bin ich sehr nachdenklich
Ist das vielleicht die Suchstimme, die da spricht? Das kann schon mal mit "nachdenklich" verwechselt werden.
Die Frage ist für mich "was denkst du beim nachdenklich sein"?
bin ich sehr nachdenklich
Ist das vielleicht die Suchstimme, die da spricht? Das kann schon mal mit "nachdenklich" verwechselt werden.
Die Frage ist für mich "was denkst du beim nachdenklich sein"?
Die Frage ist für mich "was denkst du beim nachdenklich sein"?
Ich denke was wäre, hätte, könnte. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Es ist verrückt und macht mich fertig. Die Gedanken bringen nichts, aber ich kann sie nicht abstellen.
Hallo Anna-Sophie,
mir hat es anfangs geholfen, die Dinge aufzuschreiben. Muss ja nicht hier in Forum sein, sondern einfach für dich. Das kann helfen, die Gedankenschleifen zu unterbrechen.
Stell dir die Frage, was an den Dingen kann ich ändern? Kurzfristig oder langfristig, wie kann ich Veränderung herbeiführen. Ich finde, das Aufschreiben hilft ungemein.
Deine gewonnene Zeit möchtest du auch füllen, du hast dir schon gute Gedanken gemacht. Nimm dir was schönes vor und lass dir Zeit dabei. Kannst du zum Termin zu Fuß gehen, statt mit dem Auto? Möchtest du mal etwas neues kochen, das mehr Zeit in Anspruch nimmt? Du musst nicht durch den Tag hetzen, kannst zwischendurch einen Kaffee trinken oder Eis essen gehen. Oder einfach eine Runde spazieren oder ein Mittagsschläfchen halten.
Und wenn dich etwas belastet, kannst du hier schreiben.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Seeblick.
Das mit dem Aufschreiben ist eine sehr gute Idee. Werde ich mal ausprobieren.
Ich hetze tatsächlich durch den Tag um bloß nicht in meinen Gedanken gefangen zu werden. Es gibt wohl noch vieles an dem ich arbeiten sollte.
Danke für deine wertvollen Tips.
Ich denke was wäre, hätte, könnte
Ja, anfangs kam bei mir auch erst mal alles hoch. Das waren einige schlaflose Nächte.
Suchtdruck kam aber keiner auf, weil diese Option für mich für mein restliches Leben gestorben ist. Das war mir von Anfang an klar.
Das mit den Gedanken habe ich mit der Zeit gelernt. Beziehungsweise, irgendwann wird das „hätte könnte“ eben doch langweilig.
Eine Umstellung ist, dass Gedanken jetzt eben gedacht werden wollen. Ein Wegtrinken ist nicht mehr möglich. Aber auch viel besser so. Denn zurück kommen sie allemal.
Die neue Kunst für mich ist, diese nicht 100 mal zu denken. Sondern nach zehnmal aufzuhören. 😅
Da das Hirnniemals aufhört, müssen die Gedanken auf etwas anderes gerichtet werden. Ich habe anfangs auch viel meditiert. Da gibt es speziell Übungen zum Gedanken beobachten, zum Beispiel. Um zu lernen, dass ich nicht meine Gedanken bin. Eine Distanz dazu aufzubauen, um diese dann auch steuern zu können.
Guten Morgen,
Ich habe lange nichts mehr geschrieben, aber täglich im Frorum gelesen. Es waren stressige Wochen für mich. Auf der Arbeit haben wir im Moment einen hohen Krankenstand. Eine Kollegin hat gekündigt ein anderer muß angelernt werden. Das alles verbunden mit Überstunden.
Privat haben mein Mann und ich wieder zusammen gefunden. Wir waren bei der Lebensberatung, was uns beiden geholfen hat. Die Gespräche sind nicht mehr so oberflächlich und er unterstützt mich jetzt beim trocken bleiben. Vor ein paar Wochen hatte ich das Gefühl ich bin mit allem alleine.
Mir geht es gut und wenn es so weitergeht bin ich zufrieden.
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