern: "Ach guck mal, wie schnell Du Dich erholt hast, dann war es wohl doch noch nicht so schlimm mit Deinem Konsum, die beginnende Fettleber kann ja auch von Ernährung und Sportmangel kommen... Vielleicht kannst du ja irgendwann wieder "normal" trinken, wie andere auch...".

    Ich schreibe das nicht, um Dir Angst zu machen, sondern um Dich zu ermutigen, hier dranzubleiben, die Grundlagenartikel aufmerksam zu lesen, und Dich hier auszutauschen, gerade wenn es schwierig wird.

    Deine SHG ist rund um die Uhr erreichbar, nutze sie!

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