Hey, da sitze ich hier und habe heute den Mut mich vorzustellen.
Es fing alles so schön an vor einem Jahr, bis ich realisierte, das er Abhängigkeiten hat, sich seltsam verhält und doch wieder gut war mit mir. Er ist eine gute Seele, ein netter Mensch ohne Alkohol. Zwischen dem Alkohol.
Ich bin 53Jahre, habe 4 Kids und mein 13jähriger wohnt noch bei mir. Oma bin ich auch ![]()
Ich spüre schuld und scham.wie kann mir das passieren.
Mein Gott denke ich ich bin eine gestandene Frau und doch ist es passiert.
Nach dem Gespräch in einer Drogenberatungsstelle hat man mir geraten mich zu trennen, was ich auch schaffte. Doch er hatte seine Erkenntnisse und entschuldigte sich. Er hat seinen Entzug durchgezogen bis jetzt 1.5 Wochen in der Klinik. Danach soll er 16 Wochen in Reha.
Ich dachte, mir geht es gut wenn er weg ist, werde wieder ich, wie ich vor der Beziehung war. Nein, zwischen ich liebe dich, verarbeiten der letzten Monate und ich weiß nicht wo ich stehe suche ich mir jetzt eine Therapeutin. Das es mich so einnimmt dachte ich nicht.
Die 2 Wochen bevor er in die Klinik ging, war er bei mir. Darmblutung, Krankenhaus, Magenschmerzen. Schatz nur eine Dose, dann sind die magenschmerzen weg. Ich konnte schon nicht mehr, am Rande meiner Kraft. Er hat sich selbst noch am Tag zur Klini morgens 3 Dosen Vodka Zeug geholt.
Ich fühlte mich wie in einem Traum.
Ich besuche ihn dort und wir haben schöne Momente. Nüchtern. Der Mann den ich liebe. Doch irgendwas in mir braucht Abstand.
Ich wünsche ihm das er es schafft, will da sein, doch auf der anderen Seite, merke ich, das ich alle Kraft für mich brauche und meinen Sohn.
Meine Erkenntnis, daß Suchtthema meiner Familie zu lösen. Logisch, die Kindheit, die mich da doch noch jemand ins Leben holen lassen hat, der ein Suchtthema hat.
Es tut gut darüber zu reden. Freue mich wirklich auf Austausch, denn der ist gerade wenig.
Liebe Grüße ![]()
Achtet nicht auf die Rechtschreibung. Es ist spät und ich bin Müde. Danke.